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Mit dem C5-III nach England?

Hervorgehobene Antworten

Hallo Gemeinde,

ich überlege gerade ob ich den geplanten B&B-Urlaub in Südwestengland im Sommer nicht doch mit dem eigenen Wagen von hier aus antrete anstatt mit Flieger/Mietwagen. Hat jemand Erfahrungen/Empfehlungen?

Gruß

C5IIer

Also ich fahre auf der Insel lieber mit einem englischen Auto: es ist optimiert für den Linksverkehr und ich sitze auf der rechten (optimalen) Seite. Die ungewohnte rechte Sitzposition und der Schaltknüppel links, erinnern ständig, auch bei geringem Verkehr auf einer Landstraße, (konzentriert) LINKS zu bleiben (ich nehme gerade deshalb immer einen Schalter!).

Mit unseren Autos dort hat man Probleme beim Rechtsabbiegen (der Bürgersteig springt dann schonmal gegen/unter die rechten Räder), und das rechtzeitige Sehen von rechts kommender Fahrzeuge. Du mußt ja auch die Frontleuchten, für Fahrten mit Licht, abkleben (lassen). Nachts sieht man deshalb weniger!

Seitdem mir in Birmingham ein deutsches Auto (tagsüber, 1/2Std geparkt) ausgeräumt wurde hab ich erst recht keine Lust mehr dazu. Die Bobbies habe mir sogar das Überwachungs-Video mit den beiden Autoknackern beim "Bruch" gezeigt....."ob ich die Burschen kennen würde?".......

Und wenns mit dem Mietwagen dort "knallt" ist mir das fast (auf SB achten!) schei.egalicon6.png......aber wenn es dort dein eigener ist hast du schonmal ein Problem..... +4.000km mehr aufm Tacho mit € 5-600 Spritkosten + Wertverlust + was kostet die Fähre....

Bei den Mietwagen unbedingt die Preise vergleichen. Kleine Autovermieter in England machen oft die besten Angebote!

Hallo C5IIer,

Wir waren letzten Sommer mit eigenem Auto in Südengland unterwegs, allerdings mit einem BMW X1. Oberhesse hat schon das Wichtigste dazu gesagt. Ergänzend noch der Hinweis, dass die dicht mit Hecken gesäumten Landstraßen extrem schmal sind. Wir haben schon gewitzelt, wir wüssten erst jetzt, warum es Eng-Land heiße. Fahrweisen ist das schon eine Herausforderung. Ein Rechtslenker kann da helfen. Aber ich habe gerade die Vertrautheit des eigenen Autos zu schätzen gewusst. Am Ende hat's mir richtig Spaß gemacht.

Noch ein Hinweis zur Fähre: hat bei uns so ca. 140 Euro gekostet. Wenn Du einen Aufpreis von 30-40 Euro zahlst, bist Du in der First Class - und das ist unbedingt zu empfehlen. Viel ruhiger und wertiger dort und sie bringen dein Auto zuerst und bevorzugt unter. Am besten telefonisch bestellen und dazu ordern.

Und das Allerwichtigste: wenn Du selbst hinfährst, dann nimmst Du hoffentlich den Weg über Belgien und Frankreich. Auf der Rückfahrt wird Dir das wie eine Erlösung vorkommen: endlich zuverlässig gutes Essen und kein lauwarmes Bier mehr;-)

Liebe Grüße und eine schöne Reise!

Mietwagen. Absolut. Oder willst Du Stress-Training dort machen?

zurigo

England? Urlaub??

England? Urlaub??

Da kauf ich mir hier Pommes und schütte Essig drüber!

Und bin in weniger als 2 Std. in F.

Hallo C5IIIer

Ganz einfach: Ferien auf August umbuchen und ICCCR in Yorkshire gleich mitnehmen, da stellt sich die Frage dann nicht mehr!

Bin selber mehrmals pro Jahr mit meinem C5 in Irland (Zweitwohnsitz), kann Dir deshalb nichts nennen, das dagegen sprechen sollte.

OT: Wen sieht man von Euch eigentlich dann in Yorkshire?

Herzlich,

Delage

Meine Frau und ich waren vergangenes Jahr in Cornwall mit dem eigenen Auto, einem C5. Ich würde es jederzeit wieder machen. Rein fahrtechnisch hätte die Tour in unserem AX oder GSA auf den kleinen Straßen allerdings mehr Spaß gemacht, aber es ging auch mit dem Dickschiff.

Wahr ist allerdings, dass man auf den kleinen Landstraßen in einem Linkslenker unbedingt auf eine(n) aufmerksamen Beifahrer angewiesen ist. Wenn man bei Begegnungsverkehr wartet und den Gegenverkehr durchlässt, macht man sich auf dem Land auch beliebt ;) Es ist eine sehr kommunikative Form des Autofahrens, allerdings keine, bei der "Heizer" glücklich werden. Eine Ente wäre für diese kleinen Straßen am idealsten ...

Autobahnen und die großen, oft zweispurigen Landstraßen (dual carriageway) sind dagegen auch für Linkslenker unproblematisch.

An das Fahren "auf der falschen Seite" gewöhnt man sich; es dauert ein paar Kilometer, aber es geht. Weil man immer auf der ungewohnten Seite unterwegs ist, fährt man ohnehin aufmerksamer.

Für das Überqueren des Kanals gibt es Frühbucherrabatte bei den Fähren, aber auch beim Shuttle.

Die etwas herablassenden Kommentare hier über GB als Reiseland kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die lommmen nur von Leuten, die noch nie auf der Insel waren. Landschaft und Natur dort sind wunderschön, die Menschen aufgeschlossen und freundlich (da gilt natürlich auch immer, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus), und auch beim Essen kann man es sich schmecken lassen. Der einzige Nachteil ist, dass dort alles sehr teuer ist.

Have a nice trip, Elmar

Da möchte ich Elmar zustimmen. England ist ein spannendes Land und ein spannendes Volk - voller Kultur. Essen kann man dort auch. Warum sollte man immer dasselbe essen wie zuhause?

Aber in Sachen Auto wäre mir der Stress mit dem eigenen Wagen zu hoch: Diebstahl, Unfall, Beschädigung nachts usw. Nein. Im Urlaub will ich entdecken und nichts schützen müssen. Denn wenn der Wagen einen Schaden aufweist, ist nach dem Urlaub eine Menge Arbeit und Aerger zu bewältigen. Den Mietwagen gibt man am Flughafen einfach ab. Fertig.

Und die Kosten sind m.E. nicht einmal so hoch, dass man damit arm werden könnte. Mein Fazit: Auslandtrips am besten im Mietwagen. Man schläft besser. Und das ist ein Teil des Urlaubs.

zurigo

england hat sehr viel charme, wunderschöne landschaften, etc. als reiseland absolut zu empfehlen, die leute sind sehr hilfsbereit.

mit einem billigflieger kommst du am günstigsten dort hoch, und dann über internet mal buchungsanfrage für ein leihauto machen (www.easyterra.com, www.mietwagen.de, etc).

das linksfahren mit linksgesteuertem fahrzeug birgt doch einige tücken, ich bevorzuge einen rechtslenker. wenn du keine riesendistanzen fährst, nicht massig platz brauchst empfehle ich die miete eines kompaktautos, damit lassen sich die kleinen landstrassen entspannter bewältigen.

Ich war auch schon öfter mal dort. Ich würde ebenfalls zu einem Mietwagen raten und in Anbetracht der teilweise wirklich sehr engen Straßen würde ich auch eher etwas kleineres in nehmen.

Ich bin, was man landläufig Vielfahrer nennt. Damit will ich nichts über meine Qualität als Fahrer sagen nur, dass ich über eine gewisse Fahrpraxis verfüge.

Ich erlebe in GB am Steuer eines Rechtslenkers trotzdem immer wieder das gleiche Phänomen und ich weiß nicht, ob mich das allein betrifft, oder ob das auch anderen so geht:

Ich bin daran gewöhnt die Breite des Fahrzeugs vom linken Sitz aus zu scannen. Damit habe ich auch in fremden Fahrzeugen kein Problem, das klappt in der Regel auf Anhieb. Vom rechten Sitz aus sieht das aber anders aus - vielleicht kennt ihr das, wenn ihr selbst Beifahrer seid und das Gefühl habt, dass etwas nicht passt, wenn jemand anderer fährt.

Ich brauche dann immer etwas mehr Zeit, um mich an die ungewohnte Perspektive als Fahrer zu gewöhnen. Ich weiß auch, dass manche Probleme haben, mit links zu schalten und dann noch das normale H-Schema. Damit habe ich jedoch kein Problem.

Wer es richtig eng haben möchte, dem empfehle ich die Kanalinseln. Ich war zwei mal auf Guernsey (traumhaft!). Dort sehen ganz normale Straßen so aus und das sind keine Einbahnstraßen:

gcy.jpg

...als ich vor vielen Jahren erstmalig von Johannesburg (Südafrika) aus in Richtung Krüger-Nationalpark mit einem Mietwagen im Linksverkehr unterwegs war, habe ich immer versucht, mir die wahrgenommene Umwelt spiegelverkehrt vorzustellen. Tatsächlich hat das auf Anhieb gut funktioniert. Selbst die gefürchteten mehrspurigen Kreisverkehre ließen sich damit wunderbar handeln.

Also: Am besten einen rechtsgesteuerten Mietwagen nehmen und fortan versuchen jede Wahrnehmung sich gespiegelt vorzustellen. Dann fährt es sich fast wie zu Hause.icon12.png

Gruß, Albert

Bearbeitet ( von -albert-)

Was für eine Frage, natürlich.

Vor langer Zeit (1976 ) habe ich mich dort lange aufgehalten und von Wolverhampto ( International House) die Insel bereist.

Mit GS bzw. Pug 304 waren die schmalen Strassen kein Problem und Linksfahren ging letztens noch auf Cypern.

Das wird schon klappen !

Parken aber immer in Fahrtrichtung !!

LG

Hartmut

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