9. Februar 201412 J. Ah, kalt 0,20-einl. und 0,40-ausl. Hmmm, ich habe aber bei meinem (trotz Buch) Kalt: 0,15-Einlass und 0,20-Auslass eingestellt. Meine Reisegeschwindigkeit beträgt so um die 100km/h und nicht mehr. Klar, Vorgabe ist Vorgabe aber nach fast 90.000Km ist kein Auslassventil verbrannt. Sicherlich könnte ich mir vorstellen, bei hoher Drehzahl auf der Autobahn diese zu verbrennen. Aber richtig ist das was im Buch steht, logo. Die Ausdehnung des A-Ventils bei einer Temperatur von 700Grad ist hoch und die entsprechende Millisekunde, die bei größerem Ventielspiel länger im Sitz verbleibt, kann das Ventil mehr im Sitz gekühlt werden. Bearbeitet (9. Februar 201412 J. von K-BX1400)
9. Februar 201412 J. Gumble, ich werds jetzt versuchen. Ich nehm die Schrauben noch mal. Wenn ich eine ZKD gewechselt habe, hält die ja ewig. Was denkst du, wenn die ZKSchrauben seit 1993 drin sind und die gehen gut raus, Gewinde der Schraube gereinigt und gefettet, dass Gewindeloch ausgeblasen, soll ich die wieder nehmen? Das wäre (wenn es schief läuft) ziemlich egal, habe gerade einen Opel Corsa B 1,2 OHC Motor. :-)
10. Februar 201412 J. die häufig gehörte Idee oder gar Vorschrift, ZKD-Schrauben deswegen generell auszuwechseln, weil es sich um Dehnschrauben handelt ist falsch. Wesentlich ist, ob eine Schraube lediglich im elastischen Bereich (bis zum Beginn der Streckgrenze), oder darüber hinaus in den plastischen Bereich beansprucht wurde. Erst bei modernen Motoren findet gelegentlich eine Vorspannung bis in den plastischen Bereich hinein statt. Auch in allen anderen Fällen ist allerdings eine plastische Verformung möglich, z.B. wegen zu hohem Anzugsmoment oder wegen korrodierter Gewinde bei der Demontage. Eine Längenkontrolle bereits verwendeter Schrauben gibt Hinweis auf unzulässige plastische Dehnung. Im Prinzip ist jede Schraube eine Dehnschraube. Logisch - wirkt eine Kraft dann führt das erstmal zu einer entsprechenden elastischen Dehnung. Wieder entspannt, bleiben die ursprünglichen Eigenschaften erhalten. Als Dehnschrauben werden gemeinhin Schrauben bezeichnet, die einen gewindefreien, dünneren Schaft haben. In diesem Bereich sollen die maximal Spannungen wirken, unbeeinflusst von der die Dauerfestigkeit negativ beeinflussenden Kerbwirkung der Gewindegänge. Eine Wiederverwendbarkeit hat damit erstmal nichts zu tun. Gruß Gerd
10. Februar 201412 J. Jupp ... und ob die Streckgrenze beim Anziehen mit einem bestimmten Drehmoment überschritten wurde, kann man sich mit Spannungsquerschnitt, angewandten Drehmoment und anderem Zeugs auch ausrechnen
11. Februar 201412 J. Ersteller Um mich hier auch nochmal zu Wort zu melden Habe jetzt der Einfachheit halber einen gebrauchten Zweitkopf gekauft, dann kann ich da gemütlich im Wohnzimmer die Schaftdichtungen tauschen und ihn dann einbauen. Werde dann, wenn noch Interesse besteht, mal erzählen, was draus geworden ist. Sollte diese Probleme bald mal in den Griff bekommen, der TÜV und damit die AU ruft nämlich schon... Weiß nicht, ob der das so übersteht. Grüße, David
11. Februar 201412 J. Ist auch wesentlich einfacher so. Immerhin dauert ausbauen der Ventile, tauschen der Schaftdichtungen, einschleifen der Ventile ( sollte man gleich mitmachen wenn schon draußen) und einbauen der Ventile auch ne gewisse Zeit. Allerdings durfte ich die Küche nutzen - ist ja auch sauber der Kopf und wartet auf Einbau in den AX Beste Grüsse Andre
11. Februar 201412 J. Ersteller Das ist ja ein echter Hingucker, wobei ich für den Ventildeckel ne andere Farbe nehmen würde Ich hab noch nie Ventile eingeschliffen.. Hab im Internet eine bebilderte Anleitung für irgendeinen Fiat-Motor in einem Alfa, Lancia o. Ä. gefunden, gibts da von Motor zu Motor Unterschiede oder ist das Verfahren grundsätzlich bei den meisten Motoren gleich? Grüße, David
11. Februar 201412 J. Ist eben passend zum AX meiner Frau - siehe Signatur ! Ventile einschleifen grundsätzlich immer das Gleiche. Mittlerweile gibt es sogar Aufsätze für nen Schrauber um damit einzuschleifen. Bei einem 24V etc.. eventuell gar nicht mal so schlecht. Beste Grüsse Andre
11. Februar 201412 J. joa son billiges ventilpömpelstöcksken kriegen wir schon auch in den akkuschrauber gestopft :-D Mit dem und einer 11,95euro Dreibeckenhonahle hone ich auch gefressene Zweitaktzylinder bzw befreie sie vom kolbenabrieb. Motorenteile in spülmaschinen kenn ich auch, in ganz harten fällen geht auch heisses wasser mit Kuckident und Spülmaschinen Tabs (kettensägengehäuse mit Bioöl). Man muss halt beim leichtmettall nur immer aufpassen :-D Kugellager press ich auch nicht ein, sondern nehme sie aus dem gefrierfach und lass sie in das gehäuse fallen, wenn es frisch aus dem Backofen kommt. Küche ist die (klein)motorenwerkstatt schlechthin:-D
11. Februar 201412 J. Küche ist die (klein)motorenwerkstatt schlechthin:-D Die Küche ist auch für Fahrwerksüberholungen bestens geeignet. Mein allererstes zu wechselndes Traggelenk entschloß sich eben dort, den aus Verzweiflung dem Xantia entrissenen Achsschenkel zu verlassen.
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