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2CV verzinkten Rahmen Streichen ?

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

soll man dass? wer hat damit Erfahrung?

laut Franzose, braucht man es nicht, ersten sieht es aber nicht gut aus und zweitens wird Salzwasser auch daran "Nagen", siehe Leitplanken etc

Innen könnte man mit "Mike Sanders" Fett ausstreichen?

Hammerit bietet einen Streichlack für direkt auf Zink an, wobei man entsprechend Anleitung aber auch vorher mit einer Wasser/Salmiak/Spüli Lösung Behandeln sollte!

motec

Kann man machen, muß man aber nicht.

Hab meinen Rahmen nicht lackiert - wieso sollte die Ente von unten schön aussehen?

Wenn Du verzinktes lackieren willst mußt Du vorher den Untergrund immer vorbehandeln - egal, welcher Lack das ist.

Um eine gute Haftung zu erzielen sollten verzinkte Oberflächen gealtert sein, man spricht von mehreren Jahren. Es gibt (auch von Hammerit) spezielle Grundierungen. Ich an Deiner Stelle würde kein Hammerit als Fahrzeug (Rahmen oder Karosserie)-Lackierung benutzen, Hammerit selber gibt auch an, daß seine Lacke nicht für Fahrzeuge geeignet sind. Ich habe meine Acadiane als auch meinen Piccolo mit Hammerit lackiert und weiß aus Erfahrung, daß dies nicht ideal ist, der Lack ist zu hart, zu spröde und bleicht stark aus. Gerade auch als Beschichtung eines Chassis niicht zu empfehlen. Nimm eine Spezial-Grundierung und besorge Dir z.B. beim Korossionsschutzdepot einen Chassislack, der ist besonders elastisch und steinschlagresistenter. Ob es nötig ist einen verzinkten Rahmen zu lackiern glaube ich nicht, aber optisch vielleicht - mein VA-Rahmen für die Acadiane bleibt so wie er ist, an meiner wellblechente würde ich ihn schwarz lackieren.

Roland

Ein Lackauftrag vervielfacht die Lebenserwartung des verzinkten Bauteils!!

Erst wird das Teil abgewaschen, am besten mit einem Schleifschwamm, Reinigungsmittel und Wasser. Dabei gilt es, darauf aufzupassen, dass kein Quadratzentimeter ausgelassen wird.

Dann folgt eine spezielle Grundierung für Zinkuntergrund, am besten ein 2k-Material.

Und dann wird lackiert.

Das lackierte Chassis sieht besser aus, und alle 2 Jahre blickt jemand drunter, den es zu beeindrucken gilt!

Innen kann man mit egal was die Ecken und engen Stellen gegen Korrosion schützen. Wasser kommt IMMER rein...

Ich habe dafür ein Hohlraumwachs genommen, das angeblich ewig und drei Tage "kriechfähig" bleibt. Wer "Mike Sanders" im Haus hat, kann das mit dem Pinsel auftragen.

Bearbeitet ( von ACCM Gerhard Trosien)

Kennst du >WS-Plast Dickschicht M 4200< ? Kannst du streichen oder lackieren. Die Bahn nimmts auch für ihre Loks, Hehe.

siehe 3. Farbbeschichtung: http://www.vtg-trebbin.de/verzinken-verkaufssortiment.html (Farbtöne clicken)

streicheln ;-)) oder lackieren (Verdünner steht auch drunter)

wurde hier auch schon empfohlen: http://www.2cvforum.de/2cvarchiv/viewtopic.php?t=4142&sid=4674319adcc09e991351231fafc87bb9

Viel Erfolg !

Bearbeitet ( von Oberhesse)

Hallo,

noch eine Möglichkeit ist: Klares Wachs!

Wer es mag, es erhält die Optik des frischen Zinkes und schützt es. Zu empfehlen ist dabei das Fertan "Protewax".

Ich hab es die Tage ausprobiert, man sieht es nicht, gibt aber einen seidenen Glanz mit einer harten Schutzschicht. Haftet gut auf blankem Zink. Habe meinen neuen Anhänger damit versiegelt.

gruß,

Christian

Bearbeitet ( von Saehrimnir)

Zink muss nicht unbedingt lackiert werden.

Je nach Anwendung hat eine Lackierung kaum Auswirkung auf die Lebensdauer des Zinks.

Am Untergrund des Autos wird Lack schnell Schäden aufweisen, durch Steine oder ähnlichem.

Zink macht da unten, nackt wie es dann drauf ist, 2 Dinge:

1: Weißrost bilden. Dieser Rost beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit des Korrosionsschutzes jedoch nicht, genau so wenig wie die Lebensdauer der Verzinkung.

2: Zink schüzt sich selbst gegen Korrosion des Selbigen. Ein chemischer Prozess findet innerhalb der Zinkschicht oder der FeZn-Legierung statt, der dafür sorgt, dass die Schicht allmählich dünner wird. Der Korrosionsschutzt geht somit bei jedem verzinktem Bauteil irgendwann verloren. Dieser Vorgang dauert jedoch recht lang, weshalb man wissen müsste, ob das Bauteil elektrolytisch galvanisiert wurde oder feuerverzinkt. Beim ersten Verfahren wird die Verzinkung nach wenigen Jahren verflogen sein. Beim zweiten Verfahrung kommt es auf die angewandte DIN-Norm bzw. Klassifizierung an. Hier kann man aber mit einer Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren rechnen, unter Extrembedingungen mindestens 15 Jahre. Und solange wird der Lack eh nicht halten.

Deswegen: Geld sparen und die Verzinkung lassen wie sie ist.

Edit:

Um das verfahren simpel unterscheiden zu können: Glänzt das Blech silber oder ist es eher matt?

Bearbeitet ( von Kaveo91)

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So als Gag und weil ich einen grünen Rahmen wollte!

Ist übrigens gestrichen und nicht lackiert.

Die "Franzose"-Rahmen sind feuerverzinkt.

Der positive Einfluss einer Lackierung auf die Lebenserwartung einer Verzinkung ist seit jahrzehnten bekannt und belegt. Dass sie "kaum" Einfluss habe ist schlicht falsch. Die Zinkschicht verbraucht sich beim schützen des Stahls. Dass sich Verletzungen der Schicht selbst schließen ist ein wesentlicher Vorteil der Feuerverzinkung.

Ein sachgerecht aufgetragener Lackaufbau ist auch nach mehr als 8 Jahren noch makellos.

Richtig ist wohl, dass die Verzinkung allein den 2CV-Rahmen länger halten lassen wird, als der Rest des Autos dies verlangt.

Der Malermeister rät aus eigener Erfahrung:

-Zinkrahmen mittels Amoniakalischer Netzmittelwäsche reinigen und mit klarem Wasser nachspülen (unbedingt draußen machen!)

-abgewaschenen Rahmen mit Brillux MP-Dickschicht, schwarz, seidenmatt streichen

Sieht der Originalbeschichtung sehr ähnlich und hält bei meiner Ente seit 9 Jahren unverändert gut.

Gruß, Uli

Die "Franzose"-Rahmen sind feuerverzinkt.

Der positive Einfluss einer Lackierung auf die Lebenserwartung einer Verzinkung ist seit jahrzehnten bekannt und belegt. Dass sie "kaum" Einfluss habe ist schlicht falsch. Die Zinkschicht verbraucht sich beim schützen des Stahls. Dass sich Verletzungen der Schicht selbst schließen ist ein wesentlicher Vorteil der Feuerverzinkung.

Ein sachgerecht aufgetragener Lackaufbau ist auch nach mehr als 8 Jahren noch makellos.

Richtig ist wohl, dass die Verzinkung allein den 2CV-Rahmen länger halten lassen wird, als der Rest des Autos dies verlangt.

Ich persönlich würde mir einfach die Kosten sparen, da den Untergrund nun nicht jeder unbedingt sieht.

Eine gute, und dicke, Verzinkung hält normalerweise immer länger als das Auto selbst.

Mein ZX ist inzwischen 16 Jahre alt und Rost konnte ich nirgendswo entdecken, dafür geben andere Teile täglich den Dienst auf.

Hallo,

also bei uns in der Werkstatt tauchen jetzt die ersten Enten auf, bei denen die Zinkschicht verbraucht ist und die Oberfläche des Chassis erste Rostansätze zeigt.

Der Umbau des Chassis ist in der Regel älter als 12 Jahre und diese Enten werden außerdem im Alltagsbetrieb genutzt.

Da wird deutlich, das nichts ewig hält. Um diesem Trend entgegenzusteuern, konservieren wir schon seit Jahren die Chassis innen mit Mike Sander´s Korossionsschutzfett.

Außen wird das Chassis vor dem Lackieren mit einer Michung aus Salmiakgeist, Wasser und Spülmittel gründlich abgewaschen, anschließend wird mit dem Pinsel, bzw. mit der Farbrolle das Chassis 3x mit Brantho Korrux 3in 1 gestrichen. http://www.branth-chemie.de/

Gruß,

Markus

Hi Motec,

klar, streichen, besser kommst Du nie mehr dran, hab den feuerverzinkten Rahmen meiner Ente mit Icosit EG1 + Icosit EG5 von Sika gestrichen, beide zweikomponentig und in der Kombination vom Hersteller für feuerverzinkte Bauteile im Küsten- und Offshorebereich mit hoher Salzbelastung vorgesehen. (Fahre sie auch im Winter allerdings nicht auf der Nordsee ;-) Innen zusätzlich das bekannte Hohlraumfett.

Gruß

Erik

Hallo,

also bei uns in der Werkstatt tauchen jetzt die ersten Enten auf, bei denen die Zinkschicht verbraucht ist und die Oberfläche des Chassis erste Rostansätze zeigt.

Der Umbau des Chassis ist in der Regel älter als 12 Jahre und diese Enten werden außerdem im Alltagsbetrieb genutzt.

Gruß,

Markus

Interessant wäre zu erfahren welche Chassis das sind. Es gibt ja mehrere Hersteller und die Chassis teilen sich in 2 Typen auf. Dünne Blechchassis (die werden damit gemeint sein) und Chassis aus Profilen.

Die dünnen Blechchassis sahen wellig aus und waren innen mangels Vorarbeit nicht restlos geschützt. Die kamen in den Anfangsjahren rostig aus Argentinien an und wurden dann verzinkt. Ich habe deswegen allen davon abgeraten und nie eines verkauft.

PS: Unter meiner Ente ist zB ein Chassis aus Profilen, privat gebaut, und ohne jede Verzinkung. Das ist jetzt erst 19 Jahre alt und hält so wie es aussieht nochmal solange. Für die Österreicher, die das kennen: Es ist ein Fritz-Chassis und von denen ist kein einziges verrostet. Selbst wenn man nie was tut, mehr als Flugrost haben die auch nach 20 Jahren nicht. Spätestens dann sollte man sie nachbehandeln, besser alle 10 Jahre. Ordentliche Profile + ordentliche Deckbleche oben und unten, gut grundiert, das ist das Geheimnis. Wie bei Geländewägen älterer Bauart, Klein-LKW oder Anhängern, da rostet das Chassis auch nicht durch.

Bearbeitet ( von jozzo_)

Die Chassis, die ich meine sind die Wheels Chassis aus England.

Meiner Meinung nach waren das aber auch Chassis aus Stahlprofilen und nicht aus Blechen.

Gruß

Markus

Die Chassis, die ich meine sind die Wheels Chassis aus England.

Meiner Meinung nach waren das aber auch Chassis aus Stahlprofilen und nicht aus Blechen.

Gruß

Markus

Ja, das waren Profil-Chassis

Hallo,

ich mache es wie Markus: aussen mehrere Schichten Chassislack (Brantho Korrux), danach innen Fett (Fluid Film NAS).

Man mag das für übertrieben halten, aber ich empfehle es und der Kunde entscheidet.

Das älteste mir bekannte verzinkte Franzosen-Chassis ist sechs Jahre alt und ich habe an einer Schweissnaht und drumherum Eisenrost gefunden. Auch kommt mir eine Stelle mit einer original aufgeschweissten Verstärkung (hinten seitlich neben dem Schwingarm, Übergang des Korpus zum Längsträger) seltsam bauchig vor.

Gruss,

Jürgen

Mein Chassis, unverzinkt, da war es erst 14 Jahre alt

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Hab unter meiner normalen Ente nen Franzosenrahmen drunter und den dick mit Sanders eingesprüht, von innen und außen. Außern ist er durch den ganzen Staub usw. jetzt schwarz und trotzdem noch fettig^^ Dürfte auch noch was länger halten. Unter meiner 16PS ist noch der Originalrahmen, der irgendwann mal an den Motorträgern geschweisst wurde. Wie stark der Rost dort genagt hat. Als ich sie bekommen habe, habe ich vorne mal hineingeschaut und keine Durchrostungen gesehen, dazu war er knübbeltrocken und innen. Nur einpar Spinnen haben da mal gelebt. Der ist jetzt auch von innen und außern geflutet und die Falze sind noch alle glatt. Nach 42 Jahren auf deutschen Straßen...

Denke, dass er auch noch ettliche Jahre halten wird.

Bearbeitet ( von AZA1969)

  • 2 Wochen später...

Hi,

ich fahre Franzmann Rahmen - verzinkt, welche alle mit Salmiak vorbehandelt (künstlich gealter) (siehe dazu auch den Link von Oberhesse)

wurden dann mit Einkomponenten Epoxidharz Grundierung ( Bakolor Multiprimer) grundiert und dann mit Dickschicht PVC-Alkydharz Farbe gestrichen, diese Farben heißen Dickschichtlasuren weil die Farben dick aufgetragen werden müssen und nie ganz aushärten,(fühlt sich eher wie Gummi an) also kaum Gefahr von Steinschlägen, die bleiben eher stecken .-).

Der erste Verzinkte F-Rahmen von Bj.2000 unter meinem Roadster wurde noch mit 2K Epoxidharz grundiert, was sich nach 11 Jahren als zu harter Untergrund erwiesen hat, es kommt im Bereich von Verschraubungen (Achsschrauben) zu Rissbildung, der Bundesbahnlack wird dann halt wenn die Abplatzer weg sind direkt auf den Zink aufgetragen (fährt ja nicht im Winter) ansonsten sieht die Geschichte aus wie neu. Farbe schützt den Zink, der Zink schützt den Stahl. Innen bei Beiden alles mit Mike Sanders voll ....Der Rahmen der im Alltag Sommer wie Winter im Einsatz ist, sieht nach 7 Jahren auch noch aus wie neu...wobei ich sagen muß, dass der gesamte Unterboden sowie Hohlräume trotz Farbe außen und Mike Sanders innen, vor dem Winter einfach mit Fluidfilm A gespritzt wird.....

Gruß Michel

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