23. Dezember 201015 J. Hallo Freunde, mir ist gestern folgendes Malheur passiert, das ich Euch gerne berichten möchte: Ich bin auf einer leicht abschüssigen Seitenstraße mit Winterreifen in eine frei gewordene Parkbucht gefahren, die fast vollständig von Schnee und Matsch bedeckt war. Nachdem der Wagen erstmal "lose" drinstand in der Parkbucht wollte ich aussteigen und mal nachschauen, wie weit ich noch an die Mauer rechts von mir heranfahren kann. Also das Automatikgetriebe auf P gestellt und die elektronische Feststellbremse aktiviert. Beim Wiedereinsteigen habe ich leider vergessen die elektronische Feststellbremse zu lösen. Die nun folgenden Rangiertätigkeiten unter abwechselnder Zuhilfenahme des D- und R-Wahlhebels des Automatikgetriebes waren begleitet von Flüchen meinerseits ob der vermeintlich kaum vorhandenen Bewegungsfähigkeit meines Fahrzeuges bei schneebedeckter Fahrbahn am Hang. Der Wagen bewegte sich immer nur kurz in die gewählte Fahrtrichtung um danach mit durchdrehenden Vorderrädern und aufheulenden Motor "hängenzubleiben". Die Einstellung des Automatikgetriebes auf das *-Symbol hat natürlich daran auch nichts geändert. Dieses traurige Spiel habe ich etwa zwei Minuten getrieben bis ich Depp die rote Handbremsanzeige im Display wahrgenommen habe. Mit geöffneter Feststellbremse war das Parkmanöver dann endlich zu meiner Zufriedenheit beendet. Meine Frage an die Experten unter Euch: Kann an der Handbremse, an der Getriebeautomatik oder sonstwo etwas stark in Mitleidenschaft gezogen oder beschädigt worden sein durch meine Unachtsamkeit? Wäre so eine Aktion bei trockener Fahrbahn ggf. noch schädlicher gewesen? Vielen Dank für die Hinweise. Schöne Weihnachten und Gruß C6-Knut
23. Dezember 201015 J. Solch ein Vorhaben tut den Bremsen nicht ganz so gut, das Getriebe hat eben mit etwas mehr Drehmoment umzugehen. Wenn man das nicht täglich macht, muss man sich keine Sorgen machen.
23. Dezember 201015 J. Erhöhtes Drehmoment? Wirkt die Handbremse beim C6 nicht auch auf die Hinterräder? Dann wäre es nämlich wirklich kein Problem: Hintere Räder haben blockiert, vordere durchgedreht. Wirkt sie vorne hättest du allerdings recht. Ciao, Daniel
23. Dezember 201015 J. Hallo Knut, ich würde nicht mit Schäden rechnen, da die Bremsanlage (Handbremse) ja darauf ausgelegt ist, durch das Anfahren gegen das blockierte Rad zu öffnen. Wenn Dir also wie hier die Reibung zur Straße fehlt, passiert nichts. Selbst wenn Du auf griffigen Grund gekommen wärst, hätte es dem Reifen nicht geschadet - denn dann wäre die Bremse ja aufgegangen... Gruß Bernhard
23. Dezember 201015 J. Sicher, daß die Bremse automatisch aufgeht? Ich kenne das vom C5 III, aber nicht vom C6...
23. Dezember 201015 J. Hallo Jürgen, upps, ganz sicher bin ich mir da auch nicht. Aber alle anderen elektrischen Bremsen, die ich kenne sind "selbstlösend", vielleicht habe ich ja da "unserem-Top-of-the-range-Vorzeige-Citroen" zuviel zugetraut? Gruß Bernhard
24. Dezember 201015 J. Achso, die Bremse ist hinten. Bin von großen Citroens gewohnt, dass sie vorne anliegt. Wenn das so ist, alles kein Problem.
24. Dezember 201015 J. Danke für die Antworten. Ja, der C6 hat die Handbremse hinten und die ist leider nicht selbstlösend beim Losfahren. Nochmals schöne Weihnachten an alle. Gruß C6-Knut
25. Dezember 201015 J. Also mir ist mal gesagt worden nach dem Waschen ein bisschen mit angezogener Handbremse zu fahren wäre gut um sie in Funktion zu halten
26. Dezember 201015 J. Also mir ist mal gesagt worden nach dem Waschen ein bisschen mit angezogener Handbremse zu fahren wäre gut um sie in Funktion zu halten "Handbremse" und Betriebsbremse sind identische Bauteile. Nur die Betätigung ist einmal hydraulisch und einmal elektromechanisch. Außerdem reicht ein regelmäßiger Einsatz der Feststellbremse um die Funktion zu erhalten. Frohes Restweihnachten!
13. Dezember 20241 J. Am 23.12.2010 um 16:31 schrieb timmy_g: Richtig, es summt hinten, wenn man sie betätigt. das ist nett gesagt es summt hinten
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