17. April 201412 J. Bei meinem C6 sieht es nach 176.000 km leider nicht so rosig aus. Der 3.0 Benziner fängt das bläuen an und verbraucht gut Motoröl. Teste gerade wieviel, aber es sieht nach 2 Litern/1000 km aus. Das kam von hier auf jetzt! Eine aufwändige Motorrevision dürfte möglicher sehr vIel kosten, so dass man sich bei einem Zeitwert fragt, ob sich das überhaupt noch lohnt. Jedenfalls kommen mir Bedenken, ob Madame bis zum Erscheinen eines DS 6 (Limousine, nicht so ein SUC-Mist) durchhält (bei bis zu 40.000 km/Jahr)... Aber was käme dann??? Audi A6, A7? Citroën C5?? Oder nochmal einen C6 mit ausweisbarer MwSt und wenig Km suchen. Für Anregungen wäre ich dankbar. Gruß Jan
17. April 201412 J. das klingt nicht gut. Und mich als Benziner-Fahrer macht das etwas unruhig. Auf den ES9J4S wollte ich eigentlich dieselben großen Stücke halten wie beim XM. Aber wenn es die Ventilschaftdichtungen sind (oder erkläre ich mir das Bläuen falsch? Könnten es gar die Kolbenringe sein?), ließe sich das doch noch über einen Tausch der Dichtungen reparieren, oder? Geht das nicht mit Überdruck durchs Zündkerzenloch? Ich hoffe mal das beste für dich. Und mal ganz naiv gefragt - auch wenn 2l/1000km doch etwas viel sind - wie sieht es mit LecWec aus? Den Versuch würde ich wagen. Gruß Martin
17. April 201412 J. Ein paar C6 Benziner mit ausweisbarer Mehrwertsteuer werden derzeit ja noch angeboten. Ansonsten wüsste ich auch nicht, welcher Wagen sonst noch infrage käme. Haben andere 3,0 Benziner einen derartig hohen Ölverbrauch bei dieser Laufleistung? Grüße, Thorsten
17. April 201412 J. Ersteller Danke schon mal für die ersten Antworten. Hilft dieses Lecwec auch bei defekten Ventilschaftdichtungen? Der C6 wird mit LPG betrieben, hat aber die elektronische ValveCare Einspritzung. Das Bläuen kann provoziert werden durch Gaswegnehmen und anschließendes Gasgeben. Als Nachfolger ziehe ich auch einen C6 HDI 240 in Betracht. Gruß Jan
17. April 201412 J. Macht LecWec nicht alle Dichtungen, Simmerringe, etc. wieder etwas geschmeidiger? Ich bin leider kein Experte. Hast du schon Kompression gemessen? Den HDI 240 würde ich dann auch in Betracht ziehen.
17. April 201412 J. Ich bin leider skeptisch, ob es die Ventilschaftdichtungen sind. Denn die "kommen" in der Regel nicht so plötzlich und nicht gleich mit ca.2L/1000 km. Und das typische Bläuen bei defekten Schaftis kommt m.W. speziell und nur im Schiebebetrieb, nicht aber wie beschrieben beim "Gaswegnehmen und anschließendes Gasgeben". Das muss ein Fachmann zur Diagnose ran... vielleicht ist ja ein Ölabstreifring gebrochen... Bearbeitet (17. April 201412 J. von Juergen_)
18. April 201412 J. Hallo, im ersten Schritt würde man einmal die Kerzen herausschrauben, was bei dem Motor auch schon ein Akt ist, und prüfen, ob nur eine verölt ist. Dann könnte man einmal die Kompression messen. Gernot
18. April 201412 J. Jan, falls du keinen Schrauber hast: Kompression können wir auch bei mir messen. Du solltest nur eine neue Dichtung für die Ansaugbrücke mitbringen. Gruß Martin
18. April 201412 J. Ersteller Danke für die weiteren Tipps und Angebote. Wenn es ein Ölabstreifring wäre.., hieße das die bzw der betreffende Kolben müsste raus, ergo (teure) Motorrevision? Gruß Jan
18. April 201412 J. Danke für die weiteren Tipps und Angebote. Wenn es ein Ölabstreifring wäre.., hieße das die bzw der betreffende Kolben müsste raus, ergo (teure) Motorrevision? Gruß Jan Ja. Wohl oder übel. Aber erst mal eine vernünftige Diagnose bekommen. Soll man dir jetzt frohe Ostern wünschen, mit so einem Ei im Nest?
18. April 201412 J. Und das typische Bläuen bei defekten Schaftis kommt m.W. speziell und nur im Schiebebetrieb, nicht aber wie beschrieben beim "Gaswegnehmen und anschließendes Gasgeben". Ich darf die aktuelle Markt zitieren? Je nachdem, wieviel Spiel zwischen dem Ventilschaft und seiner Bronzeführung durch Verschleiß entstanden ist, kann das Öl am Schaft nach unten laufen. Vom Einlaßventil gelangt es dann nach unten in den Brennraum. Unterstützt wird dieser Effekt durch den Unterdruck. der beim Gaswegnehmen im Saugrohr entsteht. Gibt man dann wieder Gas, wird das Öl in einer blauen Wolke herausgeblasen. Quelle: Markt 4/2014, So wird ihr Auto Nichtraucher
18. April 201412 J. Auf jeden Fall hättest Du mit Martin (Peine) und mir (Schellerten) schon mal einen Abnehmer wenn Du den Wagen verkaufen willst. So von Benzinfahrer zu Benzinfahrer. Dann hätte "mann" einen Schlachter stehen und könnte zwei Benziner C6 damit am Laufen halten über Jahre...
18. April 201412 J. Also meiner hat jetzt so 167.000, Ölverbrauch nicht existent. Ich fahre den Wagen aber 'amerikanisch', will sagen, ich cruise und bleib im allgemeinen unter 140 km/h. Ausserdem kriegt er nur Super Plus. Mein XM (den hab ich weit mehr ausgefahren) hat das Problem mit den Ventilschaftdichtungen seit Jahren (10? 12?), der braucht 1L/1000 km. Egal, muss man halt dran denken, ist wie tanken. Schaden tut das nicht (im Moment steht er, aber wegen Sprung in der Scheibe und kein TÜV. Motor läuft wie eh und je). Aber ob es die Schaftdichtungen in Deinem Fall sind? Skepsis.... die kamen bei mir nicht plötzlich, sondern er brauchte über Jahre immer etwas mehr. Ein potentieller Nachfolger ist für mich ein Lincoln Town Car oder der 'billige' Bruder, Ford Crown Victoria. Warum: Extreme Langlebigkeit, superweiche Federung und passen zu meinem Fahrprofil. Und selten sind sie hier auch. Und sind FlexFuel, kann man auch E85 tanken... Ansonsten kommt, wenn es nach Komfort geht und neuer sein soll ja nur ein E-Klasse Benz mit AirMatic (ohne ist enttäuschend, wie ich festgestellt hab) oder ein 7er BMW in Frage, alles andere ist zu hart. Oder eben wieder C6. @Jan drücke die Draumen, dass es überschaubar ist. Der C6 mit dem V6 Benziner ist einfach die perfekte Kombination. Da lohnt es sich imho, auch die Augen bei den oft unglaublichen Reparaturkosten zuzukneifen, wenn man sieht, wie die automobile Restwelt vor sich hinhoppelt... Bearbeitet (18. April 201412 J. von RobertF)
18. April 201412 J. Sollte man bei der Ursachensuche nicht auch berücksichtigen, dass Jan sein Auto mit Gas betreibt? Ich weiß, das ist eine Weltanschauungssache. Die einen schwören, dass dies keinen Einfluss auf die Lebensdauer der Motoren hat und benennen Beispiele mit hohen Laufleistungen. Die anderen sehen das skeptisch. Ich bin viel zu wenig Fachmann, um mir dazu eine eigene Meinung bilden zu können. Eines ist aber unstrittig: Die Verbrennung im Gasbetrieb erfolgt bei anderen Temperaturen und mit einem anderen Verlauf. Natürlich weiß ich, dass man auch mal einfach nur Pech haben kann.
18. April 201412 J. Da muss ich mal wieder mit diesem Link kommen von wegen Gas und heißer.... http://www.motor-talk.de/blogs/audi-a4-8e-3-0i-auf-lpg/-gas-brennt-heisser-teil-1-t3028967.html
18. April 201412 J. Hallo, viel interessanter ist, daß bei einem Saugrohreinspritzer das Benzin auf den Ventilteller gespritzt wird, u.a. um das Ventil zu kühlen. Ich weiß nun nicht, wie das Gas beim C6 eingespritzt wird, aber es ist schon vorstellbar, daß das Einlassventil bzw. sein Schaft heisser wird bei Gasbetrieb. Das kann die Ventilschaftdichtungen schneller verschleissen. Gernot
18. April 201412 J. Diese Lincoln und Ford Fahrzeuge – sind die für europäische Verhältnisse nicht viel zu lang und zu groß? Ich fahre meine DS zwar auch mit Autogas, bei einem modernen Fahrzeug wäre ich mir aber nicht so sicher, ob ich das machen würde. Es gibt jedoch einen Thread, indem alle ihre C6 mit Reparaturen eingetragen haben. Dieses wäre der erste C6, der einen derartig hohen Ölverbrauch hat. Vielleicht ist das wirklich kein Zufall. Grüße, Thorsten
18. April 201412 J. @Thorsten Graf, ja, die sind recht groß. Lincoln Town Car ist 5.42m lang z.B.... kommt halt drauf an, wozu man es nutzt (und man muss wissen, in welches Parkhaus man reinpasst, aber das ist mit dem C6 ja schon so.). Bin meist auf Autobahn oder Landstraße unterwegs, da ist die Größe nicht so wichtig, bringt aber Komfort. @Jan 2L/1000 ist schon ein sehr hoher Verbrauch, vor allem so plötzlich. Gibt es irgendein Ereignis, an das Du Dich erinnern kannst, seitdem das so ist? Komisches Geräusch, Rucken oder so? Ich bin auch Skeptiker, was Gas angeht... aber ohne wirklich Ahnung davon zu haben. Deswegen werte ich das nicht. Viele sind ja zufrieden/haben keine Probleme.
18. April 201412 J. Ersteller Auf jeden Fall hättest Du mit Martin (Peine) und mir (Schellerten) schon mal einen Abnehmer wenn Du den Wagen verkaufen willst. So von Benzinfahrer zu Benzinfahrer. Dann hätte "mann" einen Schlachter stehen und könnte zwei Benziner C6 damit am Laufen halten über Jahre... Mein geliebtes Auto als Schlachtobjekt?? Horrible!! Und dabei habe ich dem guten Stück erst letzte Woche erstklassige Lackpflege mit Liqud Glass gegönnt!! Es freut mich ja, ggf. Interessenten zu haben. Aber zunächst werde ich alles versuchen, dieses geniale Auto zu behalten (obwohl es betrieblich längst abgeschrieben ist)!! Wusste ja auch noch gar nicht, dass in Schellerten und Peine C6 und dazu noch Benziner herumkurven. Welche Farben, Ausstattung etc. haben eure C6en?!? Da können wir ja bald nen Südniedersachsen Stammtisch aufmachen. Gruß Jan
18. April 201412 J. Meiner ist blau mit beige. Holgers ist grau und innen schwarz. Beides Exclusive und von 2006. ICH würde mir auch keinen C6 als Schlachter hinstellen. Aber 3 Benziner in so geringem Abstand, bei 140 Benzinern in der ganzen Republik ... Die Frage stehe natürlich im Raum: was kostet die Reparatur? Und wenn sie zu hoch ist, was passiert dann mit dem C6? Keine schönen Gedanken. Gruß Martin
18. April 201412 J. Ersteller @Jan 2L/1000 ist schon ein sehr hoher Verbrauch, vor allem so plötzlich. Gibt es irgendein Ereignis, an das Du Dich erinnern kannst, seitdem das so ist? Komisches Geräusch, Rucken oder so? Ich bin auch Skeptiker, was Gas angeht... aber ohne wirklich Ahnung davon zu haben. Deswegen werte ich das nicht. Viele sind ja zufrieden/haben keine Probleme. Immerhin habe ich ja auch die Valve Care Einspritzung. Allerdings fahre ich nur manchmal amerikanisch, öfter aber auch vertretermäßig deutsch, also auch mal 180 km/h. Aber im Gasbetrieb fahre ich höchstens 200 km/h. Soll es (sehr selten) mal bis 230 km/h gehen, wird immer auf Super umgeschaltet. Der hohe Ölverbrauch entstand erstmals in den Alpen, also normale ruhige Fahrweise, bergab auch mal Motorbremse, alles mit Dachbox, auch BAB Anreise zügig mit öfter erreichten 160 km/h. Irgendwelche Anzeichen (Geräusch o.ä.) gab es nicht. Als ich in Berchtesgaden nach 2 Std. Parken losfahren wollte kam die Warnmeldung "Öl nachfüllen!" Und seit dem fülle ich nach. Vorl. Messung 1,8 Liter/100" km bei 80% Wohnwagenbetrieb wg. Osterausflug. Gruß Jan Bearbeitet (18. April 201412 J. von Audi 5000)
18. April 201412 J. Ersteller So schön der Benziner fährt, bei meiner Jahresfahrleistung möchte ich wirklich keine 12,5 Liter Super in den Tank füllen. Und nochmal eine LPG Nachrüstung wäre mir einfach zu viel Aufwand. Dann müsste es wohl doch wieder ein Diesel werden. Gruß Jan
18. April 201412 J. Dann müsste es wohl doch wieder ein Diesel werden. Gruß Jan Diese Aussage zeigt ja, daß Du kein 100% gegener eines Diesels bist; Dann ist doch die Frage der Nachfolge gar keine Frage.....oder ?
18. April 201412 J. Ersteller Diese Aussage zeigt ja, daß Du kein 100% gegener eines Diesels bist; Dann ist doch die Frage der Nachfolge gar keine Frage.....oder ? Klar, der Durchzug, das Drehmoment des Diesels, die Souveränität, passt prima zum C6. Auch und gerade im Wohnwagenbetrieb. Am Benziner schätze ich dagegen das fast lautlose Dahingleiten bis 2.000 U/min. Der Diesel ist dagegen im Stadtverkehr schon hörbar. Vor dem C6 Benziner hatte ich ja den C6 HDI 200. Der fing kurz vor 100.000 km das "Tackern" an, sprich, würde lauter und nervte im Stadtverkehr (zumindest meine empfindlichen Ohren) mit zu hohem Motorgeräuschen. Gruß Jan Bearbeitet (18. April 201412 J. von Audi 5000)
18. April 201412 J. Da muss ich mal wieder mit diesem Link kommen von wegen Gas und heißer....http://www.motor-talk.de/blogs/audi-a4-8e-3-0i-auf-lpg/-gas-brennt-heisser-teil-1-t3028967.html Eine in der Tat interessante Diskussion, die sich dem Artikel anschließt. Und die belegt, wie umstritten das Thema ist. In einem Punkt besteht im Übrigen Einigkeit: Eine absolut korrekte Einstellung der Gaseinspritzanlage ist unabdingbare Voraussetzung. Oder anders herum: Eine nicht optimal justierte Anlage birgt erhebliche Gefahren für die Lebensdauer des Motors. Welcher Laie kann das kontrollieren? Der verlässt sich darauf, dass sein vielleicht durchaus renommierter Anbieter alles richtig gemacht haben wird.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren