1. Juni 201016 J. "Public Viewing"!! Da denkt jeder an Fußballübertragung und Großbildleinwand. Was heißt dieser tolle neudeutsche Begriff denn eigentlich? Öffentliches Anschauen? Klar! Passt! Mhhhhh.... http://www.dict.cc/englisch-deutsch/public+viewing.html http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=312878&idForum=3&lp=ende〈=de Also die eigentliche Übersetzung ist "öffentliche Aufbahrung" Fußball kann zwar brutal sein und manchmal auch strunzlangweilig (für mich eigentlich immer), aber so...... Also wenn ihr dann nächsten Monat zum "Public Viewing" geht, vergesst Euren "Bodybag" voller Bierflaschen und WM-Tröte nicht. "Bodybag" heißt übrigens "Leichensack", auch wenn die Firma "Jack Wolfskin" = Joachim Wolfshaut das anders sieht
1. Juni 201016 J. ;"Bodybag" heißt übrigens "Leichensack", Ab sofort dürfen wir Sensenmann den Leichensack nennen :D
2. Juni 201016 J. Die Love Parade ( dt: öffentliche Orgie) offenbart nicht nur das wortwörtliche, nein, man hat auch Einblick in die Arbeit der Psychologen. Massentherapie und -analyse. Love Parade, Puploch Viewing, das Ergebnis ist das gleiche. Schnapsleichen und blaue Augen, Taschendiebe und frustrierte Fans. Allein Pfandflaschensammler haben ihr Saison-Hoch. Also Liebe Leute, always stay on ball... I wish you what.
2. Juni 201016 J. je nachdem, wie man public viewing auslegt. für mich bedeutet es: in der öffentlichkeit, als draussen, schauen. also, tv in der garten geschleppt, grill aufgebaut, nette freunde eingeladen und dann kanns losgehen. kein stress, keine bierleichen, einfach nur toll. das wetter muss natürlich mitspielen...
2. Juni 201016 J. Ersteller je nachdem, wie man public viewing auslegt Da gibt es nichts auszulegen. Das ist einfach nur Deppenenglisch. Wahl des überflüssigsten Begriffs 2009 fiel auf "Sale" Der Verein Deutsche Sprache (VDS) hat sich mehrheitlich in diesem Jahr für das englische Wort "sale" zum überflüssigsten Begriff entschieden. Eine weitere "nervige" Benennung war mit "Hypo Real Estate" auf den zweiten Platz gelangt. Charles Antoine Djokouéh, der Präsident des Deutschlehrerverbandes und VDS-Regionalleiter im afrikanischen Staat Elfenbeinküste, gab seine Verwunderung über die Entartung der deutschen Sprache so kund: Die Verwendung von Anglizismen sei kein Ausdruck von Internationalität und höherer Bildung. Der Mann aus Afrika ist der Ansicht, dass "nur provinzielle, ungebildete Deutsche" häufig Fremdwörter einsetzten, "weil sie die internationale Bedeutung ihrer eigenen Sprache nicht kennen und einen kleinen deutschen Wortschatz haben." Quelle: http://www.dnews.de/nachrich...-jahres-gewahlt-.html Also im Klartext: Uns erzählt ein Schwarzer, daß Denglish Jemanden zum Proll bzw. Bauern disqualifiziert. Das finde ich gut!
2. Juni 201016 J. Ach naja - soweit würde ich jetzt nicht gehen Ein Lehrer in der Berufsschule hat in meiner Klasse mal provokativ die Frage in den Raum gestellt: Ist die deutsche Sprache auf dem Weg ins Kauderwelsch? Das war vor 25 Jahren und ich hab als einziger mit Nein geantwortet Hier nochmal mein damaliges Statement: Jede Sprache unterliegt einem Wandel, den die Zeit mit sich bringt. Technische Weiterentwicklung und Globalisierung tun ein übriges. Und in gewisser Weise bin ich froh, das wir nicht mehr so geschwollen reden (müssen) wie noch im 18. Jahrhundert. Die Übertragung mancher ausländischer Begriffe ins Deutsche und ihre dabei verfälschte Bedeutung animiert mich aber doch auch schon mal zum Grinsen Gruß Detlef
2. Juni 201016 J. ich muss aber dagegen halten, dass einige begriffe aus dem englischen einzug gehalten haben, weil sie auf deutsch einfach nur sch**** klingen. bleiben wir beim beispiel: kommste mit zum öffentlichen anschauen? *würg*
2. Juni 201016 J. Ersteller bleiben wir beim beispiel: kommste mit zum öffentlichen anschauen? *würg* Da fehlt in der Praxis aber eine Ortsangabe. Und da kann man sagen: "Kommst Du mit zur Fußball-Übertragung auf dem Marktplatz?"
2. Juni 201016 J. man muss der englischen sprache aber auch zugute halten, dass sie so einfach gestrickt ist. kurze, prägsame begriffe, eine einfache syntax. da kann unsere nicht mithalten. nicht umsonst ist englisch "weltsprache" nr. 1 (auch wenn die meistgesprochene immer noch chinesisch ist, weil die chinesen sich wie karnikel vermehren)
2. Juni 201016 J. #10 War Absicht Ich weis, was es bedeutet Chinesisch - puuuh, das wär heftig, das einfließen zu lassen Da is mir Englisch extrem lieber! Gruß Detlef
2. Juni 201016 J. Wenn man in andere Länder reist, ist es sehr von Vorteil, die dortige Sprache zu können. Oder zumindest, wie Citrontrend schon richtig bemerkte, wenigstens die Weltsprache Nr. 1. Richtig gut funktioniert es, wenn man anfängt in dieser Sprache zu denken. Ich schaffe das dank jahrelangem Training mittlerweile ganz gut. Und bedauere zutiefst, das ich in der Schule nicht Francaise gelernt hab und davon leider nur ein paar Brocken kann. Aber was nicht ist, kann ja noch werden Latein (woran ich in der Schule gescheitert bin) hilft mir im Mittelmeerraum aber dennoch auch sehr, weil das alles mal römische Provinzen waren und Einflüsse immer noch feststellbar sind. Also Französisch werde ich mir noch eintrichtern ....... und Schwedisch/Norwegisch weil ich die für relativ leicht lernbar und interessant halte. Schon mal einen Norweger fluchen hören? Zartbeseitete Naturen brauchen nach dem Genuß eine neue Hose Gruß Detlef
2. Juni 201016 J. man muss der englischen sprache aber auch zugute halten, dass sie so einfach gestrickt ist. Aber mitnichten! Englisch dürfte die Sprache mit dem umfangreichsten Vokalubar weltweit sein. Chinesisch ist keine Sprache, dort werden sehr verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. Hauptsprache ist das Mandarin. In denglisch ist mein Favorit immer noch "Coffe to Go". Da wird man doch wenigstens gewarnt, daß der Kaffee so schlecht ist, das man besser geht. Für puplic viewing gibt es doch das schöne deutsche Wort Gemeinschaftsempfang I have the nose paintet full from this Kauderwelsch!
2. Juni 201016 J. Ersteller "Coffe to Go, aber zum mitnehmen, bitte!" Ich frage gerne nach Togo-Kaffee und ob der denn anders schmecke als der braslianische, und daß ich bisher nicht wußte, daß es Kaffee aus unserer ehemaligen Kolonie gibt.
2. Juni 201016 J. Jetzt muss ich mal eine Frage meiner Tochter weitergeben die sie mir stellte als wir letzten Sommer mal in Deutschland waren. "Papa, warum schreiben die alle "dreckig" in ihre Schaufenster, sind die dumm, niemand kauft etwas dreckigesausser man macht es ganz billig?" Wohlgemerkt meine Tochter ist 6 Jahre alt kann lesen und schreiben, sowohl Deutsch als auch Französisch, nur Englisch ist nicht ihre Stärke. Die öffentliche Leichenschau habe ich bisher auch noch nicht begriffen aber ich finde die franz. Gesetze zur Wahrung der Sprache äusserst sinnvoll. In D kann man ja keine Werbung mehr verstehen wenn man Deutsch und Englisch beherrscht aber die Unterschichtsprache nicht. Leider ist Ziehdröhn da auch kein Vorbild weil "Créative Technologie" ist genauso Dooflisch und grammatikalisch falsch wie der Kaffee zum davonlaufen. Den einzigen Vorteil den ich in dem Ganzen sehe ist dass ich mir über meine Rechtschreibung keine Gedanken mehr machen brauche.
2. Juni 201016 J. Ersteller Der Verweis (link) auf den Originalbericht zu "Sale" ist kaputt: http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/155484/sale-zum-uberflussigsten-wort-jahres-gewahlt-.html
2. Juni 201016 J. .Den einzigen Vorteil den ich in dem Ganzen sehe ist dass ich mir über meine Rechtschreibung keine Gedanken mehr machen brauche. Der einzige Vorteil, den ich in dem Ganzen sehe, ist, dass ich mir über meine Rechtschreibung keine Gedanken mehr zu machen brauche. ;) ... bei der Vorlage... tml,knw (sowas wie sncr auf deutsch).
2. Juni 201016 J. Ja, Sale ist gut. Ich frage den/die Verkäufer auch öfters mal was die "häßliches" zu verkaufen haben. Meistens wissen die Verkäufer/innen gar nicht was dieses Sale in anderen Sprachen heißt. Englisch gilt im allgemeinen als Primitivsprache. Von daher... Aber versuch mal mit englisch in Italien oder Ungarn weiter zu kommen. Da wirst du eher ausgelacht. Jede Sprache unterliegt einem Wandel, den die Zeit mit sich bringt. Technische Weiterentwicklung und Globalisierung tun ein übriges. Und in gewisser Weise bin ich froh, das wir nicht mehr so geschwollen reden (müssen) wie noch im 18. Jahrhundert. Naja, damals war französisch en Vouge. Hat sich aber auch wieder gegeben. Ich bleibe doch eher beim deutsch. Gruß Herbert
2. Juni 201016 J. Naja, mit den Anglizismen und anderen Sprachen welche in unserer Sprache zu finden sind geht das aber schon seit Jahrhunderten. Immer wieder finden wir Begriffe, welche aus einer anderen Sprache her rühren, am meisten ist da ja das Latein, nur mal die geläufigsten: Auto, Automobil, Omnibus, Forum, Kredit...... einfach mal so, da wir hier ja in einem Auto-Forum sind. Französisch: Trottoir, Interior und die im sächsischen berühmten "Vissematentchen" ich weis gar nicht wie man das schreibt :-). Englisch: Termimal, check in....das ist mir grad auf die Schnelle eingefallen. Andersherum gibt es worte, welche seit Jahrzehnten unverändert blieben, Wie zB der Kotflügel, das kommt von den Pferdekutschen her, und die heutigen Kotflügel erfüllen längst nicht mehr diese Aufgabe, man hat aber keinen Begriff dafür neu generiert, anders als beim Cockpit. Wird aber sicher noch kommen. Deswegen finde ich das alles nicht so arg schlimm, Sprachen verändern sich ständig und unaufhaltsam, solange viele Völkergruppen zusammenleben. So ist es z.B. auch interessant zu beobachten, dass sich die Völker, welche an der Ost und Nordseeküste leben, untereinander sehr gut verständigen können, also Dänen, Norweger, Schweden, Niederländer und zum Teil Friesen, alles nur durch bestimmte Dialekte die sich gleichen, war sicher über Jahrhunderte eine Notwendigkeit. BTW. Hypo Real Estate finde ich jetzt so schlimm nicht, Hypo ist ja die Bank, Real Estate ist nichts anderes als Grundbesitz/Immobilien. Also ist das doch konsequenterweise die Immobilien Abteilung der Hypo-Bank, Wo wir schon wieder beim Latein wären Hypo_Hypothek, Anleihe oder so ähnlich. Es wird immer weiter gehen, und sich über Wörter zu beklagen welche man nicht mag, brauchts etwas mehr............auch in der deutschen Sprache Mein Favorit der schlimmsten Wörter ist übrigens: "NOTLEIDENDE BANKEN" , das ist deutsch, für jeden zu verstehen, und keiner macht sich Gedanken darüber, das es so geschrieben nicht ist, und an sich paradox ist. Thomas
2. Juni 201016 J. Naja, Fisimatenten ist ja "nur" umgangssprachlich in die deutsche Sprache eingegangen, weil die Deutschen das Visitez ma tente der französichen Besatzer nicht anders verstanden haben. Ist aber ein gutes Beispiel wie sich Wörter unabhängig entwickeln. Anders als bei den Anglizismen. Gruß Herbert
2. Juni 201016 J. Verstanden haben die das schon, im Zelt besuchen..........da weis man ja was abgeht..........und heute ist das eben das Synonym für Unfug... :-) Thomas
2. Juni 201016 J. So ist es z.B. auch interessant zu beobachten, dass sich die Völker, welche an der Ost und Nordseeküste leben, untereinander sehr gut verständigen können, also Dänen, Norweger, Schweden, Niederländer und zum Teil Friesen, alles nur durch bestimmte Dialekte die sich gleichen, war sicher über Jahrhunderte eine Notwendigkeit. Das Niederdeutsche war auch etliche Zeit DIE Handelssprache in diesem Raum, sozusgen die lingua franca der Hanse. Niederdeutsch ist übrigens kein Dialekt sondern eine eigenständige Sprache mit eigener Grammatik. Torstens Beispiel dass ich mir über meine Rechtschreibung keine Gedanken mehr zu machen brauche würde im niederdeutschen keine Gedanken mehr machen zu brauche gesprochen - passiert uns Eingeborenen auch beim Geelschnacken (Hochdeutsch reden) öfter.
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