21. April 201313 J. Hallo, zur Abwendung von festgehenden Bremszylindern am HY nach Standzeit könnte ich mir die Verwendung von Silikon-Bremsflüssigkeit vorstellen, die wohl solches verhindern soll. Hat hier jemand Erfahrungen damit gesammelt ? Vielen Dank und Grüße aus FFM, Reinhard B.
21. April 201313 J. Hy Reinhard B., Gaaanz heißes Eisen... Eigene Erfahrung habe ich zwar nicht, aber bei den Kollegen vom CVC- Forum wurde da gerade angeregt drüber diskutiert: http://www.schaefer-oldtimer.de/de/forum Aktuell isses der 7. Beitrag von oben: >>Thema "Silikon"-Bremsflüssigkeit<<. Salut Rolf Bearbeitet (21. April 201313 J. von vilebrequin)
22. April 201313 J. Hy Reinhard B., Eine interessante und umfassende Abhandlung zu Thema Hydraulikfüssigkeiten für Citroen Fahrzeuge (leider nur in englisch) gibt`s hier: http://citroen.cappyfabrics.com/tony.html Was immer wieder beim Thema vergessen wird ist die Schmierfähigkeit des Mediums, der Jahrgang (technischer stand der Fertigung) und die Herkunft der dynamischen und statischen Dichtungen die im System verbaut sind (NBR, EPDM etc..). Meine Meinung ist das es keine generelle Lösung / Empfehlung gibt (Silikonoel ist kein Allerheilmittel). Aber das aller wichtigste welches Medium auch immer Verwendet wird ist: Eine wirklich gute Bremse will gefahren werden !! Immer gut Verzögerung wünschend, UNI-HY
22. April 201313 J. Ich hab's probiert...... und will die Allgemeinheit an meinen Erfahrungen teilhaben lassen:Nach Erneuerung der Trommeln und des lastabhängigen Reglers, Einbau von Rep.-Sätzen in RBZ und HBZ, Reinigung des Bypassventils und Spülen aller Leitungen habe ich DOT5 eingefüllt. Nach wenigen Monaten versagte der Druckregler, die Hinterachses überbremste. Es gab heftigen Flüssigkeitsverlust im Vorratsbehälter und die Umgebung des Reglers war nass. Ursache war: Schrumpfung des Dichtrings im Regler, wohl weil im DOT 5 nach Klagen von Harley-Davidson-Fahrern (DOT5 serienmäßig) zu wenig Quellmittel enthalten ist. Andere Gummiteile schienen es ausgehalten zu haben. Seitdem fahre ich wieder mit DOT4 und unterstütze die Bremsenhersteller, die mit den Bremsenkomponenten selbst kein Geld verdienen. Bearbeitet (22. April 201313 J. von ACCM Gerhard Trosien)
22. April 201313 J. Also bei meinen Corolla-Bremssattel hätte auch eine andere Bremsflüssigkeit das Festgehen durch Korrosion nicht verhindert, denn die Feuchtigkeit und damit die Korrosion kamen über das Spritzwasser durch die äußere Manschette hinein. Zur Schmierung hier kannst du das dafür extra gemachte Bremssattelfett nehmen. Ansonsten ist zum Beispiel für den Corolla DOT3 vorgeschrieben, aber die Fachwerkstatt kippte bei der Inspektion vor Jahren schon DOT4 ein. Bei in den 90-er Jahren gebauten Fahrzeugen soll das auch kein Problem sein. Jedoch bei älteren soll es schon wegen der Gummimischung der Schläuche und Dichtungen problematisch sein. Das es diesbezüglich anscheinend beim HY Probleme geben könnte, zeigt der Bericht von Gerhard Trosien. An welcher Stelle gehen denn die Bremssättel überhaupt fest?
22. April 201313 J. Meist sind es die unteren Radbremszylinder (Trommelbremsen, deshalb keine Sättel) der Vorderräder die fest sitzen, da sich hier an tiefster Stelle des Systems das Wasser sammelt! Gruß Dirk hy
22. April 201313 J. Also Korrosion von innen am Zylinder durch das Wasser in der Bremsflüssigkeit? Bei meinem Beitrag oben meinte ich auch den Zylinder im Bremssattel, das wäre dann ähnlich wie beim Radbremszylinder der Trommelbremse. Aber in der Trommelbremse ist der Zylinder natürlich zumindest gegen Spritzwasser prima geschützt. Bearbeitet (22. April 201313 J. von Pillhuhn)
22. April 201313 J. Halt-Halt-Halt: DOT1-4 und DOT5.1 einerseits und DOT5 andererseits haben gar nichts miteinander zu tun, außer, dass es Bremsflüssigkeiten sind. DOT5 ist auf Silikonbasis, die anderen DOT's einschl. DOT5.1 sind auf der Basis langkettiger Alkohole, ähnlich LHS bei den alten D-Modellen. DOT5 ist nicht aggressiv, nicht hygroskopisch und altert nicht. Die Nachteile der anderen DOT's sind bekannt. Dafür sind die anderen aufwärts-kompatibel.
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