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ABS funktioniert nicht, aber keine Lampe an

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

bin heute ne nasse Wiese steil bergab runtergefahren und musste feststellen das sich da kein ABS einschaltete beim bremsen...Räder standen. Allerdings brennt die Lame auch nicht.

Woran kanns liegen und wie kann ich prüfen welche Komponente fehlerhaft ist?

Lampe muss aufleuchten, wenn man die Zündung einschaltet. Tut sie es nicht -> fehlt oder durchgebrannt.

Ansonsten: ABS geht erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit "an". Ich weiss nicht, welche das bei ABS ist, aber wenn du unter 30 kmh schnell warst, könnte man in Betracht ziehen, dass das ABS doch funktioniert...

Die Lampe wurde herausgenommen um den Defekt zu verschleiern. Das ist bei schätzungsweise jedem 4. Xantia so. Zum Test: Beim Einschalten der Zündung muß die Lampe angehen, nach ein paar Sekunden hat sich das System initialisiert und die Lampe geht aus.

Fehlersuche: Am besten über Fehlerspeicherauslesen, ansonsten zuerst die Sensoren über den Stecker am ABS-Steuergerät ausmessen. Belegung -> Suchfunktion.

Gruß

Torsten

jepp, Käferthias wasr schneller ;)

Lampe muss aufleuchten, wenn man die Zündung einschaltet. Tut sie es nicht -> fehlt oder durchgebrannt.

Ansonsten: ABS geht erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit "an". Ich weiss nicht, welche das bei ABS ist, aber wenn du unter 30 kmh schnell warst, könnte man in Betracht ziehen, dass das ABS doch funktioniert...

Also ich war definitiv unter 30kmh und die Lampe leuchtet wenn man die Zündung anschaltet....da muss ich wohl mal testen wenns geregnet hat mit höherer Geschwindigkeit. Danke schon mal.

Was soll den der Blödsinn das das ABS erst ab 30Km/h funktioniert, ich hatte schon einige andere Autos wo auch unter Tempo 30 das ABS geht denn im Winter wenn es wirklich glatt ist und das ABS am meisten gebraucht wird fährt man auch schon mal unter 30Km/h.

Moin...

Was soll den der Blödsinn das das ABS erst ab 30Km/h funktioniert

Ließ noch mal ganz genau, was hier geschrieben wurde ;)

Markus

@ flamingo: Du solltest dir ein wenig überlegen, welche Worte du verwendest, bevor du schreibst. Sonst könnte sich der eine oder andere gekränkt fühlen...

Ich habe nicht geschrieben, dass das ABS generell unter 30 kmh nicht anspringt. Vielmehr kenne ich Autos, deren ABS-System sich so verhält. Natürlich muss das ABS ab einer bestimmten niedrigen Geschwindigkeit nicht mehr ansprechen, denn sonst würdest du an keiner Ampel mehr zum Stehen kommen. Und wie schon gesagt, die untere regelschwelle ist von ABS-Modell zu Modell verschieden.

Auch was du über den Winter schreibst ist so nicht korrekt. Denn bei geschlossener Schneedecke ist der Bremsweg ohne ABS kürzer als mit, weil ich vor dem blockierenden Reifen ein Schneekeil bildet, der bremsen hilft. Bei Eis macht es keinen Unterschied, ob mit oder ohne ABS.

Aus diesem Grund war zum Beispiel bei Audi das ABS abschaltbar.

Beim Xantia arbeitet das ABS auch deutlich unter 30 Km/, konnte ich letzten Winter ausreichend testen.

Wenn Tiefschnee oder Geländefahrten vorgesehen sind, wird die F 1 unter der Haube gezogen.

Aus diesem Grund war zum Beispiel bei Audi das ABS abschaltbar.

Und aus diesem Grund ist bei meinem X1 das ABS abschaltbar :)

@ flamingo: Du solltest dir ein wenig überlegen, welche Worte du verwendest, bevor du schreibst. Sonst könnte sich der eine oder andere gekränkt fühlen...

Ich habe nicht geschrieben, dass das ABS generell unter 30 kmh nicht anspringt. Vielmehr kenne ich Autos, deren ABS-System sich so verhält. Natürlich muss das ABS ab einer bestimmten niedrigen Geschwindigkeit nicht mehr ansprechen, denn sonst würdest du an keiner Ampel mehr zum Stehen kommen. Und wie schon gesagt, die untere regelschwelle ist von ABS-Modell zu Modell verschieden.

Auch was du über den Winter schreibst ist so nicht korrekt. Denn bei geschlossener Schneedecke ist der Bremsweg ohne ABS kürzer als mit, weil ich vor dem blockierenden Reifen ein Schneekeil bildet, der bremsen hilft. Bei Eis macht es keinen Unterschied, ob mit oder ohne ABS.

Das bei Schnee der Bremsweg ohne ABS besser ist weis ich auch, das ABS wurde aber ja nicht entwickelt um den Bremsweg zu verkürzen sondern dafür zu sorgen das man das Auto bei einer Vollbremsung noch lenken kann.

Die Geschwindigkeit wo sich das ABS ausschaltet dürfte im bereich der Schrittgeschwindigkeit liegen, so was es wenigstens bei meinen bisherigen Autos mit ABS.

  • 15 Jahre später...

Hallo Zusammen, ich hoffe, es fährt noch Jemand Xantia ausser mir ;-)

Mein Problem: ABS-Lampe funktioniert. geht auch ab und an mal an, aber oft erst nach zig Kilometern und schneller Fahrt, oft direkt nach kurzer Querfuge, die auch die Xantia nicht 100% wegbügeln kann...

ABER: Das ABS regelt NIE! Also auch bei inaktiver Warnlampe IMMER Blockierbremsung und entsprechend besch...enes Bremsverhalten, wenn es drauf ankommt... (Wobei mir die Xantia (X1, BJ95, 1.9TD, 170tkm original, seit 18 Jahren in Familien-Hand, aber viele Standzeiten...) generell sehr schwammig und unpräzise vorkommt und mit langem Bremswegen, auch im Vergleich mit meinem BX (ohne ABS) TZDTurbo. Scheiben und Beläge sind erneuert, das LHM auch frisch (dank Undichtigkeiten davor...)
Bremslicht geht, also sollte es auch der Bremslichtschalter nicht sein (oder hat der nen Extra-Kontakt fürs Steuergerät?)

Hat Jemand eine Idee, was das sein kann? Tippe auf festgegammelten Hydroblock, aber woher nehmen.... (und wie "beweisen", ohne den probeweise zu tauschen, ist ja auch extrem aufwändige Arbeit, denn vermutlich reisst man da mehr als nur einen Nippel ab...)

DANKE!

PS:: ABS-Steuergerät hätte ich vom XM selig noch eines rumliegen, das müsste wohl passen, aber muss man das "anlernen" oder gabs sowas damals noch nicht? Radsensoren sind ok lt. Widerstandsmessung am Steuergerätestecker, Kontakte sind alle gepflegt und frisch gereinigt, sowohl am Steuergerät als auch an den Sensoren...

Bearbeitet ( von roby111111)

Nun den Xantia hängt mal mal entspannt an den Lexia und liest ihn aus um zu sehen was das ABS für Schmerzen hat.... für bessere Bremsleistung macht auch mal Sinn die hintere Bremse zu entlüften. Für weitere Fragen den Autoarzt die Apotheke oder die " suche " benutzen. Dein Standort ?

Hallo Roby, wenn das ABS eingreift, dann spürt man es. Es ist so wie ein Rubbeln.

Sonnst macht das ABS nichts.

Wenn dein Xantia nicht gut bremst und das ABS nicht eingreift, dann liegt es nicht am ABS.

Ich verstehe aber nicht richtig welches Problem deine Bremsen haben. Einmal schreibst du von: Blockierbremsung, das andere mal von: langem Bremsweg.

Wenn du bremst, geht dein Xantia hinten hoch?

2 Stunden her, roby111111 schrieb:

ABS-Lampe funktioniert. geht auch ab und an mal an, aber oft erst nach zig Kilometern und schneller Fahrt, oft direkt nach kurzer Querfuge [...]

In Verbindung mit Betätigung des Bremspedals oder "einfach so"?
Falls letzteres, ist Wackelkontakt zu vermuten. Viel Spaß beim finden...
Ohne Betätigung des Pedals geht die Leuchte zB bei Fehlern wie Verbindung zum Sensor unterbrochen oder Stromausfall an.
Erst bei Betätigung werden Raddrehzahlen verglichen.

Widerstand zu den Sensoren kann man ja messen. Das heißt nicht, dass da alles i.O. ist.
Fehler auslesen. Dann weitersuchen.

2 Stunden her, roby111111 schrieb:

ABER: Das ABS regelt NIE! Also auch bei inaktiver Warnlampe IMMER Blockierbremsung und entsprechend besch...enes Bremsverhalten, wenn es drauf ankommt...

Das heißt, auch während oder direkt nach der Bremsung (wenn sie kurz war) keine Warnleuchte? Das darf nicht sein.
Das ABS-System ist steinalt. Da ists auch leider normal, dass man zB bei Kurvenfahrt bei 180 km/h erstmal mit dem kurveninneren Vorderrad nen 20 m langen schwarzen Streifen auf die Fahrbahn malt bevor das ABS den Arsch hochbekommt.

Ich frage mich grad, wie oft es bei dir "drauf ankommt" so dass du eine ausreichend große Stichprobenmenge sammeln konntest um daraus "immer Blockierbremsung" abzuleiten. Ich fahre seit 12 Jahren XM, bei mir ist das ABS zweimal um Bruchteile zuvorgekommen, bevor ich selbst die Bremskraft wegen der kurzzeitig blockierenden Räder zurückmodulierte.

2 Stunden her, roby111111 schrieb:

[...] generell sehr schwammig und unpräzise [...]

Da ist vermutlich das halbe Fahrwerk ausgeklappert. Ich bin bis jetzt nur ein paar Kilometer Xantia gefahren. Normalerweise sollte einem da genauso wie beim XM nix schwammig oder unpräzise vorkommen. Erst recht nicht im Vergleich zu einem BX (nicht um den BX schlechtzureden, aber der ist numal ein paar cm kürzer, das ist schlichte Physik).
Dein Auto sollte repariert werden. Da kann man sich auch gleich die mangelhafte Wirkung der Bremse mit angucken. Da gibt es derer mehrere Möglichkeiten.
Kolben vorn nicht in die richtige Position gedreht, Sättel hinten an der Auflage am Schwingarm untergammelt, Bremsen nicht richtig entlüftet, billige oder inkompatible Scheiben- und Belagpaarung, fünf Fußmatten im Fußraum,...

2 Stunden her, roby111111 schrieb:

ABS-Steuergerät hätte ich vom XM selig noch eines rumliegen, das müsste wohl passen [...]

Externes ABS-Steuergerät hatte nur das Bendix ABS (XM bis Modelljahr '95). Und das gabs im Xantia nicht, der hat Teves (Steuergerät an den Hydraulikblock geschraubt).

Bearbeitet ( von schwinge)

Ok, viele Meinungen -teils grenzwertig zu Unterstellungen-, viel Trivia, aber scheinbar Niemand, der das Problem wirklich kennt...

Schade...

Fahrwerk ist in neuwertigem Zustand, 2024/25 sämtliche Gelenke, Lager und Gummis neu, Federkugeln neu, Bremsscheiben, Beläge, LHM UND Sensoren ebenso neu (NOS!), Spur vermessen und eingestellt, Reifen erneuert, Bremse natürlich entlüftet, aber der Einfluss der hinteren Bremse auf den Bremsweg ist sowieso -aus fahrphysikalischen Gründen und bei weicher Federung gleich doppelt- minimal...

Alles mit Markenteilen aus dem qualifizierten KFZ-Fachhandel, aber mit Ausnahme der vor Jahren schon besorgten ABS-Sensoren NICHT direkt von Citroen, da ich die Stellantis-Abzocker ohne Ahnung und Konzept in keinster Weise unterstütze...

Apropos Fahrphysik und Fahrzeuglänge: die BX hat relativ zur Xantia den längeren Radstand bei geringeren Überhängen, ein deutlich besseres Leistungsgewicht, weniger ungefederte Masse und nen tieferen Schwerpunkt. BX TZDturbo zu Xantia 1.9TD, das ist -bei jeweils nominal 90PS- Sportwagen zu Traktor!

Meine Xantia X1 BJ 1995 hat definitiv das gleiche ABS (also auch mit separatem Steuergerät!) wie seinerzeit mein 1993er XM 2.1TD, hat vermutlich NIEMAND vom XM umgebaut, sondern ab Werk. X1 zu X2 sind nicht nur ein paar optische Unterschiede und Pyrotechnik auch "für" den Beifahrer, da wurde schon deutlich mehr "optimiert" (natürlich in Richtung niedrigere Kosten...)

Wenn ich eine Vollbremsung mache, egal ob auf trockenem, nassen oder low/split-µ Untergrund, dann blockiert die Bremse wie ohne ABS, ab und an "merkt" das ABS dann den Fehler und geht auf Störung, aber meist ist es ihm völlig "schnurz" und die Lampe bleibt aus. Die Lampe geht aber zuverlässig bei schnell überfahrenen Querfugen (Dehnungsfugen an Brücken etc) auf der Autobahn an und bleibt dann an, manchmal nur bis zum nächsten Kl15 Zyklus, manchmal auch mehrere Zyklen lang.

Mein Eindruck ist, dass das ABS "aktorisch" gelähmt ist, d.h. den Hydroblock nicht ansteuert oder dieser mechanisch "fest" ist. Die Kontakte der Sensoren wurden gereinigt und mehrfach geprüft, im warmen wie im kalten Zustand, auch während der Messung an den jeweiligen Kabeln gerüttelt und die Kabel untereinander auf Isolationsfestigkeit getestet (natürlich bei abgeklemmten Steuergeräten und Sensoren), um Kabelbrüchen und schlechter Isolation resp. Korrosion durch eingedrungenes Wasser etc auf die Spur zu kommen. Steuergerät bekommt Spannung, liest die Sensoren auch aus (nicht nur bei gedrücktem Bremspedal, wie oben von Jemandem behauptet!), sprich geht sofort auf Störung, wenn ein Sensor abgezogen oder kurzgeschlossen wird und lässt sich danach durch Kl30 Zyklus auch wieder fehlerfrei schalten.

Höhenregler sind ok, Hochdruckpumpe ist in der Toleranz (aber sifft ein klein wenig, vermute mal, wird keine komplett dichte mehr geben...) Fahrzeug fährt binnen 10s von tiefsten in die höchste Fahrwerkstellung ganz ohne Knarzgeräusche. X-Beine sind behoben.

Nachdem sich das Fehlerbild mit dem Threadtitel ziemlich deckt, hatte ich die Hoffnung, dass das Jemand kennt, bevor ich mir einen -leider nur noch gebraucht erhältlichen- Hydroblock kaufe und einbaue, was vermutlich nen wochenendfüllender Job werden dürfte, da die Leitungsverschraubungen allesamt seit 31 Jahren unberührt sind und entsprechend festkorrodiert...

LHM wurde gespült, bis es klar blieb, Filtereinsatz gereinigt.

Der Wagen befindet sich -bis auf den Lack an Heckklappe und Dach, wo die UV-Strahlung leider vernichtend wirkte- und ein paar Neid-Kratzern von irgendwelchen Psychopathen oder zwandsneurotischen Dieselhassern- in Zustand 2, nicht mal an den neuralgischen Punkten wie den Heuliez-Ecken sind -trotz GSD- Durchrostungen vorhanden, der Wagen wurde seinerzeit als Neuwagen (ich kannte den Erstbesitzer und hab den Wagen 2008 mit gerade mal 60tkm übernommen!) hohlraumversiegelt mit Fließfett. (Sanders)

Das ABS war schon damals defekt und die Bremsleistungen immer schon mau. Dachte damals, Letzteres wäre, da ich beruflich mit der Auslegung von Neufahrzeugen eines dt. Premiumherstellers zu tun hatte (EF = Entwicklung Fahrwerk/FAS), wohl nur so mein persönliches Gefühl im direkten Vergleich und ABS etc. brauche ich persönlich nicht...

Seit ich durch viel Glück wieder an eine BX TZDturbo kam, weiß ich, es geht auch BESSER, deutlich BESSER um genau zu sein... Ausser dem ABS selbst eigentlich alles durchrepariert, die Frage ist eben nur, ob ich da irgendeine "Macke" übersehen habe

Ich wollte die Xantia eigentlich hergeben dieses Jahr, aber mein Sohn (16) will sie unbedingt haben und daher möchte ich das ABS in Ordnung bringen, da er als Fahranfänger davon sicherlich profitieren könnte...

Die Fehler, die das ABS meldet waren immer bunt gemischt, aber wenig aussagekräftig...

Vor 15 Minuten, roby111111 schrieb:

Meine Xantia X1 BJ 1995 hat definitiv das gleiche ABS (also auch mit separatem Steuergerät!)

Dann verrate doch mal, wo denn das separate Steuergerät positioniert sein soll. Im Steuergerätekasten im Motorraum ist jedenfalls nur Platz für Motor- und Hydractivsteuergerät (je nach Option gabs das im 1,9TD). Ansonsten gibt es im Xantia nur das ABS-Steuergerät am Hydraulikblock, wie Schwinge schon geschrieben hat.

Vor 18 Minuten, roby111111 schrieb:

X1 zu X2 sind nicht nur ein paar optische Unterschiede und Pyrotechnik auch "für" den Beifahrer, da wurde schon deutlich mehr "optimiert" (natürlich in Richtung niedrigere Kosten...)

Die Pyrotechnik für den Beifahrer gab es übrigens auch für den X1. Erst als Option und später für viele Märkte in Serie, aber was das mit ABS Problemen zutun hat, habe ich noch nicht so ganz verstanden.

Vor 35 Minuten, roby111111 schrieb:

Die Fehler, die das ABS meldet waren immer bunt gemischt, aber wenig aussagekräftig...

Welche Fehler hat es denn gemeldet ? Was passiert wenn du sie löschst, eine Probefahrt mit Vollbremsung machst und erneut ausliest ?

Insgesamt hört sich das was du beschreibst für mich nach Sensorproblemen an und wie hier ja schon angemerkt wurde, können die zwar vom Widerstand in Ordnung sein und dennoch vom Steuergerät Fehlinterpretiert werden Dann könnte noch irgendwo der Abstand Sensor zum Kranz nicht passen oder irgendwo ist ein Kranz defekt. Aufgeplatzt und von Rost gesprengt oder oder oder.

Ich fürchte ohne weitere Diagnose mit geeignetem Tester (Souriau 26, Elit, Proxia oder Lexia) wirds schwierig festzumachen, wo der Fehler zu suchen ist.

Deine Aussagen sind auch nicht gerade mit Infos gefüllt ..... uns dann unterstellen das wir keine Ahnung haben und Du nichtmal ein Fehlerprotokoll machen willst- finde das Problem in Deinem System....

Vor 9 Minuten, roby111111 schrieb:

[...] der Einfluss der hinteren Bremse auf den Bremsweg ist sowieso -aus fahrphysikalischen Gründen und bei weicher Federung gleich doppelt- minimal...

Den Bremsweg hab ich nie verglichen. Aber gefühlt bremst die Bremse nur halbsogut wenn hinten was nicht passt.

Vor 1 Minute, Citrofan93 schrieb:

[...] können die zwar vom Widerstand in Ordnung sein und dennoch vom Steuergerät Fehlinterpretiert werden Dann könnte noch irgendwo der Abstand Sensor zum Kranz nicht passen oder irgendwo ist ein Kranz defekt. Aufgeplatzt und von Rost gesprengt oder oder oder.

Unwahrscheinlich. Wie ich schrub schaut sich das Steuergerät die Signale (=Radgeschwindigkeiten) erst an, wenn das Bremspedal betätigt ist. Berechnet werden die natürlich trotzdem fortlaufend und sind auch auslesbar. Hier treten die Fehlermeldungen ohne Bremspedalbetätigung bei Vibrationen auf. Da muss also für einen Moment komplett die Verbindung verlorengehen. Sprich Kabelbruch, defekter Pin (Federdruck der Kontaktzungen), gebrochene Lötstelle - sowas in der Richtung eher wahrscheinlich.

Vor 59 Minuten, roby111111 schrieb:

aber der Einfluss der hinteren Bremse auf den Bremsweg ist sowieso -aus fahrphysikalischen Gründen und bei weicher Federung gleich doppelt- minimal...

Wenn man den Unsinn gelesen hat dann kann man sich den Rest eigentlich auch sparen...

Wenn der Wagen trotz neuer Scheiben/Beläge guter Qualität und einwandfreier Sättel nicht vernünftig bremst würde ich das Bremsventil ersetzen. Hatte ich mal beim BX, katastrophale Bremswirkung im Fahrbetrieb obwohl Prüfstand bei der HU soweit okay. Mit einem neuen Bremsventil war der Fehler behoben.

Vor 9 Minuten, schwinge schrieb:

Wie ich schrub schaut sich das Steuergerät die Signale (=Radgeschwindigkeiten) erst an, wenn das Bremspedal betätigt ist.

Das hab ich schon bei ein paar Xantias anders erlebt. Ohne Pedalbetätigung. Exemplarisch umgekehrt: Lampe ist an, ABS Kranz gebrochen aber Sensor heile, Kranz getauscht, Fehlerspeicher nicht gelöscht und dann reicht es einmal schneller als 30km/h zu fahren und die Lampe geht ohne Bremspedalbetätigung aus.

Ansonsten gebe ich dir Recht, den Teil mit den Vibrationen hab ich scheinbar überlesen und das machts wiederum unwahrscheinlicher. Ansonsten bleibt das bei der bisherigen Faktenlage aber alles eher spekulativ.

können die zwar vom Widerstand in Ordnung sein und dennoch vom Steuergerät Fehlinterpretiert werden Dann könnte noch irgendwo der Abstand Sensor zum Kranz nicht passen oder irgendwo ist ein Kranz defekt. Aufgeplatzt und von Rost gesprengt oder oder oder.

Das wurde doch alles erneuert und geprüft, zudem erkennt das ABS-Steuergerät die Sensoren ja als ok, das Lämpchen geht nach der Eigendiagnose beim Einschalten der Zündung ja aus und bleibt bei normaler Fahrt auch aus. Wenn es mal angeht, dann IMMER beim sehr flotten (160km/h oder schneller) von Dehnungsfugen auf der Autobahn. Vermute mal, dass da ein Reifen kurz mal "hüpft" und aufgrund der hohen Geschwindigkeit durch das Abheben eines Rads die Abweichung zw. den Raddrehzahlen zu hoch wird, so dass das ABS fälschlich auf Sensorfehler entscheidet...

Fehlerspeicher auslesen geht leider nicht mit den üblichen und genormten Mitteln, und in so Bastellösungen investiere ich nicht, die Frage war doch schlicht, ob verklemmte und somit funktionsuntüchtige Hydro-Einheiten bei der Xantia öfter mal vorkamen und ob da Jemand schon mal versucht hat, das ohne Ersatz zu beheben?

Eine Idee wäre hier, die Bordspannung mal auf 15 V zu erhöhen, das würde die Kraft der E-Magnete in den Ventilen stark erhöhen, ohne das Steuergerät schon in die Überspannungsabschaltung zu schicken und könnte womöglich festhängende Ventile lösen... Natürlich könnte auch im Steuergerät was faul sein, aber das wäre dann vermutlich auch kein Einzelfall und das Verhalten ist ja schon etwas aussergewöhnlich...

Man könnte ja erwarten, dass das System spätestens bei der ersten Blockierbremsung auf Fehler geht, aber das geschieht eben NICHT IMMER, d.h. das ABS bekommt wohl von einem Fehlerfall gar nix mit, aber schaltet dennoch brav die Eigendiagnose aus...

Rein theoretisch dürfte das nur passieren, wenn die Sensoren ALLESAMT KEINE Signale liefern würden, aber den korrekten Widerstandswert aufweisen würden, d.h. Kabelbruch- und Kurzschlusserkennung während der Eigendiagnose bestanden werden und das ABS glaubt, das Fahrzeug stünde noch, weil Sensordatenfusion und Vernetzung waren damals ja noch Fremdworte, zumindest bei PSA ;-)

Fahrzeug steht in Oberbayern, nicht unbedingt viele Citroen-Fans im Umkreis...

(im ganzen LK gibt es noch einen weiteren aktiven BX, Xantia oder XM habe schon lange keine mehr fahren sehen...)

Vor 17 Minuten, Citrofan93 schrieb:

Das hab ich schon bei ein paar Xantias anders erlebt. Ohne Pedalbetätigung. Exemplarisch umgekehrt: Lampe ist an, ABS Kranz gebrochen aber Sensor heile, Kranz getauscht, Fehlerspeicher nicht gelöscht und dann reicht es einmal schneller als 30km/h zu fahren und die Lampe geht ohne Bremspedalbetätigung aus.

Das hatte ich auch schon, dass das ABS plötzlich während der Fahrt den zuvor anliegenden Fehler wieder zurück nimmt. Das dürfte nach Funktionssicherheits-Maßstäben so nicht sein *), min. Kl15 Wechsel müsste da dazwischen liegen... Könnte also im Umkehrschluss heißen, dass das ABS-Steuergerät vielleicht ab und an keinen Strom mehr bekommt und resetted (das als Kl30 oder min. Kl15 Zyklus wertet) und dabei dann auch das Lämpchen -sofern davor aus- einschaltet und dann bei bestandenem Selbsttest wieder aus...

Kann ja Jemand -sofern es noch X1 Xantia mit intaktem ABS gibt- mal probieren: Zündung aus während der Fahrt, dann (nur bei Autos ohne KAT oder Diesel) Zündung wieder ein und einkuppeln, Motor sollte wieder laufen und die Frage ist, ob das ABS bei rollendem Fahrzeug korrekt initialisiert, also Lampe an und nach ca 5s wieder aus, spätestens aber, sobald der Motor wieder läuft... Das gleiche Spiel, aber mit Anlassen des Motors bei mit min. 30 km/h rollendem Fahrzeug- wäre auch interessant, um rauszufinden, ob das ABS da nen Unterschied drin erkennt, immerhin geht beim Anlassen ja meist die Spannung ziemlich in die Knie... Die 30km/h habe ich von anderen Beiträgen jetzt übernommen, mir ist eher eine Schwelle bei 21 km/h bekannt, aber die betrifft eher die Airbags, aber möglicherweise wurde das daran angelehnt... (vernetzt im modernen Sinne ist ja nix...)

*) Bei allen Architekturen, die ich in 30 Jahren in der Vorentwicklung kennen lernen durfte, war es so definiert, dass Sicherheitssysteme wie das ABS entweder ZUVERLÄSSIG funktionieren oder aber ZUVERLÄSSIG abschalten und dies anzeigen. So ein "Wackelkontakt"verhalten des ABS könnte zu einer falschen Sicherheitsvermutung beim Fahrer führen, d.h. er verlässt sich drauf und das Lämpchen geht dann wieder an, wenn er das System am nötigesten braucht... Daher wird ein einmal erkannter, auch sporadischer!- Fehler eben zwischengespeichert und die Lampe bleibt an, bis min. die Zündung ausgeschaltet wird, oder der Fehlerspeicher manuell gelöscht wird. Bei mehrfach erkannten Fehlern sollte es gar eines Batterie-abklemmens oder mehrfacher positiver Selbsttests danach bedürfen, bis der Fehler selbst wieder zurückgesetzt wird, weil das System dann eine Behebung vermuten darf.

Bearbeitet ( von roby111111)

Vor 18 Minuten, roby111111 schrieb:

Kann ja Jemand -sofern es noch X1 Xantia mit intaktem ABS gibt- mal probieren: Zündung aus während der Fahrt, dann (nur bei Autos ohne KAT oder Diesel) Zündung wieder ein und einkuppeln, Motor sollte wieder laufen und die Frage ist, ob das ABS bei rollendem Fahrzeug korrekt initialisiert, also Lampe an und nach ca 5s wieder aus

Tut es, soviel kann ich verraten.

Was mir sonst ganz dunkel wieder in Erinnerung gekommen ist, aber ich kann mich leider nicht mehr an die Fehlerbilder erinnern, ist das ganz frühe Xantias Probleme mit den ABS Steuergeräten am Block hatten. Ich meine da hat man dann irgendwann den Hersteller der Steuergeräte gewechselt (von Motorla auf Alcatel oder umgekehrt?). Aber möglich das ich da gerade was durcheinander bringe, vielleicht kann @bx-basis sich daran erinnern.

Vor 47 Minuten, bx-basis schrieb:

Wenn man den Unsinn gelesen hat dann kann man sich den Rest eigentlich auch sparen...

Ach ja? Physik nach der Einschulung gleich abgelegt oder Baumschule besucht???

Frontmotor, Frontantrieb, also Gewicht schon mal vorne mehr als hinten. weiche Federung: Bei Bremsung geht das Gewicht zudem "dynamisch" nach vorne, d.h vorne ist deutlich mehr Kraft auf den Boden übertragbar als hinten. 90% vorne 10% hinten bei unbeladenem Fahrzeug und nur Vorderplätze besetzt als "Faustregel" lt. Fahrdynamik 1. Semester.

Wer Fahrrad oder Motorrad fährt, weiß wie leicht das Hinterrad gar abheben kann bei starker Bremsung, das wäre dann 100% vorne ;-)

Harte Fahrwerke, die nicht so tief eintauchen beim Bremsen hätten hier gewisse Vorteile ;-)

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