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Warum eigentlich kein Citroën in Amerika?


Squawk7777
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Also ich bin nach meiner letzten Mexiko Reise echt erstaunt! Da sehe ich doch massenweise 207, 307, 406 und Megane & Clio 2.0 16V rumflitzen (leider auch Corsa die dort unter Chevy verkauft werden)! Citroën? Fehlanzeige!!!

Nun habe ich ja gelesen, dass sich PSA aus dem nordamerikanischen Markt raushalten will, aber warum wird Citroën nicht in Mexiko verkauft, wenn schon Peugeot und Renault da sind? So weit ist Mexiko von mir im Moment nicht entfernt ;)

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Hallo,

ich denke, daran ist eine Mischung aus Markenstrategie und Vorschriftendschungel Schuld.

(1) Zwei Händlernetze aufbauen ist teurer als eins.

(2) Zumindest in Xantia und XM prangt im Motorraum ein Schild, daß sie in USA und Canada nicht zugelassen werden dürfen. Der genaue Grund dafür ist mir nicht bekannt. Ich habe einmal gehört, daß die Fremdkraftbremse (keine Bremskraft bei stehendem Motor, unabhängig wie fest man auf das Premspedal tritt) der HP - Modelle daran schuld sein soll. Dieses Argument würde ja mit dem C5 nicht mehr greifen, aber dann kommt wiederum Artikel (1) zur Anwendung.

Man findet Citroën - Autos in den USA in Minimalmengen, entweder alte Baujahre (z.B. von der DS), als sie noch offiziell importiert wurden oder Fahrzeuge, die von Enthusiasten mit allerlei Umbauten an der Beleuchtungsanlage, den Stoßfängern usw. zugelassen wurden. Diese Autos werden aber nicht billig gehandelt.

Hier http://www.citroen-ca.com/ findest Du Angebote.

Sieht also so aus, als würdest Du in der nächsten Zeit nur im Cockpit schweben...

Gernot

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hab da mal vor einiger zeit eine us-amerikanischer website entdeckt, die von einen kleinen feinen citroen-club in kalifornien oder florida glaub ich gestaltet war.

nun, eine handvoll xm v6 wurden in die usa importiert.

und richtig, diese kleine handvoll hp-cits werden zu "apothekerpreisen" gehandelt.

das angesprochene schild im motorraum gibts auch bei meinem c5 (das mit dem nichtzulassendürfen in usa).

auf der anderen seite könnte ich genauso fragen, warum es diese und jene marke oder modell in den usa gibt und bei uns nicht...

ist ein sehr kompliziertes thema.

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Guest gelöscht[107]

Das Argument der Fremdkraftbremse dürfte vermutlich nicht ziehen, weil DS und GS ja ganz offiziös in USA verkauft wurden.

Könnte mir gut vorstellen, dass C damit versucht zu verhindern, dass über unkontrollierbare Kanäle ihre Autos nach USA verkauft werden und dann entweder irgendwelche Zulassungsbestimmungen erfüllt sein müssten oder schlicht das US-Unwesen der Produkthaftung umgangen wird. Ist aber nur Spekulation von mir.

Gruß von P.

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Meines Wissens nach dürfen in den USA Autos keine hydraulische gefederte Vorderachse haben. Damit wären CX, BX, XM, Xantia und C5 erklärt. Kann sein dass das zu Zeiten von DeSee und SM anders war. Denn gerade SM gibts doch recht häufig in den USA.

Will Peugeot nicht in den nordamerkianischen Markt? Habe irgendwas im Hinterkopf dass das nach Einführung das neuen 407 passieren soll. Von Citroen kann ich mich nur daran erinnern das kein Interesse besteht...

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Thomas Hirtes

>(2) Zumindest in Xantia und XM prangt im Motorraum ein Schild, daß sie in USA >und Canada nicht zugelassen werden dürfen.

Den Hinweis hat mein C5 auch. Kaum sichtbar auf der Kunststoffabdeckung

im Motorraum eingeprägt.

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ZX volcane Automatik

Hallo!

"besserwissermodus an":

Kolombo heißt die Stadt in der man landet, wenn man nach Sri Lanka fliegt. Ist möglicherweise die Hauptstadt der Insel.

Der "Inspektor" heißt Columbo. "ende"

Weil Peugeot keine Lust hatte, dem 604 noch einen G-Kat zu verpassen, der sich ab 1981 US-weit aufzwang, hat man den 604 von da an in USA nur noch mit dem 2,3 l 80 PS-Turbo-Diesel geliefert. In den ganzen USA? Nein, in Kalifornien kamen auch die Diesel nicht ungeschoren davon: da gab es gar keinen 604 mehr, nur Mercedes dieselten dank Russflter weiterhin in Kalifornien.

Aber man hatte ja den 505 mit G-Kat, sogar in der USA-Kanada-exclusiven Kombination von 2,2 Turbo und Break. Stimmt es eigentllich, daß Peugeot

den 505 in Amerika schon vor dem 1986er-Facelift(in Europa Tod des 604 und Geburt des 505 V6) den V6 bekam? Peugeot musste den 405 in Amerika(Limousine verkauft in den Versionen S, DL und MI 16) in sehr guter Ausstatung liefern: schon das Basismodell DL hatte eine Klimaanlage, der S sogar serienmäßig Lederausstattung. Je nach Bundesstaat musste auch noch ein aufwendiger Elektrogurt eingesetzt werden. Die Stossflächen hatte man nicht extra komplett neu eingekleidet, sondern lediglich eckige Aufsätze verwendet: sah etwas merkwürdig aus. Die Preise waren natürlich trotzdem niedrig, die Einfuhrzölle aber deutlich spürbar. Da sich das alles nicht mehr so richtig lohnte, (obwohl der 405 seines Fahrwerks wegen in den USA hochgelobt wurde) und man für das Modelljahr 92 einen Airbag hätte auftreiben müssen, war dann Schluss, wobei auch Währungskursprobleme mitursächlich gewesen sein könten. Peugeot hat sich dort nie wirklich Mühe gegeben. Ich denke nicht, daß Peugeot in die USA zurückkehrt, wenngleich das 406 Coupé oder das 307 CC in die USA passen würden.

Ausgangsfrage: warum gibt es in Mexiko nur Peugeot und nicht Citroen?

Sicher auch eine IMgae/Bekanntheitsgradfrage. Aber: es werden deutlich mehr Peugeot als- Citroenmodelle in südamerikanischen Ländern hergestellt.

Die eigentliche Antwort dürfte sich vielleicht ergeben, wenn man nachsieht, wo die meisten für den mex. Markt bestimmten Peugeots hergestellt wird.

MfG

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Ich bin sicher, dass ich den 505 hier in den USA und in Mexiko als V6 gesehen habe. Leider habe ich nie die Gelegenheit gehabt, mir den Wagen genauer zu betrachten.

Angeblich werden die Peugeots & Renaults in Mexiko aus Europa importiert. Ganz sicher bin ich mir nicht (hörensagen)...

Die eckigen Aufsätze sieht man auch bei den alten M.-Benz und BMW

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Mein Cit-Händler hat mir mal die Story erzählt, das Citroen befürchtete, das Nachbars Katze sich unter einem HP-Cit gemütlich breit machen könnte und anschließend, bedingt durch die Fahrzeugabsenkung, noch breiter als üblich wäre. Das wäre wohl auch eine Art PSA-Plattform. Bei den in USA üblichen Schadensersatzmillionen hat Citroen dann vom export abgesehen.

Obs stimmt weiß ich nicht, ist nur von hören / sagen.

Gruß

Bernd

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Das ist wohl genauso ein Gerücht wie die Behauptung, Peugeot sei am Aus für den Citroen Export nach USA/Kanada schuld. Der endete nämlich schon 2 Jahre vor der Übernahme.

MfG

BerndMitBX postete

Mein Cit-Händler hat mir mal die Story erzählt, das Citroen befürchtete, das Nachbars Katze sich unter einem HP-Cit gemütlich breit machen könnte und anschließend, bedingt durch die Fahrzeugabsenkung, noch breiter als üblich wäre. Das wäre wohl auch eine Art PSA-Plattform. Bei den in USA üblichen Schadensersatzmillionen hat Citroen dann vom export abgesehen.

Obs stimmt weiß ich nicht, ist nur von hören / sagen.

Gruß

Bernd

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ACCM Oliver Weiß

Ich kenne die Verkaufszahlen nicht, aber viel wird nicht in die USA exportiert worden sein. Dazu war Citroen so gut wie pleite Anfang der 70er, also könnte das auch eine Möglichkeit sein.

Gruß

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Und mein Cit-Verkäufer hatte mir erzählt, der XM dürfte wegen den verschiedenen Höhenstellungen nicht in die USA exportiert werden!

Günter

Xantia V6 Break klapperfrei!

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Xantialiebhaber

Also wenn bei den Amis solche komischen Autos mit nachgerüsteter Hydraulik rumfahren dürfen (weiß jetzt nicht wie das heißt; diese HipHopper-Karren die man an allen vier Ecken manuell verstellen kann), dann ein ordentlicher XM etc erst recht, oder nicht?

Sonst scheren die sich doch auch nicht um Verkehrssicherheit oder Versicherungen.

>>Gruß

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Dank der kostenintensiven Vorarbeit der Importeure können XM-Fahrzeuge zumindest der ersten Serie mit dem 167-PS-V6 nur mit geringen Änderungen generell in die USA importiert werden. Diese Privilig hat AFAIK sonst nur noch das Mercedes G-Modell ( sehr beliebt bei Importeuren, da das In-Auto von Mercedes erst viele Jahre nach Modellanlauf in die USA exportiert wurde.

Kleiner Tip: Alle Autos älter als 25 Jahre können problemlos in die USA exportiert werden. Das ganze Zulassungssystem in USA entwickelt sich hochdynamisch( nur so kann es das Teilziel Markeintrittsbarrieren/Kostennachteile für ausländische Hersteller langfristig erhalten) , obendrein gibt es Sonderregelungen für einzelne Bundestaaten. Allein die "Bumper-Standards" varrierten mehrfach in Bezug auf die Normgeschwindigkeit usw.

In einer Vereinbarung übernahm Kanada die US-Zulassungsvorschriften in weiten Teilen, in Gegenzug versprach die US-Automobilindustrie mehr Fahrzeuge in Kanada zu prodzieren( vereinfacht dargestellt). Kanada hatte z.B. die Airbagplicht nicht mitübernommen, dafür aber elektrische Zweipunktgurte verboten. So kam es zu Kuriositäten wie dem Lada Samara mit voller US-Positionsbeleuchtung. Zwischen Kanada und Cuba gab es selbstverständlich keinen Lada-Händler.

So muss die Nicht-Zulassungsfähigkeit von Citroen-Modellen in USA/Kanada nicht zwangsläufig in der HP ihre Ursache finden: es zahlose andere Möglichkeiten. Viele amerikanische europa-touristen verlieben sich in den Smart und denken: "Damit würde man in New York sicher prima auffallen"oder

der wäre doch ideal für den täglichen Weg zum Briefkasten". Leider (Zufall?) erfüllt das Tankentlüftungssystem des Smart die US-Normen nicht. So müssten die Amis weiterhin Urlaub machen, um sich am Smart zu erfreuen.

MfG

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ACCM Taxi Barbara

Kein Cit. nach Amerika? Ist doch kein Wunder: wenn mein Xantia (mit meiner Hilfe) an der Ampel mit dem Popo wackelt, kriegen die Amis entweder rote Ohren (wenn sie weiß sind) oder graue Nasen (wenn sie schwarz sind).

*gggg*

Barbara

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Um es kurz zu machen: einen technischen Grund ( wie zuvor vermutet ) gibt es sicher nicht. Vielmehr hat man in USA einfach kein Geld verdient und sich daher vom Markt zurückgezogen. Das Händlernetz und die damit verbundenen Kosten standen in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Stückzahlen.

Die späteren Citroenmodelle tragen den Hinweis, daß sie " not legal" in den USA sind schlichtweg aus Produkthaftungsgründen.

Es stand so wie von mir dargestellt mal vor einiger Zeit in der recht fundierten niederländischen Zeitschrift "Citroexpert"

Gruß

Jörg

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Xantialiebhaber

Außerdem möchte ich nicht wissen was die Amis mit den schönen Citronen gemacht hätten als sie ihre "Freedom Fries" erfunden haben.

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@ zx volcane autom...: dein fachwissen ist überwältigend - überrascht mich immer wieder - hut ab und kompliment.

@xantialiebhaber: diese fahrzeuge nennen sich dann lowrider.

teile da deine meinung. diese lowrider werden vorallem für showzwecke verwendet.

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ACCM Oliver Weiß

Also HP, verschieden Höhen etc kann NICHT der Grund gewesen sein, denn Citroen hat offiziell DS und SM in die USA exportiert und diese bestimmt nicht auf Blattfedern und Starrachse umgebaut.

CX gabs auch in den USA, halb offiziell, Importeur war nicht Citroen sondern eine Firma namens CXA.

Gruß

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HI

@ ACCM Gerhard Trosien. Das mit dem Mineralöl im Bremssys. ist es ganz sicher nicht. Wenn du einen AX, Golf oder Transam nimst haben die auch ein Bremssys. auf Mineralöl Basis (z.B. DOT4).

Die Bremsflüßigkeit dieser bzw aller Fahrzeuge die nicht über eine HP-, Druckluft- oder Seilzug- Bremsanlage verfügen ist im übrigens umweltschädlicher bei einer Lekage als alle anderen systehme.

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Für einen Lowrider gehn sie aber zu langsam rauf und runter. Vielleicht wär das mal eine Innovation für den C6. Eine schnelle HP an der man für jedes Rad einzeln bestimmen kann, ob es rauf oder runter gehen soll und die automatisch zum Bass mittanzt. Macht sich sicherlich gut vor der Oper.

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