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VW erfindet...

Hervorgehobene Antworten

...und zwar die gemeinsame Basis von 2CV, 2CV6, Ami6 Limousine und Break, Ami8, Dyane, Mehari etc.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,814246,00.html

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

...und zwar die gemeinsame Basis von 2CV, 2CV6, Ami6 Limousine und Break, Ami8, Dyane, Mehari etc.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,814246,00.html

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

Das stimmt so leider nicht, es gab eine Vielzahl von Chassis, Schwingarmen etc, die nur ähnlich aussahen und dasselbe Prinzip hatten, aber alle teuer extra gemacht werden mußten.

komisch das VW Projekte deutlich günstiger durchzieht als Citroen...

Witzig vorallem die Kommentare, bei denen der C5 mit dem Golf verglichen wird ;)

  • Ersteller
Das stimmt so leider nicht, es gab eine Vielzahl von Chassis, Schwingarmen etc, die nur ähnlich aussahen und dasselbe Prinzip hatten, aber alle teuer extra gemacht werden mußten.

Nun, ich zweifle keinen Augenblick daran, dass VW das auch so handhaben wird. Irgendwie muss dem Audifahrer ja ein plausibler Unterschied zum billigeren Skoda geboten werden, Stichwort Sportfahrwerk und was der Marketingausdrücke noch so sind.

Allerdings ist die Idee einer gemeinsamen Plattform noch viel älter. Sogar vor dem Ford T gab es schon etliche kleinere Autohersteller, die ihre gesamte Produktepalette auf derselben Plattform aufbauten.

Nein, man will ja gerade das Sparpotential nutzen. Nur noch eine Armaturenbretthalterung für alle Modelle, statt 300 Motor-Getriebe-Kombinationen nur noch 36 und so weiter. Motor immer gleich eingebaut mit einer Neigung von 12°. Die gesparten Kosten will man nutzen, um bei der Komfortausstattung mehr zu bieten. Da wird sich der Audi dann abheben.

Der Clou bei VW ist nicht die Plattform, sondern die Verwendung gleicher Komponenten unter dem Blech. Das Blechkleid kann dann individuell gestaltet werden, ohne Rücksicht auf Plattformen. Durch identische, technische Komponenten sind Kleinstserien möglich, ohne lange konstruieren zu müssen...

Für Citroen würde das zum Beispiel bedeuten: Es gibt ein System Hydropneumatik, dass ohne Änderungen in verschiedene Fahrzeuglinien eingebaut werden kann, vom C3 bis zum C6. Das schafft keine Plattform.

Viele Grüße

Fred :)

Bearbeitet ( von Kugelblitz)

komisch das VW Projekte deutlich günstiger durchzieht als Citroen...

Du gehtst hier der VW PR-Abteilung auf den Leim!

VW hat einen fahrzeugübergreifenden Baukasten entwickelt. Na und? Das hat jeder Autohersteller auf der ganzen Welt.

Da gibt es irgendwo einen Projektverantwortlichen, der Karriere machen will und daher seinem Management schöne Folien gemalt hat, wonach man damit bis zu 30% sparen könnte.

Und es gibt irgendwo eine Marketingabteilung, die im Konzern nach Ideen fahndet, die man irgendwie als innovativ verkaufen kann, um das dröge Image aufzupolieren. Und die geht jetzt her und stellt diese "Innovation" groß raus.

In der Realität werden diese Einsparungen aber niemals erreicht werden, weil sie unter idealen Bedingungen zu schaffen wären, die niemals eintreten. In der Realität wird ein VW weiterhin ein schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis haben als beispielsweise ein Fahrzeug von PSA.

Andere Autohersteller gehen (wohl zu recht) davon aus, daß es den Autofahrer normalerweise herzlich wenig interessiert, wie das Auto zustande gekommen ist. Es interessiert ihn vielmehr der Preis.

Ernsthaft, wenn Du einen VW Golf kaufst, dann interessiert Dich doch kein bisschen, ob es im VW Konzern früher mal 300 Motor-Getriebe-Kombis gab und jetzt nur noch 36. Sondern Dich interessiert dann ausschließlich, wieviele Motor-Getriebe-Kombinationen es für Deinen Golf gibt (und ob eine davon Deinen Anforderungen entspricht). Und fürderhin interessiert Dich, was Du für das Produkt bezahlen wirst. Und dieser Preis hängt zu einem gewissen Teil auch von Entwicklungs- und Produktionskosten ab (ist aber zum großen Teil durch andere Faktoren bestimmt). Und diese Entwicklungs- und Produktionskosten können durch einen solchen Baukasten in gewissem Maß beeinflußt werden. Da kommen aber noch viele andere Faktoren dazu, und - wie gesagt - es ist ja nicht so, daß irgendein Konkurrent seine Teile für ein bestimmtes Modell noch einzeln schnitzt.

Wir reden hier von nichts anderem als einer sachten Fortschreibung der allgemeinen Effizienzsteigerung im Automobilbau, kein Grund plötzlich zu glauben, daß wir morgen nur noch mit VW und co. unterwegs sein werden. Also ich bezweifle jedenfalls enorm, daß ich mir jemals wieder ein Auto aus diesem Konzern kaufen werde. Sollten sie wieder alle Erwartungen plötzlich im Vergleich zur Konkurrenz günstig, effizient und innovativ daherkommen, werde ich mir's womöglich anders überlegen. Aber sicher nicht, solange das eine reine Werbe-Wunschvorstellung ist.

PSA gehts scheisse, VW gehts super - das liegt an den schöneren Autos???

PSA gehts scheisse, VW gehts super - das liegt an den schöneren Autos???

Nee, das liegt platt gesagt an der Krise der südeuropäischen Staaten und an China. Und wenn - wie sich ja derzeit abzeichnet - die Chinesen nun anfangen, den Zugang zu ihren Märkten für ausländische Autobauer zu erschweren, wird es VW bald gar nicht mehr so super gehen.

Na PSA war doch schon immer sehr gut beim Baukasten ;) Schaut euch doch mal den SAXO und den PUG106 an. Auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Insgesamt aber nur 40% Gleichteile. Das ist die Standardiseirung der Franzosen :D

Na PSA war doch schon immer sehr gut beim Baukasten ;) Schaut euch doch mal den SAXO und den PUG106 an. Auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Insgesamt aber nur 40% Gleichteile. Das ist die Standardiseirung der Franzosen :D

Der Peugeot 106 ist 1991 auf den Markt gekommen, also vor über 20 Jahren. Zwischen dem Autobau 1991 und 2012 liegen Welten - bei PSA, bei VW und bei allen Autoherstellern. Das kannst Du in keiner Weise als Vergleich heranziehen. Man könnte da auch beliebig neuere Beispiele zitieren, die sich weitaus übler in Sachen Gleichteilverwendung entwickelt haben, etwa Mercedes Vaneo vs. A-Klasse, 2001.

Baukasten und Gleichteile als Neuheit zu verkaufen, das hat was. Vermutlich hat VW auch das runde Rad erfunden, uns das aber noch nicht mitgeteilt. "... weil's besser rollt" so die strahlende Pressemitteilung demnächst in diesem oder welchem Theater auch immer.

Aber weil sie auch den Twingo gerade erfunden haben und sogar mit 4 Türen ausstatten werden, gucke ich mir jetzt so ein "das Auto" mal näher an.

up statt app,

mg

Ist doch ne klasse Situation für VW, ohne nennenwertes Design mit Konzerntechnik ziemlich überteuertes Zeug an den Deutschen (wir hatten schon immer VW) verkaufen zu können. Dazu noch die passende Presse, besser gehts gar nicht mehr. Im Up gibts nacktes Blech, der Fensterheber für rechts sitzt auch nur rechts, jeder Koreaner wäre damit sowas von durchgefallen.... VW hat nun mal ne Sonderstellung, deshalb fahren wir ja alle eben nicht VW, oder? :o)

Sowas läuft doch immer in Schweinezyklen also Wellenbewegungen ab. Schon vor langer Zeit hat Piech mal verkündet, statt Dutzenden von verschiedenen Hinterachsen nur noch eine Handvoll produzieren zu wollen und auch das Motorenprogramm des Konzern gewaltig zu straffen.

Kurz danach wurden so komplett sinnlose Aktionen gestartet wie die komplett sinnfreie parallele Entwicklung von 2 verschiedenen Sechszylinderbaureihen bei VW und Audi, wurden sogar W8, W12 gebaut, bei denen garantiert nix kompatibel war...

Man denke nur mal daran, dass VW beim Passat bei FAST JEDEM MODELLWECHSEL einen Wechsel der kompletten Plattform zwischen Motor-Quer- und -Längseinbau vorgenommen hat, um jetzt endlich beim Quermotor und einer verlängerten Golf-Plattform gelandet zu sein.

Das sind also stets große Ankündigungen. Nach den ersten Vereinheitlichungen folgen dann sofort wieder neue Spezialisierungen für irgendwelche Spitzenmodelle oder Nischenmodelle.

Bearbeitet ( von Juergen_)

Der Peugeot 106 ist 1991 auf den Markt gekommen, also vor über 20 Jahren. Zwischen dem Autobau 1991 und 2012 liegen Welten - bei PSA, bei VW und bei allen Autoherstellern. Das kannst Du in keiner Weise als Vergleich heranziehen. Man könnte da auch beliebig neuere Beispiele zitieren, die sich weitaus übler in Sachen Gleichteilverwendung entwickelt haben, etwa Mercedes Vaneo vs. A-Klasse, 2001.

Egal wie weit die Technik voran geschritten ist, Baukastenprinzip gibt es schon seit Jahrzehnten, ist nichts neues.

2CV Limo und Kastenwagen, 2CV4, 2CV6, Ami6 Limo und Break, Dyane, Acadiane, Méhari standen alle mehr oder weniger auf der gleichen Plattform, die je nach Modell angepaßt wurde und über die Jahrzehnte weiter entwickelt wurde.

Desweiteren gab es bei PSA die Plattform von Visa, LN, LNA, 104, Samba, die je nach Modell in längerer oder verkürzter Version ausgeführt war.

Das kann man dann weiter führen über die Plattform von 106 und Saxo bis zu den modernen Plattformen im Hause PSA.

Das hat rein gar nichts damit zu tun, das Welten zwischen der Automobilbaukunst vor 20 Jahren und der heutigen liegen.

Aber weil sie auch den Twingo gerade erfunden haben und sogar mit 4 Türen ausstatten werden, gucke ich mir jetzt so ein "das Auto" mal näher an.

sag nur, du willst dir den P up s antun?

Im Up gibts nacktes Blech, der Fensterheber für rechts sitzt auch nur rechts, jeder Koreaner wäre damit sowas von durchgefallen....

Das deswegen einer durchfallen würde, glaube ich nicht. Bei C1/107/Aygo ist das genauso, und die verkaufen sich ganz gut, glaube ich. Trotz, wie ich finde, für einen Klein(st)wagen vollkommen unangemessener (Listen)Preise.

Mit welcher eigenen Innovation hat dieser denkwürdige Konzern tatsächlich die automobile Welt bereichert? Mir fällt nichts ein.

Selbst der nur dort verwendete G-Lader wurde von einem Franzosen erfunden: http://de.wikipedia.org/wiki/G-Lader

Ich kann mich an Artikel in den 90ern erinnern, als man dort z. B. von über hundert verschiedenen Hupen im Konzern (so zumindest meine Erinnerung) auf deutlich weniger reduzieren wollte.

sag nur, du willst dir den P up s antun?

Pin Up Fan. Auf den ersten Plick jedenfalls ...

Hat nicht der Alfa 159 an einem solchem Baukasten, der alles mögliche (Antrieb vorn und hinten und Allrad, Radstand wählbar, auch für große Motoren geeignet) offen lässt, immer gelitten?

Wie wir schon festgestellt haben, gibt es heute keine nicht-baukasten Autos. Ausser vielleicht Kleinserien (und selbst da muss man so baukastig wie Möglich sein). Scheiss egal ob Citroën oder VW, ob GM oder Toyota, ob Renault oder Samsung Motors. Das ist ja die Stärke einer grossen Marke. Alles existiert irgendwie schon irgendwo (nur wo?? :) )

Wenn man bedenkt, dass selbst Flugzeuge (man denke an Airbus A318,319,320,321) im Baukasten gefertigt werden...

Ich weiss nicht wer das erfunden hat und es ist auch sowas von Wurst. In der Ingenieurtechnik hat man Anfang des Jahrhunderts vor Allem in Frankreich erfunden. Von mir aus sind das dann Alles französische Erfindung. Einstein war (urpsrünglich) wohl Deutscher, die (spezielle) Relativitätstheorie hat er auf Schweizer Boden begründet und die Allgemeine wollte er in den Vereinigten Staaten schreiben. Ist das also eine Deutsche oder eine Schweizer Erfindung? Oder eine Jüdische? Vielleicht eine Anti-Militaristische (er hasste ja das Militär)? Ehrlich Leute...

Wenn VW versucht den Baukasten zu verkleinern und darüber ein Artikel geschrieben wird, warum muss man sich denn hier so aufwärmen? Sie wollen noch mehr standartisieren und das ist durchaus kein banaler Prozess. Wer einmal in der Produktion gearbeitet hat (besonders in der Automobilbranche), weiss das 100 Wege um den Standart herum führen.

Mir ist die PR von VW übrigens egal. Ein bisschen Radiowerbung ist der Einfluss hier in Frankreich auch eher gering. Ich mag deren Autos nicht und einen Neuwagen ist in den nächsten 10 Jahren sowieso nicht geplant.

Hallo,

der VW Baukasten ist toll. Die Teile sind so universell, daß man den Passat Vorderwagen um 90° gedreht an einen A4 schweißen kann und das Auto fährt immer noch geradeaus.

OK, Golf und Golf mit längeren Überhängen (Passat) ist ein Coup, der einzigartig sein dürfte. Da zahlen unsere deutschen Stammtischler locker € 10.000,- mehr für das gleiche, innen eher kleinere Auto und fühlen sich total gut dabei.

Gernot

Eben, der deutsche an sich ist das Problem, nicht die Automobilhersteller..... ;o)

  • Ersteller
Wenn VW versucht den Baukasten zu verkleinern und darüber ein Artikel geschrieben wird, warum muss man sich denn hier so aufwärmen?

Wäre kein Thema, wenn VW das nicht als Neuerfindung des Autobaus präsentieren würde.

  • 1 Monat später...

OK, Golf und Golf mit längeren Überhängen (Passat) ist ein Coup, der einzigartig sein dürfte. Da zahlen unsere deutschen Stammtischler locker € 10.000,- mehr für das gleiche, innen eher kleinere Auto und fühlen sich total gut dabei.

Gernot

Ich habe die Maße dieser beiden jetzt mal verglichen. Wie kommst du darauf, dass der Passat innen "eher kleiner" als der Golf ist?

Die Relationen sind etwa so, wie beim C4/C5

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