26. Mai 201115 J. Der Motor von meiner 59er DS ist vom Instandsetzer zurück und eingebaut. Habe gestern abend die Zündung eingestellt, dabei ist mir aufgefallen, daß der Instandsetzer wohl die Verteilerwelle um 90° verdreht eingebaut hat. Jetzt zündet der Kontakt der eigentlich für Zylinder 2 & 3 ist, 1 & 4. Die Steuerzeiten der Ventile habe ich daraufhin überprüft, aber es scheint sonst alles richtig zu sein. Eine Asymmetrie zwischen den beiden Zylinderpaaren scheint es gemäß Literatur auch nicht zu geben (vgl. 3. Zyl. Käfer ab 61) Meint Ihr das reicht, wenn ich fortan die Anschlüsse der Zündsspule tausche und sicherheitshalber per Meßuhr in jedem Zylinder die Kontakte nochmal genau einstelle? Oder muß ich nochmal den Motor ausbauen und die anweisen ihn richtig zusammenzubauen?
26. Mai 201115 J. Hallo, der Verteiler wird vom Schaft der Ölpumpe angetrieben. Dein Motorbauer hat die Ölpumpe versetzt eingebaut. Zur Korrektur muss die Ölwanne ab und die Pumpe in definerter Lage bei Kolben 1 im OT eingeführt werden. Ob die Ölwanne bei in der DS montiertem Motor abnehmbar ist, weiß ich nicht, wird zumindest sehr eng, und Du musst auf jeden Fall den vorderen Auspufftopf und die Auspuffrohre demontieren. Sicher kannst Du auch die Zündfolge um 90 Grad drehen durch Umstecken der Zündkabel, das wird beim Traction-Motor bei falsch montierter Ölpumpe auch so gemacht (der hat allerdings einen normalen Verteiler). Winklige Grüße, Ulli
27. Mai 201115 J. War der Verteiler auseinander? Die Verteilerwelle kann um 180° verdreht eingebaut werden, das hat denselben Effekt, wie die Ölpumpe um 180° verdreht einzubauen. Die Verteilerwelle auszubauen und den Mitnehmer verdreht wieder zu montieren ist einfacher.
27. Mai 201115 J. Hallo, ich würde es lassen wie es ist, der Motor ist absolut symmetrisch und Elektronik ist Gott sei dank nicht im Spiel, Gruß H.
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