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Diesel vs. Benziner


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Hallo,

ich würde gern mal eure Meinungen hören.

Und zwar würde ich mir evtl. einen Xsara mit 109 PS kaufen. Mich interessiert jetzt weniger die Leistung, sondern mehr die Frage lohnt sich ein Diesel heutzutage noch?

Ich denke, dass ich im Jahr so ca. 25000 km fahre.

Ganz zu verachten ist natürlich die Steuerbefreiung (bis zu 3 Jahre) für Benziner natürlich auch nicht.

Also wenn jemand ne Meinung hat was sich für diese 25000 lohnt, bitte posten.

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Geschmackssache ;-)

Zumindest bei DC ist die Lebensdauer Diesel inzwischen genauso gross bzw. klein wie beim Benziner.

Bei 25.000km kann sich ein Diesel rechnen. Durch weniger Wartung (keine Zündkerzenwechsel) kann es auch bei gleichem Preis sinnvoll sein. Aber reich wirst du von der Differenz ohnehin nicht.

Mach doch mal deine eigene Rechnung auf:

Kaufpreis (gebraucht/neu)

Verbrauch im Jahr

Steuern

Versicherung

Wartung

Verkaufspreis oder Fahren bis zum Schrott?

das kann individuell recht unterschiedlich sein...

Gruss

Michael

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Ganz einfach: der Xsara Hdi rußt, hat keinen Filter, wird der Wagen nicht selten in der Stadt bewegt:Benziner.

Ferner:jeder Turbomotor hat ein Turboloch, spricht auch für den Benziner, wie auch die wohl geringeren Wartungskosten.

Der Diesel wird sicher deutlich besser wieder zu verkaufen sein.

Ferner: der 109-PSA 2,0 HDI ist ein auslaufmodell, wird durch den 1,6 HDI 110 PS ersetzt.Vielleicht auch im Xsara.Vom Ersatz des 109 PS Benz. ist AFAIK nichts bekannt.

MfG

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ACCM Helmut Bachmayer

mal über LPG nachgedacht, es ist am ende zwar der kofferaum kleiner, aber es kann durchaus billiger sein, wenn man bedenkt, was eine commonrail einspritzdüse kostet. bei gas ist der steuersatz bis 2010 festgeschrieben. man bedenke ein liter kostet hier z. Z. 60 cent. weniger kfzsteuer und versicherung bleibt auch. und im ausland gibt es überall LPG zu tanken, also F, I, B, NL, LUX, E sind damit kein problem, und der krafstoff ist immer der billigste. gruß der bachmayer

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dieselwiesel

bei mir ist das keine frage mehr! steuer hin oder her, was für mich zählt ist:

wieviel braucht das auto kraftstoff und was kostet der liter - klare Antwort:

diesel

und bei neuwagen sind sachen wie torboloch eh passeh.

viel spaß bei der auswahl!

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Das Turboloch ist noch lange nicht Vergangenheit, wie auch?

Es wird an einem übergangsweise elektrischen Antrieb des Turboladers in der "Lochphase" gearbeitet.Man hat wohl nur noch keine geeignete energiequelle gefunden.Ganz wilden Gerüchten zufolge soll der kommende VW-Direkteinspritz-Benziner-Turbo einen sich kurzzeitig zuschaltenden Klein-Kompressor zur Überbrückung des Turbolochs haben.Aber bis heute gilt:wo Turbo, da auch Turboloch.

MfG

dieselwiesel postete

bei mir ist das keine frage mehr! steuer hin oder her, was für mich zählt ist:

wieviel braucht das auto kraftstoff und was kostet der liter - klare Antwort:

diesel

und bei neuwagen sind sachen wie torboloch eh passeh.

viel spaß bei der auswahl!

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Martin Stahl

Die Turboloch-Problematik halte ich für sehr untergeordnet. Man kann prima damit

leben (jedenfalls beim CX TD2, beim XM 2.1TD, beim XM2.5TD und beim C52.2HDI,

mit diesen habe ich mehrere hunderttausend km Erfahrung).

Martin

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ACCM Oliver Weiß

Turboloch ist ja auch nicht gleich Turboloch. Manche Diesel haben ihr maximales Drehmoment schon unter 2.000 U/min (z.B. 2,0 HDi bei 1.750 U/min), da fällt dieses Loch kaum auf (zumindest wenn man einmal in Fahrt ist). Bei manchen setzt der Turbo sanft ein, bei anderen von jetzt auf gleich.

Ferner kommt es natürlich auch immer noch auf deine persönliche Versicherungseinstufung an, je weniger %, desto "dichter" sind Benziner und Diesel beisammen.

Ich fahre rund 30.000 km pro Jahr und habe 45% und mein Xantia HDi 109 ist rund 50 Euro billiger als mein vorheriger Berlingo 1,8i (günstige Versicherungsklassen, Euro 3).

Gruß

Olli

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hi

lasse mal alle steuerspezifischen und versicherungsspezifischen aspekte ausser acht - denn bei uns in ö gibt es keine unterschiede zwischen diesel und benzin in steuer und versicherung.

mehr drehmoment = mehr fahrspass = diesel

war bis vor meinem c5 20 hdi auch eher gegen einen diesel pkw, aber seit ich meinen c5 habe, schaut die sache anders aus.

bei fahrzeugvergleichen schaue ich nunmehr auf das drehmoment/drehzahl und da schaut der diesel sehr gut aus.

eine probefahrt soll dir gewissheit vermitteln

frohes schweben

c5neuling

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Hallo c5neuling!

Du solltest nicht vergessen dass das Drehmoment-Plus sehr oft längeren Übersetzungen dank schmalerem Drehzahlband aufgefressen wird. Da hilft nur eine Probefahrt um zu entscheiden was einem mehr zusagt.

Oder intensive Rechnerei, um zu wissen was billiger kommt.

Je nach Gusto.

Flo

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Es gibt da sicherlich eine ganze Menge (Vernunfts-) Argumente wie Anschaffungspreis, Wartungs- und Unterhaltskosten, die sich jeder selbst durchrechnen für seine spezielle Situation.

Auch sind im Internet einige Online-Rechner dazu zu finden.

Es ist aber letztlich die Frage dessen, was man eigentlich will, sprich ob Vernunft oder Emotionen überwiegen.

Und da das Fahren einer bestimmten Marke und eines bestimmten Modells ja meistens schon mit Emotionen zu tun hat ist auch die Überlegung Diesel oder Benziner für mich eine reine Emotionsfrage.

Welcher Motor läuft denn schön leise und rund, welcher hat eine Drehmomentkennlinie wie eine (nahezu) Gerade und welcher liefert auch noch eine Freude für das Ohr?

Da war das Ergebnis klar; aber für jeden zählen andere Werte und diese Entscheidung muss man für sich selbst treffen.

Gruss

/Axel

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hi

hab auch geschrieben, dass eine probefahrt zwischen einem benziner und einem diesel klärt, welchen man denn dann kaufen wird.

auch entscheidet schliesslich der eigene geschmack/gefühl/vorlieben/abneigungen über das nächste gefährt.

viel spass

frohes weiterschweben

c5neuling

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x1tctbreak

Hi Leute,

schade eigentlich, daß Citroën keinen Turbo-Benziner mehr anbietet....

Gruß

Alex

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Nimm einen Diesel und du ärgest dich nicht wöchentlich beim Tanken, egal was der Benziner in den vergleichbaren Gesamtkosten kostet. Steuer und Versicherung plant man sowieso ein als jährliche kosten aber das Tanken kommt aus dem "normal" verfügbaren Geld... :-)))

Ich weiß das das ne Milchmädchenrechnung ist, aber meinem Seelenfrieden hilfts!

(Schnellfahren können sich doch eh nur noch Dieselfahrer leisten oder?) ;-))

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dieselwiesel
ZX volcane Automatik postete

Hallo!

Das Turboloch ist noch lange nicht Vergangenheit, wie auch?

Es wird an einem übergangsweise elektrischen Antrieb des Turboladers in der "Lochphase" gearbeitet.Man hat wohl nur noch keine geeignete energiequelle gefunden.Ganz wilden Gerüchten zufolge soll der kommende VW-Direkteinspritz-Benziner-Turbo einen sich kurzzeitig zuschaltenden Klein-Kompressor zur Überbrückung des Turbolochs haben.Aber bis heute gilt:wo Turbo, da auch Turboloch.

MfG

es ist schon richtig, daß es untenrum länger dauert und früher teilweise turbolöchrig war, aber bei neuwagen(vag oder skoda) merkt man den unterschied kaum noch und deswegen sollte man eine kaufentscheidung nicht von t-löchern abhänig machen.

mercedes dessen tl mit variablen turbinen arbeitet kennt dies auch nicht mehr

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Kurios, dass hier das Turboloch als Argument herhalten muss - und das auch noch bei der 109PS-Rakete, die bereits dem Xantia zu einem starken Auftritt verhilft! Das ist doch wohl absolut nebensächlich! Bei 25000km im Jahr lohnt sich der Diesel allemal, ich hab's für meine Autos immer ausgerechnet, denn Wirtschaftlichkeit ist für meine Autokäufe immer ein entscheidendes Argument gewesen.

Gruß, Martin (bekennender Dieselanhänger, seit über 20 Jahren)

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Das Turboloch muß bei mir regelmäßig als Gegen-Argument herhalten, eben immer dann, wenn es um Turbo-Motoren geht.Seit etwa 10 Jahren liest man in den Auto-Zeitschriften: Jetzt ist das Turboloch aber endgültig verschwunden.Die variable Turbinengeometrie, die ja im VW-Konzern und sicher auch anderswo bemüht ist, das Turboloch zu verringern: Angeblich können sich die Leitschaufeln ja zusetzten, so sehr,daß die Schaufeln nicht mehr verstellt werden können.Abgesehen davon: die PSA-Benziner haben durch die Bank einen guten Klang und sind drehfreudig.Zum Diesel gehört noch mehr als zum Benziner ein Automatikgetriebe.

Aber das tut bei einer Kostenbetrachtung alles nichts zur Sache.

MfG

Wolfgang

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Hallo Mfg-Wolfgang,

ich gehe grundsätzlich eben anders an Fortbewegungsmittel heran als du. Was in den Autozeitschriften steht, interessiert mich sowieso nicht die Bohne. Ich lass mir von dort weder Argumente diktieren noch sonstwas vorschreiben, deren Denke ist mir fremd. Luftleitschaufeln sind mir halt schnuppe, Hauptsache meine Karre fährt - und das möglichst sicher (EURO-NCAP: mindestens 4 Sterne) und komfortabel (HP) sowie ökonomisch (HDi) und ökologisch (FAP u.a.) einigermaßen vertretbar. Wie klein und banal wird da ein Turboloch ...

Nix für ungut.

Gruß, Martin

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Hey Bolle,

bist Du denn den HDi und den entsprechenden Benziner schon mal probegefahren? Vielleicht erledigt sich dann die Diskussion von ganz allein.

Mein C5 2.2HDI rechnet sich nach 17.000km/Jahr (siehe April-Bericht im langzeittest.de).

Und Jungs, zumindest mein Diesel hat ein ausgeprägtes Turboloch unterhalb von 2.000U/min. Man spürt förmlich, wie die Laderschaufeln aufgehen, der Druck aufgebaut wird und dann Schub auf die Vorderachse kommt.

roland

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ACCM Oliver Weiß

Klar spürt man wenn der Turbo einsetzt. Beim Diesel anscheinend oft knapp unter dem maximalen Drehmoment (2,0 HDi 109 ca 1.750 U/min, 2,2 HDi ca 2.000 U/min). Es stellt sich nur die Frage wie oft man im schwachen Drehzahlbereich ist, Stadtfahrer mehr als Autobahnfahrer, ferner ist es immer noch Geschmackssache ob einen das "Turboloch" stört oder nicht.

Steuerbefreiung klingt immer schön, aber einfach mal gegenrechnen nach wieviel (oder wenig) Tankfüllungen der Vorteil weg ist.

Gruß

Olli

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Hallo bolle3598,

selbst fahre Xantia 2.0 HDi, 109 PS. Verbrauch 5.8 - 6.8 (fahre nur Stadt und Autobahn). Autosteuer bezahlte ich ungefähr 250 € für ein Jahr.

Mit 25.000 km, Durchschnittverbrauch 6.3 l/100 km und Dieselpreis 0.85 € macht es 1340 EUR für Sprit. Bei ähnlichem Benziner musst du mit 8 l/100 km rechnen, bei 1.05 € bezahlst du 2100 €. Also Spritkosten sind 1340 € beim Diesel und 2100 € beim Benziner.

Die erste 3 Jahre mit HDI = 3 x (1340 + 250) = 4770 €

Die erste 3 Jahre mit Benziner = 3 x 2100 = 6300 €

Vergleichen kan das jetzt jeder :-)

Gute Fahrt!

Karel

PS: beim Benziner mit nur 7 l/100 km macht es 5510 € pro Jahr 1. bis 3. (hast du aber auch 109 PS?)

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turbofreak

Ich widte mir da mal den 2.0i Turbo C.T =)... Da hab man bulliges Drehmoment wie beim Diesel, und den Fahrspaß vom Beziner... Ich behaupte mal ein bischen zurechtgemachter C.T. hat 300 Nm (werd ich bald sehen wenn ich aufn Prüfstand bin) nur mit modifizierung des Steuerchips.... Und da is wesentlich mehr Musik drin als beim Diesel....

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MALC5C3 postete

Hallo Mfg-Wolfgang,

ich gehe grundsätzlich eben anders an Fortbewegungsmittel heran als du.

[...]

Wie klein und banal wird da ein Turboloch ...

Nix für ungut.

Gruß, Martin

Bingo! Wie Recht er hat; ich bin schon 600TKM Diesel ohne Turbo gefahren - und zwar zügig, sicher und bequem - und komischerweise ist mir das ständige 'Loch' mangels Turbo nie aufgefallen :-)) Will sagen: wer eins sucht, wird's auch finden.

Gruss, Roland

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Die Gerüchte um die VW-Turboloch-Lösung scheinen sich zu verdichten:Auto Bild weiß schon, wann welches Aufladesystem arbeitet: bis 2000 Umdrehungen

arbeitet der Kompressor, dann löst ihn der Turbolader ab.

MfG

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Maik Gutser
ZX volcane Automatik postete

Hallo!

Die Gerüchte um die VW-Turboloch-Lösung scheinen sich zu verdichten:Auto Bild weiß schon, wann welches Aufladesystem arbeitet: bis 2000 Umdrehungen

arbeitet der Kompressor, dann löst ihn der Turbolader ab.

MfG

...eine VW-typische Lösung, d.h. aufwändig, teuer, anders, umständlich, defektanfällig. Aber überzeugend in der Theorie und solange es einwandfrei funktioniert.

MfG Maik

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