19. November 201015 J. Während der Raparatur des Unfallers meiner Frau stieß ich hier und da auf Rost. Gut, kann bei einem fast 20 Jahre alten Auto durchaus mal vorkommen. Wenngleich er von Aussen wirklich tiptop aussieht und nirgends Bläschen zu sehen sind, etc. Nach dem Abmachen des Kotflügels und der Radhausverkleidung entdeckte ich das alles und dachte zunächst nicht weiter dabei, bis ich heute anfing mit dem Schraubenzieher rumzustochern... Das Auto hat im Bereich der Spritzwand / A-Säule (bis hinunter zur Wagenheberaufnahme), Radhaus, Wasserkasten, ziemliche Rostschäden! Während man im Motorraum nicht sieht und auch am Stehblech über dem Längsträger / Kotflügelauflagekante, hat der Rost unter der Radhausverkleidung und im Wasserkasten, sowie zwischen Kotflügel und Schweller ziemlich gewütet. Ich bin echt erschrocken, weil wir das Auto immer penibel gepflegt haben! Der Schlachter den ich gekauft habe, ist nach ORGA gerade mal 11 Tage älter und hat 10.000KM mehr auf der Uhr, hat aber keinerlei Rostschäden in den Bereich, in welchen der blaue die Schäden hat (?) Beim blauen löst sich die werksseitige Steinschlagbeschichtung und wurde somit auch unterrostet. Teilweise ist darunter sogar die werksseitige Tauchgrundierung weg und ich gucke auf völlig blankes, noch nicht angegriffenes Blech! Das alles ist beim Schlachter nicht der Fall. Weshalb nur? Der hatte etliche Vorbesitzer, während unser blauer nur 2 hatte. Den Erstbesitzer und nun uns seit dreieinhalb Jahren. Was beide haben, ist ein verostetes Querblech / Holm / Träger (whatsoever), an dem der Kotflügel unten und die Stoßstange befestigt wird. Das Blech, von dem an beiden Autos schon 'ne Menge fehlt, ist echt morsch und ich werde es nachbauen müssen. Wie soll ich aber den anderen Rost beseitigen? Vor allem ist das Rostloch im Wasserkasten neben dem eigentlichen Abflußloch ein echt großes Problem. Die Stelle ist nur von unten gut zu schweißen, allerdings überlappen sich da einige Bleche. WAS würdet ihr an meiner Stelle tun? Die Kiste schlachten und entsorgen, oder doch retten? Das Auto steht ansonsten echt super da und läuft ohne jede Macken! Oder vielleicht Strahlen, Schweißen, Versiegeln? Ich habe keinen Zeitdruck und kein Platzproblem. Nur das Problem, daß ich nicht weiß, wie aufwendig das ganze wird. Keine Lust, das zu schweißen, damit es in 2 Jahren wieder durch ist. Und nun? Das Blech an dem die Stoßstange und der Kotflügel (untere Kante, vorne) befestigt werden, ist bei beiden Autos hinüber: Ach Mann...
19. November 201015 J. dat ist doch kein problem................. auf die bühne und los geht das schweissen.(wenn man bock auf sowas hat)
19. November 201015 J. Hallo Nenad, die Stelle in den ersten beiden Bildern hab ich hier vor einiger Zeit schon mal angesprochen. Hat aber niemand interessiert. Bei meinem war auch nur der Falz, von deinem Rostloch nach innen angerostet. Gruß Herbert
19. November 201015 J. Das sind doch die typischen Roststellen. Zumindest die Wasserablauf des Lüftungskastens. Gruss Matthias
19. November 201015 J. Ersteller Wieviel Lagen Blech liegen denn da übereinander verschachtelt? @Herbert Hi Herbert... Ich glaube, das interessierte die wenigsten, weil sie einfach nicht die Radhausverkleidung abmachen
19. November 201015 J. sieht nach drei Blechen aus. Ich wollte damals auch nur die Blumenerde unten am Schwelleranfang rausspülen. Da wurde dann ne längere OP drauss. Gruß Herbert
19. November 201015 J. Schweißen Glaub mir, nach den Schwellern von BX_LeMans's XM schaut das aus wie Erholung Gruß Detlef
20. November 201015 J. Hallo, die Stelle ist recht häufig an XM´s zu finden. Hatte schon einige mit diesem Problem hier aif dem Hof in mehr oder weniger ausgeprägtem Stadium. Und meistens tritt das Problem auf der Beifahrerseite auf. Ich habe mal genauer nachgesehen das bei allen wo dieses Problem bestand die Dichtmasse am Ende der Spritzwandwo es auf den Kotflügel übergeht nicht komplett vorhanden war bzw. das dort wo das Blech gewinkelt bist die Dichtmasse ein kleines Loch offen ließ. Dort lauft Wasser(wenn auch nur minimal) rein und unten nicht mehr raus da dort ja kein ablauf ist. Und somit nimmt das Elend seinen Lauf. Wie gesagt, alle die dort ein Loch hatten da war die Dichtmasse unvollständig aufgetragen, bei Fahrzeugen die keinen Rost haben ist dieser Bereich auch komplett versc hlossen. Also Denke ich das dieses Problem ein aufgrund von Fertigungs/Produktionsschwankungen ist. Guckt mal an euren, die Stelle liegt in dem Bereich wo dieser kleine Gummikeil auf der Spritzwand liegt im übergang auf den Kotflügel. mfg Daniel
20. November 201015 J. Na, beim sonst guten Zustand sollte sich da doch das Schweissen nochmal lohnen, oder? Es sind ja doch nur punktuelle Schäden, es ist ja zum Glück nicht so, daß der jetzt überall morsch wäre. Und wo in den letzten 16(?) Jahren nix passiert ist, wird auch in Zukunft keine Katastrophe passieren...
20. November 201015 J. Ersteller Na, beim sonst guten Zustand... Ich dachte tatsächlich, den guten Zustand hätte das Auto! Bis ich heute das rechte Rad abnahm, um besser sandstrahlen zu können. Ich entdeckte noch mehr unterrosteten Lack und setzte mal die Schraubenzieherklinge an. Plötzlich war ich im Beifahrerfußraum Das hat mich echt geschockt! Jetzt bin ich schwer am Überlegen, ob sich das nun tatsächlich noch lohnt. Umd das Radhaus zu schweißen, muss der Teppich weg und die Dämmmatte, die dahinter liegt. Sonst brennt der Kram auch noch ab. Die Frage ist nun: Wenn er hier nun so derbe durchgerostet ist, muss ich eventuel noch an anderen Stellen mit solchen Überraschungen rechnen? Wenn ich ernsthaft damit zu rechnen habe, dann lasse ich es besser sein. Denn das wäre ja keine Reparatur mehr, sondern ein Fall für eine Restaurierung. Sah zunächst beinahe harmlos aus, bis der Lack dann ab war Auf ganzer Länge durch! Das ganze Blech hat auf der Länge keine Verbindung mehr zur A-Säule Hier habe ich kurz abgestrahlt und die hauchdünne Lackschicht blätterte danach ab, wenn ich nur die Ausblaspistole dagegen hielt. Darunter ist nacktes Blech. Schwellerbereich unterhalb der Kotflügelkante sieht dagegen noch ganz O.K. aus Restaurieren, oder weghauen?
20. November 201015 J. Da hat der SALZ Teufel bööse zugelangt. Mein Beileid. Ich kann dir sagen wo noch vermutlich 2 Böse Rostnäster sitzen. Nimm beide Hinterräder ab, und schau dir mal genau den Rahmen an wo die Silentlager für die Hinterachse sitzen. Da sitzt ein überlappendes Blech, wo dadrunter der ganze Träger durch ist. Das bedeutet Todesurteil für den XM Die Rostschäden im Radhaus sind dagegen ein Lacher, und sehr Schnell repariert. Mit der vernüftigen vorgehensweise hält das 20 Jahre. An alle noch Rostfreien XM BX etc. Hohlraumkonservierung, und Unterbodenwachs auftragen. um sich solche Horrorszenarien zu ersparen. gruß Tim
21. November 201015 J. ... Nimm beide Hinterräder ab, und schau dir mal genau den Rahmen an wo die Silentlager für die Hinterachse sitzen. Da sitzt ein überlappendes Blech, wo dadrunter der ganze Träger durch ist. Das bedeutet Todesurteil für den XM .... gruß Tim Tim, Du meinst die beiden Silentlager an den hinteren Auslegern des Achsrahmens, richtig?
21. November 201015 J. Fahrerseite hinter der Wagenheberaufnahme habt ihr auch schon nachgesehen? Bei den letzten drei XM die ich mir diesbezüglich angesehen habe, war das durch, obwohl beim blossen Hinschauen nichts dergleichen zu erkennen war. Aja, Beifahrerseite war nie was! lgtg
21. November 201015 J. Ersteller Hat sich erledigt, mit der Reparatur... Im hinteren Bereich über den Silentblöcken ist zwar alles in Ordnung, aber vorne wird's immer schlimmer: Federbeindom links Jetzt wird er weggestellt und irgendwann - wann auch immer - werde ich mich seiner annehmen. Wird sicher auch lange dauern. Eine Restauration ist also geplant. Das war's für's erste.
21. November 201015 J. eigenartig, dass es immer da als erstes rostet, wo die ab Werk besonders dick Unterbodenschutz draufgepackt haben... Gruss GUido
21. November 201015 J. Hat sich meine Befürchtung (aus dem anderen Beitrag) wohl bestätigt! Schade! Hier nochmal an alle der Hinweis, unter (Nähe) dem Luftfilter genauer zu schauen! Ich sah das auch das erste Mal im Frühjahr bei meinem Schlacht-XM. Mittlerweile schon bei weiteren entdeckt! Also es ist kein Einzelfall! Weiter Bilder davon: XM 2.0i 1992 138.000km XM 2,1TD 1991 250.000km Komischerweise ist bei meinem 1989er 2.0i mit 274.000km (von dem auch das Rostbild aus #15 ist) an dieser Stelle absolut kein Rost! lgtg Bearbeitet (21. November 201015 J. von badscooter)
21. November 201015 J. Ersteller eigenartig, dass es immer da als erstes rostet, wo die ab Werk besonders dick Unterbodenschutz draufgepackt haben...Gruss GUido Naja, nee... Ich habe die Bereiche mal genauer unter die Lupe genommen. Also da, wo es bei dem jetzt rostet, ist die Karosseriedichtmasse, also diese Fugendichtmasse, ausserordentlich schlampig aufgetragen! Teilweise fehlt es hier und da. Wohingegen beim anderen Y3 an den entsprechenden Stellen fast alles sauber aufgetragen ist. Dafür ist es woanders schlampig. Bei beiden Y4, die ich noch neben den beiden Y3 habe, ist die Dichtmasse sehr akkurat aufgebracht und zwar überall! Da gab's im Werk von der Qualitätssicherung wohl mal was zwischen die Hörner Mein "Daliy Driver" (Y4) hat jetzt 'ne viertel Million runter und bei dem ist NICHTS! Also ist die Aussage die hier neulich im Board getätigt wurde - ich meine, es war bei dem Kauf-Thread - Y3 wären weitaus rostresistenter als Y4, ist meiner Erfahrung nach reines Wunschdenken.
21. November 201015 J. Ersteller Leck mich am A...rsch, das ist ja RICHTIG hin! Da ist ja garnix mehr!?!?!? *staunt* Hättest Du das übrigens nicht erwähnt, ich hätte da nicht nachgesehen...
21. November 201015 J. Sieht aus, als wär der jahrelang ohne Innenkotflügel gefahren worden oder der hatte einen Riß/Loch.
21. November 201015 J. Das mit dem Wunschdenken ist so eine Sache. Persöhnlich habe ich schon 5 Y3 gehabt. 2 habe ich noch. Alle 5 von 89 bis 94 absolut Null Rost! außer an den Stützblechen vorn am Radhaus wo der Stoßfänger seitlich verschraubt wird. Rosten sie alle gern. Ist aber nicht der Rede wert, da dieses teil an der Karrosse geheftet ist. Hingegen schon eine Y4 gesichtet: Durchgerostete Schweller auf gesammter Länge. Durchgerostete Achsschemel, Träger über Silentlager Hinterachse. Wie Jürgen schon schreibt an den hinteren Auslegern... gruß Tim
21. November 201015 J. Ersteller Wie gesagt...: beide Y4 im Hause hier sind absolut ohne Rost. Hier und da mal was an der Oberfläche - klar. Aber keine Aufblühungen wie bei dem Y3 jetzt, wo auch mal gerne der Schraubenzieher durchgeht, wie ich gestern und heute festestellen musste. Evtl die Stützbleche der Stoßstange, keine Ahnung. Aber die neuralgischen Punkte sind makellos. Vor allem auch bei meinem ungepflegten Kilometerfresser. Ich hatte mit letztes Jahr mit meiner Frau einen Y3 V6 angesehen, der angebl. nur optische Macken hatte. Denkste... Die "optischen Macken" gipfelten in einem auf etwa 30 - 35cm Länge durchgerosteten Schweller rechts, beginnend ab Kotflügel. Also ehrlich, so rostige Y4 habe ich noch nie gesehen. Sind ja einfach mal auch neuer.
21. November 201015 J. Na, dann warte doch einfach mal, bis sie das biblische Alter der Y3 erreicht haben..... dann Reden wir weiter Ich hab mittlerweile auch schon etliche angesehen, geschlachtet und repariert .......... und kann kein Schema für den Zustand feststellen. Da gibts welche mit viel KM und wenig bzw. gar keinen Rost, mit wenig KM und viel Rost und alle Variationen dazwischen Gruß Detlef
21. November 201015 J. Hingegen schon eine Y4 gesichtet: Durchgerostete Schweller auf gesammter Länge.Durchgerostete Achsschemel, Träger über Silentlager Hinterachse. Wie Jürgen schon schreibt an den hinteren Auslegern... gruß Tim Genau das alles hatte ich schon an meinen Y3! Meine Beobachtung seit neun Jahren XM sagt mir: kein Unterschied im Rost vom Y3 zu Y4. Jede Roststelle, die ich am Y3 schon mal gesehen habe, habe ich auch schon bei Y4 gesehen (bis auf den hier zuletzt dargestellten Rost, nur weil ich da beim Y4 noch nie nachgesehen habe). Und umgekehrt natürlich Es gibt aber sowohl rostfreie Y3 als auch rostfreie Y4! Entweder die Qualität in der Produktion ist so unterschiedlich gewesen, oder es ist ein Zusammenspiel aus Besitzer (Pflege, Unterboden/Hohlraumschutz...)-Fahrstrecke und Ort (Autobahn = mehr Salz, gebirgig = mehr Salz). Bsp. meine Y3: Y3 1990: wurde immer Autobahn gefahren (zuletzt: 360.000) Fazit: Schweller links und rechts die ganze Länge durch, Fahrertüre durch, Heckklappe, C-Säule ("Heuliez-Ecke") Y3 1992: großteils Stadt (jetzt knapp 200.000) Fazit: Fahrschemel durch (schon bei 100.000km !!!), Wagenheberaufnahmen (nicht durch, war aber rostig), Fahrertüre leichter Ansatz, sonst rostfrei! Y3 1989 (274.000): Fazit: siehe Bild #15, Oberflächenrost auf Fahrschemel (absolut nicht durch), Rost Ölwanne, Wagenheberaufnahme rechts und Schweller außer vorne links ohne bedrohlichen Rostbefall, Türen und Heckklappe absolut (!!!) rostfrei, Radkästen rostfrei Y3 1991 (Schlachtobjekt - 250.000): Fazit: siehe Bilder im entsprechenden Thread, kurz: Radkasten vorne beide Seiten, Schweller durch vorne bis zur Mitte beide Seiten, Türen vorne Fahrer komplett durch, Beifahrer stark rostig etc. Y3 1992 (Schlachtobjekt - 138.000): Fazit: siehe Bild, und dann noch linke Seite hinter Wagenheberaufnahme komplett durch, starker Rostbefall am gesamten Unterboden. Türen absolut rostfrei, nicht mal Flugrost!!! Y4 1995 (Ex von grojoh zuletzt 300.000): letzten 110.000km hauptsächlich Autobahn Fazit: Beifahrertüre durch, Schweller/Wagenheberaufnahmen beide Seiten vorne durch, sonst rostfrei Also ich bin der Meinung, dass man nicht pauschal sagen kann Y3 gut, Y4 schlecht! Ein Schema nach km-Leistung und Alter kann ich auch nicht erkennen und bin da genau der Ansicht von Detlef! lg thomas Bearbeitet (21. November 201015 J. von badscooter)
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