7. August 201115 J. Hallo, langsam aber sicher geht die Aufbauphase von Mademoiselle dem Ende entgegen, möchte mich schon mal schlaumachen, wie die Türpappen wieder auf den (momentan hochgebogenen) Blechlaschen befestigt werden. Die Plaste-"Rahmen" sind okay (einer davon neu dank Daniel Engelhardt)....kann mir vorstellen, daß diese mit einem Gummi/Plastikhammer gefühlvoll reihum auf die Blechlaschen gedengelt werden....oder nicht? Die schnelle Lösung mittels liebevoll eingedrehter Spaxschrauben wollte ich vermeiden:-) Danke und Gruß Martin
8. August 201115 J. Hallo, irgendwie verstehe ich die Frage nicht ganz. Bei meinem AMI (belg. Produktion) sind die Türpappen genauso befestigt wie beim 2CV, d.h., dass die Pappen Löcher haben, in denen die Klammern eingehängt werden. Ist das bei Deinem AMI anders? (Meiner hatte auch keine Plastikrahmen). Gruß V.
8. August 201115 J. Ersteller Bei meiner 64er sind an der Innenseite der Türen geschätzte 40 Blechlaschen pro Tür, diese greifen in den umlaufenden grauen Plastikkeder/-rahmen (oder wie nennt man dieses U-förmige Teil, welches die Türpappe und die eigentliche Verkleidung umschließt?). Bei der Demontage der Verkleidungen gab es schon Mühe, damit der Keder nicht beschädigt wird.... Es waren keine Klammern oder ähnliches verbaut (wäre ja auch zu einfach gewesen)....
8. August 201115 J. Die schnelle Lösung mittels liebevoll eingedrehter Spaxschrauben wollte ich vermeiden:-) Das ist schon 'mal die richtige Einstellung. Ich kann (und will) mich nur noch schwach daran erinnern, wie ich mit den Türpappen gekämpft habe. :-| Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, musste erst der Plaste-Rahmen auf die geschätzten 40 Blechlaschen gesteckt werden. Danach muss dann die Türpappe in den Plaste-Rahmen reingefriemelt werden. Mittels rundgeschliffenem Schraubendreher und etwas warmer Luft aus dem Fön kann der Plaste-Rahmen aufgebogen werden und die Türpappe eingesetzt werden - allerdings nur, wenn der Plaste-Rahmen auch tatsächlich in den Blechlaschen hängen bleibt. Es war jedenfalls eine fürchterliche Friemelei... Die Türpappen-Befestigung à la 2CV kam beim Ami6 erst später zum Einsatz.
8. August 201115 J. Ersteller Hallo Freddy, danke für den Tip-hatte schon befürchtet, daß das etwas fummelig wird.... Wie das wohl im Werk gemacht wurde? Vielleicht mittels einer Presse, die gleichmäßig die komplette Verkleidung auf die Laschen drückte? Egal, werde es nach der Lackierung früh genug wissen. Danke und Gruß Martin
8. August 201115 J. Wie das wohl im Werk gemacht wurde? Darüber habe ich damals auch nachgedacht. Ich habe keine Antwort gefunden - ich weiss nur, dass es geht..., und besser aussieht als jede noch so schicke Spaxschraube. Achso, ich schrub oben: "Mittels rundgeschliffenem Schraubendreher..." Ich meine damit, dass die scharfen Kanten an der Spitze des Schraubendrehers verrundet wurden, damit man keine Bratzen in den Plaste-Rahmen schneidet. Den Schraubendreher in der klassischen Form braucht man, damit man den Plaste-Rahmen aufbiegen kann. Bearbeitet (8. August 201115 J. von ACCM Freddy)
8. August 201115 J. @Vincent2: Hier ein Foto zur Verdeutlichung: Das graue ist der Plaste-Rahmen. Links sieht man einige von den geschätzten 40 Blechlaschen, die benzmaddien ansprach. Auch sieht man hier gleich das Problem, was auftrtt. Der Plaste-Rahmen zieht vor, die direkte Verbindung zu nehmen, statt des Bogens. Hier müssen die Blechlaschen etwas stärker nach innen gebogen werden, um mehr Haltekraft für den Plaste-Rahmen zu erzeugen. Wenn man den Plasterahmen etwas anwärmt, kann man ihn etwas strecken und in Form bringen. Nachdem die Türpappe dann eingesetzt ist, kann es sein, dass sich nach einiger Zeit der Plaste-Rahmen wieder strafft und aus den Blechlaschen rutscht...
8. August 201115 J. Hallo Freddy, Danke für das Bild, habe ich wirklich noch nie gesehen. Bei mir sind es ab Werk wirklich die gleichen Klammern wie bei der Ente. Gruß V. P.S. Die Farbe von Deinem Ami gefällt mir. Ist das "Bleu Monte-Carlo"? Bearbeitet (8. August 201115 J. von Vincent2)
8. August 201115 J. Die Farbe von Deinem Ami gefällt mir. Ist das "Bleu Monte-Carlo"? Nein. Der Wagen ist vor Ewigkeiten von einem der beiden Vorbesitzer neu lackiert worden. Wieder in hellblau, allerdings einen Tick zu hell. ...und wie die Originalfarbe heisst? Gute Frage. Um ehrlich zu sein, ich weiss es nicht genau. Ich vermute Bleu Arizona / AC 613.
9. August 201115 J. Ersteller Freddy, danke noch mal. Die ursprünglichen Pappen (teilweise sehr wellig) werde ich durch wasserfest verleimtes Sperrholz (wird vorher noch mit Treppenlack versiegelt-Tip vom Tischler) ersetzen. Damit sich der Plasterahmen an der Rundung nicht wieder löst, empfiehlt sich wohl dort der Einsatz von ein wenig Karosseriekleber....na, da wolln wir doch mal sehen.... Gruß Martin
9. August 201115 J. Ich konnte meine alten Türpappen zum Glück retten. Die Hartpappen war zwar auch ein wenig wellig, bzw. ausgebeult. Das konnte ich aber mittels Befeuchtung und einer "Backsteinpresse" wieder richten. Ich habe gerade gesehen, auf meinem Foto in #7 sind im unteren Rand des Plaste-Rahmens zwei Löcher zu sehen. Du darfst einmal raten, was einer der beiden Vorbesitzer da reingedreht hatte ;-) Heute sind die Löcher zwar noch vorhanden, fallen aber kaum auf.
10. August 201115 J. Ersteller Hab ich gesehen, fällt auf alle Fälle weniger auf als die Löcher vom Vorbesitzer in meiner Fahrertürverkleidung. Mal sehen, was die Künstler in Sachen smartrepair draufhaben......
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