14. Januar 200422 J. Sicher keine alltägliche Fragestellung, aufgrund der Jahreszeit aber doch irgendwie passend. Es geht um nicht weniger als die Frage, ob LHM als Medium für Fußbodenheizungen geeignet ist. Ausgeschlafene Besucher des Forums merken schnell, daß diese Thematik nicht direkt den hier üblicherweise behandelten Bereich der Kfz-Technik berührt. Hier sind vielmehr Transferleistungen der Leser gefordert! Also: Nach dem Erwerb eines komfortablen Eigenheims in gutbürgerlicher Lage stellt sich für einen Freund (langjähriges ACCM mit leicht pathologischem Hang zum Doppelwinkel) die Frage, ob bei der Fußbodenheizung eine Trennung der Flüssigkeiten (also dem Wasser, das durch den Heizkessel erwärmt wird und dem in den Heizschlangen) erfolgen soll. Das Heizsystem verfügt über einen Wärmetauscher, der in den Heizschlangen die Verwendung eines anderen Mediums als Wasser ermöglichen würde. Der hierzu befragte Heizungsinstallateur-Meister(!) hat - nach einer kurzen Einführung in die Historie der Citroen-Hydraulikflüssigkeiten - von LHS dringend abgeraten, so daß augenblicklich LHM als Favorit gilt. Hat jemand auf diesem Gebiet bereits einschlägige Erfahrungen gesammelt? Besten Dank für Eure Mitteilungen. f k waechter
14. Januar 200422 J. Nehmt doch Pflanzenöl. Wenn dann mal eine Leitung undicht ist, fließt kein umweltschädlicher Stoff ins Erdreich. Frag mal hier: www.fmso.de Grusz
14. Januar 200422 J. mal platt gefragt: wozu soll das gut sein? wenn da wasser zirkuliert, isses allemal billiger und mit sicherheit kein problem für die installation, was ich für lhm nicht unbedingt garantieren würde. bloß weil´s geht, muss es ja noch nicht sinnvoll sein. oder will er den fußboden bei bedarf absenken können? ;-)
14. Januar 200422 J. Der Frage schließe ich mich an: Wofür soll's gut sein? Abgesehen von allen Problemen bei einer Leckage (Einsickern ins Mauerwerk / in den Estrich / ins Erdreich (!)) oder dem Entleeren der Anlage zu Reparaturzwecken (Wohin mit all dem LHM?) denke ich nicht, dass die in der Heizungstechnik üblichen Umwälzpumpen auf Dauer der im Vergleich zu Wasser doch deutlich höheren Viskosität des LHMs standhalten. Konstrukteure von Solaröfen für z.B. den afrikanischen kontinent nehmen gerne Erdnussöl zum Wärmetransport. Sie nehmen Öl aber generell deshalb, weil die vorkommende Energiedichte erheblich höher ist als an irgendeiner Stelle einer Fußbodenheizung (Ausnahme Brenner). So denn, eh es noch mehr OT wird... XM-Olli
14. Januar 200422 J. Hallo, OK, LHM friert so schnell nicht ein, aber die EP - Zusätze und die VI - Verbesserer haben in einer Heizung doch wohl nichts verloren oder? Frost- und Korrosionsprobleme kann man doch wohl auch anders lösen. Sonst hätte man doch wohl auch die Kühlung unserer Lieblinge mit LHM realisiert. Gernot
14. Januar 200422 J. Hallo Ist die Wärmeleitung(-aufnahme) von LHM wirklich besser als jene von Wasser??? Gruß Ed
14. Januar 200422 J. Hallo, die Wärmeaufnahmefähigkeit (=spezifische Wärmekapazität) von Wasser liegt bei 4,2 kJ/kg K, die von Glyzerin, Alkohol und ähnlichem so bei 2,3 bis 2,5 und die von Öl bei maximal 2. Also Wasser wärmt und kühlt doppelt so gut wie alle anderen Medien, aus genommen gasförmiger Wasserstoff. Hinzu kommt bei Öl die geringere Dichte. Deswegen kühlt man sogar elektrische Sachen meist mit Wasser. Die Generatoren in den Stadtwerken übrigens mit Wasserstoff. MfG Martin
14. Januar 200422 J. Hallo, die spez. Wärmekapazität von H2O von irgendwas bei 4,19 kJ/kg/K ist ungeschlagen. Was also soll das bringen? Wegen Frostschutz, wie in 005, Glysantin nehmen. Das reduziert nicht nur die Kristalisations-Temperatur sonder erhöht auch die Siedetemperatur - falls Du Dir mal die Füße über 100Grad aufwärmen möchtest ;-). Aber nie mehr als 1/1. Sonst schlägt der Effekt ins Gegenteil um. Gruß Jochen
14. Januar 200422 J. Ohne die Idee lächerlich zu machen.....!!! Bei einem Glasboden mit Plexiglasleitungen sieht das sicher geniel aus.
14. Januar 200422 J. Und dann noch ne fröhliche Unterbodenbeleuchtung... Vielleicht könnte man einn neuen Werbeslogan schöpfen "Ich brauch grünes Licht!"
15. Januar 200422 J. Super Idee ....... ein kleines Loch in der Leitung (und die kommt ja in LHM Leitungen, wie wir alle wissen, zwangsläufig) und das Zeug sickert in den Stein und den Putz ein, die Reaktionen der Materialien und die Methoden zur Sanierung sollten sicher interessant sein.
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