9. August 201214 J. Hallo! Hier und insbesondere im C5-Forum höre ich zunehmend von Fahrzeugen (C5 I), bei denen die Schwingarmlager jetzt auch langsam kaputt gegangen sind. Die Einschläge kommen unserem Fahrzeug in Alter (10 Jahre) und Kilometerstand (um die 100 Tkm) anscheinend immer näher, weshalb ich mir schon Gedanken über eine vorsorgliche Demontage zum Nachfetten und Erhalten des hoffentlich noch wiederverwendbaren Lagers mache. Irgendwo habe ich auch mal etwas über das nachträgliche Abringen von Schmiernippeln gelesen, was man dann vielleicht auch gleich zur Vorsorge mit erledigen könnte. Den großen Vorteil sehe ich auch noch darin, dass mit Wiederverwendung der Distanzscheiben die Lagerspieleinstellung ähnlich wie bei Werksauslieferung (bis auf Verschleiss vielleicht) wieder ist. Denn nach meiner Erfahrung verwendet beim Lagertausch kaum einer das eigentlich vorgeschriebene Spezialwerkzeug zur Lagerspieleinstellung, sondern wird entweder alles mehr oder weniger nach Gefühl gemacht oder aber es werden einfach die alten Distanzscheiben wieder eingebaut. Hat diesbezüglich schon jemand Erfahrungen gesammelt und insbesondere eine Bauanleitung für eine funktionierende Schmiermittelzuführung zur Hand bzw. entworfen?
9. August 201214 J. Ich weiß von Anleitungen für den CX, wo es wohl recht einfach gewesen sein soll, Schmiernippel anzubringen. Bei BX, XM und Xantia haben es wohl auch Leute gemacht, damit das Schmieren etwas fruchtet, musste man hier aber schon eine Kunststoffhülse mehrfach lochen, die im Schwingarm zwischen den Lagern sitzt. Warum? Damit das Fett auch den Weg in die Lager findet. Viele Grüße Fred
9. August 201214 J. Tja, vielleicht hilft schon, wenn man die Lager mal nachfettet ( bei Montage wird wohl sparsam mit Fett umgegangen ), und einfach auch die Dichtringe erneuert werden. Dann kann kein Dreck rein - und das Fett nicht raus. Oder so.
11. August 201214 J. Ersteller Das Nachfetten hilft auf jeden Fall, denn irgendwo muss das alte Fett ja entfleuchen, damit solche Schäden entstehen, wie man hier ab und zu mal sieht. Aber jedesmal den Schwingarm extra nur zum Nachfetten auszubauen, kann ka auch nicht die Lösung sein. Eleganter wäre dann, alle paar Tausend Kilometer einfach mal vorsorglich mit der Fettpresse nachzufetten. Bin nun am überlegen, wie man den Schmiernippeleinbau am besten macht. Hab zwar schon meine Vorstellungen, will aber nicht einfach drauf losbohren, sondern soll schon althergebrachten Kontruktionsregeln entsprechen. Ich glaube, bei einem meiner alten Motorräder sind an der Schwinge auch noch Schmiernippel dran - da sind meines Wissens Gleitlager drin. Da kann ich mir das nochmal abgucken, habe aber weder das Bike noch ein Reparaturhandbuch bei mir zuhause derzeit. Gibt es denn noch ein altes Citroen-Modell, das ursprünglich mit Schmiernippeln ausgestattet war?
11. August 201214 J. Hat schon jemand Schmiernippel beim BX und Xsara nachgerüstet? Wär ja eine ganz gute Sache.
11. August 201214 J. Ersteller So, habe schonnal etwas weiter recherchiert. Das Thema war auch bei den Vorgängermodellen schon aktuell und deshalb hier auch schonmal besprochen worden. Habe nun eine ganz anschauliche Anleitung bezüglich des Schmiernippeleinbaus beim CX in folgendem Thread gefunden (Link in einem der Beiträge): http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?24885-Spezielles-Fett-f%FCr-BX-Schwingarmlager&highlight=schmierung+schwingarm%2A Es gibt aber auch anscheinend verschiedene Ansätze. In der obigen Anleitung gibt es nur einen zentralen Schmiernippel und zwei Austrittslöcher nahe den Simmeringen. Andere machen wohl genau an dieser Stelle je einen Schmiernippel rein und drücken das überschüssige Fett immer wieder nach drinnen in den Hohlraum. Muss man noch gucken, was hier die bessere Lösung ist. Bei der Version in der Anleitung könnte es auch klappen, das Ganze im eingebauten Zustand zu machen, da eventuell reinfallende Späne mit dem Fett wieder rausgedrückt werden.
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