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Thread für Netzfundstücke

Hervorgehobene Antworten

Wie gesagt, den Käufer trifft da wohl keine Schuld, da gutgläubig. (Schuld träfe ihn ja nur bei Fahrlässigkeit oder Absicht). Das ist wohl nicht so.

Aber bei gestohlenen Dingen ist auch ein gutgläubiger Erwerb nicht möglich, was im Verhältnis zu dem Vorgang des vom Mieter/"Betrüger" verkauften Mietewagens ungerecht ist.

Aber es wird eben nicht als Diebstahl gewertet, weil bewusst übergeben von Vermieter an Mieter/Betrüger.

Wäre der Wagen "normal" von der Straße geklaut worden, dann weiter verkauft mit genau den selben gefälschten Papieren und Schildern und der Käufer hätte sich genau gleich verhalten, hätte er den Wagen nicht behalten dürfen. Da ist § 935 vor, betrifft aber eben keine Unterschlagung.

Durch das Vermieten hat der Eigentümer den Besitz freiwillig abgegen im Gegensatz zum Diebstahl. Das steht ja auch im ersten Artikel (glaube ich).

Das ist die Krux an unseren Gesetzen.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

Die Verkäufer nutzen gestohlene Original-Fahrzeugpapiere. Es wurden in letzter Zeit Tausende davon gestohlen. Diese werden ausgefüllt und dem Käufer vorgelegt.

Hinweis auf die "Fälschung" sollen kleinere Schreibfehler der ansonsten originalgetreuen Formulare sein.

Zum Stichtag 02.01.2025 waren 182.332 Blanko-Dokumente zur Fahndung ausgeschrieben.

SWR
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Über Gebrauchtwagen-Portale werden Autos verkauft, die dem Verkäufer nie gehört haben - als Leihwagen angemietet, mit gefälschten Papieren angeboten. Was Autokäufer wissen müssen.
1 Stunde her, Kugelblitz schrieb:

Aus meiner Sicht wäre es gut, wenn man auf einfache Weise im Internet prüfen kann, ob eine VIN mit einem Nummernschild verknüpft ist und ob zu einem der beiden Einträge ein Eintrag vorliegt. Das Checken solch einer Seite sollte obligatorisch sein. Ich stelle mir das so vor:

  • VIN und Kennzeichen auf einer Seite eingeben.

  • Die Seite meldet zurück, ob VIN und Kennzeichen zueinander passen, dann grüner Haken. Andernfalls roter Haken und ggfs. ein kurzer Hinweis: z.B. Kennzeichen gestohlen. Anhand einer Datenbank wäre auch darstellbar, ob der Fahrzeugtyp zur VIN passt. Datenschutzprobleme sehe ich da keine.

Sowas in der Art?

https://www.kentekencheck.nl/

Es soll von den Versicherungen eine Abfrage geben, um zu erkennen welche Schäden bereits abgerechnet wurden. Wurde in einer dieser report, plus-minus, markt-Sendungen thematisiert: Hintergrund war ein Heckschaden, welcher vom Verkäufer selbst repariert wurde und dem Käufer nach Wiederholung nicht gezahlt wurde, weil es keinen Reparaturnachweis gab. Die genannte Web-Seite habe ich aber vergessen:

https://www.carfax.eu/de

https://www.carlytics.eu/de/unfallhistorie-pruefen

https://www.autodna.de/fahrgestellnummer-pruefen

Bearbeitet ( von Ronald)

Ausgerechnet auf der Rekord-Wiesn fehlt der Wiesn-Hit. 7,4 Millionen Besucher kamen – aber es gibt keinen Lieblingssong. „Ein wirklicher Hit hat sich nicht herauskristallisiert“, heißt es von der Stadt. Besonders oft gespielt wurden das Kinderlied „Gute Laune“ von GroßstadtEngel und die Klassiker „Hey Baby“, „Country Roads“ oder „Fürstenfeld“.

https://www.rnd.de/kultur/oktoberfest-2026-warum-es-in-diesem-jahr-keinen-wiesn-hit-gibt-36PRM5BBFRHOVLVKKPIFFYZC6M.html

noch was kleins nettes vor dem schlafengehen:

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In Sachsen ist laut einem Polizeibericht ein Streit bei einem Fest eskaliert: Sechs Menschen landeten im Krankenhaus, nachdem zwei Männer aufgefordert wurden, nicht auf ein angrenzendes Privatgrundstü
8 Stunden her, Kugelblitz schrieb:

  • VIN und Kennzeichen auf einer Seite eingeben.

  • Die Seite meldet zurück, ob VIN und Kennzeichen zueinander passen, dann grüner Haken. Andernfalls roter Haken und ggfs. ein kurzer Hinweis: z.B. Kennzeichen gestohlen. Anhand einer Datenbank wäre auch darstellbar, ob der Fahrzeugtyp zur VIN passt. Datenschutzprobleme sehe ich da keine.

Man koennte noch einen Code vom Fahrzeugbrief dazu nehmen. Aber das ist ja alles Neuland, oder wie dieses Computerzeug heute heisst. Auch die digitale Patientenakte und andere IT-Projekte, wie das neue Geldtransfer System Wero, haben kaum Vorteile dafuer sind sie mindestens umstaendlich. De-Mail ... was ein gross angelegter Flopp! Auch die digitale Zulassung soll eher was fuer Geuebte sein. Das komplizierteste Passwort brauche ich fuer eine Prepaid-SIM beim tollsten IT-Dienstleister Deutschlands. Und selbst beim Einzelverbindungsnachweiss treiben sie eine Aufwand der seinesgleichen sucht. Mit Hinweiss darauf, alle Mitnutzer zu informieren .... bei einem Handy!

Warum ist es in anderen Laendern oft so einfach und trotzdem nicht unsicherer. Weil bei allen IT-Projekten, bei uns, dieser grandiose Dienstleister im Boot ist. Um es kurz zu machen: Das wird nichts!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Vor 4 Minuten, MatthiasM schrieb:

Warum ist es in anderen Laendern oft so einfach und trotzdem nicht unsicherer.

In Dänemark wurde gerade das Melderegister mit 8,8 Millionen Adressen gehackt.

Vor 6 Minuten, Ronald schrieb:

In Dänemark wurde gerade das Melderegister mit 8,8 Millionen Adressen gehackt.

FunFact: Dänemark hat nur roundabout 6 Mio Einwohner....
Lösung: Aus Gründen stehen auch Verstorbene im Register Erinnert ein wenig an "die Toten Seelen" von Gogol.

Vor 18 Minuten, Ronald schrieb:

In Dänemark wurde gerade das Melderegister mit 8,8 Millionen Adressen gehackt.

Irgendwie war mir klar das es angefuehrt wird und ich hatte auch schon eine Ahnung wer es macht😄.

Nachts soll es auch kaelter sein als draussen!

https://www.security-incidents.de/sicherheitsvorfall-datenbank/

Einfach mal Deutschland auswaehlen und auf "200 pro Seite" gehen

Das Register hat Daten von rund 11 Millionen Personen.

Vor 6 Minuten, MatthiasM schrieb:

Nachts soll es auch kaelter sein als draussen!

und hohe Schuhe sind wärmer als braune.

Vor 11 Minuten, Ronald schrieb:

Das Register hat Daten von rund 11 Millionen Personen.

Es werden ja immer mehr, machen die Liebe?

es bleibt aber immer noch

Vor 5 Minuten, Ronald schrieb:

und hohe Schuhe sind wärmer als braune.

Auch Deutschland hat Datenbanken, die man hacken kann. Aber was hat das jetzt mit praktischer und anwenderfreundlicher IT zu tun? Sind die Taeter uber eine App da rein gekommen? Stand der Datensatz einer schlecht programmierten, aber nutzerfreundlichen Anwendung zur Verfueguung?

Ja, Haengeregister und Fax sind manchmal sicherer, leider laesst sich damit keine moderne Verwaltung gestalten. Das Problem ist der Anspruch an eierlegende Wollmilchsaeue, bei der aber der Nutzer keine Rolle spielt.

Moin,

15 Stunden her, Ronald schrieb:

In Dänemark wurde gerade das Melderegister mit 8,8 Millionen Adressen gehackt.

Das Register selbst wurde nicht gehackt, der Zugriff erfolgte über den legalen Zugriffsweg eines Unternehmens. Die zuständigen Ministerien haben den Namen des Unternehmens nicht bekannt gegeben.

15 Stunden her, Ronald schrieb:

Das Register hat Daten von rund 11 Millionen Personen.

"Det Centrale Personregister" (CPR) ging am 1.1.1970 in Betrieb. Seit dem dürften einige gestorben sein. Das dänische Wort für "löschen" kommt im CPR-Gesetz nur 2x vor. Da geht es aber nicht um eine Löschung nach Zeit X nach dem Tod.

Auch die Daten von ausgereisten Ausländern bleiben wohl im CPR erhalten. Nur Diplomaten oder Militärangehörige, die sich dienstlich in Dänemark aufhalten, sowie ihre Angehörigen, die im gleichen Haushalt leben, werden nicht ins CPR eingetragen.

Viele Grüße

Roland

Es geht eigetlich darum welche Vertraulichkeiten ChatGPT weitergibt, aber auch der lezte Absatz ist interessant, ist ja ein Autoforum hier:

Auch in anderen Wirtschaftsbereichen ist man nicht zimperlich, wenn es darum geht, Informationen über Nutzer zu sammeln. Ein prominentes Beispiel dafür ist die Autobranche. Die amerikanische Verbraucherorganisation Consumer Reports und Forscher der Northeastern University in Boston, Massachusetts, haben 21 Autos daraufhin untersucht, ob und ,wenn ja, welche Daten sie weitergeben. 19 der 21 Autos kommunizieren mit mindestens einem Drittanbieter. Manche geben sehr detaillierte Informationen weiter. An der Spitze liegt dabei Elon Musks Firma Tesla.

Süddeutsche.de
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einen hab ich noch, ist paywall, aber sehr aufschlussreich. Der deutsche Erklärbär. Waren vermutlich lauter kleine Rolande....

Deutsche belehren andere schon als Kinder gern
Kinder helfen sich gern, zeigt ein Experiment mit Vier- bis Neunjährigen aus verschiedenen Kulturen. Doch kleine Deutsche verhalten sich besonders.
....

Kinder halfen in allen sechs Gruppen häufig, besonders, wenn der Spielpartner die Box nicht öffnen konnte. Dabei gingen die Jüngeren tendenziell eher zur Hand, während die Älteren häufiger erklärten, wie der Öffnungsmechanismus funktioniert. Wenn die Murmeln herausfielen, halfen die Jüngeren häufiger beim Aufsammeln.

Die Muster waren über sämtliche Kulturen ähnlich, ein Unterschied fiel aber besonders auf: Die deutschen Kinder gingen beim Öffnen der Box zur Hand, erklärten allerdings häufiger als Kinder aus anderen Kulturen zusätzlich, wie es geht. Zum Vergleich: Die statistisch geschätzte Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Kinder praktisch halfen und zugleich erklärten, lag bei 34 Prozent. In den anderen Kulturen waren es nur zwischen sieben und zwölf Prozent.

....

Süddeutsche.de
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Kinder helfen sich weltweit gegenseitig. Doch deutsche Kinder erklären dabei öfter, wie etwas funktioniert – das zeigt ein Experiment.

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