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Nur zum Verständnis: Was hat der Druckspeicher mit dem Komfort zu tun?


ACCM Oliver Reik
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ACCM Oliver Reik

Hallo!

Hat denn der Druckspeicher etwas mit dem Federungskomfort zu tun?

Am CX meines Freundes klackt das Hydraulikventil alle 7 - 8 Sekunden.

Den Druckspeicher werden wir die Tage tauschen.

Was mich allerdings wundert ist, dass der CX trotz nagelneuer Federkugeln kurze Stöße sehr hart weitergibt.

Vielen Dank für Eure Aufklärung!

Grüße,

Oliver

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Hab mir das auch schon überlegt, bei mir ist das Verhalten auch so und der Speicher sicher hinüber ,aber erst im Frühjahr mach an dem Auto weiter...

Aber wir hatten es kürzlich mit Überprüfen der Fahrzeughöhe in dem Zusammenhang...Rü

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ist die druckablaßschraube fest angezogen?

ich glaube aber nicht, daß das häufige ein- u. abschalten des druckreglers das federungsverhalten nennenswert beeinflußt. an meiner DS war auch mal der druckspeicher defekt, dennoch hatte das auf die federung keine auswirkung.

wäre zu wenig druck im system,müßte sich das auch auf die lenkung auswirken (schwergängig).

stimmt die bodenfreiheit? exakte einstellung (vorn: 165, hinten 215 mm, beim break hinten etwas höher>235 glaube ich) kann wunder wirken.

divina21

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Der Druckspeicher hat in sofern nix mit dem Federungsverhalten des Autos zu tun.

Das Hydraulikgestänge reinigen und fetten wirkt meist Wunder.

Einer hat hier vor kurzer Zeit Gepostet das er seinen CX hat 2 cm Tiefer gelegt und nu federt der Pervekt.

Der Druckspeicher sorgt dafür das der Wagen auf längere zeit oben bleibt und der Druckregler den Wagen nicht dauernd nachregeln muß damit er so bleibt.

Wenn der Speicher leer ist und man heftig anfährt klackt der auch zig mal um den plötzlichen Druckverlust auszugleichen.

Gruß Strike

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ACCM Oliver Reik

Hallo!

Danke für Eure Antworten!

@Strike:

"Das Hydraulikgestänge reinigen und fetten wirkt meist Wunder."

Im Bezug auf den Federungskomfort?

Wie ist denn das zu erklären? Die Fahrzeughöhe wird bei dem CX schnell und problemlos geregelt!

Oder habe ich Dich falsch verstanden?

Grüße,

Oliver

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Die Federung ist hier absolut nebensächlich!!!

Hier gehts um SICHERHEIT!!

Der Druckspeicher speichert, wie der Name schon sagt, einen Druckvorrat. Und zwar aus folgendem Grund: Es soll stets ausreichend Druck vorhanden sein um in allen Fahrsituationen genug Druck zur Versorgung des Federungs- aber vor allem auch des Lenk- und Bremssystems.

Insbesondere wenn mal der Keilriemen reißt, ein Schlauch platzt oder die Pumpe versagt, dient der gespeicherte Druck dazu das man das Fahrzeug sicher zum Stehen bringen kann (wenn man die Rote Warnleuchte nicht ignoriert).

Folgerung: Ist der Druckspeicher platt, dann ist auch sofort kein Druck mehr da. Folge: Schlagartig Lenkung wie ein LKW und Bremsen? Fehlanzeige. Bleibt nur noch den Einschlag abzuwarten. Noch Fragen???......

Also: vor allem häufig klickende Druckspeicher ( Faustformel: Im Stand unter 15 Sekunden) sind ein Sicherheitsrisiko. Die Federung kann auch leiden, aber dann klackt der Speicher fast permannent.

Beim CX hat die Bremse einen Extraspeicher, der aber sehr häufig platt ist, da der Ausbau meist zäh ist. Hier übernimmt der Hauptspeicher dann dessen Funktion mit. Umso fataler wenn er auch nix mehr taugt.

Diese Aspekte sind vielen nicht bewußt. Gelten im Prinzip für alle HP-Modelle. Wer es weiß, kann aber viel für seine eigene Sicherheit (und der andern Verkehrsteilnehmer) tun.

gruß Frank

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Federung ist nebesächlich?

Was meinst du warum Leute Hp Fahrzeuge fahren? Weil der so einen Schönen Druckspeicher hat ?

Es geht bei HP Autos hauptsächlich um Federung was glaubst du womit Citroen geworben hat in den Werbespots? Nicht mit der Farbe des Bremsschlauchs.

Sondern mit der Federung.

Klar das der Druckspeicher OK sein Sollte damit das Fahrzeug in Notsituation genügend Druck hat damit hast du Recht nur mit deiner Überschrift nicht.

Zudem fällt die Bremse aus nimmt man die Handbremse dann steht der Wagen auch.

@Oliver

Wenn die Gestänge von den Höhenkorrektoren leichgängig sind Federt der besser eine rostige oder Verharzte Stange behindert diese daran in der Hülse der Klemmschelle reibungslos zu Gleiten.

Das hat mit dem Aufrichten des Fahrzeugs wenig zu tun du merkst ja nicht wieviel kraft es dem Wagen beim Aufrichten kostet.

Ist immer schwer das in Worten richtig zu Beschreiben.

Möglich ist auch das der CX zu Hoch eingestellt ist ,besorg dir die maße wo ein CX an höhe haben darf in Fahrstellung und mess das mal .

Wenn man die Höhe am Gestenge verstellt so das er 20 mm tiefer ist Federt der auch Weicher nur ist das Verboten.

Der BX gibt kurze Stöße auch hart weiter auch Kompfortfederkugel haben mir da nicht geholfen der Laguna meines Schwagers federt besser wie Mein BX.

Aber ich bin am Ball.

Mir ist das was der Frank beschreibt Passiert und ein Schlauch geplatzt zum Glück hatte ich eine Woche vorher den Druckspeicher gewechselt.

Ob die sagenumwobene Göttin die Kurzen stöße wohl sanft abfängt?

Gruß Strike

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Ich habe ein Bild meines Druckspeichers rahmen lassen, so schön ist der...

Zum Thema: Federung ist nebensächlich, und zwar genau dann, wenn der Druckspeicher eben so oft klackt. Denn es werden VORRANGIG sicherheitsrelevante Systeme bedient (wie oben beschrieben), und die Federung ist das NICHT.

@strike: Lesen, Denken, nochmal lesen, nochmal denken, posten. Ist nicht böse gemeint, nur ist alles schon gesagt.

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Strike postete

Zudem fällt die Bremse aus nimmt man die Handbremse dann steht der Wagen auch.

Ähem, wir reden hier von einem CX.

Wenn jemand den Druckspeicher vernachlässigt, kann ich mir schon vorstellen, wie die Handbremse aussieht.

BTW., ich hab meinen damals mal anrollen lassen, morgens früh mit platter Batterie, noch verpennt, in der winkligen Altstadt von Meissen und mit einem

Termin in Dresden. Wenn ich da in Ruhe drüber nachdenke, würde ich's nicht nochmal tun.

Gruß

Ulrich

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Guest gelöscht[107]

Oh Mann,

hier ist manchmal richtig Märchenstunde.

Der Druckspeicher versorgt alle Systeme (Bremse, Lenkung, Federung) ELASTISCH, um die prinzipiellen Pumpendruckstöße abzufedern. EIn defekter Druckspeicher mit schnell schaltendem Druckschalter ist nahezu überall mit Druckschwankungen spürbar, sogar am Höhenkorektor der hinteren Federung. Es ist deshalb wirklich leicht vorstellbar, dass ein öffnender Höhenkorrektor den pulsierenden Druck in die Federung reinlässt und dieselbige deshalb etwas verhärtet. Das ist genau der gleiche Effekt des Stuckerns bei Querrillen, das verursacht auch schnelle kleine Druckschwankungen, die halt nur von der Straße kommen. Außerdem überdeckt der Druckspeicher den Fall des hohen Bedarfes bei gleichzeitig sehr niedriger Motordrehzahl (ist vor allem wichtig bei Servolenkungen).

Fällt die Druckversorgung aus (Pumpe defekt/aus, zu wenig Öl, Förderschlauch tot etc.), fällt je nach Druckspeicherqualität recht zügig auch der Versorgungdruck der Systeme aus. Dann funzt die Servolenkung nicht mehr (innerhalb von Sekunden danach trotz intaktem Druckspeicher). Der Sicherheitsschieber verriegelt dann die Federung und die Bremsen gegen die drucklose Primärdruckseite. Der Sicherheitsschieber sitzt aber "hinter" dem Druckspeicher. Muss so sein, weil der Druckspeicher sehr schnell leer ist. Die Bremsen werden dann noch eine ganze Zeit lang vom Federdruck in Funktion gehalten. Will heißen, bei jedem Bremsvorgang senkt sich das Fahrzeug etwas ab. Das gilt für die hintere UND die vordere Bremse. Bei technisch älteren Systemen wird die Hinterbremse ja ohnehin vom hinteren Federkreislauf versorgt. Die Versorgung über die Federung reicht etliche Kilometer, je nach Anzahl der Brewmsvorgönge und der Dichtheit der Federmechanik. Der Sicherheitsschieber ist nicht zu verwechseln mit den Sicherheitsventilen der Hydra2-Systems, die gibts noch zusätzlich !!!

Vielleicht erkennt der eine oder andere hier auch, dass das Rumspielen an der Federkugeln das eigentliche Sicherheitsrisiko ist. Denn zu weiche oder gar platte Kugeln reduzieren das Druckreservoir fürs Bremsen im Falle des Ausfalls der Druckförderung. Ein toter Druckspeicher bedeutet lediglich eine erhöhte Belastung des gesamten Hydrauliksystems. Falsche oder tote Federkugeln bedeuten das Risiko des schnellen Bremsausfalls bei Ausfall der Druckförderung.

Ist doch immer wieder "schön", dass die HP-Autos trotz Unkenntnis funktionieren. Deshalb halte ich die ganzen Bastelorgien auch für gefährliche Unfug.

:-((

Gruß von P.

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Salut,

danke für die zuletzt wieder verständlicheren und technischeren Ausführungen.

Ich will aber die ursprüngliche Frage zum besseren Verständnis noch einmal aufgreifen und ergänzen:

was passiert mit der Federung (und dem ganzen HP-Rest), wenn zwar die Druckspeicherkugel gut/neu ist und auch Bremsdruckspeicher und die Federkugeln, aber der DruckREGLER an der Druckspeicherkugel den Betriebsdruck fälschlicherweise zu niedrig hält. Dann klackt es auch nicht öfter. Denn der zu niedrige Druck wird ja erreicht und von den Kugeln gehalten, aber das ganze System ist zu soft.

Wenn der Druck VÖLLIG zu niedrig ist, geht die Stoplampe an, die Lenkung funktioniert nicht etc... das ist klar.

Was aber bei einem grenzwertig zu niedrigen Systemdruck, der eben noch nicht das STOP auslöst?

KAnn das etwas mit Hoppeln und mangelndem Federungskomfort zu tun haben?

Das Thema geistert durch meinen Hinterkopf, seit einmal jemand schrieb, er habe in völliger Federungsverzweiflung den Regler ausgetauscht und seither sei alles superweich. Natürlich wurde er damals schon als ahnungsloser Ignorant verschrien, aber vielleicht habe ich ja mehr Glück.... :-)

Ich freue mich über weitere Ideen und Antworten.

DAnke und Gruß,

Georg

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ACCM Rolf Stucki

Hallo Peter,

noch eine Frage zum Sicherheitsschieber (vom CX). Klar, bei fehlendem Hydraulikdruck werden die beiden Höhenkorrektoren von der Druckversorgung abgeschnitten. Wieso soll dann der umgekehrte Weg, die Versorgung der vorderen Bremsen, dann noch möglich sein?

Bei den hinteren Bremsen wird der Druck aus den Federzylindern entnommen, aber vorne ist der Anschluss für den Bremsdruckspeicher zwischen Druckregler und Sicherheitsventil. Der Bremsdruckspeicher hat ein Rückschlagventil um die Versorgung bei fehlender Druckversorgung für einige Bremsungen zu gewährleisten. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die vorderen Bremsen daher nur vom Bremsdruckspeicher versorgt werden.

Ansonsten volle Zustimmung, kein Rumspielen und vor allem darauf achten, dass Druckspeicher und Bremsdruckspeicher funktionieren, denn auf die Handbremse würde ich mich nicht verlassen.

Grüsse

Rolf

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ACCM Rolf Stucki

Hallo Georg,

ich sehe das mit dem Systemdruck so:

selbst wenn der Hydraulikdruck durch einen verstellten oder defekten Druckregler niedriger als vorgegeben ist, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

1. Der Druck reicht aus, um den Wagen mit Beladung vorne und hinten anzuheben, dann ist der richtige Druck in der Federung, der Höhenkorrektor riegelt ab und man kann normal fahren.

2. Der zu niedrige Systemdruck verhindert ein vollständiges Hochfahren des Wagens vorne oder und hinten, dann hoppelt der Wagen wegen der Gummipufferanschläge. Ob der Wagen während der Fahrt immer schön oben bleibt, kann man allerdings sehr schlecht abschätzen.

Wie schon vorhin geschrieben, alle Komponenten sollten funktionstüchtig sein.

Grüsse

Rolf

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Wenn der Druck VÖLLIG zu niedrig ist, geht die Stoplampe an, die Lenkung funktioniert nicht etc... das ist klar.

Was aber bei einem grenzwertig zu niedrigen Systemdruck, der eben noch nicht das STOP auslöst?

KAnn das etwas mit Hoppeln und mangelndem Federungskomfort zu tun haben?

Das Thema geistert durch meinen Hinterkopf, seit einmal jemand schrieb, er habe in völliger Federungsverzweiflung den Regler ausgetauscht und seither sei alles superweich. Natürlich wurde er damals schon als ahnungsloser Ignorant verschrien, aber vielleicht habe ich ja mehr Glück.... :-)

Ich freue mich über weitere Ideen und Antworten.

------------------------------

Das ein defekter DruckREGLER erheblichen einfluss auf die Federung hat

steht in jedem Jetzt helfe ich mir Selbst Buch (selber gelesen in zwei

Baenden ueber CX u. GS.)

mit freundlichen Hiweisen V.Pinnau

]

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Guest gelöscht[107]

Hi Rolf,

stimmt fast genau. Deshalb darf der vordere Bremsdruckspeicher auch niemals kaputt sein. Der Bremsdruckspeicher ist eigentlich nur eine Reservoirerhöhung speziell für die Vorderbremse unabhängig von der vorderen Federung, so lange das Reservoir eigenen Druck bereitstellen kann. Ist der Bremsdruckspeicher "leer", finden alle weiteren Bremsungen mit Federabsenkung statt. Das gilt übrigens auch für die Hinterbremse, wenn dort ein separater Bremsdruckspeicher existiert. Bei Autos ohne Bremsdruckspeicher sind die Bremse und die Vorderfederung parallel am Sicherheitsschieber angeschlossen, also direkt verbunden (GS, GSA, kleine DS). Bei den nachfolgenden Fahrzeugen (große DS, CX, BX etc.) gibts dann schon den Bremsdruckspeicher, der sehr oft grob sträflicherweise vernachlässigt wird, weil seine Plattheit nicht auffällt im Gegensatz zum Hauptdruckspeicher, bei dem der Druckschalter sich hörbar einen Wolf schaltet.

By the way: Vielleicht ist auch klar, dass jede Form von Rumfummeln an der Fahrzeughöhe (Tieferlegen) direkten Einfluss auf die "Notmenge Federung" hat, weil die Ölmenge durch das Tieferlegen reduziert wird und damit der Notbetrieb deutlich verkürzt wird.

Gruß von P.

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> Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die vorderen Bremsen daher nur vom

> Bremsdruckspeicher versorgt werden.

Wenn der Bremsdruckspeicher platt ist, nehmen sich die vorderen Bremsen den

Druck aus dem Hauptdruckspeicher bzw. wenn der platt ist, dann eben aus

der Federung -- und wenn die platt ist...

Bei CX hat der Bremsdruckspeicher vor allem die Funktion, den Druckabfall

bei Vollbremsungen von der Diravi fernzuhalten. Die Diravi bedient sich nämlich aus

dem Hauptdruckspeicher und braucht prinzipbedingt eine grosse Druckreserve,

weil relativ viel LHM bewegt wird, im Gegensatz zur Bremse, sofern sie gut

entlüftet ist. Bei einem toten Bremsdruckspeicher kann es deshalb passieren,

dass bei heftigen Bremsmanövern urplötzlich die Lenkunterstützung ausfällt.

Das ist SEHR gefährlich, wie man sich leicht ausmalen kann...

Dieser Effekt ist umso heftiger, je mehr Luft im Bremssystem ist.

Intakte Druckspeicher (Haupt- UND Bremsdruck), Federkugeln und regelmässig

entlüftete Bremsen sind deshalb beim CX LEBENSWICHTIG! (übrigens auch beim XM mit

Diravi).

Grüsse,

Harald.

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Guest gelöscht[107]

Der Druckschalter hat nach Fahrzeug einen Einschaltdruck von zB. 180 bar und einen Ausschaltdruck von zB. 150 bar. Dem gegenüber liegen die Federdrücke irgendwo zwischen 35 und 75 bar. Da liegt noch Menge Spielraum. So lange mehr als die besagten 75 bar gefördert werden, funzt die Federung grundsätzlich. Jedoch ist die Nachförderung sehr träge, wenn der Primätdruck zu niedrig ist, weil das Öl zu langsam nachfließt. Die Konsequenz sind Aufundabbewegungen der Federung und sehr schlechtes Ansprechen. Außerdem sind die Druckspeicher nicht richtig gefüllt, und die Servolenkung verliert an Unterstützung.Die Warnlampe hat übrigens einen Einschaltpunkt, der sehr viel höher ist als der Federdruck. Mit Aufleuchten der Lampe ist die Federung also noch nicht von einem Druckverlust betroffen. Es wird nur der fehlende Systemdruck "nach dem Druckspeicher" angezeigt. Die Elastizität der gesamten Federung hängt deutlich von der Höhe des Primärdruckes ab.

Gruß von P.

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@ Peter V:

Schön, das du so ins detail gehst. Ich habs erstmal vermieden, um nicht so Versierte nicht zu überfordern.

Mir war wichtig, die Gefahr mal herauszustellen. Das die Federung noch "Reserve"für die Bremse darstellt ist richtig,aber ich habs bewußt unterschlagen, damit kein "ist ja doch gar nicht so schlimm-Effekt" eintritt.

Denn der Gesamteffekt von schwerer Lenkung (und da hilft auch die Feder reserve nicht (siehe Harald Krake) und verändertem Brems-/Federungsverhalten dürfte dem unvorbereiteten Fahrer einen gehörigen Schrecken einjagen und bei höherer Geschwindigkeit nur mit Glück glimpflich ausgehen.

Ich hoffe dieser Thread wird entsprechend aufgenommen und verbreitet.

Vielleicht könnte man noch Detail-Unterschiede zwischen den gängigen und moderneren HPs herausarbeiten. ( z.B. ob ein XM letzter Baureihe ein computergeregeltes Druck-Notfall-management hat oder Ähnliches)

Wie sagt man so schön: Gut, das wir mal drüber gesprochen haben...:)))

gruß Frank

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@Spacetank

Mir Vorwerfen ich hätte nicht richtig Gelesen ja aber hier Reden alle am Thema vorbei :-)

Der Oliver will net wissen wie sein Auto Bremst oder ob sein Druckspeicher Spiel mir das Lied vom Tod Pfeift sondern warum sein CX nicht so gut Federt wie er es gerne hätte.

Gruß Strike

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Guest gelöscht[107]

Ähhhmmm Strike,

vielleicht doch mal richtig lesen. Olivers Frage war grundsätzlich, und der CX seines Freundes nur ein Beispiel. Und Deine Ausführungen in 003 und 006 im Wesentlichen falsch. Sorry.

;-))

Gruß von P.

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Stephan Gürtler

Hallo Peter V,

Jetzt habe ich auch mal eine Frage an den Experten. Vielleicht hat das Thema ja mit meinem aktuellen "Problem" zu tun. Sofort nach Abschalten des Motors (XM Y4 2,1 TD EZ12/94) sinkt das Fahrzeug vorne ab, nicht langsam, sondern schlagartig. Druckspeicher oder defekte Federbeine, was ist Deiner Meinung nach wahrscheinlicher ?. Ansonsten fährt der Wagen zügig hoch.

Stephan

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Peter V postete

Bei den nachfolgenden Fahrzeugen (große DS, CX, BX etc.) gibts dann schon den Bremsdruckspeicher,

Ich habe in keinem meiner 3 (gehabten) BX einen eigenen Bremsdruckspeicher gefunden. Versorgung der Bremsen erfolgt durch Druckspeicher (vorn) bzw. hintere Federkugeln (hinten). Das Sicherheitsventil trennt bei wie auch immer verursachtem Druckabfall in der Reihenfolge Lenkung-Federung ab, damit die Bremse bis zum bitteren Ende Druck hat. Dann ist die Handbremse dran, das geht bei BX und XM gut, weil die großen Beläge und nicht diese beschichteten 2-Euro-Stücke wie in der Ente benutzt werden.

Bernd

------------

Y$ 2.5

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> Was mich allerdings wundert ist, dass der CX trotz nagelneuer Federkugeln kurze Stöße sehr hart weitergibt.

ok, ich versuchs mal ...

1. gute Kandidaten sind die vorderen oberen Querlenkerlager.

Die tragen die Last des Fahrzeuggewichts und gehen mit der Zeit fest. Dann kommen

kurze Stösse knallhart durch. Auswechseln!

2. Aus dem selben Grunde schlagen die oberen Kugelbolzen aus. Gleicher Effekt.

Auswechseln!

3. Hintere Schwingarmlager: Dto. Auswechseln!

(merkste was? .. ;-)

4. Vordere Querlenkerlager unten: werden mit der Zeit "lömmelig". Das ist zunächst

nicht abträglich für den Federungskomfort, aber im Endstadium verkantet die

ganze Geschichte und ausserdem leiden darunter die Kugelbolzen (oben und unten).

Ergo: Auswechseln!

5. Untere Kugelbolzen ... wenn man schon mal dabei ist .... na was wohl ... ;-)

6. Wenn Serie 2, dann haben die fetteren Stabis auch einen gewissen Anteil daran.

Hauptgrund (imho): Der vordere Stabi "stützt" sich auf zwei Lagern am

Hilfsrahmen ab. Je dicker nun der Stabi, um so heftiger werden die

Stösse auf den Hilfsrahmen übertragen. Bei im Mittel 15 Jahren alten

Serie 2 CXen sind aber die Stabilager sowie die Gummilager zwischen Hilfsrahmen und

Karosserie bereits nicht mehr soooo doll, bzw. eben stärker verschlissen

als bei den moderater sportifizierten Serie 1. Ergo federn heutige

S2 deutlich schlechter als ihre älteren Vorgänger.

Dummerweise habe ich noch keinen gefunden, der schon mal die Stabilager

überholt hat oder gar den ganzen Stabi gewechselt. Würde mich sehr

interessieren! Vielleicht kann ja mal ein "CX-Schlächter" dazu was sagen?

Ausserdem ist die S2 einfach klappriger im Innenraum, d.h. der

subjektive Eindruck wird durch das Gerappel nochmals verschlechtert.

Ergo: Serie 2 in Serie 1 .... (ok, ok, war nicht so ernst gemeint ;-)

Fazit:

Bevor man die Punkte 1 bis 5 nicht durch hat, braucht man sich nicht zu wundern,

wenn der CX trotz neuer Kugeln nicht anständig federt, schliesslich ist es ja

kein Neuwagen.

Erst wenn DANACH immer noch keine Besserung eintritt, würde ich mir ernsthafte

Sorgen machen, dass da ein exotischerer Grund vorliegt und zu solchen Dingen wie

Vodoo-Kugeln greifen, einen Erdstrahlensuspensionskompensator installieren

oder ggf. hilft ja auch sämtliche Druckleitungen mit Aloe Vera einzusprühen :-)))

Grüsse,

Harald.

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Salut,

vielen Dank für die vielen Infos.

Also ist mal der Regler ein wichtiger Kandidat.

Ich setze aber noch einen drauf: die REIFEN sind wichtig.

Eines ist sicher: mein derzeitiges SüdostwasweissichAsienprodukt ist Sch.....!

Für die Michelinreifen mache ich jetzt aber ein neues Thema auf...

Danke und Gruß,

Georg

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