28. Mai 201313 J. Bravo Ulrich, so kommen wir der erfolgsverwöhnten Genauigkeit deutscher Vermeintlichkeit schon näher. Ob Hoeness oder Wulff, ob Gutenberg oder kleiner Techniker in einem Autobetrieb. Es wird geschludert und gelogen, dass sich die Balken biegen. Alzheimer ist inzwischen eine anerkannte Berufsschwäche. Vor allem wenn es um Geld geht. Mir hat man vor 2 Jahren am C5 eine große Revision für den TÜV gemacht. 2000 Euro für die nagelneuen Bremsen. Als ich stolz wie Oskar zum TÜV fuhr kam dann keine Urlaubsstimmung auf: durchgefallen. Bremsen lebensgefährlich verbaut. Überall gibt es den gefürchteten Mitarbeiter namens Schlendrian. Und der lügt auch noch gerne. zurigo
28. Mai 201313 J. Die System-Warnung beim Landeanflug von Apollo 11 im Meer der Stille war auf Programmierfehler zurückzuführen. Hätte den beiden Jungs fast das Leben gekostet. Man muss einen Schraubenschlüssel auch richtig bedienen können. Menschliches Versagen ist nach meiner Erfahrung der Top-Favorit für die meisten Crashs - ob auf der Erde oder auf dem Mond. Das stimmt so nicht ganz. Das war kein Programmierfehler, und es war auch kein Konstruktionsfehler. Das war ein Bedienungsfehler des Piloten des Lunar Landing Modules (Edwin Aldrin). In einer der unzähligen Dokus, die es darüber gibt, sagt er das vor laufender Kamera höchstselbst. Eigentlich hätte er nämlich das Radarsystem für das Koppelungsmanöver ausschalten und das Landeradar einschalten sollen. Es waren jedoch beide Systeme online und lieferten Daten an den Computer. Der aber war damit überfordert, und gab den berühmt-berüchtigten Fehlercode aus, der den Leuten von der Mission Control den Puls nach oben jagte. Dass der Fehlercode so schnell aufgelöst werden konnte, ist wiederum der Weitsicht eines der dortigen Computerexperten zuzuschreiben, der sich einige Fehlercodes vorsichtshalber notiert hatte, um sie nicht erst in den TechDocs nachschlagen zu müssen.
28. Mai 201313 J. Danke für die Richtigstellung. In manchen Publikationen steht es etwas anders drin. Aber ich glaube, so könnte es gewesen sein. Es gibt ja auch die Story vom Rückstart vom Mond, wo angeblich der Schalter für das Triebwerk abbrach und Armstrong eine Kugelschreibermine reinsteckte, damit sie starten konnten. Ich habe das Puttkamer Buch. Muss noch mal nachlesen, wie der es dargestellt hat. Der scheint mir recht glaubwürdig. zurigo
28. Mai 201313 J. Der ist auch glaubwürdig, zumindest was die Raumfahrttechnik angeht. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, das mit dem abgebrochenen Schalter war eine spätere Apollo-Mission, nicht Apollo 11.
28. Mai 201313 J. Ein Erster Nachweis hier: Die Fehlermeldung etwa ab Minute 8.00, Erklärung des Problems etwa bei 12.00. Da wird gesagt, die Checkliste sei fehlerhaft gewesen. Die Bildqualität macht allerdings keinen Spass. Auflösung zu pixelig und das Bildformat wechselt ständig. Sorry, ist nicht von mir. Die andere Quelle mit Aldrin selbst, der sich dazu ässert, finde ich hoffentlich auch irgendwann noch.
28. Mai 201313 J. Hallo, ich kenne genau eine, sinnvolle,haltbare,stabile und einleuchtende Befestigungsmethode einer sinnvollen,haltbaren,stabilen und einleuchtenden Verkleidung, eben an der beanstandeten Stelle. Diese besteht aus 4 Schrauben, (ähnlich den Karosserieschrauben für Kotflügel), die in richtig gut sitzende Gegenstücke greifen. Die Verkleidung verdient einen ganz anderen Namen, da sie wirklich stabil ist. Der zugehörige Automobilhersteller heißt Daimler-Benz oder so ähnlich. Alles andere ist für mich, als Mechaniker unverständlich. Gruß Herbert
28. Mai 201313 J. Der Film nennt Jack Garman als den Entscheider, dass Alarm 1202 eine reine Computer-Überlastung war. Er gab - laut Film - die Erlaubnis zur Landung. Im Buch von Puttkamer hieß der Mann allerdings Stephan Bales. Es kann jedoch sein, dass beide Personen daran beteiligt waren, weil sie an verschiedenen Orten saßen. Der eine in Houston (Kontrollzentrum), der andere in der Flugkontrolle, die sich an einem anderen Ort befand (weiß jetzt nicht wo). Ich muss mal Norman Mailer an der Stelle lesen. Vielleicht steht es da ja anders. zurigo
28. Mai 201313 J. Ja, diese Methode kenne ich auch. Nur heißt der zugehörige Hersteller Renault (oder so ähnlich).
28. Mai 201313 J. Der Film nennt Jack Garman als den Entscheider, dass Alarm 1202 eine reine Computer-Überlastung war. Er gab - laut Film - die Erlaubnis zur Landung. Im Buch von Puttkamer hieß der Mann allerdings Stephan Bales. Es kann jedoch sein, dass beide Personen daran beteiligt waren, weil sie an verschiedenen Orten saßen. Der eine in Houston (Kontrollzentrum), der andere in der Flugkontrolle, die sich an einem anderen Ort befand (weiß jetzt nicht wo).Ich muss mal Norman Mailer an der Stelle lesen. Vielleicht steht es da ja anders. zurigo Bales wird, wenn ich mich richtig erinnere, der sogenannten Guidance Control zugeordnet. Einer derjenigen, die für den Teil mit dem LLM zuständig waren. Ich muss allerdings gestehen, ich habe dazu keine weiteren Infos. In der Doku "Im Schatten des Mondes" bei ca. Minute 54:09 ff ist übrigens die Aussage Aldrins, die ich anfangs anführte. Der sagt da, er habe sich nicht an die Checkliste gehalten, und das Rendez-Vous Radar aktiviert gelassen, entgegen der Checkliste. Ich habs gespeichert, aber ich werd auf Youtube nicht fündig. ISt etwa 95min. lang, das ganze, und es wurde sogar auch mal auf Deutsch ausgestrahlt. Weiter muss ich mich entschuldigen. Du hattest recht, das war tatsächlich bei Apollo 11 wo der Hebel für die Triebwerksaktivierung abgebrochen war. Zu sehen (unter anderem, glaub ich) in der guten, aber viel zu reisserischen Doku: "hidden Horrors of the moon landings", dort bei Minute 30.00 ff. http://www.youtube.com/watch?v=PrDOBzL6JXo ps: Zu Bales: Wikipedia kennt den sogar http://en.wikipedia.org/wiki/Steve_Bales pps: Garman war der Mann, der als erster wusste, was die Fehlermeldungen bedeuteten. Er war also der, der Bales sagen konnte, dass er deswegen nicht die Mission abbrechen musste. Er hat also eigentlich entschieden, wenn auch Bales letztlich das OK gab und die übergeordnete Verantwortung trug. Sagt Wikipedia... Bearbeitet (28. Mai 201313 J. von bluedog)
28. Mai 201313 J. ppps: Hier die englischsprachige Version von "Im Schatten des Mondes": http://www.youtube.com/watch?v=f-ditEyvRbM Positionsangabe siehe in #34. Ich habs jetzt aber in der Version nicht nochmal extra geprüft, denn die Deutsche Version ist an sich nicht mehr als eine Simultanübersetzte Version mit dem englischen Originalton im Hintergrund... müsste also übereinstimmen.
28. Mai 201313 J. Hier das selbe in Französisch... http://www.youtube.com/watch?v=h-gHQInzCds Die entscheidende Aussage beginnt bei Minute 54:38. Bearbeitet (28. Mai 201313 J. von bluedog)
29. Mai 201313 J. http://www.youtube.com/watch?v=sMFSoMkLhic Der Film ist auch sehenswert. Ganz allgemein. Er rückt die wissenschaftliche Erforschung des Alls in den Vordergrund. Und am Ende des Fluges zünden sie sich im Kontrollzentrum teure Zigarren an. Sehr "touchy". Ich mag ja solche Filme. zurigo
29. Mai 201313 J. Danke für die französische Version. Aldrin macht darin eine Bemerkung, dass der Computer Alarm 1202 nur deshalb kam, weil das Radarsystem für eine eventuell sofortige Rückkehr zum Mutterschiff noch eingeschaltet war. Er hatte es eingeschaltet gelassen, weil er es für besser hielt. Die Techniker hätten das anderes konstruieren sollen, meint er: zwei getrennte Systeme wären besser gewesen. Zumindest habe ich das so verstanden. Der Bordcomputer hatte in etwa eine Speichergröße eines Commodore 64 (der ca. 12 Jahre später auf den Markt kam). Knapp 40 000 Bytes. Ich habe den Film vor drei Jahren abends um 22.00 Uhr in einem kleinen Programmkino gesehen. Ich war der einzige Zuschauer. Vollkommen allein in diesem Saal. Ich fühlte mich wie in einem Raumschiff, das den Mond umkreist. Es war unglaublich. Diese Verlassenheit in diesem Kinosaal. Ich konnte die Füße hochlegen auf die Sitze, niemand meckerte. Ich war ganz "Im Schatten des Mondes". Der Film ist übrigens von Ron Howard produziert. Der hatte "Apollo 13" gemacht - als Kinofilm. Wenn man sich in diese Situationen versetzt, die diese Männer durchgemacht haben, fragt man sich, warum man sich ärgert, wenn der Senf auf einer Rostwurst nicht schmeckt. Alles relativ. zurigo
29. Mai 201313 J. Ersteller Faszinierend. Vom Luftleitdings über Berufsgruppen-Bashing landen wir auf dem Mond. :-)
29. Mai 201313 J. Hallo, da ich beim letzten Ölwechsel nicht schlecht staunte , das man den ganzen Unterbodenschutz komplett abbauen muß, um an die blöde Ablassschraube zu gelangen, habe ich jetzt an dieser Stelle mit einem Kreisschneider ein Loch in das Plastik geschnitten, um an die Schraube zu gelangen. Der nächste Ölwechsel dürfte deshalb sehr entspannt werden. Ach so, den Ölfilter bekommt man auch so von oben raus, Lappen unten rein und es wird auch nichts mit Öl beschmuzt. Das habe ich schon vorher getestet. Grüsse Andreas
25. Dezember 201312 J. In der Doku "Im Schatten des Mondes" bei ca. Minute 54:09 ff ist übrigens die Aussage Aldrins, die ich anfangs anführte. Der sagt da, er habe sich nicht an die Checkliste gehalten, und das Rendez-Vous Radar aktiviert gelassen, entgegen der Checkliste. Ich habs gespeichert, aber ich werd auf Youtube nicht fündig. ISt etwa 95min. lang, das ganze, und es wurde sogar auch mal auf Deutsch ausgestrahlt. Info: Im Schatten des Mondes läuft heute um 21.45h auf BR alpha. Nur, falls das jemand mal weniger pixelig als auf Youtube sehen möchte. Sehenswert ist das allemal.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren