12. Juni 201412 J. Der Threadersteller hat ja kein Anrecht darauf, daß ich nur auf seine Wunschtechnologie eingehe. Automatisch zumachen ist jedenfalls ungleich schwerer als aufmachen, gerade beim C6, wo der Deckel nur schließt, wenn man ihn mit Nachdruck ins Schloß wirft. Ob das mit der vorhandenen Kinematik überhaupt machbar ist, ohne alles umzubauen, ist fraglich.
12. Juni 201412 J. Oder W 100 Fan... der hatte tatsächlich alles hydraulisch: Sitze, Schiebedach, Fenster und auch Kofferaumdeckel! Gruß Higgins Das "W 100" solltest Du für nicht Mercedes-Freaks übersetzen. Gemeint ist der 600er Mercedes der 60er und 70er Jahre, ein Monstrum, das sich sogar die Bundesregierung für repräsentative Anlässe nie gekauft, sondern immer nur bei Mercedes ausgeliehen hat. Die hydraulisch betätigten Fensterheber sollen sich wie Fallbeile bewegt haben. *g*
12. Juni 201412 J. Hallo,ich weiss natürlich, dass es an unseren C6 fast nichts zu verbessern gibt ;-) Allerdings wäre es genial, wenn sich der Kofferraum elektrisch öffnen und schließen ließe (so wie die Heckklappe beim C5 Tourer). Weiss jemand von Euch, ob es irgendwo einen Nachrüstsatz o.ä. gibt bzw. ob so ein Einbau technisch überhaupt möglich ist? Bin für alle Tipps und Ideen dankbar! Beste Grüße aus Luxembourg Ich halte das für eine sehr komplexe Aufgabe. Schon komisch, dass es für den C6 die motorisierte Kappe nicht wenigstens als Option gab, nachdem PSA den Peugeot 607 damit (zumindest für Deutschland) in Serie ausgestattet lieferte. Beim Peugeot sind verbaut: 1. ein Stellmotor für die Haube, der richtig Geld kostet und daher nie kaputt gehen sollte. Ein Scharnier ist mit einer Art Zahnstange versehen. 2. ein Kofferraumschloss mit integriertem Stellmotor. Kein normales ZV-Teil, der Zapfen wird motorisch gepackt und fest nach unten gezogen. 3. ein Taster außen zum Öffnen, neckisch in der 0 der 607-Typenbezeichnung versteckt, 4. ein Taster innen zum Schließen, beleuchtet, 5. ein extra Knopf auf der Fernbedienung für den Öffnungsvorgang, 6. eine Ansteuerung mit in beide Richtungen wirkender Sicherheitsschaltung: das Öffnen wird gestoppt bei fixierter Haube, z.B. durch Vereisung oder zu große Schneelast; das Schließen wird unterbrochen bei Kontakt mit zu hohem Gepäck, Unterarm oder Genick. Damit das Gepäck zurechtgerückt bzw. die Körperteile befreit werden können, öffnet sich die Haube nach unterbrochenem Schließvorgang wieder um wenige Zentimeter. Ich halte letzteres für extrem wichtig. Man könnte sonst keine kleinen Kinder, die sich möglicherweise für den elektrischen Deckel interessieren, unbeaufsichtigt in der Nähe des Autos lassen. Das ganze ist recht robust ausgelegt. Wenn es ausfällt, liegt es meist an Wackelkontakten, Kabelbrüchen oder rohester Fehlbedienung. Ich fürchte, dass selbst wenn ein Spender vorhanden ist, es ohne entsprechenden beruflichen Hintergrund und viel freier Zeit sehr schwierig sein wird, so etwas in 1:1 in ein anderes Fahrzeug einzupassen.
12. Juni 201412 J. Das "W 100" solltest Du für nicht Mercedes-Freaks übersetzen. Gemeint ist der 600er Mercedes der 60er und 70er Jahre, ein Monstrum, das sich sogar die Bundesregierung für repräsentative Anlässe nie gekauft, sondern immer nur bei Mercedes ausgeliehen hat. Die hydraulisch betätigten Fensterheber sollen sich wie Fallbeile bewegt haben. *g* Jepp! An Einklemmschutz hat damals keiner gedacht...wenn da was dazwischen war, war's ab! Ich hab gestern nochmal tiefer beim 600er gestöbert...die Türen gingen wohl auf Wunsch auch hydraulisch...krass! Gruß Higgins
12. Juni 201412 J. Um mal wieder OFF-Topic zu werden: ich hatte am Wochenende eine Dame aus der Fernsehbranche, die hinten im C6 mit 2 Familienmitgliedern Platz nahm. Ihr erster Satz war: "Mensch, hast Du ein aufgeräumtes Auto!", und schaute demonstrativ zum eigenen Gatten, dessen 2 Wochen neuer BMW daneben geparkt stand. Ich verstand zuerst nicht. Doch dann erklärte sie mir im Detail, dass mein Auto immer super aufgeräumt sei. Ich musste sie allerdings aufklären, dass ich das nicht selber verschuldet habe. Die halbautomatischen Türverkleidungen seien die Ursache. Die fand sie dann toll und so praktisch auch noch. Ob eine Geisterkofferraumklappe, die im BMW Kombi selbstredend eingebaut ist, auch so viel Wonne bei der gestressten Hausfrau erzeugt hätte? Ich finde, da hat CIT doch die für mich richtige Entscheidung getroffen. Das ist für mich Fortschritt: im Detail. Und damit gebe ich wieder zurück ins Studio. zurigo PS: Tut mir leid, dass ich hier zur Verwässerung des Fadens beitrage. Aber Post #28 hat die Ausgangs-Frage ja fast erschöpfend beantwortet. Bearbeitet (12. Juni 201412 J. von zurigo)
13. Juni 201412 J. Ersteller Danke Gerhard für die ausführliche Info. Das ganze ist doch deutlich komplexer als ich dachte ;-) Weiterhin gutes Schweben...
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