27. Dezember 201114 J. Wenn Du mit "Zurückkrebsen" das Nachaeffen von deutschem Premiumgeschwurbel meinst, d.h. Martialdesign auf gummibedampften Aluwalzen in Muelltonnengroesse, sehe ich das genauso. Dazu noch die passende Kirmesbeleuchtung a la Audi Tagfahrlicht, Platzverhaeltnisse fuer Hempflinge mit ausgepraegtem Kuschelbeduerfnis und eine Rundumsicht wie in einem Erdmoebel, und schon haben wir alles beisammen, was ich nicht will. Dabei gehoere ich eigentlich zur Zielgruppe 50+. Hmmm... vielleicht ist das ja alles auch nicht so wichtig. Kann man wenigstens nicht vom Sitz kippen. Und das Augenlicht laesst ja auch schon nach. Kopfdrehen geht auch immer schwieriger. Und ueberhaupt...
28. Dezember 201114 J. Die HP ist nicht nur bequem und vermittelt ein spezielles Feeling, sondern behält in so grotesken Zeiten wie heute auch noch ihr Niveau! Ein großer Citroën ohne HP wäre selbst mit weicher Federung kein Citroën mehr, sondern einfach ein bequem abgestimmter Peugeot mit Winkel an der Schnauze... Die HP ist eine Errungenschaft von Citroën und gehört immer noch zum Besten, was Fahrwerkstechniken zu bieten haben. Bietet wer mehr? @ e-motion: Mit meinen nicht mal ganzen 1.70 finde ich sogar auf der Rücksitz(straf-)bank im Pluriel Platz. Das Raumangebot im DS5 würde mir sicherlich reichen, der Kofferraum ist allerdings knapp bemessen und die Ladekante für den Wau-Wau doch recht hoch. Mit der Grundform des Armaturenträgers habe ich wirklich nur die Grundform gemeint, also ohne Chichi und Plimplim mit Quarzührchen und Trallala. Lediglich die Basis also und die hat sogar was vom CX SII… @ TubaOPF: Hatte nicht AUDI als erster nicht-runde Lenkräder in Serienautos? Der SM hatte zu Beginn der 70er Jahre eine ovales Einspeichenlenkrad und ich muss sagen, das Ding liegt herrlich griffig in der Hand. Schwebende Grüsse, Vulcan Bearbeitet (28. Dezember 201114 J. von Vulcan) Mieral
28. Dezember 201114 J. Ersteller Ich habe ihn mir heute in Metz angeschaut. In Silber. Ich nehme alles zurück. Der ist ja noch viel verdellter als auf Fotos! Und wenn ich mir vorstelle, dass er die Ausmaße meines Prius hat, letztlich auch als Hybrid in der gleichen Klasse antritt - so muss man den Designer bestätigen, dass sie es geschafft haben, das Auto viel größer und schwerer aussehen zu lassen, als es ist. Wie ein platt gekloppter, tiefer gelegter Spocht-SUV. Und innen trotzdem schön eng und spochtlich. Wahrlich eine neue Klasse für sich. Gleichzeitig kann man ihm ansehen, wie er als allererster untergegangen sein wird, wenn die Beulen und Sickenpest mal besiegt worden sein wird. Dann fahren die A2, Prius und vielleicht sogar Volts noch als bewährte Ikonen durch die Lande. Der ehemalige C4 "Coupé", etwas verlängert und zum 5-Türer modifiziert, das wäre ein Hybrid gewesen. Da hätten Optik und Anspruch zusammen gepasst. hs Bearbeitet (28. Dezember 201114 J. von e-motion)
28. Dezember 201114 J. Ersteller Gegenfrage: Was ist denn "die _beste_ Fahrwerkstechnik"?Gruß - Kay Kommt drauf an, was man mit dem Auto vor hat. hs Bearbeitet (28. Dezember 201114 J. von e-motion)
28. Dezember 201114 J. Nachdem ich mir den DS5 auch im Original ansehen konnte, bin ich nicht mehr so vom Innenraum angetan. Die vielen netten Details (z. B. die tollen Türgriffe) und die Sitze gefallen mir immer noch gut. Das Raumgefühl ist aber nicht nach meinem Geschmack. Ich habe mich wie eingebaut gefühlt. Die Sicht - auch nach vorne - ist noch schlechter als in meinem C5 und die Schalterlandschaft unter dem Dach erdrückt einen. Da helfen auch die drei Glasflächen im Dach nicht. Beim Außendesign bewundere ich schon den Mut von Citroen, mal wieder etwas relativ neues auszuprobieren. Mir gefällt der DS5 hier auch ganz gut. Ich bin shr gespannt, wie sich der DS5 verkaufen wird, kann mir aber beim besten Willen keine großen Stückzahlen vorstellen. Mit HP könnte der Wagen wenigstens die Citroen-Fanatiker, die ein etwas individuelleres Design schätzen, denen der C6 jedoch zu teuer ist, überzeugen. Ohne HP erschließt sich mir die Zielgruppe nicht. Wir werden sehen.
28. Dezember 201114 J. ...das werden wir. Was ist denn "die _beste_ Fahrwerkstechnik"? Kommt auf den Anspruch an. Ein optimales Fahrwerk muss eine super Straßenlage haben und über höchstmöglich Federungskomfort verfügen. Das Fahrzeugniveau sollte bei Belastung stabil bleiben. Adaptiv könnte man variabel einstellbare Fahrwerkscharakter anbieten - dies jeweils auch noch für Bremsen und Lenkung - um so für den Fahrer diverse individuelle Möglichkeiten offen zu halten. Alles mit HP machbar... Vulcan
29. Dezember 201114 J. Wenn die HP _d_i_e_ ultimative unschlagbare unauslöschlich-beste Fahrwerksvariante für alle Anwendungsfälle ist, wie Du schreibst - sind dann alle Konstrukteure völlig behämmert, dass die auf McPherson-Federbeine oder Doppelquerlenker setzen? Und warum fährt Sebastian Vettel keine HP in seinem Dienstwagen? <:-) Kay
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren