25. November 200322 J. Hi Thomas and all, der Unterschied liegt in der Kraft und Wucht, die Du als gering darstellt. Ottoverbrennung und Dieselverbrennung erzeugen sehr hohe Kräfte, die der Kolben ja auffangen SOLL, damit Leistung entwickelt wird. Ein selbst nur gering zu großes Kolbenspiel wirkt sich deswegen als "schnell zerstörend" aus. Ein Benziner hat immer das Thema der inhomogenen Frammfrontwirkung am Kolben (unzentrale Krafteinwirkung). Ein Diesel hat immer das Problem der sehr lauten Verbrennung, weil keine klassische Flammfront besteht. Benzin verbrennt immer stark explosiv; es entzündet sich unter normalen Motorbedingungen nur nicht selbst (auch die Glühzündung, zB. durch Brennablagerungen = thermisches Klingeln, ist eine Fremdzündung mit unkontrollierter Flammfront, weil die kugelförmige Flammfrontausbreitung nicht vom gedachten Punkt der Kerzenelektrode ausgeht und deshalb "irgendwie" am Kolben aufschlägt). Nochmal zurück zu Ralphs V6: Ist eher ungewöhnlich, dass noch ein Spätfolger der ganz zu Anfang häufiger auftretenden Kolblenkipper noch existieren sollte. Die 3Liter-V6 2Ventiler hatten im ersten Produktionsjahr des XM öferts mal Kolbenkipper. Die wurden aber alle ersetzt bwz. repariert. Es hilft nur eine Diagnose "am Objekt". Alles andere ist in letzter Konsequenz nur Vermutung und Kaffeesatz. Nur allzu lange warten würde ich nicht mehr zwecks vielleicht noch möglicher Schadensbegrenzung. Gruß von P.
25. November 200322 J. angesichts der egal-kosten würde ich weiterfahren und es so lassen, wie es ist. wenns kracht und die kiste stehenbleibt, holt man eben den abschleppdienst und fragt gleich nach der nächsten autoverwertung. selbst ein guter gebrauchter motor (oder noch besser ein anderes auto!) ist günstiger als die notwendige generalüberholung des motors (es würde wohl wenig sinn machen, nur eine buchse zu honen und übermaßkolben einzusetzen, dagegen alles andere am motor zu lassen, wie es ist?).
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