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An alle HDI Fahrer - Frage zur Spritqualität


C6Wien
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Ich muss gestehen, mein C6 HDI205 den ich seit 5 Monaten fahre, ist mein allererster Diesel. D.h. ich hab so gut wie keine Dieselerfahrungen.

Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass der Motor, je nachdem welche Spritmarke ich getankt habe, unterschiedlich stark brummt und vorallem nagelt.

Mit BP und Shell ist mir das Brummen nur wenig aufgefallen, auch die Naglerei hat sich halbwegs in Grenzen gehalten. Jetzt hab ich bei Jet getankt und mir kommt der Motor in jeder Hinsicht lauter vor.

Bilde ich mir das nur ein, oder kann das wirklich so sein?

Mit meinen bisherigen Benzinern hab ich eigentlich nie einen Unterschied zwischen den unterschiedlichen Marken feststellen können.

Wie sind diesbezüglich Eure Erfahrungen?

LG aus Wien

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Hallo,

das Nageln wird maßgeblich von der Cetanzahl des Dieselkraftstoffs beeinflusst. Je höher die Cetanzahl, desto kontrollierter die Verbrennung. Dieser Wert ist in der Tat bei den Dieselkraftstoffen nicht einheitlich und schwankt auch zwischen Sommerdiesel mit einem hohen Wert und Winterdiesel mit einem niedrigeren Wert. (51-56)

Darüber hinaus bieten die Kraftstoffhersteller Diesel mit erhöhter Cetanzahl von mindestens 60 an. z.B. Aral unter der Bezeichnung "Ultimate" und andere Hersteller unter anderen Bezeichnungen, die allerdings einen "gesalzenen" Aufpreis kosten. Mein HDi 205 läuft allerdings in der Kaltlaufphase mit diesen teuren Kraftstoffen tatsächlich merklich ruhiger. Bei warmen Motor kann ich allerdings keinen Unterschied mehr feststellen, weshalb der Mehrwert dieser teuren Kraftstoffe sich in engen Grenzen hält.

Der ehemalige C6-Fahrer "Tommy" gab in diesem Forum vor Jahren einmal den Tipp, wonach der Normaldiesel von Agip bereits eine höhere Cetanzahl habe. Ich habe es mehrfach probiert, war mir aber niemals sicher, einen signifikanten Unterschied zu den "Normaldieseln" anderer Hersteller erkennen zu können.

Gruß, Albert

P.S. Schau`mal hier:

grafik_dieselproben_2011.pdf

Edited by -albert-
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Hallo,

das Nageln wird maßgeblich von der Cetanzahl des Dieselkraftstoffs beeinflusst. Je höher die Cetanzahl, desto kontrollierter die Verbrennung. Dieser Wert ist in der Tat bei den Dieselkraftstoffen nicht einheitlich und schwankt auch zwischen Sommerdiesel mit einem hohen Wert und Winterdiesel mit einem niedrigeren Wert. (51-56)

Darüber hinaus bieten die Kraftstoffhersteller Diesel mit erhöhter Cetanzahl von mindestens 60 an. z.B. Aral unter der Bezeichnung "Ultimate" und andere Hersteller unter anderen Bezeichnungen, die allerdings einen "gesalzenen" Aufpreis kosten. Mein HDi 205 läuft allerdings in der Kaltlaufphase mit diesen teuren Kraftstoffen tatsächlich merklich ruhiger. Bei warmen Motor kann ich allerdings keinen Unterschied mehr feststellen, weshalb der Mehrwert dieser teuren Kraftstoffe sich in engen Grenzen hält.

Der ehemalige C6-Fahrer "Tommy" gab in diesem Forum vor Jahren einmal den Tipp, wonach der Normaldiesel von Agip bereits eine höhere Cetanzahl habe. Ich habe es mehrfach probiert, war mir aber niemals sicher, einen signifikanten Unterschied zu den "Normaldieseln" anderer Hersteller erkennen zu können.

Gruß, Albert

Moin Moin,

was mir aufgefallen ist, immer wenn ich im Ausland tanke ( DK SWE F ) dann komme ich mit der Tankfüllung einige Kilometer weiter und auch der rundere Lauf des Motor´s ist mir schon aufgefallen.

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ARAL hat füher mal mit ihrem "Flüsterdiesel" geworben und ein ehemaliger Neuwagenkunde erzählte mir auch, dass es wirklich so sei, dass der Motor "seidiger" läuft. Das hatte sogar seine Frau gemerkt, als er mal nicht ARAL getankt hatte. Sie fragte ihn, ob mit dem Motor was nicht stimme. Der höre sich so anders an.

Allerdings hängt das nicht nur mit der Cetanzahl zusammen, sondern in grossem Masse auch mit den Additiven.

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......

Allerdings hängt das nicht nur mit der Cetanzahl zusammen, sondern in grossem Masse auch mit den Additiven.

Das ist eine komische Auffassung. Die Cetanzahl wird doch durch Additive bestimmt. d.h. dem Kraftstoff werden Additive hinzugegeben, in der Absicht hierdurch eine höhere Cetanzahl zu erreichen.

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Der rauhere und nagelnde Ton war für mich eine starke Motivation das 2-takt-Öl zu probieren. Ich konnte dann zufällig über ebay ein 60-Liter-Fass für 120 EUR erwerben. Das hält für etwa 170.000 km. Und siehe da, mit diesem Zeugs läuft er viel geschmeidiger. Für mich hat sich die Mühe auch schon in weiterer Hinsicht gelohnt: Ich habe damit meinen Motor gerettet, als ich versehentlich Super plus getankt hatte und damit auch noch eine gewisse Strecke zurückgelegt habe. Das liegt inzwischen über ein Jahr zurück und alles funktioniert noch wunderbar. Also: ein Schluck 2-takt-Öl je Füllung (ca. 250 ml) und gut isses.

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Danke für die interessanten Beiträge. Tja, der Dieseltest vom ÖAMTC bestätigt meine jetzt gemachte Erfahrung. Jet werde ich in Zukunft wohl eher meiden.

Es gibt ja auch Additive von LM oder STP. Haben die eine ähnliche Wirkung wie das 2 Takt Öl (nur halt teurer!)?

Als Dieselneuling gibt's da für mich noch Einiges zu lernen.

LG aus Wien

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... Es gibt ja auch Additive von LM oder STP. Haben die eine ähnliche Wirkung wie das 2 Takt Öl (nur halt teurer!)? ...

LG aus Wien

Ja, genauso sehe ich das, allerdings aus meiner Erfahrung mit einem alten Wirbelkammerdiesel. Aber ob nun eine Verteilereinspritzpumpe oder eine CR-Hochdruckpumpe und die entsprechenden Düsen geschmiert werden, das dürfte sich gleich bleiben.
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also besonders leise fand ich meinen HDi nach dem Genuss vom ARAL Ultimate, aber auch normales ARAL finde ich besser als TOTAL ...

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Ich merke da überhaupt keinen Unterschied. Ich tanke ab und zu das Ultimate-Zeug, wenn mir danach ist, auch 2-Taktöl habe ich schon mehrmals zugemischt. Ich bin aber möglicherweise einfach zu unsensibel.

g

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1:250 zweitaktöl, ob Benziner oder Diesel, läuft besser, weniger Verbrauch. Mach ich auch bei meinen Motorrädern.

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Im heutigen Sprit ist zuviel Bioplörre drin. Dass das Zeugs nicht gut für den Motor (Kunstoffe/Gummi/Schmierwerte) ist hat sich rumgesprochen.

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