24. Juni 201214 J. Hallo Jürgen, Hi Boris Das ist widersinnig. Kommt drauf an, wie man es sieht: fliegt der Bremsdruckschalter raus, weil sein Einfluss ohnehin durch andere Sensoren verzichtbar ist, dann ja. Entfällt er und andere Sensoren übernehmen erst dann stattdessen seine unverzichtbare Funktion, nur eben mit anderen Meßgrößen, dann nein. Interessant. Die Geschwindigkeit war ja schon immer eine der Regelgrößen fürs Hydractive. Das würde aber heissen, dass dann auch eine starke Verzögerung zusätzlich ausgewertet würde. Hast Du eine Quellenangabe dazu? eine direkte Quelle habe ich nicht, aber es ist beim Fahren nachvollziehbar. Mit ein wenig Übung kann man schon gut abschätzen, ob das Umschalten auf hart durch den Karosseriebewegungssensor ausgelöst wird (der reagiert bei ebener Fahrbahn und Normalkugeln aber nicht besonders empfindsam) oder durch die spontane Geschwindigkeitsänderung beim Bremsen. Ich muss zugeben, dass ich auch keine besondere Lust habe, nach entsprechenden Quellen zu suchen. Muss mal die Lexia befragen, was die während der Fahrt so macht. Aber alleine ist das immer etwas gefährlich, weil man lieber nach vorne auf die Straße schauen sollte statt auf den Bildschirm. Bearbeitet (24. Juni 201214 J. von XM_Boris)
24. Juni 201214 J. ... Ich kann mir, vor allem anhand der KABELSTRÄNGE- IRGENDWIE überhaupt nicht vorstellen das HYDRACTIVE In IRGENDEINERWEISE was mit dem ABS zu tun hat... Greetz Joachim Das wär ja auch überhaupt nicht nötig, denn Hydractive hatte von Anfang an stets ein Geschwindigkeitssignal, das zur Auswertung herangezogen wurde. (z.B. unterhalb von 30 km/h stets weich und die übrigen Schaltschwellen wurden auch geschwindigkeitsabhängig geregelt.) Beim Y4 kommt das Signal von einem Geschwindigkeitsgeber (entweder direkt am Getriebe oder bei den Ketten-V6 an einer flexiblen "Tacho"welle - wie es beim Y3 mit mechanisch angetriebenen Tacho war, weiss ich nicht... jeooch gewiss nicht vom ABS übernommen Mir ist allerdings die Interpretation völlig neu, dass späte XMs statt des Bremsdrucks die negative Geschwindigkeitsänderung auswerten würden.
24. Juni 201214 J. Mir ist allerdings die Interpretation völlig neu, dass späte XMs statt des Bremsdrucks die negative Geschwindigkeitsänderung auswerten würden. . . . oder halt die POSITIVE Änderung der Geschwindigkeit, dann könnte auch noch der Gaspedalsensor wegfallen - würde Sinn machen, die Steuerung wäre sogar realitiätsnäher als per Bremsdruck und Gaspedal... ich schau mal in die Schaltpläne der späten X2 Edit, Tatsache: In den Schaltplänen ab Orga 8001 ist der Bremsdrucksensor nicht mehr vorhanden - abgesehen vom Activa, da gibt es ihn noch *staun*... Das heißt auch: Da es im Teilekatalog nur einen Hydractivrechner für alle gibt (außer Activa), und die Dinger abwärtskompatibel sein müßten, ist der letzte lieferbare imstande, zu erkennen, ob es einen Bremsdrucksensor gibt oder nicht - und er wird demnach in Fahrzeugen mit defektem Sensor einen Fehler auswerfen, bei Fahrzeugen ohne Sensor hingegen keinen Fehler... es sei denn, er muß beim Einbau ferncodiert (d. h. programmiert) werden (war zumindest früher der Fall). Das kann ich gerade aber leider nicht nachprüfen. - Soweit für den Xantia, beim Xm wird es wohl genauso sein. Gruß Torsten Bearbeitet (24. Juni 201214 J. von TorstenX1)
24. Juni 201214 J. kleine Info dazu: Ich hab mal ne TI von Cit über die XM-Hydractive-Steuergeräte und ihre Kompatibiliät untereinander gefunden (und hier auch teilweise gepostet*...) Und ich erinnere mich genau, dass da - sinngemäss - meist drin stand, dass das neuere die älteren Steuergeräte ersetzen kann (also Abwärtskompatibiliät), daß aber ein neues Steuergerät beim Einbau immer für das entsprechende Fahrzeug ferncodiert (ist wohl Sprachregelung bei Cit) werden müsse. Schliesslich gab es meist nur ein Steuergerät zur gleichen Zeit und es mussten durchaus verschiedene Kennlinien für die verschiedenen Motorisierungen/Gewichte realisiert werden. Ergo sind die Steuergeräte vermutlich nicht intelligent genug, die vorhandene Hardware eigenständig zu erkennen und Citroman-Thomas hätte sein Problem möglicherweise statt durch Austausch des Steuergerätes auch durch Ferncodierung an der Lexia lösen können. * Edith hat den alten Beitrag wiedergefunden: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?42104-Frage-an-Hydraulikexperten&highlight=ferncodiert&p=281191&viewfull=1#post281191 Bearbeitet (24. Juni 201214 J. von Juergen_)
24. Juni 201214 J. Ferncodierung ist m. W. nur einmal möglich (gewesen), ein Steuergerät ab Werk für alle - egal ob hydractiv oder Activa - ,der Rechner wird passend für das jeweilige Fahrzeug beschrieben und ist nachher nicht mehr zu verändern.
26. Juli 201214 J. ... Interessant. Die Geschwindigkeit war ja schon immer eine der Regelgrößen fürs Hydractive. Das würde aber heissen, dass dann auch eine starke Verzögerung zusätzlich ausgewertet würde. Hast Du eine Quellenangabe dazu? Etwas vage formuliert, aber immerhin: http://www.blackframe.de/cit/acc/hydractiv_h5.pdf
26. Juli 201214 J. Da ich ja grad alles auseinanderfriemel. Meiner hat ja auch Hydractiv und ich hab mich gewundert, warum genau neben dem Tachowellenanschluß noch ein Stecker sitzt. Ist das das Geschwindigkeitssignal fürs Hydractivsteuergerät? Fürs Motorsteuergerät tuts doch der OT-Geber und welches Signal fürn Drehzahlmesser genommen wird, keine Ahnung. Vielleicht finde ich morgen noch was, wenn mir das Getriebe auf den Fuß gefallen ist.
26. Juli 201214 J. Das ist der Geschwindigkeitsgeber sowohl für den Tacho als auch den Fahrwerksrechner und (zumindest bei manchen Motoren) auch für das Motorsteuergerät. Der OT-Geber informiert ja nicht über die Geschwindigkeit, sondern über die Motordrehzahl. Bei frühen X1en gibt es noch eine Tachowelle, da wird der Geschwindigkeitsgeber tatsächlich nur für das Fahrwerk verwendet. Bearbeitet (26. Juli 201214 J. von TorstenX1)
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