8. Dezember 201213 J. Es ist ja eigentlich klar, dass die Viskosität von Ölen sich mit der Temperatur ändert. Wie ist das beim LHM? Heute morgen habe ich nur die üblichen Sekunden gewartet, bis der Druck aufgebaut war (für die Bremsen und Federung), aber die Servolenkung wollte nicht so ganz. Wir hatten wohl gefühlte -5 bis -10 hier in Bonn (auf der Höhe.) Ist das normal, oder sollte ich mir da irgendetwas anschauen? Nach zwei Minuten funktionierte sie dann ganz normal.
8. Dezember 201213 J. Ersteller Vor ca. einem Jahr, vom letzten Besitzer, zeitgleich mit den Kugeln und Leitungen.
8. Dezember 201213 J. Da musst du mal die Suche bedienen (ich weiß, nicht einfach, da was zu finden ). Gab schon längere Threads zum Thema HP und Winter. Ich habe da auch meine Erfahrungen gemacht im ersten Winter mit dem XM. So ab -10° C ging nix mehr, konnte 10 min lang im Leerlauf stehen, die Stop-Leuchte ist nicht erloschen. Anfängerglück, ich hatte keine Ahnung von der HP, LHM und Co. Bei mir war es das alte LHM. Es sind wohl Verunreinigungen und Abrieb im LHM (das ja eigentlich hygroskopisch ist), was da einfriert. Und der alte Druckspeicher. Man stellt das Auto ab am Abend, der Systemdruck wird über Nacht sehr schnell sehr gering, am nächsten Morgen muss der dann erst wieder komplett aufgebaut werden. Mit neuem Hauptdruckspeicher und frischem LHM war der XM dann wieder wintertauglich. Auch unterhalb -10° C war in <30 sec die "STOP"-Anzeige weg und in <1 min Fahrhöhe erreicht. Trotzdem: Es geht/ging langsamer als im Sommer. Mögliche Gründe: - mehr oder weniger gealterter Ansaugschlauch der Hydraulikpumpe (Risse lassen Luft mit ansaugen) - wurde auch schon genannt: Pumpe, die v.a. bei Kälte am Simmerring Luft zieht. Gruß Marcel
8. Dezember 201213 J. Normalerweise sind -10 Grad gar kein Problem. Erst ab -30 wird's spannend. Aber da hast Du dann auch ein kleines Problem mit dem Kuehlwasser Vielleicht sind die Filter nicht ordentlich gereinigt worden oder das Auto wurde in den Jahren zuvor nicht gut behandelt? Ich wuerde es einfach nochmal wechseln. Dabei die Filter im Fass nicht vergessen zu reinigen!
8. Dezember 201213 J. Ersteller Wie gesagt, für Bremse und Federung war der Druck in der normalen Zeit da, nur nicht für die Servolenkung... Aber ich werde mal schauen, wenn es auftaut, wie die LHM so aussieht...
8. Dezember 201213 J. Hatte ich letztes Jahr auch gehabt. Unter 2 Minuten Motor laufen lassen ging die Lenkung einfach nicht. Seither ist folgendes gemacht worden: Antisinkkugel an der HA gewechselt Ansaugschlauch (Fass> HD-Pumpe) erneuert (Benzinschlauch -Meterware) LHM gewechselt, Siebe gereinigt, Behälter ausgewaschen, an den Bremssätteln entlüftet Kreuzgelenk gefettet Heute Morgen gestartet nach ca. 15 s. Druck vorhanden und keine Probleme mit der Lenkung. Auto stand seit drei Tagen und die Temperaturen dürften zwischen Bonn und Sankt Augustin nicht allzu sehr differieren LG Karl-Heinz Bearbeitet (8. Dezember 201213 J. von khs2212)
8. Dezember 201213 J. Alle Jahre wieder.... Es ist, wie Harald schon schreibt, überhaupt kein Thema bei -10 Grad oder ähnlichen Werten. Es dauert vielleicht ein paar Sekunden mehr bis die rote Lampe ausgeht. Voraussetzung ist aber, dass alles wartungstechnisch auf der Höhe ist. Wenn LHM vor einem Jahr gewechselt wurde, muss man fragen, wie das durchgeführt wurde. Dein Problem deutet darauf hin, dass es nicht professionell und ordentlich gemacht wurde.
8. Dezember 201213 J. Ich würde zuerst den Ansaugschlauch vom Fass zur Pumpe und die Siebe im Fass prüfen. Dei Schläuche werden mit der Zeit hart und wenn es dann kalt wird, können sie brechen. Selbst kleinste Risse, die man kaum sieht, sorgen dafür, dass Luft angesaugt wird.
8. Dezember 201213 J. Hallo, aus #4: Bei mir war es das alte LHM. Es sind wohl Verunreinigungen und Abrieb im LHM (das ja eigentlich hygroskopisch ist), was da einfriert. LHM ist hygroskopisch? Interessant, wußte ich noch gar nicht. Gruß H.
8. Dezember 201213 J. Ich hatte dieses Jahr bei minus 19 grad mit einem xm eine böse Überraschung . Die Rücklaufleitung unter der Hinteren Achse ist beim Hochfahren geplatzt und Wagen hat dann innerhalb von 30 Km das LHM verloren. LHM sah aber noch aus wie gerade gewechselt. Die Leitungen neigen nach 16 Jahren zur Korrision . ich denke dort hat sich irgendwie ein Propf aus Eis gebildet.
8. Dezember 201213 J. Die Leitungen neigen nach 16 Jahren zur Korrision . ich denke dort hat sich irgendwie ein Propf aus Eis gebildet. Naja, ich glaube eher, da war halt gerade der Moment ereicht, wo die Korrosion es durch die Leitungswand geschafft hat ... mfg Klaus
8. Dezember 201213 J. Ersteller Alle Jahre wieder.... Bei mir ist es der erste Winter mit meinem Xantia... wollte halt nur fragen, ob das mit der Viskosität zu tun hat, oder evtl. andere Ursachen vorhanden sein könnten. Das letztere wird wohl der Fall sein. Ich werde das mal abchecken. Der Wechsel wurde von einer Werkstatt gemacht. Die Unterlagen dafür habe ich beim Kauf erhalten...
8. Dezember 201213 J. Hallo,aus #4: Bei mir war es das alte LHM. Es sind wohl Verunreinigungen und Abrieb im LHM (das ja eigentlich hygroskopisch ist), was da einfriert. LHM ist hygroskopisch? Interessant, wußte ich noch gar nicht. Gruß H. Ist es natürlich nicht. LHS war hygroskopisch, was dessen Hauptproblematik war. Bei schlecht gewarteten LHM-Systemen können sich dagegen Wassernester bilden, die im Winter Unfug treiben
8. Dezember 201213 J. LHM als mineralisches Öl ist sogar hygrophob, also das Gegenteil von hygroskopisch.
8. Dezember 201213 J. Oben wurden schon die Ansaugsiebe im Vorratsbehälter genannt. Meiner Meinung nach sind die verstopften Siebe in der absoluten Mehrheit der Fälle verantwortlich für schwachen Druckaufbau. Altes LHM mag da einen minimalen Beitrag leisten; weil wo die Siebe verstopft sind ist auch das LHM alt und umgekehrt. Aber ich denke, dass sich altes LHM im Zweifelsfall immer noch ansaugen lässt und sich somit ein Druck aufbaut. Aber wechseln kann ja nie schaden. Und dass die Lenkung da am meisten drunter leidet, würde ich versuchen, so zu erklären: Lenken zieht mehr LHM als Bremsen und Schweben, daher ruckelt es bei schnellen Lenkbewegungen sehr stark. Der oben erwähnte Simmerring an der LHM-Pumpe war übrigens der bei meinem XM: Fast alle hatten ja gesagt, dass mein Ansaugschlauch porös sei und deswegen Luft gezogen wird und es nicht an der Pumpe liegen könne. Ich kann allen nur sagen: es war die Pumpe; LHM und Filter waren ohne Befund. Wie die aktuellen Minusgrade und die neue Pumpe mit altem Schlauch belegen … Ernstgemeinte Frage: gibt es irgendwo einen Beleg dafür, dass ein Ansaugschlauch so porös sein kann, dass so viel Luft angesaugt wird, sodass die Pumpe keinen Druck mehr aufbauen kann? Ich habe das Gefühl, dass das eine Vermutung ist, die sich durch ständiges Wiederholen in eine Erkenntnis verwandelt hat. Bearbeitet (8. Dezember 201213 J. von holger s)
8. Dezember 201213 J. Die Lenkung bekommt nur einen geringen Anteil der Pumpleistung der Hydraulikpumpe, zumindest seit der Mengenteiler Geschichte ist.
8. Dezember 201213 J. Die Lenkung bekommt nur einen geringen Anteil der Pumpleistung der Hydraulikpumpe, zumindest seit der Mengenteiler Geschichte ist. War ja auch nur der Versuch einer Erklärung. Aber immerhin: wenn die Lenkung ruckelt, ist zu wenig Druck da.
8. Dezember 201213 J. Die Lenkung bekommt nur einen geringen Anteil der Pumpleistung der Hydraulikpumpe, zumindest seit der Mengenteiler Geschichte ist. Moment, bei der 6&2 Pumpe sind doch 6 Pumpenkolben für die Lenkung und nur die restlichen 2 für den ganzen Rest. Fred
8. Dezember 201213 J. Die Lenkung bekommt nur einen geringen Anteil der Pumpleistung der Hydraulikpumpe, zumindest seit der Mengenteiler Geschichte ist. 6+2 Pumpe heißt doch 6 Kolben für die Lenkung, 2 Kolben für den Rest, also genau umgekehrt. Da bekommt die Lenkung am Anfang die meiste Luft ab. Beim Kaltstart mit ner Taschenlampe ins Fass leuchten, da schäumts bestimmt ordentlich => es wird Luft gezogen. /zu langsam
8. Dezember 201213 J. Die Pumpe liefert den Löwenanteil an die Lenkung, richtig. 6 Kolben versorgen die Servolenkung, 2 den Rest der Hydraulik. Der Simmerring der Pumpe könnte auch noch die Ursache sein. Allerdings würde sich das Problem dann nicht erledigen sondern bestehen bleiben. Meiner Meinung nach spricht alles für ein Leck im Ansaugbereich der Pumpe, wahrscheinlich der Ansaugschlauch direkt am Fass oder an der Pumpe. Die Auffassung, dass sich hier aus der dauernden Wiederholung einer Vermutung eine Erkenntnis bildet, trifft es beinahe: Ich wiederhole es ständig, weil es eine Erkenntnis ist. Harte und rissige Ansaugschläuche sind oft die Ursache für genau dieses Problem.
9. Dezember 201213 J. Ohne es je nachgemessen zu haben, erscheint es mir so, als wenn altes (gelbes oder braunes) LHM dickflüssiger ist als frisches grünes LHM. Das, kombiniert mit den gesunkenen Temperaturen, kann dann dazu führen, dass die ganze Startprozedur etwas länger dauert. Dazu kommt dann noch ein verdreckter Filter und erst einmal geht nichts.
9. Dezember 201213 J. Hallo, zu #10. Das war natürlich pure Ironie. Mit "dieh Främdwöhrters" ist das so eine Sache, im Zweifelsfall besser drauf verzichten. Gruß H.
9. Dezember 201213 J. meine erfahrung mit mehreren xantia und jetzt xm hat gezeigt. frisches LHM und saubere filter ,dann gibts auch weniger probleme bei frost. scheinbar scheint das zeug tatsächlich "einzufrieren"wenns alte brühe ist.
9. Dezember 201213 J. meine erfahrung mit mehreren xantia und jetzt xm hat gezeigt. frisches LHM und saubere filter ,dann gibts auch weniger probleme bei frost. scheinbar scheint das zeug tatsächlich "einzufrieren"wenns alte brühe ist. Nichts friert. Nimm einen Filter beliebiger Bauart und lass bei Zimmertemperatur Wasser durchlaufen. Dann schmier ihn mit Schlamm zu und lass wieder Wasser durchlaufen. DAS ist der Unterschied. bei älteren Modellen noch stärker bemerkbar denn da gibts noch zusätzliche Siebe die du nicht so einfach reinigen kannst. LHM hat bei Temperaturänderungen natürlich unterschiedliche Viskosität, aber die ist ganz ausgezeichnet, sonst hättens es ja nicht entwickeln brauchen und gleich Motoröl verwenden können. Bearbeitet (9. Dezember 201213 J. von jozzo_)
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