10. Mai 201115 J. Hallo miteinander, müßte mit meiner Frage zwar in ein Peugeot-Forum gehen, aber hier sind die ausgewiesenen Fachleute auch in Motorfragen und drum bitte ich um einen Rat: Meine Nichte fährt einen Peugeot 307, HDI, 1560 cm³, 110 KW, Bj 2005, KM 171.000. Zahnriehmen erst kürzlich gemacht. Sie mußte in letzter Zeit Kühlwasser nachfüllen. Ansonsten keine Änderungen im Fahrverhalten/Motorgeräusch, Auspuff-Farbe. Die Peugeot-Werkstatt sagt, Schaden an der Zylinderkopfdichtung (ca. 600 Euro), sowie ein Turboladerschaden. Bzw. Turboladerschaden könne sie noch weiterfahren, es bestehe aber die Gefahr, daß die Welle kaputt gehe. ÖL-oder Wasserflecken an Boden oder Motorraum sind keine festzustellen. Auch kein erhöhter Ölverbrauch. Richtig teuer wäre ja der Turbolader (ca. 1600 Euro), so daß die sich Frage Reparatur oder Neukauf stellt. Mich interessiert vor allem, was Ihr zu der Turbobladerdiagnose sagt: ist das motortypisch? gäbe es eine weniger teuere Variante, falls doch ein Schaden vorliegt? Wäre für einen Rat dankbar. frdl. Gruß Ernst
10. Mai 201115 J. Wasser nachfüllen? Was bedeutet in letzter Zeit und was für Mengen an Wasser? Wieso Turbo-Schaden? Hat sie Leistungsverlust? Gruß Ingo.
10. Mai 201115 J. Am Turbolader Wellenspiel prüfen und Verdichterad anschauen (Ausbrüche oder Schleifspuren) wenn IO schauen ob er schon eine el. Versteller dran hat oder noch eine Druckdose. Bei Druckdose Verstellbereich prüfen muß sauber und Ruckfrei sein. El. Versteller kann nicht mit Hausmitteln geprüft werden da er über das Steuergerät angesteuert wird, kann aber die Werkstatt prüfen. Wenn diese Sachen alle in Ordnung sind fehlt dem Turbo nichts. Wegen dem Kühlwasserverbrauch bei über 1L auf 500km sollten sich Spuren im ÖL finden lassen (weißer Schleim) und eventuell auch Weißrauch aus dem Auspuff. Bearbeitet (10. Mai 201115 J. von Ricoz-)
11. Mai 201115 J. Ersteller Hallo und Danke zunächst mal für Eure Meinungen. Habe eben mit der Werkstatt telefoniert: Was den Turboschaden angeht. so hat der Mechaniker an der Welle vom Antriebsrad ein spürbares Spiel (ca. 1 mm) festgestellt, was dazu führen könne, daß die Welle irgendwann reißt. Abdichtung ist wohl nicht möglich, sondern es gibt einen Austauschturbolader für ca. 1600.-- Euro Gesamtkosten. Was meint Ihr dazu? Und weiter gefragt: Lohnt bei dem KM-stand von 171.000 noch die Reparatur oder sollte man das Auto verkaufen? Wäre dankbar für Euere Tips, Gruß Ernst
11. Mai 201115 J. HI Laßt mal den Wasserkühler des EGR prüfen giebts auch ein Rundschreiben von PSA wegen Wasserverlust. g* STEFAN
11. Mai 201115 J. Was den Turboschaden angeht. so hat der Mechaniker an der Welle vom Antriebsrad ein spürbares Spiel (ca. 1 mm) festgestellt, was dazu führen könne, daß die Welle irgendwann reißt.Abdichtung ist wohl nicht möglich Eine Überholung ist sehr wohl möglich,allerdings kann dies keine Autowerkstatt!Da muss der Lader raus und zum Fachmann,meist bekommt man dort dann gleich einen AT Lader der einem Neuteil in nichts nach steht und wohl vermutlich nur die Hälfte kostet!
11. Mai 201115 J. hi wg. TL : in meinen Augen ist ein Wellenspiel von 1mm ("auf und ab") eigentlich in Ordnung. Blöd wirds nur wenn es MEHR ist, oder die welle GARKEIN spiel hat . Wg Wasserverlust: sorry da kenn ich das Fahrzeug zuwenig. nur der TL Das die welle minimales spiel hat ist normal, und auch in Ordnung so. Solange es gewisse toleranzen nicht überschreitet. und die hängen wiederum vom hersteller des TL´s ab. Lg Joachim
11. Mai 201115 J. Gab für bestimmte 1,6 er HDI auch ein Rundschreiben für höheren Ölstand wegen Gefahr von Turboschäden wegen falschem Ölstand den der Ölmeßsstab anzeigt...
14. Mai 201115 J. Ersteller Hallo, ich bins nochmal, es wird jetzt ein neues Auto gekauft (diesmal wird's ein VW-Golf), psychologisch gesehen ist bei meiner Nichte das Grundvertrauen in das bisherige Auto nicht mehr vorhanden. Obwohl: habe mich aufgrund Euerer Beiträge zum Turbolader mal im Internet schlau gemacht und bin auf folgenden interessanten Link gestoßen http://www.turbolader.com/STL/GS_3T1_TurboTipps_TurboTest.htm Insofern hat sich mein Wissensstand in diesem Punkt erweitert. Und ob die ZK tatsächlich Ursache für den Wasserverlust ist, bezweifele ich inzwischen auch. Eine Erkenntnis habe ich aber auch aus der Geschichte mitgenommen: Wenn Du keine Ahnung hast und auch sonst niemand um Rat fragen kannst, bist Du den Werkstätten hilflos ausgeliefert. Auf jeden Fall "danke" noch mal für Euere Beiträge Ernst
14. Mai 201115 J. Wenn nur der Zahnriemen gemacht wurde mit Spannrolle aber ohne Wasserpumpe, ist der Wasserverlust mit beinahe 100%er Sicherheit an der Wasserpumpe. Wenn der Wechsel in einer Fachwerkstatt gemacht wurde, würde eine gute Werkstatt den Kunden darauf inweisen dass der Pumpenwechsel beim Riemenwechsel stark empfohlen wird. Wasserverlust an der Pumpe lässt meist nicht viel, oder sogar keine Spuren nach weil es im Riemenkasten genug Zeit hat zu verdunsten.
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