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Venturi-Elektro-Berlingo hat die Fahrt von Shanghai nach Paris geschafft


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Im Mai startete unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II. von Monaco und Frankreichs Premierminister François Fillon, die Venturi Global Challenges Mission 02 von "Shanghai nach Paris", anlässlich der Eröffnung der Expo 2010 Shanghai. Géraldine Gabin und Xavier Chevrin, die beiden Abenteurer, begannen in Shanghai ihre 14.000 km lange Reise mit einem elektrischen Citroën Berlingo «Powered by Venturi». Der Berlingo ist ein Ergebnis der Partnerschaft zwischen Citroën und Venturi, das in Shanghai startete und im Prinzip identisch mit dem E-Auto-Typ ist, der bei der französischen Post eingesetzt wird. Ausgestattet mit zusätzlichen Batterien hat es eine Reichweite von 400km. Ziel ist, die Zuverlässigkeit und Ausdauer eines elektrischen Fahrzeuges zu demonstrieren, mit Technologien, die auch von Venturi mit entwickelt wurden. Aus diesem Grund wird die Besatzung auch nicht von Servicefahrzeugen begleitet. Auf dieser Website können die Erlebnisse der beiden Abenteurer verfolgt werden: www.shanghai-paris.fr.

Géraldine und Xaiver Chevrin haben gestern auf ihrem Weg von Shanghai nach Paris die französische Grenze überschritten und werden heute mit ihrem Elektro-Berlingo in Paris erwartet. Sie werden in Empfang genommen auf dem Place Vendôme, wo der Venturi-Berlingo vor dem Hotel Ritz ausgestellt werden wird.

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Die CDG ergänzt dazu in ihrer Presseerklärung:

Am 3. Mai war das Paar auf der Weltausstellung in Shanghai aufgebrochen, auf den Spuren der „Croisière Jaune“, der „Gelben Kreuzfahrt“ (erste erfolgreiche Durchquerung Asiens mit dem Automobil durch eine Citroën-Expedition 1931-32 mit Halbkettenfahrzeugen entlang der historischen Seidenstraße) – nur in der anderen Richtung. Am 13. Juli abends trafen die Abenteurer auf der Place Vendôme in Paris ein. Die Route führte in 55 Tagesetappen zwischen 300 und über 400 Kilometern durch China, Kasachstan, Russland, die Ukraine, Polen, Tschechien, Deutschland und Frankreich – insgesamt rund 14.000 Kilometer, die weiteste je in einem Serien-Elektroauto zurückgelegte Reise. Gabin und Chevrin durchquerten die Wüste Gobi und durchstanden Sandstürme, erreichten bei der Überquerung der Tian Shan-Gebirgskette auf verschneiten Pässen Höhen über 3.000 Meter und meisterten die teils mörderischen Pisten Kasachstans und der russischen Steppen – alles auf eigenen Rädern und auf eigene Faust. Vor allem aber fanden sie überall, wo sie abends ankamen, gastfreundliche Menschen, die ihnen ein Obdach und dem Berlingo eine 380-Volt-Steckdose anboten – auch wenn die Verständigung nur mit Händen und Füssen und der elektrische Anschluss mit bisweilen eher unorthodoxen Mitteln herzustellen waren. Manchmal brauchten sie am Zielort nur Minuten, manchmal aber auch mehrere Stunden, um eine solche Übernachtungs- und Lademöglichkeit zu finden. Gabin und Chevrin berichten, dass dies in den Steppen Zentralasiens mitunter deutlich leichter war als in Westeuropa! Nach sechs bis sieben Stunden hatte der Berlingo dann wieder die volle Reichweite, und das Abenteurerpaar neue Eindrücke von Land und Leuten gewonnen, die sie in ihrem französischsprachigen Blog (http://lacroisiereverte-shanghaitoparis.blogspot.com/) schildern. Wer des Französischen nicht mächtig ist, findet eine (leider deutlich knappere) englische Version unter http://www.shanghai-to-paris-en.blogspot.com/. Der Berlingo Electrique „Powered by Venturi“ der beiden Abenteurer entsprach weitestgehend dem Modell, das vor einigen Monaten eine Ausschreibung der französischen Post gewonnen hat und zurzeit in einer Serie von über 1.000 Exemplaren entsteht. Zusätzlich zum einzelnen Batteriepack unter der Motorhaube des Serienfahrzeugs, das eine Reichweite von 120 rund Kilometern sicherstellt, waren im orangefarbenen Expeditionsfahrzeug zwei weitere identische Batteriepacks im hinteren Teil des Wagens eingebaut, wo auch einige Ersatzteile und die Ausrüstung untergebracht waren. Insgesamt dreimal 23,5 Kilowattstunden Batteriekapazität ergaben eine theoretische Reichweite von 360 Kilometern. Tatsächlich legte der Wagen auf einer Etappe durch die Wüste Gobi 430 Kilometer zurück und wies anschließend noch eine Restladung der Batterie von 15 Prozent auf. Xavier Chevrin, der gemeinsam mit seiner Partnerin bereits mehrere Fernreisen mit Elektrofahrzeugen absolvierte, ist jedenfalls überzeugt: „Dieses Abenteuer hat die Zuverlässigkeit des Elektroantriebs gezeigt und trägt, so hoffe ich, dazu bei zu beweisen, dass man mittlerweile mit dieser Energieform überall hin reisen kann, denn es gibt sie praktisch überall. Ja, man kann mit einem Elektromotor weiter kommen als mit einem Verbrennungsmotor!“

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