3. August 201412 J. Liebe Foristen, bin gestern abend mit meinem C6 2.2 BJ 2008 von einer dreiwöchigen Frankreichreise mit Hindernissen zurückgekommen und bitte um fachkundigen Rat. Also, kurz zur Vorgeschichte: Seit geraumer Zeit gab es rumpelnde Geräusche von der Vorderachse. Vor 2 Jahren waren es die berüchtigten Achsschenkel (850,-€), diesmal, 2 Wochen vor dem Urlaub, Querlenker und Stabistreben (ca. 1100,-€). Nun gut, ist halt ein schweres Fahrzeug... Was mich - mindestens im Nachhinein - stutzig macht, ist allerdings die Tatsache, dass nach dem Werkstattbesuch mit den Arbeiten an der Vorderachse zwar das Rumpeln weg war, ich beim Rausfahren aus der Einfahrt allerdings mehrfach mit dem Nummernschild aufgesetzt bin. So auch beim Aufbruch in den Urlaub. Als ich dann die Nummernschildhalterung wieder etwas richten wollte, wollte ich die Hydraulik hochfahren, passierte allerdings nichts, der Wagen blieb unten. Gut - nicht viel dabei gedacht, Aufbruchsstress... Also, Jungs ins Auto und Aufbruch nach Zürich. Nach einer Pinkelpause bei Heidenheim plötzlich kein Federweg mehr und die Fehlermeldung "Hydraulikproblem, Werkstatt aufsuchen, max 90 km/h". Also am Freitagnachmittag noch eine kleine Citroenwerkstatt gefunden, die mir eine defekte Maxisicherung ersetzt hat und das Problem für gelöst erklärte. Weitere 2 Stunden später, kurzer Halt am Bodensee und beim Weiterfahren das gleiche Problem. Also im Schleichtempo und mit tiefergelegtem-3er-BMW-Feeling weiter bis Zürich mit Werkstatttip für Samstagfrüh vom Automobilclub. Sehr nettes kleines Abschleppunternehmen, wo man feststellte, dass die Hyraulikpumpe nach neuerlichem Sicherungstausch rauchte. Also zur nächsten Citroen-Werkstatt in Horgen, wo man anbot, in der kommenden Woche für 1700,- sfr die komplette Hydropumpe mit Steuerung zu wechseln. Zwischenzeitlich mit dem Leihwagen von Zürich in die Ardèche und fünf Tage später wieder Ardèche-Zürich-Ardèche. Also: meine konkrete Frage: Gibt es angesichts der beschriebenen Symptomatik einen Zusammenhang zwischen den Arbeiten an der Vorderachse und dem Ausfall der Hydropumpe. Eigentlich habe ich Vertrauen in meine Berliner Werkstatt, aber irgendwie macht es mich doch stutzig, dass offensichtlich nach der Inspektion und den Arbeiten an der Vorderachse und vor meinem Aufbruch schon ein Problem bestand, was in der Werkstatt verursacht wurde oder zumindest dort hätte erkannt werden sollen. Gruß und Dank für fachkundige Hinweise, Stefan
3. August 201412 J. Hallo, an meinem C5 gab es auch schon einmal beide Probleme, die zeitlich weit auseinander und daher unabhängig voneinander aufgetreten sind: - 40 A-Sicherung der Hydraulikeinheit durchgrbrannt - Hydraulikeinheit defekt. Die Erneuerung kostete 1.000,- € In beiden Fällen gab es zuvor keine Arbeiten an der Vorderachse. Die Hydraulikeinheit sitzt im Mtotorraum relativ hoch, weshalb nicht abzunehmen ist, dass es bei Dir während der Arbeiten an der Vorderachse eine Krafteinwirkung gab, die zum Exitus geführt hat. Gruß, Albert Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk Bearbeitet (3. August 201412 J. von -albert-)
3. August 201412 J. Hmm. Ich tue mich schwer damit, dem Problem eine Schuld der Werkstatt zuzuordnen denn die Pumpen gehen auch von ganz allein kaputt aber: Es gibt schon Berührungspunkte, die auch die Pumpe betreffen. - Beim Austausch der vorderen Querlenker muss das Fahrzeug angehoben werden. Passiert das mit vier hängenden Rädern, muss der Deckel des LDS Behälters vorher aufgedreht werden. Macht man das nicht, kann es zu Schäden am Behälter kommen, was in der Konsequenz auf die Pumpe wirkt.. - Der Druck muss aus dem Hydrauliksystem abgelassen werden. Es kann passieren, dass das System danach entlüftet werden muss. Macht man das nicht, kann die Pumpe beschädigt werden. - Die Radbewegungssensoren müssen abgebaut und die neuen Querlenker mit einem festgelegten Neigungswinkel (in mm gemessen) festgeschraubt werden. Daraus folgt, dass nach der Reparatur die Bodenfreiheit gemessen und ggf. mit der Diagnosestation eingestellt werden muss. Ich unterstelle der Werkstatt nicht, etwas falsch gemacht oder unterlassen zu haben. Aber die veränderte Höhe direkt nach der Reparatur ist zumindest bemerkenswert.
3. August 201412 J. Aber die veränderte Höhe direkt nach der Reparatur ist zumindest bemerkenswert. bemerkenswert ist auch, dass man den fehler selbst schon bei der ausfahrt vom werkstatthof festegsetellt hat, dann noch 2 wochen fährt, sich dann in den urlaub aufmacht und wartet bis es letztendlich nur noch huckepack auf dem abschlepper weitergeht wo und bei wem der fehler jetzt zu suchen ist, möchte ich nicht beurteilen. wie schon geschrieben wurde, quittieren die pumpen auch gerne von selbst ihren dienst. Bearbeitet (3. August 201412 J. von ACCM Stefan mit BX)
3. August 201412 J. [quote name=-albert-;5146763 In beiden Fällen gab es zuvor keine Arbeiten an der Vorderachse. Die Hydraulikeinheit sitzt im Mtotorraum relativ hoch' date=' weshalb nicht abzunehmen ist, dass es bei Dir während der Arbeiten an der Vorderachse eine Krafteinwirkung gab, die zum Exitus geführt hat. Fundamentaler Irrtum. Es reicht ein falsch gemachter Radwechsel...
3. August 201412 J. Wenn man etwas verkehrt macht, kann sie schnell kaputt gehen. Da es auch noch eine Elektropumpe mit integriertem Steuergerät ist, ist die zudem nicht mehr so langlebig, wie eine Riemen getriebene Kolbenpumpe ohne jede elektronische Regelung. Und jetzt darf es wieder klingen: "Früher war alles besser" Diese Pumpe hat aber einen entscheidenden Vorteil: Sie kann auch laufen, wenn der Motor steht. Außerdem fällt das Auto beim Ausfall der Pumpe nicht zwangsläufig auf den Bauch.
3. August 201412 J. Großer Gott! Geht denn eine Hydraulikpimpe so leicht kaptt? Doro Fast alle Pumpen in Citroen sind sehr robust. Die vertragen sogar Fehlbedienungen. Nur die in 2 Autos nicht: Im C5 und C6 ist etwas anderes drin und man muß sich gut auskennen, sonst kann man sie killen. Private kennen sich selten aus und arbeiten wie von jeher gewohnt und viele Werkstätten leider genauso. Das kann richtig teuer werden. Bearbeitet (3. August 201412 J. von jozzo_)
3. August 201412 J. Ein 6 Jahre altes Fahrzeug und schon so hohe Kosten! Nicht zu fassen! Gute Fachleute zu haben istwirklich Gold wert.
3. August 201412 J. Ein 6 Jahre altes Fahrzeug und schon so hohe Kosten! Nicht zu fassen!Gute Fachleute zu haben istwirklich Gold wert. Die Neuwagenbesitzer ab Mittelklasse sind das gewohnt. Beispiel: Handbremsseil C5 Bj. 2010 kaputt. Macht 1000 € - ohne Arbeit.
3. August 201412 J. Großer Gott! Geht denn eine Hydraulikpimpe so leicht kaptt? Doro Nein, natürlich nicht. Das wäre ja schlimm! Der LDS-Behälter besitzt ein druckgeregeltes Ventil. Beim Anbeben auf der Bühne muss der Deckel nicht geöffnet werden. Gruß, Albert Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk
3. August 201412 J. Da bist Du aber wirklich auf dem Holzweg. Ein Blick in die Werkstattanweisungen von Citroen bringt dann auch das Gegenteil zu Tage: "Vor dem Anheben des Fahrzeugs mit einer Säulenbühne ist der Deckel des LDS-Behälters zu öffnen und erst nach dem Absenken wieder zu verschließen" Zitat Ende. ich verstehe nicht warum immer hartnäckig anderes verbreitet wird, ohne zu wissen, wovon man redet.
3. August 201412 J. Da bist Du aber wirklich auf dem Holzweg. Ein Blick in die Werkstattanweisungen von Citroen bringt dann auch das Gegenteil zu Tage: "Vor dem Anheben des Fahrzeugs mit einer Säulenbühne ist der Deckel des LDS-Behälters zu öffnen und erst nach dem Absenken wieder zu verschließen" Zitat Ende.ich verstehe nicht warum immer hartnäckig anderes verbreitet wird, ohne zu wissen, wovon man redet. Hallo, kannst Du das belegen? Mein Freundlicher behauptet unnachgiebig, dass es eine derart lautende Anweisung nicht gibt! Gruß, Albert Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk
3. August 201412 J. Das Öffnen des Deckels ist beim C5III und C6 vorgeschrieben. Ich in es so Leid, diesbezüglich nicht nur gegen das Unwissen ungläubiger Foristen sondern immer noch gegen das der Freundlichen anzuarbeiten. Warum sehen die nicht in ihre eigenen Unterlagen? Du bekommst gleich Mehl bezügl. C6. Das gleiche gilt für den C5III und ich hoffe, dass Du mir das dann auch so glaubst. Edith: Ich sehe gerade, dass ich dir keine Email schicken darf.
3. August 201412 J. Die Neuwagenbesitzer ab Mittelklasse sind das gewohnt.Beispiel: Handbremsseil C5 Bj. 2010 kaputt. Macht 1000 € - ohne Arbeit. Schockierend...... 1000,- Euro nur für das Material ! Warum sind die Seile so teuer und was kann man tun um die Haltbarkeit zu verlängern. Warum gehen die Teile so früh kaputt oder ist das in dem Fall eine Ausnahme.
3. August 201412 J. Es kommt offenbar zunehmend vor, dass Pumpen kaputt gehen auch ohne, dass beim Anheben mit einer Bühne (ohne Öffnen des Deckels) nachgeholfen wurde. Die Pumpe für den Xantia 1.8i 16v hat beim Freundlihen auch über 800,- Euro gekostet und da ist kein Steuergerät dabei, wie beim C5III und C6
3. August 201412 J. Vielleicht nicht sachdienlich im Sinne der Anfrage, aber eben doch eine Lanze für die Robustheit der Hyfraulikpumpe. Mein CX TD2 ließ sich nicht mehr in Reparaturstellung bringen. Auch wenn er sozusagen am Boden lag, erhob er sich nach dem Start nicht mehr. Der Mechaniker in Wilhemshaven, den ich für einen absoluten Fachmann erlebt habe, meinte, das müsse nicht repariert werden, weil das Fahrzeug beim Fahren sofort automatisch auf die richtige Fahrhöhe ginge. Also habe ich mich darum nicht gekümmert und bin einfach viele 1000 km prima weiter gefahren. Soll heißen, dass ich immer noch ganz ungläubig bin, dass diese ausgereifte Technik solche Probleme machen soll. Speziell interessiert bin ich an dem Thema, weil ich ja irgendwie immer mit der Nachfolgefrage für meinen geliebten Xantia denken muss. LG Dorothea
3. August 201412 J. Dorothea, die ausgereifte Citroen-Technik der ID-DS-SM-GS-CX-Xantia-XM findet im C5 und C6 keine Verwendung. In C5 und C6 sind hydraulische Bauteile fremder Firmen verbaut. Dementsprechend kann man das nicht vergleichen. Wenn dein Xantia eines Tages wirklich Schrott sein sollte, wird sich auch ein anderer Xantia finden, der ggf. von einem Spezialisten in einen hochwertigen Zustand versetzt wurde. Bearbeitet (3. August 201412 J. von TorstenX1)
4. August 201412 J. Schockierend......1000,- Euro nur für das Material ! Warum sind die Seile so teuer und was kann man tun um die Haltbarkeit zu verlängern. Warum gehen die Teile so früh kaputt oder ist das in dem Fall eine Ausnahme. Es ist eine elektrische Handbremse und das ist alles ein einziges Ersatzteil. Ein einzelnes Seil bekommst du bei diesem Modell gar nicht mehr.
4. August 201412 J. Man kann sich hier nur voll TorstenX1 anschliessen. Ein möglicher Zusammenhang mit den Reparaturarbeiten ist schon mit dem anschließend ungewöhnlich tiefen Niveau herzustellen. Die Problematik beim Heben und Senken auf der Bühne mit frei hängenden Rädern bei C5 und C6 ist bekannt und nachvollziehbar. Da es sofort auftrat, ist wohl von zuwenig Hydraulikflüssigkeit (geplatzter Behälter - sollte aber auffallen!) oder Luftziehen auszugehen, denn die Pumpe lief zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich - da zwei Wochen später ja auch- noch. Hört man die beim C6 nicht? Wenn die Sensoreinstellung für das Höhenniveau nicht verhunzt war, muss die doch dauernd gearbeitet haben??
4. August 201412 J. Ersteller Also, erstmal vielen Dank für die sachdienlichen unter den Hinweisen - mit Gruß an meinen ACCM-Namensvetter mit den eingeschränkten Fähigkeiten, einen Text korrekt zu lesen und zu interpretieren. Der Hydraulikbehälter war definitiv nicht geplatzt, es gab auch keinen sichtbaren LDS Verlust. Wahrscheinlich erscheint mir tatsächlich, dass die Pumpe Luft gezogen hat, allerdings fehlt mir die elektrische Sachkenntnis um mir zu erklären, dass eine Pumpe zunächst insuffizient arbeitet (keine Reaktion auf Befehl zum Hochfahren des Fahrzeugs), dann die Sicherung zerschießt und schließlich ganz den Geist aufgibt. Vielleicht könnte ein Fachmann das beim Zerlegen der defekten Pumpe - die ich mitgenommen habe - nachvollziehen. Letztendlich wird meine Werkstatt ohnehin bestreiten irgendeinen Fehler gemacht zu haben, der für das Luftziehen verantwortlich zu machen wäre, insofern lasse ich das Ganze auf sich beruhen und verbuche es einfach unter Pech gehabt. Gruß, Stefan
4. August 201412 J. Du hast Mail. Ich war eingangs mit einer Fehlerzuweisung auch deshalb zurückhaltend, weil man es meist nicht nachweisen kann. Das macht die Sache schwierig - leider.
4. August 201412 J. Die Werkstatt hätte sich nicht so leicht rausreden können, wenn Du gleich nach dem Rausfahren aus der Halle wieder umgedreht wärest... Aber 4 Wochen und was weis ich wieviele Tausend Km später, is latürnich duster!
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