9. Dezember 201015 J. Hallo, Ihr Schwebenden, in den Medien geistern nun Nachrichten, wonach ab Sommer 2011 in D die lang ersehnten Wechselkennzeichen eingeführt werden sollen. Das heißt, pro Kennzeichen können bis zu 3 Fahrzeuge gefahren werden, natürlich nicht gleichzeitig. Von einer Seite hieß es, es wäre nur für 1 normales KFZ, ein Elektro KFZ und ein Cabrio/Motorrad vorgesehen. Heute brachte der Deutschlandfunk nur die Nachricht, daß bis zu 3 Fahrzeuge inbegriffen sein sollen. Nach anderen Meinungen sollte dann die Steuer trotzdem für jedes KFZ fällig werden. Das würde die Angelegenheit uninteressant machen. Normal wird das stärkste/teuerste (in Versicherung + Steuer)als Hauptfahrzeug versichert. Bis zu 2 andere können dann im Wechsel gefahren werden. Es wurde auch von zweigeteilten Kennzeichen gesprochen, um die einzelnen Fahrzeuge doch noch amtlich zu unterscheiden (wahrscheinlich soll auf ein kleineres Schild dann auch die TÜV-Plakette, während das größere Teil des Kennzeichens gewechselt werden kann). Diese Regelung wäre doch gerade für Altfahrzeugnutzer interessant. Da könnte man immer das/die Auto(s) fahren, was gerade läuft und derweil das/die defekten herrichten, ohne immer an- und abmelden zu müssen mit den verbundenen Versicherungs- und Steueränderungen. Oder eben nach Lust und Laune aus dem Fuhrpark das zur Tagesform passende Auto zu nehmen. Ob dann natürlich für die gerade nicht genutzten KFZ ein Privatgrundstück vorhanden sein muß? Der öffentliche Parkraum ist ja so schon knapp. Auf alle Fälle profitieren von dieser Regelung die Werkstätten und Ersatzteillieferanten, denn es wird insgesamt ein höherer Reparatur- und Ersatzteilbedarf generiert werden. Gibt es das nicht schon in Österreich? Wie sind die Erfahrungen dort? Schreibt mal Eure Meinung dazu.
9. Dezember 201015 J. Gibt es das nicht schon in Österreich? Wie sind die Erfahrungen dort? Schreibt mal Eure Meinung dazu. Nur positiv! Dazu muss man aber sagen, dass bei uns - drei Fahrzeuge auf ein Kennzeichen angemeldet werden können - für das stärkste KFZ (nach Leistung) bezahlt werden muss - für die anderen nichts - die Überprüfungsplakette am Fahrzeug angebracht ist, somit unabhängig von der Nummerntafel (geteiltes Kennzeichen wie bei euch angedacht halte ich für absoluten Blödsinn!) - eine eventuell vorhandene Autobahnvignette leider für jedes Fahrzeug gekauft werden muss - außer man fährt nur mit einem bestimmten Fzg auf der Autobahn. Vorteil ist natürlich, dass ich z.B. ein Auto nur im Winter fahren kann, ein zweites nur im Sommer und die DS an schönen Sommerwochenenden, ohne zusäzliche Kosten, ohne Saisonkennzeichen und ohne Kennzeichenrücklegungen! Ich hoffe nur, bei euch wird nicht trotzdem jedes Fahrzeug besteuert und ich hoffe auch, dass ihr kein geteiltes Kennzeichen bekommt. Denn dann wird es nicht lange dauern, bis auch bei uns jemand auf diese Schnapsideen kommt... lg thomas
9. Dezember 201015 J. Die Nachrichten geistern schon seit dem Sommer durch alle Auto- und Motorradzeitschriften. Das wird eh nix, und wenn, dann Deutschlandtypisch so, daß es nicht funktioniert bzw. unter Strich nichts bringt.
10. Dezember 201015 J. Ohne Wechselkennzeichen wäre mein Hobby gar nicht in dieser Dimension machbar: Ich besitze 7 Autos [in der Signatur sind nur meine Citroen angeführt :-) ] , die im Verband von 3 Wechselkennzeichen betrieben werden. An den 2 modernen Alltagsautos fahren , gratis - aber nicht umsonst, 3 ältere Liebhaberautos mit (Citroen C5 + VW Käfer + Peugeot 504) & (Lancia + Citroen GS). Dazu kommt das Edelgespann (Land Rover 110 + Jag.), aber wegen der fast 300 PS ist dieses Kennzeichen quasi das ganze Jahr hinterlegt und nur im Sommer reaktiviert. Mit der Kombination Wechselkennzeichen und Hinterlegung (die Tafeln können flexibel, unbürokratisch & gratis bei der Versicherung mind. 3 Monate - max. 2 Jahre deponiert werden, es wird taggenau abgerechnet) lässt sich so eine Oldtimerflotte günstig betreiben, ohne sichtbare & kostenpflichtige Ein/Aus-tragungen in den Typenscheinen. Man bezahlt immer nur das stärkste Auto im Kennzeichenverband, 3 Fahrzeuge/Kennz. sind möglich, jedoch kosten Kat-lose Fahrzeuge 20% mehr Steuer. Aber: bei uns ist die Überprüfungsplakette seit jeher immer am Fahrzeug geklebt! Und weil 2 Kennzeichen bei mir noch nicht voll sind - es sind ja noch 2 Autos frei - darf weiter geträumt werden: Meine Frau meint, ein Traction Avant fehlt noch in meiner Sammlung. Ich meine, ein SM auch. herzliche Grüße aus Wien, Walter
28. Dezember 201015 J. In einer älteren Veröffentlichung stand, dass bis zu 3 "gleichartige" Fz. auf einemKennzeichen laufen können. Wer PKW, SoKfz Wohnmobil und Motorrad hat, hätte also keine Chance auf das Wechselkennzeichen. Hat sich das erledigt?
28. Dezember 201015 J. Vergesst die Wechselkennzeichen.. wir sind ja in Deutschland. Da schaffen wir, alles was sinnvoll ist, kaputtzuregulieren und totzubesteuern. Gierland wär auch ein Name. Nicht nur wird die Steuer weiter erhoben, auch in der Versicherung muss für alle Autos bezahlt werden. Wozu das Wechselkennzeichen dann noch gut sein soll, ist mir schleierhaft. http://www.check24.de/news/kfz-versicherung/kfz-versicherung-wechselkennzeichen-steuer-32261/
30. Dezember 201015 J. ..., auch in der Versicherung muss für alle Autos bezahlt werden. ...Eben die Versicherungen sind es, die sich seit JAHRZEHNTEN gegen das Wechselkennzeichen gewehrt haben.
30. Dezember 201015 J. http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Wechselkennzeichen-ausgebremst-id4100314.html
30. Dezember 201015 J. Arme Schilderhersteller, so kommt die Konjunkturmaßnahme natürlich nie bei ihnen an. Die Steuer-Vereinfachungs-Subventions-Rücknahme und nunmehr Mehrfachbesteuerungsabsicht für Wechselfahrzeuge hat wahrscheinlich als Hintergrund, daß sonst Millionen vonn Elektrofahrzeuglenkern an der Mineralölsteuer vorbeisparen könnten! DAS ist des Raedsels Lösung! Ich steuer gern. Wenn's nix kost. L.
31. Dezember 201015 J. Dann bleibt für deutsche Interessenten für das Wechselkennzeichen nur der Umzug nach Österreich. Wer in einem Ort seine Arbeit hat der nicht (zu) weit von einer österreichischen Grenze ist kann das ja machen. Als EU-Bürger kann man ja wohnen wo man will. Arbeiten in Deutschland, wohnen in Österreich sollte kein Problem sein. Zu irgendetwas muß diese EU ja dann doch nutze sein....... LG
10. Februar 201115 J. Gibt's eigentlich Neuigkeiten zum Wechselkennzeichen? Irgendwie alles ein wenig eingeschlafen, oder?
11. Februar 201115 J. Das letzte (in doppeltem Sinne), was ich dazu gelesen habe war der Unfug, für alle Fahrzeuge trotz Wechselkennzeichen die volle Steuer beibehalten zu wollen. Für mich, ebenso wie für meine Freunde von unserem Oldtimerstammtisch, steht fest, dass wir für die paar Euro Versicherung, die vielleicht und auch nur evtl. einzusparen sind, nicht vor jeder Fahrt jeweils einen Bückling vor und hinter den Fahrzeugen machen, um die Schilder zu wechseln. Die verantwortlichen Politiker können uns auch im Stehen; kreuzweise.... Gruß Jochen
13. Februar 201115 J. Es ist immer dasselbe: ewige Diskussionen, langes Hin und Her und am Ende bleibt etwas übrig was nichts mehr bringt, nicht funktioniert, keiner versteht oder vom Verfassungsgericht wieder gekippt wird. Die kriegen doch echt nichts mehr auf die Reihe.
13. Februar 201115 J. Doch Bußgelderhöhungen und immer mehr die Freiheit der Bürger einschränken und jeden immer mehr zu überwachen.Was will man von einer Regierung erwarten die sich selber regelmäßig die Löhne erhöht und mit dem Dienstwagen in den Urlaub fährt.Schlimmer sind nur die Kommunisten.
13. Februar 201115 J. Die kriegen doch echt nichts mehr auf die Reihe. und genau dieses können sie perfekt. Ist wie fast immer alles so gewollt. Man merkt dann auch mit der Zeit, wer bei wem am Tropf hängt. Gruß Herbert
13. Februar 201115 J. In Österreich und der Schweiz hat sich das Wechselkennzeichen seit Jahren bewährt. Einfach nachmachen, ohne selbst zu denken, na? Geht nicht? Ja doch, wenn es um Nachteile für die Autofahrer geht, da klappt das schon. Da können sie sogar sehr kreativ sein, die Polit-Komiker! Gruß Jochen
26. März 201115 J. In der aktuellen Auto Bild steht ein Bericht darüber, dass sie den Wahlkämpfer Wolfgang S. abgefangen und ihn mit Fragen nach dem Wechselkennzeichen konfrontiert hätten. Seine Reaktion war "Ach dieser Unsinn" und Gemurmel über Steuerausfälle...
12. Mai 201115 J. Und damit wird die lang ersehnte Einführung des Wechselkennzeichens in Deutschland zur absoluten Lachnummer. ......................................................................................................................................................... Das einzige was man vermutlich spart sind die Kennzeichen für die anderen Fahrzeuge.....
14. Mai 201115 J. Da hab ich mehr erwartet oder vielleicht auch doch nicht, es wäre ja ein Vorteil in meinem Geldbeutel gewesen. Sind wohl subjektiv doch alles Penner und Luschen in der Hauptstadt. Gruß von der Mosel
14. Mai 201115 J. Mir scheint, der gemeine deutsche Politer hat den Sinn des Wechselkennzeichens nicht verstanden. Oder es wird von einem anderen Nutzungsverhalten ausgegangen als wir hier. Nicht vom Sommer-oder Winterauto, zwischen denen man flexibler wechseln könnte, wenn es an der anderen Krücke gerade etwas größeres zu schrauben gäbe Im Blick hat man wohl eher eine Handvoll Abgehobener, die im Moment ihre Bentley-Sammlung komplett das ganze Jahr über angemeldet haben... Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso z.B. Schäuble ein Verlust von Steuereinnahmen sieht. Wenn für das teuerste Auto permanent Steuern gezahlt werden, ist doch das Steueraufkommen eher höher.
14. Mai 201115 J. Wechselkennzeichen? Und das der Bürger dabei spart? Das geht doch nicht. Der deutsche Staat braucht doch das Geld um es den PIGS (den Pleitestaaten in Europa) in den Arsch zu schieben. Das kostet viel Geld. Da können wir uns doch solche Scherze nicht erlauben. Und die Versicherungsmafia? Glaubt Ihr, diese will freiwillig auf Einnahmen verzichten? Neee, wer das glaubt der glaubt an nen Weihnachtsmann und an den Osterhasen. Wer Wechselkennzeichen will der muß (wenn er kann) nach Österreich ziehen. Wer in Grenznähe jetzt schon wohnt und auch dort arbeitet der kann das machen (und sollte das auch machen). Denn so kann man dem deutschen Staat einen reinwürgen. Das ja dann in Österreich zugelassene Auto "bezahlt" seine Steuern dann eben in Österreich. Benutzt aber werden vornehmlich deutsche Straßen...... Die Straßenabnutzung hat der deutsche Staat, die Steuer-Einnahmen Österreich. :D Ich wohne ja in Ostwestfalen. Kann das also (leider) nicht machen. Aber ich habe sowieso kein Auto. LG
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