3. Januar 201115 J. Nachdem ich ja meinen verloren geglaubten Schlüssel wiedergefunden hatte, habe ich nun heute mal versucht, das Schloss wieder gängig zu machen. Als ich den Wagen vor sechs Jahren kaufte, drehten die Schlösser noch durch, jetzt drehte sich gar nichts mehr. Ich habe dann nach dieser Anleitung das Schloss ausgebaut. Den Schließzylinder konnte ich aber erst rausdrücken, nachdem ich das Ding eine Stunde in Rostlöser eingelegt (eingelegt, nicht nur besprüht!) hatte. Man sah auch ganz klar, dass die Oxydation in der unteren Hälfte des Zylinders schuld daran war, dass sich nichts mehr drehen konnte. Der Bereich, wo die Schlüsselspitze gegendrückt, war aber durch ebendiese ziemlich stark ausgeleiert, sogar soweit beschädigt, dass sich Material ablöste, was dazu führte, dass der nötige Druck nicht mehr ausreichte, um den Mitnehmer, der den Schließmechanismus betätigt, ausreichend zu drehen. Nach zusammensetzen des Schlosses bestätigte sich der Verdacht; zwei–drei Millimeter ließ sich der Hebel bewegen, danach drehte der Schlüssel wieder durch. Es steht hier teilweise geschrieben, dass »die Schlüsselspitze abgenutzt sei« und sich deshalb der Druck nicht aufbauen lässt; ich bin da nun, nachdem ich das Schloss von innen gesehen habe, anderer Meinung. Ich werde mit die Tage mal das Beifahrertürschloss vorknöpfen, in der Hoffnung, dass das nicht ganz so verschlissen ist. Wenn das auch nicht mehr zu retten ist, muss ein neuer Schlosssatz rein. Immerhin hatte der Wagen, als ich ihn kaufte, schon 225000 km runter, und das ohne FB, deswegen ist das Schloss auch so verschlissen und nicht nur verdreckt.
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