16. April 201313 J. Hallo, mein Name ist David und ich bin seit einigen Wochen Besitzer eines Citroen C5 break exclusive mit der 3.0er-Benzinermaschine. EZ 2003 Der Wagen wurde vom Vorbesitzer etwas stiefmütterlich behandelt, aktuell habe ich einen massiven Ölverlust an der Lenkung. Es ist die Hochdruckleitung defekt, an der Übergangsstelle von Schlauch auf Alurohr, das per Stahlschelle befestigt ist. Ich würde dem Kostrukteur gern die Hand solange schütteln, bis der klar denken kann.. Meine Citroenwerkstatt ist bereit, die Leitung auszubauen und wieder zu montieren, nun bin ich auf der Suche nach einer Reparaturlösung. Das Originalteil 4014CN soll um die 900 (!!) Euro kosten. Mein Plan ist es, die Leitung in einem Hydraulikbetrieb instandsetzen zu lassen (bin in der Maschinenbaubranche tätig). Um vor Überraschungen gefeit zu sein, würde ich gern wissen, ob es ein spezielles "Citroenmaß" der Schläuche und Verschraubungen gibt. Auch wenn jemand eine entsprechende Leitung anzubieten hat, bin ich interessiert. Vielen Dank im Voraus!
16. April 201313 J. Hallo, ich habe einen Citroen C5 V6 Break geschlachtet und noch einige Teile da. Melde Dich einfach unter der 0160-7661791 bei mir. MfG Sven
17. April 201313 J. Ansonsten lautet hier im Forum der oft wiederholte Tipp: Hansaflex! Die fertigen die Leitungen nach Wunsch an, sind schnell und preisgünstig.
19. April 201313 J. Ersteller Hallo, ich melde mal kurz zurück: Wir haben den Teil mit der Aluleitung durch eine solide Hydraulikleitung ersetzt und der Wagen ist jetzt trocken wie eine Wüste. Die Citroenwerkstatt zeigte sich sehr engagiert, unterm Strich kostete die Reparatur runde 260 Euro mit Leihwagen und neuer LDS. Daumen hoch!
20. April 201313 J. Ersteller Ich möchte mich noch einmal dazu äußern, ich habe den vagen Gedanken, dass bewußt auf Verschleiß konstruiert wurde. Als der Wagen auf der Bühne war, rüttelte ich an der Übergangsstelle von Schlauch zu Metallbogen und hatte plötzlich ein Ende des Aluanschlusses in der an - ergo das Öl lief nun aus. Die Bruchstelle war völlig korrodiert. Es laufen zwei Leitungen unter der Stahlschelle, eine Hochdruckzuleitung, diese besteht ebenso aus Stahl (!) und ist verpreßt, der Rücklauf ist lediglich mit einer Schlauchschelle (also Niederdruck) an die Wärmetauscherschlange angeschlossen und wurde jedoch mit einer eher aufwendigen Konstruktion als angepreßtes Aluteil ausgeführt. Das wäre letztlich genausogut und wahrscheinlich noch billiger mit einer angeschellten Stahlleitung zu lösen gewesen. Ohne gehässig sein zu wollen oder gar zu unterstellen schleicht sich der Verdacht ein, dass hier extra das Aluteil und damit eine Sollbruchstelle eingebaut wurde. Sie ist nicht wirklich lebensgefährlich, da es durch den Niederdruckbereich und der langsamen Korrosion nur einen schleichenden LDS-Verlust ergeben kann, dazu die Preispolitik mit der Leitung als Komplettsatz, da sich der Aluteil auch nicht von der Stahlverbindung trennen läßt. Wir haben dann die Aluleitung per bypaß komplett umgangen und nun 1000km später ist kein einziges Tröpfchen an der Hydraulik auszumachen.
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