23. Juni 201412 J. Nachdem ich heute einige Kleinigkeiten beseitigt habe, wollte ich mal nach meinen Injektoren sehen. Hatte in letzter Zeit einen leicht unrunden Motorlauf und öfter mal Geruch nach Verbranntem in der Nase. Unter der Abdeckung sah ich dann folgendes. Injektor 2 und 3 waren in einer undefinierbaren schwarzen, glänzenden Masse einbetoniert. Das ganze hatte sich auch schon auf dem Zylinderkopf ausgebreitet, vermischt mit Diesel. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich so meine Mühe hatte, die Injektoren da raus zu kriegen. Das schwarze Zeug konnte ich später als geschmolzene Injektorhülse identifizieren, diese schwarzen Plastikhülsen, die mit dem Injektor in den Schacht geschoben werden. Im Injektorschacht klebte eine hellbraune, pulvrige Substanz und die Kupferdichtringe waren wie eingebacken. Ob er jetzt mit neuen Dichtringen und neuen Hülsen wieder dicht ist, weiß ich erst morgen mit der neuen Vorförderpumpe im Tank (ja, die hat nun nach fast 300.000 km auch den Löffel abgegeben *g*). Die Ursache für diese plötzliche Undichtigkeit von zwei Injektoren würde mich da schon mehr interessieren. Ich habe den Kopf vor einigen Wochen erst kontrolliert. Da war alles sauber und dicht, nachdem ich alle Dichtungen nach der großen Reparatur 2012 erneuert hatte. Vor einigen Wochen habe ich dann eine Dose dieses Tunap Dieselreinigungs-Wundermittelchens anstelle meines 2T-Öles in den Tank gekippt. Da ich nicht an solche Zufälle glaube, würde ich mal vermuten, dieses Zeug hat mir die letzten Krusten aus dem Brennraum entfernt, die noch irgendwie in dichtender Weise da rumgekrochen sind. Was meint ihr?
23. Juni 201412 J. Stell dich nicht so an, für einen Diesel schaut das doch ganz gut aus :-) Hm, wenn die Hülsen quasi aufgelöst sind, könnten sie tatsächlich allergisch auf das Tunap reagiert haben... Frage wäre dann, wo stecken weitere Plasteteile aus demselben Material, die mit dem Kraftstoff in Berührung kommen... Bearbeitet (23. Juni 201412 J. von TorstenX1)
23. Juni 201412 J. Ersteller Stell dich nicht so an, für einen Diesel schaut das doch ganz gut aus :-) Für andere Diesel vielleicht. Bei meinem lass ich das nicht zu
23. Juni 201412 J. Hmmm....ich könnte mir jetzt irgendwie nicht vorstellen , dass das tunap zeug bzw überhaupt irgendeine andere substanz kupferdichtringe zersetzt ... Wenn ja , dann ist das ziemliches mistzeug . Leg doch mal einen dichtring ins marmeladenglas und kipp das zeug drüber , mal sehen was passiert . Wie bei jugend forscht Übrigens nightmare : ich kippe jetzt nicht nur auf meinen ostbulli zweitaktöl (der brauchs wirklich is ja nen 2 takter ) , sondern auch auf unseen hdi , der mit neuer Hochdruckpumpe ausm schlachter wieder läuft! An dieser Stelle danke für den Tipp und die Hilfe von dir !
24. Juni 201412 J. Ich hab Tunap vor meiner Motor OP auch ein paarmal verwendet, hauptsächlich um die Injektorwerte zu verbessern. Echte Injektoren lassen sich aber von Tunap aber nicht wirklich beeindrucken. Zu dem klebrigen schwarzen Zeug: Das hatte ich auch einmal. Zylinder ganz links außen in Fahrtrichtung. Das war in meinem Fall aber nicht die Hülse, die war da noch drin in dem Zeug, sondern schien so ein Teer-Diesel-Verbrennungsrüchstände-Gemisch zu sein. Der Injektor hatte auch eine leicht undichte Fußdichtung. Wir haben seinerzeit den Injektor und den Kanal im Zylinderkopf gut sauber gemacht und den Injektor mit einer neuen Kupferdichtung eingesetzt. Bei den Kuperdichtungen gibt es zwei Maße: Ein Normalmaß, mit dem die Injektoren ab Werk eingesetzt werden und ein Reparaturmaß. Die Werkstatt (Citroen und nicht die schlechteste), bei der ich die Dichtungen geholt habe, meine zu mir: "Wenn wir die Injektoren rausholen und wieder einbauen, nehmen wir immer die Dichtungen im Reparaturmaß." Ich meine, die hätten auch gesagt, dass das von Citroen so vorgesehen ist. Viele Grüße Fred
24. Juni 201412 J. Das Tunap den Kuferdichtring weggebaut hat glaub ich auch nicht, Solche Undichtigkeiten kommen von selbst, hatte ich öfter schon bei Kunden die sicher kein Tunap von mir bekommen haben. Bei Tunap bin ich mir eher sicher das sie wissen was sie zusammenmischen....
24. Juni 201412 J. Die Ursache liegt in der Fehlkonstruktion der Befestigung. Die Pratzen werden mit Dehnschrauben befestigt (immer neue verwenden), die irgendwann gegen den anstehenden Druck nicht mehr standhalten, sondern nachfedern. Dann wird's undicht. Das ist zumindest meine Theorie.
24. Juni 201412 J. Ersteller Ich meinte ja auch nicht, dass Tunap den Dichtring aufgefressen hat, aber vermutlich die restlichen Rückstände, die zwischen Dichtring und Injektorschacht zusätzlich noch gedichtet haben. @Boris: Beim Xantia werden zur Sicherung der Injektorhalterungen Kupfermuttern verwendet, Schrauben gabs erst beim C5. Bei der Montage gestern habe ich natürlich die etwas dickeren Kupferringe verwendet und zudem die Injektoren vorsichtig mit einem kleinen Hämmerchen von oben rein gestreichelt, um wirklich sicher zu sein, dass sie alle komplett im Schacht sitzen. In ner Stunde hab ich die neue Vorförderpumpe, dann weiß ich mehr
24. Juni 201412 J. Hast du denn die injektorensitze gefräst ? Da gibt es extra handfräsen Sollte man machen wenn die undicht waren, so kenne ich es von Opel. Deshalb gibt es auch zwei dichtungsvarianten. Gruß
24. Juni 201412 J. Ersteller Nein, der Kopf war vor 2 Jahren erst zur Überholung und die Sitze sahen noch gut aus.
24. Juni 201412 J. Ersteller So, nach der ersten Probefahrt ist er dicht. Subjektiv sind einige der entlaufenen Pferde auch wieder heim gekehrt, er zieht etwas besser
24. Juni 201412 J. Ich bin ja gerade auch an meinen Wagen gesprintet und habe nachgesehen. Meine Injektoren habe ich ja auch überholen lassen und deswegen neu eingesetzt. Bei mir ist aber alles sehr unauffällig. Welche Dichtungen ich da drin habe, weiss ich nicht. Die habe ich beim Instandsetzer gleich mit gekauft. Viele Grüße Arne
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