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zum x-ten Mal: Visa 652 springt nicht mehr an...

Hervorgehobene Antworten

Armin,

eine Durchgangsmessung ist nur dann hilfreich, wenn man beide Kabelenden in der Hand hält.

Solange das mit dem Bordnetz verbunden ist, misst man sehr schnell Fahrkarten.

Die 12V Leitung (Pin 6) hat z.B. immer Durchgang zu Masse durch die anderen Verbraucher, wie z.B. Innenraumbeleuchtung.

Du solltest also die Spannungen im eingebauten Zustand messen, also mit dem Steuergerät angesteckt.

Mit eingebauten Steuergerät dann noch mal die Spannung messen zwischen Pin 6 und Pin 7. Hier müssen jetzt eindeutig 12 V anliegen.

Ebenso zwischen Pin 6 und Pin 1.

Wenn das nicht ist, hast du die Fehlerquelle.

Wenn bis hierher alle stimmt, besorg dir einen zweiten Mann und prüf doch mal ganz einfach ob ein Zündfunke beim starten vorhanden ist.

Wenn nicht, weiter messen, wenn doch liegt der Fehler ganz woanders. (z.B. Diesel getankt :-) )

Torsten

  • Ersteller

Hallo Torsten,

das mit dem Durchgang zu Masse über andere Gerätschaften bei Pin 6 habe ich unterschwellig auch vermutet, war mir aber net sicher - thanx für die Info!

Hatte gerade nochmal die Massekontakte im Motorraum (beide Dome + der bei der Batterie) gesäubert und mit meiner geliebten Kupferpaste behandelt => diese hatte auch beim Hydractiv-Rechner vom XM dafür gesorgt, dass er wieder spürbar arbeitet.

Und nach Lesen Deiner Nachricht jetzt wie beschrieben Spannung nachgemessen. Positiv ist, dass zwischen 6 + 7 sowie 6 + 1 Spannung anliegt. Negativ jedoch, dass diese nur ~11 V beträgt. Die (gedacht fitte) Batterie gibt dabei auch von 12,45 V auf 12,15 V nach - da kann man sich denken, was bei Betätigung des (neuen) Anlassers wohl noch an Spannung übrig bleibt...

Zündfunken hatte ich übrigens schon getestet mit dem ausgebauten (zu langen, aber funktionierenden) Zündkabel und externem Masseanschluss über Kabel - da war nix erkennbar.

Werde jetzt mal eine zweite Batterie parallel anschließen und nochma messen.

Armin

  • Ersteller

Hallo nochmal,

mit zweiter Batterie (12,56 V) kommen am Steuergerät immerhin schon 11,2 V bei eingeschalteter Zündung an... Beim Betätigen des Anlassers bleiben davon noch satte 8 V übrig :-(

Oh du geliebter Kupferwurm! Mit meinem (original chinesischen) Elektroroller hatte ich bisher noch keine so zähen Elektrikprobleme. Wenn man einmal von dem (original chinesisch) falsch verkabelten Relais zur Spannungshalbierung für´s Laden absieht (72 V Betriebsspannung + 36 V - Ladegerät)...

Bei 8 V macht das Steuergerät wohl nicht mehr viel. Wäre es sinnvoll, das Ganze mal mit einer externen Stromversorgung für das VA 4 zu probieren? Ist das Gerät eigentlich über eine Sicherung spannungsversorgt? Aus der Belegung lt Bedienungsanleitung geht da nix hervor, und mein Bucheli + somit Stromlaufplan ist leider vom VD 1.

A weng frustriert mit dem an sich einfach aufgebauten Vehikel, Armin.

Bearbeitet ( von elgatoconbotas)

Laut technischer Dokumentation soll das System bis runter auf 6V noch zuverlässig zünden. Theoretisch.

Eine Sicherung gibt es übrigens nicht.

Aber wenn es daran liegt, dass die Spannung zu sehr einbricht, sollte anschieben/schleppen wirklich gehen.

Kurbeln natürlich nicht...

Torsten

  • Ersteller

Jetzt is es endlich dunkel - und ich bin ersma erlöst.

Habe die Batt nachgeladen im Normal - Eilladungs - Mix. Jetzt kommen am Steuergerät auch halbwegs 12 V an. Aber selbst beim Durchdrehen ohne Kerzen sinkt es doch wieder auf so gut 9,5 V. Bemerkt beim nochmaligen Kerzentest - weiterhin nix zu sehen.

Dann die Stromversorgung der Zündspule geprüft, zunächst an den abgeklemmten Kabeln.

=> Motorola - Erstausstattung: V steigt kurz an bis auf knapp 10 V und sinkt dann , etwas langsamer, gleich wieder ab. Zeitraum 3 - 4 sec. Beim Zurückdrehen des Zündschlüssels gegenläufig gepolter, ähnlicher Spannungsimpuls vorhanden.

=> Thomson: S steigt zügig auf 12,2 V und bleibt so bis zum Schlüsseldrehen. Beim Ausschalten zügiges absinken auf 0.

Jetzt das Ganze nochmal, mit der Spule angeschlossen + Voltmeter dazwischengeschaltet.

=> mit beiden Steuergeräten und auch beiden vorh. Zündspulen wechselweise absolut keine Spannung messbar... Die Zündspulen sind beide im Primär- + Sekundärbereich widerstandsmäßig passend lt Bucheli. Gemäß ebendem sollte bei dieser Anordnung (zumindest für VD 1) ein Spannungsausschlag messbar sein, bis nach 4 - 6 sec die Sicherheitsabschaltung für die Zündspule greift.

Vor dem Totalstreik hatte ich mit den neuen Zündkabeln + -kerzen auch einmal die Reservezündspule eingebaut, er ist mit beiden gefahren. Können die trotz passender Widerstände beide jetzt defekt sein?

Werd´ morgen mal zum Vergleich die aus dem LNA nehmen, hat gleichfalls richtige Werte + zuletzt zumindest funktioniert (also vor 4 Jahren).

Aufgefallen ist mir noch ein vergossenes Bauteilchen, welches wohl nachträglich (also den Kabeln nach) an die Plusleitung der Spule eingeschleift ist. Es sitzt nach dem Spulenstecker + ist mit Metalllasche an Masse beim Anlasser mit eingeschraubt. Jedenfalls änderte sein Weglassen nix an der nicht vorhandenen Spannungsversorgung...

Also vermutlich irgendein Masseproblem

Nochmal prüfen:

- Masseband Motor => Karosserie

- Masseband Karosserie => Batterie

- Massekabel Zündbox (pin 7) => Batterie

Claus

  • Ersteller

Genervt...

- Masseband Motor=>Karosserie passt, ebenso Karosserie=>Batterie

- Pin 7=>Batterie ist plötzlich wieder messbar, 0,3 Ohm vom Stecker bis direkt zum Minuspol

Zündspule hab ich von der Ente genommen, war einfacher in der dunklen Scheune auszubauen. Sekundärseite ist mit ~10,8 kOhm gleich den braunen, Primärseite hat statt 0,8 Ohm ~3,5 Ohm; auch dieses Vehikel ist vor 4 Jahren selbst in die Scheune gefahren.

Naja, jedenfalls auch damit keinerlei Ausschlag am Voltmeter.

Habe dann die Zündkabel wieder angesteckt, brachte auch keine Änderung.

Hab´ grad keine Ideen mehr...

Lass mal das Messgerät beiseite, schnapp dir eine H7-Lampe und 2 Kabel und miss dann die Spannungsversorgung nochmal durch! Wenn die Lampe brennt, i.O., wenn nicht vermutlich Kabelproblem. Wenn mit dem Multimeter 12V anliegen, heißt das noch lange nix...

Habe gerade mal gesehen, wo Ampferbach liegt.

Ist ja gar nicht weit von mir entfernt, wenn es das Ampferbach bei Burgebrach ist.

Dieses Wochenende habe ich voraussichtlich keine Zeit, aber nächstes Wochenende könnte ich mit meinem Wiselchen vielleicht mal vorbeikommen.

Dann könnten wir parallel messen und die Werte vergleichen.

Gruß

Joachim

PS. Habe den Visa erst seit drei Wochen, also genau genommen auch keine Ahnung von dem Teil. Aber vielleicht findet man ja gemeinsam etwas.

  • Ersteller

Noch´n Aspekt/Problem vorab...

Hatte gestern noch zur "Abrundung" die beiden Geber im eingebauten Zustand gemessen, welche ja beide ausgebaut für gut getestet waren. Allerdings nicht via Schieben, sondern Voltmeter angehängt + mit abgeklemmter Zündspule (da "droht" ja eigtl sowieso kein Anspringen) übern Anlasser kurz drehen lassen.

=> unterer Geber passt lt Bucheli recht genau: 0,45 V beim Einschalten, steigt auf gut 6 V beim Durchdrehen

=> oberer Geber mit 0,75 V beim Einschalten auch passend, beim Durchdrehen jedoch nur Anstieg auf 0,95 V. Das war der ausgetauschte, nochma ausgebaut: da wieder 0,75 V zu ~ 6 V. Könnte da der Abstand trotz passender 2mm-Scheibe nicht stimmen? Dieser Geber war auch im Kaufzustand so fest angeknallt, dass ich ihn nur mittels Stecknuss abgekriegt habe. Besitze leider nur noch einen passenden Geber, aber der geht extern manchmal passend, manchmal bleibt er bei 9 V hängen - eingebaut nur 9 V, also defekt.

Weiters habe ich lediglich zwei ungeprüfte zweipolige Geber, aber da könnte man ja mittels des abgeschnittenen Kabels problemlos ein Adapter bauen.

Werd jetz ersma den Abstand des Impulsgebers messen.

P.S.:

Hallo Joachim, es ist Ampferbach bei Burgebrach. Fahre/fuhr den Visa jetzt ein halbes Jahr. Zuvor mal für auch ähnliche Zeit einen LNA, mit älterem Steuergerät + ohne jegliche Zündungsprobs. Versuche Dir mal Telefonnummer zu schicken - bin bei sowas aber oft net allzu geschickt...

Auf dem Weg zum Visa, Armin.

  • Ersteller

Diese Sch...dinger !!!

Naja, zumindest habe ich mich jetzt ausreichendst mit der Zündungstechnik des Visa auseinandergesetzt.

Also, habe jetzt den Motor bei eingeschalteter Zündung mit Schraubendreher am Zahnkranz ultralangsam gedreht. Zuvor Impulsgeberabstand überprüft - passt beim oberen. Geber rein, gedreht - alles einwandfrei, Werte wie im ausgebauten Zustand. Dann sicherheitshalber nochma den unteren Geber gemessen => da kam jetzt garnix an, jedoch über 1 + 2 12 V anliegend ?!?! Also raus das Teil, extern getestet - erst nix, dann zeitweise passend, dazwischen immer wieder hängen auf

9 V, Tendenz dazu zunehmend. Gestern noch einwandfrei geschaltet... Obwohl ich mich jetzt erinnere, dass ganz zu Anfang der Fehlersuche es zwar extern schaltete, aber statt 5 - 7 V auf 9 V anstieg. Also genauso defekt wie der gestern aussortierte; war leider mein letzter dreipoliger.

Jetzt ganz kurz: zweipolige an abgeschnittenes Anschlusskabel eines dreipoligen angeklemmt, frei gebliebenes Massekabel verlängert bis zum Gewinde des Gebers. Beide so ausgebaut getestet: beide ~0,9 V Leerlauf und 6,6 V Signalspannung - immer, also beide ok. Eingeschraubt, Zündspule angeschlossen => sofort angesprungen...

Warum gehen diese Dinger, wenn schon, dann nicht gleich komplett kaputt??? Wenn man nicht 100pro fit ist auf dem Gebiet, kommt man so, trotz halbwegs systematischem Prüfen, stets auf neue Verdächtige...

Ersma genug vom an sich "Wunschauto" habend, Armin.

P.S.:

=> Spannungsversorgung der Zündspule hab ich mir jetzt net mehr angeschaut...

=> zumindest im kurzen Leerlauf funktionieren Motorola und Thomson gleichermaßen...

Wir hatten schon Geber, die mit bestimmten passenden Steuergeräten nicht funktioniert haben, mit anderen aber schon.

Umgekehrt genauso. Das hat uns beim Testen mit mehreren Kombinationen schonmal in den Wahnsinn getrieben.

Das Ganze wahr logisch nicht nachvollziehbar. Kein Scherz! Dafür habe ich Zeugen. Irgendwie haben wir dann eine

Kombination gefunden, die funktioniert hat und die haben wir dann eingebaut. Ich fahre in der Ente seit zig Jahren die

Visa-Zündung ohne Probleme. Wenn mal welche auftauchen (und das wird irgendwann sein), rüste ich direkt auf 1,2,3 um.

Ich kenne auch einige Leute, die auf Kontakte umbauen.

Tjaja, die blöden Visa-Geber...

...die letzten Neuteile, die ich vor Jahren ergattern konnte, waren alle kaputt und wurden zum Lieferanten zurückgeschickt. Der hat sie daraufhin aus dem Programm genommen.

Im Sommer war ich auf dem Sätkälän Säpinät in Finnland. Dort bot ein Däne im Rahmen seines Teilestands eine ganze Kiste gebrauchte Visa-Geber an. Ein Gespannfahrer aus dem Pott zeigte auch großes Interesse, weil er in seiner Ente den Visa-Motor eingebaut hatte, aber keine Reservegeber. Also maßen wir mit einem Ohm-Meter alle 50 bis 60 Geber durch, die in der Kiste waren, über 3/4 hatten unendlichen Widerstand. Lediglich an 12 oder 13 der Geber konnte der korrekte Widerstand gemessen werden. Diese bauten wir dann einen nach dem anderen in die Ente des Pöttler. Lediglich mit sieben der Geber (die wir dann brüderlich geteilt hatten) sprang die Ente an! Womit klar war (mal wieder): Ein korrekter Widerstand heißt noch lange nicht, dass die Geber auch funktionieren.

Der dänische Händler bot die übrigen Geber am nächsten Tag übrigens nicht mehr an...

  • Ersteller

Hallo nochmal,

Visa ist jetzt wieder fahrbereit - nach noch kleineren Abschlussproblemen

- nach Wiedereinbau der orig. 2mm-Scheibe am getauschten Geber ersma kein Impuls, klappt jetzt mit ~1,4mm-Kupferring (passender Innendurchmesser, außen kleiner) + dazwischengepfriemeltem Zusatzmassekabel => eine Beilagscheibe dieser Größe muss man erst mal in der Restekiste finden...

- beim Einbau des umgeklemmten gebr. Zündschlosses hat sich natürlich eine Kabelverbindung gelöst, trotz teurer einstellbarer Crimpzange...

- die vor einigen Tagen kompl. geladene Batterie (hat auch jetzt wieder 12,6V) ging nach drei, vier Startversuchen völlig in die Knie (hatte peinlicherweise erst vergessen, das Steuergerät wieder anzustecken...) => neugekaufte Batt. funktioniert

Kabel sind jetzt sinnvoll verlegt + gesichert (Geberkabel mit Adapter ist ja deutlich länger), muss nur noch die Lenksäulenverkleidung dranfummeln und VA4 festmachen.

Noch zwei abschließende Fragen sind übrig:

- Beim Warmlaufenlassen gestern ist mir verstärkt aufgefallen, dass sich der Motor beim Gasgeben (sei es auch noch so sanft) immer erstmal kurz "verschluckt". Beim Fahren weniger auffallend, ist aber wohl der Grund, dass ich das Teil bei meiner Kupplungsschon-Fahrweise gel. mal abwürgte. Ist das rel. normal? Kann mich aufgrund der Zeit net mehr so genau an das Verhalten von LNA + Ente erinnern...

- Der Visatank ist am Geberanschluss hochgradig undicht. Kommt daher, dass der Vorbesitzer diesen einmal ausgebaut hatte wg Funktionsproblemen. Diese Probs hat er immer noch: zeigt maximal gut halbvoll an, sinkt dann halbwegs linear ab, bleibt aber Ratespiel. Kann man da möglicherweise was durchmessen und/oder reparieren? Mit was dichtet man am besten den schon halbwegs verhunzten Einschraubdeckel ab?

Hoffentlich bald wieder komplett visamobil, Armin.

P.S.:

Heckdeckel ist an der Scheibendichtung unterrostungsbedingt undicht, aber das ist mit Scheibenausbau + sicherlich auch Schweissarbeit verbunden und somit Frühjahrsjob. Da muss es vorübergehend das Klebeband tun...

---Verschlucken: Meiner verschluckt sich bei jedem 3. Anfahren. Er geht dann jedoch net aus. Ich hatte bisher das Gefühl, daß die Elektronik nocht nicht versteht, daß es jetzt losgehen soll, Vergaser ist gereinigt.

---Tank: Den Geber-Arm soll man zurechtbiegen können. Den Verschluß habe ich richtig gedreht, aber mit einer Rohrzange noch die Nubsis nachgebogen. Völlig dicht ist er net, so tanke ich nie ganz voll. Ein Kollege hatte sich ein passendes Rohr geschnitten, Nuten an die Stellen der Verschluß-Nubsis und dann den Verschluß mit Druck gedreht, 1/4 gg Uhr,

ich hatte gestern meinen Visa getarnt, Alter war das knapp ...:

http://www.mopo.de/umland/bis-zu-170-km-h-schnell--kreis-pinneberg--porschefahrer-haengt-polizei-ab,5066728,21430274.html

nettes WE

- Beim Warmlaufenlassen gestern ist mir verstärkt aufgefallen, dass sich der Motor beim Gasgeben (sei es auch noch so sanft) immer erstmal kurz "verschluckt". Beim Fahren weniger auffallend, ist aber wohl der Grund, dass ich das Teil bei meiner Kupplungsschon-Fahrweise gel. mal abwürgte. Ist das rel. normal? Kann mich aufgrund der Zeit net mehr so genau an das Verhalten von LNA + Ente erinnern...

Stimmt der Schwimmerstand im Vergaser?

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