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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation seit 15.06.2010 in Beiträge

  1. Mansons Tochter
    Hallo an alle 😊 Man wirds sich denken können aber ich sag es noch mal, ich bin die Tochter vom Detlef auch Bekannt als Manson. Ich habe eigentlich ein anderes Profil nur weiß ich weder wie es heißt noch kann ich mich darüber Anmelden da ich sämtliche Zugangsdaten nicht mehr weiß 😅 Egal ich finde es so eh viel passender in anbetracht der Umstände. Diesbezüglich möchte ich mich bei allen bedanken für diese unglaubliche Anteilnahme. Ihr seit echt der Hammer, besser hätte ich meinen Papa nicht beschreiben können. Er war (und wird er immer bleiben) ein Unikat in jeglicher Hinsicht. Ich bin unheimlich stolz auf meinen Papa und werde zukünftig mein bestes & möglichstes geben um sein Vermächtnis fort zu führen und in Ehren zu halten. Auch dieser Citroën-Familie muss mein Beileid ausgesprochen werden, denn alle haben ihn verloren 😢 Sobald ich einen Termin zur Bestattung habe werde ich natürlich noch mal etwas Posten, da aus meiner Sicht jeder die Möglichkeit haben soll sich nochmal zu Verabschieden und ihm die letzte Ehre zu erweisen, dem es wichtig ist. Liebe Grüße Maria
  2. AntonsMama
    Liebe Citroen Community, Die Nachricht vom plötzlichen Tod meines geliebten Ex-Mannes hat mich am Boden zerstört. Auch wenn seit unserer Trennung, aus unnötigen Gründen, Jahre vergangen sind, sind meine Erinnerungen an ihn immer frisch geblieben. Wir haben mit großer Liebe geheiratet und mit großem Wunsch unseren Sohn zur Welt gebracht. Torsten ist äußerst einfallsreich, großzügig, praktisch denkend, respektvoll, hat einen großartigen Sinn für Humor und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Um mich und meine Familie besser zu verstehen, nahm er Privatunterricht und lernte Türkisch. Er drückte sich auch sehr gut auf Türkisch aus, aber ich glaube nicht, dass viele Leute davon wissen. Ich komme aus einer liberalen Familie. Deshalb hatten wir mit meiner Familie keine Probleme. Ich sagte, wir wollen heiraten. Sie hatten keinen einzigen Einwand. Dann bin als frische Braut nach Berlin gezogen. Meine Familie, die in Izmir lebt, geriet in Trauer, als sie die schlechte Nachricht hörte. Ein großer Schock,eine riesige Leere... Ein Mann so voller Leben, fröhlich, lustig, dieser süße Mann, der immer wieder mit seinem einzigartigen Selbst überrascht; Torsten – unser Torsten, meiner Torsten... Wir waren sehr jung, wir haben beide Fehler gemacht. Aber es ist zu spät, jetzt über diese Dinge nachzudenken; Natürlich kommt in solchen Situationen das Bedauern zum Vorschein und der Schmerz wächst – die Verzweiflung darüber, nicht zurückgehen zu können, brennt einem im Herzen. Ich habe nie aufgehört, meinen lieben Torsten zu lieben. Ich habe es immer wieder hinausgeschoben, es ihm zu sagen. Unser Sohn Anton ist ein junger Mann mit hohem Charakter, der viel bewusster und zielstrebiger ist und weiß, was er will und was er nicht will. Er gab seinem Leben eine gute Richtung. Er ordnete alles was er vornahm, ohne sich zu beeilen, und blickte nach vorne. Ich werde ihn mit meinem ganzen Kraft weiter unterstützen. Die Wörter reichen nicht über meinem Man weiteres zu reden. Bin tief traurig. ich nehme an, jeder von uns braucht Zeit dieses verdauen zu können. Ich möchte der Citroen-Community für ihre Unterstützung, ihr wunderbares und herzliches Beileidwünschen und all ihre Hilfe danken. Ich bin froh, dass es euch gibt und ich bin froh, dass sie alle immer den Wert dieser schönen Person wussten.
  3. RoteZora
    Am 28. Februar 2025 verstarb Torsten Dupke; unser ACCM TortsenX1. Ich hatte die große Ehre seine Trauerrede vor knapp 50 Wegbegleiter:innen halten zu dürfen. Hier im Forum möchte ich eine Zusammenfassung veröffentlichen, in dem es vor allem um sein Wirken rund um den Citroën geht. Die gesamte Rede findet man in der André-Citroën-Zeitung Ausgabe 252 vom Oktober 2025 (Seite 111/112). Wir alle verabschieden mit Torsten einen Menschen, den wir bestens kannten und schätzten. Aber kannten wir ihn wirklich mit all seinen Facetten, seinen Eigenheiten und Befindlichkeiten die einen Menschen ausmachen oder kannte jeder nur einen kleinen Teil des großen Ganzen? Torsten war ganz sicher sehr viel mehr als nur der stolze Vater oder der geniale Schrauber. Lasst mich bitte meinen ganz persönlichen Blick auf das Leben eines sehr interessanten und faszinierenden Menschen werfen. Am 5. Mai 1966 geboren arbeitete Torsten 2006 als „Personaler“ beim Beihilfe Berechnungszentrum Bad Dürkheim. In dieser Zeit lernte ich ihn über den Citroën-Stammtisch Pfalz kennen. Ein ziemlich ruhiger Typ mit einem sehr hintergründigen Humor und einem äußerst sympathischen Hang zur Ironie. Schnell wurde mir bewusst, welch ein Experte er sein musste. Wann immer es in der Runde um fachliche Fragen ging, war Torstens Expertise gefordert. Außerdem war ganz oft von einem gewissen Forum des André-Citroën-Clubs die Rede. Torsten hat meinen Weg zum diesem Club ganz wesentlich mitbegründet. In einer Zeit ohne soziale Medien - heute kaum noch vorstellbar - waren Foren unser Facebook. Also ein Ort im Internet an dem man sich austauschte, um Hilfe fragte und sie meistens auch bekam oder sich zu Treffen verabredete. Und in genau diesem Forum veröffentlichte Torsten fast 35.000 Beiträge. Er genoss den Ruf eines „Schrauber-Gottes“ und gut 100 mal waren die am meisten aufgerufenen Beiträge dieses Forums von Torsten. Sie wurden insgesamt mit fast 10.000 positive Reaktionen bedacht heute gerne auch Likes genannt. Aber das ist wieder nur ein kleines Puzzelteil des ganzen Bildes, denn seine Beiträge waren nicht nur technischer Art. Torsten war auch ein äußerst meinungsstarker Mensch, der keiner politischen Diskussion aus dem Weg ging. 2010 geriet sein Arbeitgeber durch riskante Finanzgeschäfte in eine erhebliche wirtschaftliche Schieflage und Torsten musste wie er mir einmal erzählte diverse Kollegen und auch sich selbst entlassen. Diese berufliche Situation war für ihn Anlass genug über eine Selbstständigkeit nachzudenken. Jetzt ging es nur noch um Xantia, CX und ab und zu auch mal um einen XM. Der Schrauberplatz bei Ralf Pusch in Fußgönheim entwickelte sich zu Torstens neuen Lebensmittelpunkt auf dem er sich um Xantia, CX und ab und zu auch mal um einen XM kümmert. Unter freiem Himmel, in öligem Schotter bei Wind und Wetter - und ich rede hier von wirklich jedem Wetter - folgte er seiner Passion: Dem Retten von Hydropneumatikern der Firma Citroën. Und all das wollte er genau so, denn er schlug konsequent; oder sollte ich vielleicht sagen dickköpfig? alle Angebote aus, an der Situation etwas zu ändern oder zu verbessern. Trotz der für uns Normalos ziemlich widrigen Umstände bleibt Torstens Kompetenz unbestritten. Um sie zu beschreiben habe ich oft gesagt: „An so einem Xantia kennt er wirklich jede Mutter beim Vornamen“. Wenn ich an Torsten und verschiedene Treffen denke habe ich immer folgendes Bild vor Augen: Ich sehe einen Xantia mit aufgestellter Motorhaube drum herum jede Menge Menschen und aus dem Motorraum ragen - zwei Beine. Es gibt zahlreiche Geschichten ziemlich ungewöhnlicher Aktionen für die Torsten steht: So zum Beispiel die, dass er einem Xantia-Fahrer in Essen helfen wollte, der keine Garage und keinen Schrauberplatz hatte. Dabei handelte es ich um einen V6 also einen sechs-Zylinder-Motor, in dessen Motorraum es ziemlich eng zugeht. Für Torsten aber selbstverständlich kein Problem, denn dann wechselt man eben den Zahnriemen einfach auf einem Supermarktparkplatz. Oder man baute so nebenbei auf einem Treffen einen „lagen 5. Gang“ in ein Getriebe ein. Oder man entdeckt auf einem anderen Treffen ein lebensgefährlich verrostetes Domlager an einem Xantia. Da wurden dann schnell mal diverse Kontakte in die Citroën-Szene genutzt, sehr viel telefoniert - und am Ende fuhr die Besitzerin mit einem verkehrssicheren Auto wieder nach Hause. Wenn Torsten mal nicht mit Schraubenschlüssel und Ratsche „bewaffnet“ war, hatte er meistens einen Fotoapparat dabei, denn Fotografieren war ein großes Hobby von ihm. 2022 folgte dann ein sehr schweres Jahr für Torsten, denn seine geliebte Mutter starb und er musste sich in Berlin um alles kümmern. Sicher keine leichte Aufgabe. Kurz darauf erlitt er dann selbst einen Schlaganfall mit 56 für mich immer noch unfassbar. Zum Glück konnte er sich in der Reha in Bad Schönborn ziemlich gut regenerieren und es blieben kaum körperliche Einschränkungen nach. Seiner Leidenschaft für´s Schrauben tat das aber alles keinen Abbruch. Und so verlieren wir einen wunderbaren Freund, einen unermüdlichen Helfer und einen einzigartigen Experten. Die große Citroën-Familie verliert mit ihm nicht nur jede Menge Kompetenz, sondern zugleich einen guten Freund sowie ein großartiges und enorm wichtiges Mitglied unserer Gemeinschaft. Sein Licht ist nun erloschen und wir alle müssen in Zukunft unseren Weg im Leben ohne ihn finden. Einen Weg, der ohne Torsten sicher für jeden von uns in eine etwas andere Richtung führen wird. Aber das Beste was wir als Liebhaber der Marke Citroën tun können, um sein Vermächtnis zu bewahren ist, dass wir uns in seinem Sinn mit Respekt und Engagement innerhalb der Community stark machen. Stark machen um uns mit all den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegenseitig dabei helfen, unsere vierrädrigen Schätze am Leben zu erhalten. Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal: „Was man tief in seinem Herzen trägt, kann man nicht durch Tod verlieren“. Lieber Torsten, wenn Du uns da auf der anderen Seite siehst und hörst: Danke dass wir ein Stück des Lebens mit Dir gemeinsam gehen durften; aber wir vermissen Dich - unendlich. Wer die ursprüngliche Mitteilung über Torstens Tod und die zahlreichen Reaktionen lesen möchte wird hier fündig.
  4. Xantia-Luggi
    Hallo zusammen, im Mai, ziemlich genau 7 Jahre nach dem Kauf meines Xantias, war es soweit, ich habe die 269.000km voll gemacht. Okay, soweit so unspektakulär, aber nachdem ich den xantia mit 169.000km übernommen habe bedeutet das, dass ich selbst genau 100.000km auf den Xantia gefahren habe. Das wollte ich mal zum Anlass nehmen, um mal meine Erfahrungen im Xantia zu schildern, und wie ich überhaupt zu ihm gekommen bin. Mit 17 war mir klar, dass ich einen Xantia HDi Break als erstes Auto haben möchte, jung und naiv wie ich war sollte er eine schlichte Außenfarbe haben, schwarzes Leder und das Winterpaket mit Sitzheizung und Scheinwerferreinigung war Pflicht. Und natürlich sollte er unter 200.000km haben. Ein Fehler, wie sich schnell zeigte, denn es war auch vor 8 Jahren schon schwierig einen Xantia in genau dieser Konstellation zu finden und so habe ich viele gute Xantias stehengelassen, da sie nicht meinen Suchkriterien entsprachen. Kurz vor meinem 18. Geburtstag, im April 2016, entdeckte ich auf mobile einen fulminator grauen Break, alles passte, nur hatte er kein Leder. Mein Vater hat dann in Völklingen angerufen, laut Verkäufer hatte der Wagen wenige Mängel aber das Ausrücklager klappert etwas. Am 26.04. war es dann endlich soweit, mein Vater, ein guter Kumpel von ihm und ich machten uns auf dem Weg nach Saarbrücken, um den Xantia anzusehen. Nach einigen Verhandlungen haben wir dann zugeschlagen, auf 1100€ haben wir uns damals geeinigt. Man, das war vielleicht ein aufregender Tag, das erste eigene Auto, es war einfach ein wunderbares Erlebnis. Hier das erste Bild bei der Überführung: Im Juni war der Xantia dann angemeldet, ich bin dann mit 17 Jahren begleitet mit meiner Oma im Xantia gefahren, ab meinem 18. Geburtstag dann natürlich auch alleine. So, genug zum Kauf. Ich möchte mal grob darauf eingehen, was mich der Xantia an Reparaturen und Teilen über 100.000km gekostet hat. •2016: -Service mit Ölwechsel 200€ -Alle Kugeln mit Ventilen versehen und gefüllt 150€ •2017: -Rücklauf Hydraulik über HA abgerutscht 0€, da selbst aufgesteckt Ab dem Winter 2017 bis 2019 war der Xantia ein reines Winterauto, da ich den XM als Sommerauto hatte. •2018: -neue Bremsen vorne 100€ (selbst getauscht) -Hydraulikleitung vom Sicherheitsventil zum ABS Block durchgerostet 8€, selbst getauscht -neue Winterreifen 500€ •2019: -Bremsleitung von vorne zur HA an der Spritzwand geplatzt, Sichtung zeigt, dass eigentlich alle Leitungen marode sind und getauscht werden müssen. Der Xantia stand dann erstmal einige Zeit. •2020: -Austausch quasi aller Leitungen, neue Domalger, neue Kupplung, Lenkgetriebe getauscht, neuer Auspuff, HA entrostet und einiges mehr (Torsten hatte mir eigentlich gesagt, dass das wirtschaftlich vollkommener Quatsch ist, da der Xantia immer noch einige kleinere Baustellen hatte, aber ich hing so an dem Wagen, dass ich ihn dann bei ihm für den TÜV richten lies. Knapp 4000€ •2021 -alle Kugeln geprüft und aufgefüllt ca. 60€ -endlich Leder! Inkl. Türpappen und einiger weiterer Kleinteile aus dem Schlachter 200€ •2022 -Neuer Zahnriemen, Traggelenke neu, Kabelbaum der Heckklappe geflickt, etliche weitere kleine Arbeiten ca. 800€ -neue Injektoren 320€ -neue Reifen 320€ -Undichte Leitung vorne und Unterbodenschutz erneuert 300€ -Heulecke links geschweißt 40€ für Blech aus Schlachter und Lack •2023 -neue Querlenkerlager, Bremsschläuche, Getriebeölwechsel, neue ATW Manschette, neues Lenkrad, neue Koppelstange, Höhe eingestellt, etc. ca. 700€ -neue Comfort-Kugeln vorne 70€ -Anhängerkupplung 150€ inkl. spezifischem E-Satz Also in Summe sind in den letzen 7 Jahren etwa 8000€ reingeflossen, inkl. Verschleißteilen, die ein oder andere Kleinigkeit habe ich sicher vergessen. Also pro Kilometer weniger als 10ct an Wartung und Reparatur. Würde ich’s wieder machen? Ganz klar ja! Auch wenn der Xantia manchmal mit seinen kleineren Defekten, die nach und nach auftreten etwas nerven kann, so fährt er insgesamt sehr zuverlässig und vor allem vom Spritverbrauch her angemessen. Aktuell brauche ich zwischen 5,5 und 5,9 Liter, mit Klima. Für einen 23 Jahre alten Kombi sicherlich nicht schlecht. Zu der größeren Investition sei noch gesagt: was wäre die Alternative gewesen? Ein C5 III für 6000€? Da werden irgendwann auch die Baustellen kommen, beim Xantia wusste ich woran ich bin. Von daher hat das schon gepasst für mich, auch wenn es für einige absurd klingen mag 4000€ in einen Xantia mit einem Marktwert von ~1000€ zu stecken, bzw. in meinem Fall in einen damals sehr fertigen HDi ohne nennenswerten Restwert. Nach 7 Jahren und inzwischen 105.000 gefahrenen Kilometern mag ich ihn noch wie am ersten Tag, er hat nichts von seinem Zauber verloren, vielleicht liegt es daran, dass meine Eltern einen Xantia Break als Familienauto angeschafft haben und ich als Kind schon 150.000km im Xantia verbracht habe. Ohne die Hilfe des Forums würde es meinem Xantia aber garantiert schon nicht mehr geben. Danke also an dieser Stelle für eure zahlreichen Tipps oder auch Reparaturen vor Ort! Vielleicht ist der Beitrag für den ein oder anderen ja ganz interessant! Viele Grüße, Lukas
  5. Rostamcx
    Am nächsten Morgen dann umgeladen auf einen kleineren Trailer. Das Cabrio ist endlich in seinem neuen Zuhause angekommen.
  6. fredo
    ... denn ich habe genau auf das gehört, was die Werbung mir empfohlen hat. Oder habe ich zu lange auf die Zukunft gewartet?
  7. Saint-Ex ACCM BAD
    Was für eine bewegende und liebevolle Gedenkfeier für unseren Freund und Ratgeber Torsten. Danke Anton, Danke Sarah, Danke Jörg! Und Danke an all die 50 oder 60 Doppelwinkel-Freunde aus nah und fern, die Torsten ihre letzte Ehre erwiesen haben. Hallelujah ...
  8. Kugelblitz
  9. René Mansveld
    Aufgrund der Spekulationen (Seite 1 dieses Threads) hat mich nun seine Tochter gebeten aufzuklären was passiert ist. Neulich war Detlef ja schon im Krankenhaus und hat sich dort selbst entlassen, danach ging es ihm wieder besser. Das war aber leider nur von kurzer Dauer, er hat wieder und noch mehr abgenommen und war zeitweise sehr abwesend. Am Samstag hat er in der Einfahrt, wie sonst auch immer, an seinem Auto gearbeitet. Um etwas zu überprüfen musste er dann das Auto starten und hat wohl vergessen die Feststellbremse zu aktivieren, was auch laut Kripo auf sein Gesundheitszustand zurückzuführen ist. Als das Auto die Einfahrt runter rollte hat er versucht es zu bremsen, hat dabei wohl das Lenkrad verrissen wodurch es seitlich auf die Mauer gerollt ist und als es dort abgerutscht ist hat es ihn eingequetscht. Sein Schwiegersohn hat sich gewundert, dass das Auto ca. 20 Minuten läuft ohne dass was passiert und hat ihn dann so vorgefunden. Es war bereits kein Puls mehr feststellbar, aber die Rettungskräfte haben ihm noch eine Stunde versucht zu reanimieren. Im Krankenhaus wurde dann der Tod festgestellt. Hier der Link zum Bericht der Rettungskräfte bei Facebook: https://www.facebook.com/share/p/CtsKwpENgCQBNaB8/ Maria wird sich hier selbst zu Wort melden sobald sie einen Termin zur Beisetzung hat. Sie möchte jeden hier der das möchte die Möglichkeit geben, sich dann oder auch später (der Beisetzungsort ist frei zugänglich) von ihm zu verabschieden.
  10. AndreasRS
    Hallo, Vor gut einem Jahr, im März 2020, habe ich diesen recht frühen, polarweißen (EWP) 2.0i VSX in Düsseldorf gekauft. Orga 6094, also Juli 1993, Erstzulassung aber erst im April 1995, Mit 176.500 km. Mich reizte ein hydractiver Ur-Xantia. Der Wagen hat wenig Rost, nur der übliche am hinteren Achsschemel. Die Heuliez-Ecken sind äußerlich einwandfrei, der Blick in den linken Schweller zeigte kein bisschen Rost. Die erste Bestandsaufnahme auf der Hebebühne ergab nicht nur den üblichen Wartungsstau, sondern auch einige erfreulich gute Verschleißteile. Die vorderen Bremsen fast neu, die hinteren Bremsbeläge auch, das Motoröl hatte erst 250 km hinter sich und sah noch frisch aus. Der Auspuff hatte äußerlich keinen Rost. Klang aber trotzdem blechern und undicht. Wie zu erwarten war die Federung fast ohne Funktion. Eine hintere Felge hatte am inneren Rand eine deutliche Delle, da ist wohl mal jemand zu schnell über einen Bordstein gefahren. Wenn man den Motor ein paar Minuten laufen ließ, zeigte sich eine Undichtigkeit am Kühler. Eine Leitung am Mengenteiler hatte Ölspuren und unter der Pumpe hingen natürlich auch ein paar Tropfen LHM. Die Fernbedienung fehlte, der Schaltknüppel auch, und wie bei allen gebrauchten Xantias waren die Kordeln der Hutablage ausgeleiert, wobei die Ablage selbst stark ausgeblichen war und hellblau schimmerte. Selbstverständlich war der Griff des Ölpeilstabs abgebrochen. Dazu noch eine defekte Lenkmanschette (rechts innen), natürlich komplett verschlissene Scheibenwischer (hinten aber der korrekte, seitlich versetzte Wischerarm), kein Wischwasser vorne und hinten (Pumpe brummte aber). Das Alter des Zahnriemens war nicht festzustellen. Die ABS-Warnlampe leuchtete, ein vorderer Sensor war defekt. Rissige Domlagergummis gehören bei jedem alten Xantia zum guten Ton, das ist fast nicht erwähnenswert. Die hinteren Querlenkerlager waren natürlich auch durch, die vorderen scheinen mir noch brauchbar zu sein. Ein Rücklicht hatte die falsche Farbe. Und das Handschuhfach hing traurig herunter. Die Reifen zwar mit Profil, aber alt; zwei ganz alte entsorgt, zwei m.E. noch brauchbare werden verschenkt. Im Grunde alles Kleinigkeiten, aber sie summieren sich natürlich. Die undicht klingende Auspuff stellte sich als komplett (!) leerer Katalysator heraus, ich habe als zweitgünstigste Lösung einen neuen von Walker für 180 € gekauft. Es gibt auch welche für rund 100 €, die sind kleiner, so einen habe ich an einem 1.8 16V gesehen, scheint mir auch lauter zu sein. Der undichte Kühler war eine Herausforderung, denn er wird nicht mehr produziert (Ausführung bis März 1995) und NOS-Angebote sind selten. Ich hatte einen gebrauchten gefunden, der sich aber als leicht undicht herausstellte. Mit der Taschenlampe sieht man Nebelschwaden. Ich habe das erst einige Monate nach dem Kauf bemerkt und wollte dann auch nicht reklamieren. Letztlich habe einen neuen (Valeo) aus Spanien gekauft, für etwas über 100 €. Außerdem habe ich ein Relais eingebaut, um den Thermoschalter im Kühler zu entlasten. Die Federung bereitete mehr Arbeit als gedacht. Ich hatte gehofft, dass sie mit neuem Öl, neuen Kugeln und natürlich mit Dioden im Steuergerät wieder arbeitet. Aber die Hebelmechanik des hinteren Korrektors war komplett festgerostet, der Bügel der Schelle abgerissen. Einen hinteren Korrektor mit leichtgängiger Mechanik hatte ich noch aus einer früheren Schlachtung, das Hydraulikteil habe ich zerlegt und gereinigt. Über dieses Forum gab es eine neue (!) Schelle. Das Hydractiv-Steuergerät hatte einen durchgebrannten Schalttransistor, was ich auch erstmal herausfinden musste. Und was erklärt, warum nicht-hydractive Federkugeln an den Rädern waren. Apropos Kugeln, die Hydractivkugeln waren vermutlich noch die ersten von 1993, sehr rostig und vorne die alte Ausführung mit 0,5 Litern. Jetzt ist ein H5-Steuergerät drin, was den Bremsdruck nicht auswertet, sondern über die Verzögerung berechnet. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Eine komplette Inspektion mit Ölspülung, Luftfilter, Zündkerzen, Zahnriemensatz, Kurbelwellensimmerring, Flachrippenriemen mit Rollen ist selbstverständlich bei jedem Gebrauchtkauf. Selbstverständlich hat der Xantia eine umfassende Antirost-Behandlung bekommen. Die Hohlräume und die Hinterachse zunächst mit dem sehr kriechfähigen Fluid Film Liquid A. In ein paar Monaten kommt der dickflüssige Langzeit-Schutz Liquid AR drüber. Den Unterboden mit dem halbdurchsichtigen Bernstein-Unterbodenschutz aus dem Korrosionsschutzdepot. Nachgerüstet habe ich eine Anhängerkupplung (Original Citroën), mit neuer Steckdose und neuen Kabeln. Und ein Originalradio. Ich finde, das wertet den Innenraum deutlich auf. Weil ich den Wagen selbst nutze, habe ich daraus eine Bastelbude gemacht: • Weiße Seitenblinker vom X2. Ich finde, das sieht an einem weißen Xantia besser aus. • X2-Spiegelglas im linken Außenspiegel • Tacho mit LED-Kontrolllampen. Sah auf dem Schreibtisch super aus, deutlich sattere Farben. Aber trotz hochwertiger LEDs mit weitem Abstrahlwinkel ist die Ausleuchtung ungleichmäßig und es sind nicht alle Lampen gleich hell. Die Motorkontrolle schimmert schwach, weil sie offenbar bei "aus" 1-2 Volt bekommt. Diese Veränderungen würde (und werde) ich nicht noch einmal machen. In die Tachoeinheit gehören ausschließlich Glühlampen. • Zusätzliche Ladekontrolle: Bei weniger als 12,7 Volt leuchtet die Ladekontrolle gelb. Ich hatte bei einem anderen Xantia den Fall, dass die Lichtmaschine nicht lud, die Lampe aber aus blieb. Die normale, rote Lampe ist weiterhin aktiv. • Aktivierung der (bereits vorhandenen) Hydractiv-Lampe im Tacho, wie es sie nur bei den allerersten Xantias gegeben haben soll. Wenn ich die Hydractiv-Taste drücke, leuchtet nicht nur der Schalter, sondern auch die Lampe im Tacho. • Nachrüstung eines Fahrer-Airbags, zwangsläufig mit dem späteren Lenkrad. Bei der Gelegenheit habe eine Lenkradfernbedienung eingebaut. Außerdem Relais für den braunen Zündschlosskontakt und für das Standlicht. • Schaltknauf mit roter Schrift (Original Citroën für X1, gehört natürlich trotzdem nicht in dieses Auto). Gar nicht so leicht war es, den Wagen äußerlich zu reinigen. Er sah nämlich nicht schmutzig aus, keine Flecken oder Schlamm-Ränder. Als ich einen stark alkalischen Reiniger (Labocosmetica #Primus) aufgesprüht und vorsichtig mit dem Schwamm verrieben habe, kam trotzdem richtig viel Dreck runter. Mein Hobby-Hochdruckreiniger hat selbst nach Einweichen mit Reinigungsmittel überhaupt keinen Schmutz wegbekommen. Eigentlich soll man Schmutzpartikel nicht auf dem Lack reiben, aber anders ging es nicht. Man kann sich den Dreck wie eine hellgraue Gardine vorstellen, die sauber aussieht, aber eigentlich weiß ist. Inzwischen spiegelt sich der Himmel wieder in den Blechen, von Glanz kann trotzdem keine Rede sein. Wenn man es richtig machen will, sind noch ein paar Reinigungsdurchgänge nötig und dann eine vorsichtige Politur. Der Innenraum war hingegen erstaunlich sauber. Keine Flecken, eigentlich habe ich nur Staub gewischt. Aus den Sitzen, die ich mit dem Nasssauger gereinigt habe, kam nicht viel Schmutz. Ja, die Fahrer-Fußmatte ist zu lang. Ein neuer Satz Original-Fußmatten liegt bereit. Schön auf dem Foto zu sehen, wie gut es aussieht, wenn man die Innenseiten der Türbleche sauber macht. Mit den "neuen" Reifen habe ich anscheinend Glück gehabt. Da habe ich für kleines Geld einen NOS-Satz Toyo Proxes T1 (vermutlich T1-S) bekommen, sechs Jahre alt. Damit rollt der Xantia unglaublich leise und ruhig. Wenn ich bei Tempo 50 den Gang herausnehme, habe ich kaum das Gefühl, in einem fahrenden Auto zu sitzen. Es ist alles leise und ohne Vibrationen, dazu die hervorragende Federung. Traumhaft. Mit daran "Schuld" ist sicher der Tipp, das Fett der hinteren Radlager zu ersetzen. Das ist der vierte Xantia, den ich fahre, und mit großem Abstand das angenehmste Fahrgefühl. Stahlfelgen hatte ich noch liegen und im Februar dieses Jahres hatte ATU ziemlich neue Winterreifen Fulda Kristall Montero 3 für 10 € pro Stück verschleudert, sodass ich mich schon fast auf Schnee freue. Passende Radkappen Barcelone habe ich gekauft, optisch ähnlich den Belfast-Alufelgen. Der Motor: Das ist mein erster Xantia mit dem 2.0i 8V. Ich finde den wie alle XU-Motoren angenehm zu fahren, er ist deutlich spritziger als der 1.8i 8V. Etwas Drehzahl braucht er natürlich. Nervig wie bei allem Benzin-Xantias das viel zu kurz übersetzte Getriebe. Bei 130 km/h dreht der Motor mit etwa 4000 U/Min. Vielleicht gucke ich mal nach dem Zahnradpaar des 1.9 D oder TD, diese Motoren haben ja auch das ME3-Getriebe. Die Kosten: Wie erwähnt, es summiert sich. Zum Kaufpreis von 300 € kamen etwas mehr als 2000 € nur an Teilen. Danke: Für die vielen Tipps und Hilfen hier im Forum! Die Zukunft: Genau jetzt, wo wirklich alles durchrepariert ist, kommt der Himmel runter. Auch keine große Sache, muss aber gemacht werden. Nachrüsten werde ich auf jeden Fall einen Tempomat. Der verbessert mein Fahrgefühl ungemein. Gerade bei diesem Xantia. der so schön schwebt. Die weitere Zukunft: Hoffentlich erkennt in zwei Jahren der Prüfer das Herstellungsdatum an und gibt dem kleinen ein "H". Grüße Andreas
  11. Activator
    ...oder auch nur einmal und dann auf Dauer? So oder so... @Yvonne2202 und ich haben uns hier im Forum kennengelernt und später auch lieben gelernt. Vor kurzem...genauer gesagt am 11.11. diesen Jahres haben wir unsere Liebe dann.... nach 7 Jahren... auch amtlich gemacht: Hoffentlich ist die Ersatzteilversorgung für die Ehe besser als bei Citroën Für die nachfolgende Generation ist ebenfalls gesorgt. Und ob diese nun Citroën oder Porsche fahren entscheiden sie am Ende ganz alleine.... ich schätze mal weder das eine noch das andere... sondern BahnCard 100 Herzlichst @Yvonne2202 und @Activator
  12. Frank (F)
    Eigentlich vergeht einem hier wirklich bei den zunehmend unsäglicheren OTs, mehr und mehr die Lust, noch etwas zu schreiben. Da ich Neues zum Kernthema diese Fadens zu berichten habe, mache ich es dennoch. Es ergab sich, dass ich in der Nähe war und nahm Kontakt mit der Halle 77 auf. Nach Telefonat mit Nadine und ihrer Rücksprache mit Patrick bestand Interesse daran, dass ich mal vorbei schaue, um einen Blick auf den CX zu werfen. Dazu kam es dann Freitag vor einer Woche, also NACH dem letzten Video: Bin mit Patrick den CX gefahren und wir haben ihn mal auf der Bühne angeschaut. Marco war an dem Tag nicht vor Ort. Im Rahmen von gesamt etwa 90 Min. konnte natürlich nicht alles ausführlich begutachtet werden. Wir haben uns auf das Wesentliche beschränkt. Somit eben ausdrücklich KEIN Gutachten über das Auto, sondern die Eindrücke bzw. Erkenntnisse dieser Momentaufnahme, die ich subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier wieder gebe. Probefahrt: Leiser Motorlauf, volle Leistung wie es ein für einen katlosen Turbo 2 gehört, sauberer Geradeauslauf, Fliehkraftregler Lenkung intakt, Steuerteil um die Mittellage erwartungsgemäß nicht wie neu, aber auch nicht signifikant unpräzise, sondern im Bereich des noch intakten Gebrauchtbereichs. Schaltung gut, Kupplung gut, kommt aber zu früh, dazu später mehr. Kein Fahrwerksknacken oder sonstige ungewöhnlichen Geräusche. Federung ist ok. Lastwechselreaktion beim Beschleunigen jetzt im normalen Rahmen. Was war nicht ok: Die Bremse regiert mit einer unangenehmen „Gedenksekunde“ bis sie dann scharf los legt. Hier stimmt was noch nicht ( z.B. noch Luft im System, Bremsventil nicht in Ordnung, Leitungsquerschnitt irgendwo verengt etc.). Erst wenn dass behoben ist, hat man die Möglichkeit die Bremse des CX als Neuling wirklich zu beurteilen. So wie jetzt jagt sie unnötig Schrecken ein. Die Wasser-Temperatur ging bei 12 grad Aussentemperatur zu schnell hoch und regelt dann nicht ausreichend runter. Thermostat ist neu. Zu prüfen: Schaltkreis/ Thermostat Lüfter, Lüfter selbst, Verschlammung des originalen Kühlers, Wasserpumpe mit original Förderleistung? Handbremseinstellung mangelhaft. Klima ausser Funktion, das steht die Revision aber noch an. Fahrzeughöhe vorn gut, steht aber hinten noch geringfügig (10-15mm) zu hoch. Zu klären wäre noch, warum „Der Franzose“ Kugeln mit 35 bar für den Turbo liefert. Vermutlich die Break-Kugeln. Die Basis liefert 40bar, so wie der Druck original immer beim Berline war. Da wir nur kurz bis 120 kmh unterwegs waren, kann ich über das Verhalten bei höheren Geschwindigkeiten nichts sagen. Besichtigung: Alle Schweisspunkte sind im Frontbereich original. Der Wagen wurde aber schon mal aussen lackiert. Soweit auf die Schnelle ganz gut. Hier wurde aber nicht weiter geschaut. Alle Motorhalter sehr gut, oben die kleine Serie1- Version verbaut. Kugelbolzen vorne nahezu spielfrei, Querlenker ohne Spiel. Antriebswellen mit normalem Spiel, 2 Manschetten spröde, aber schwitzen bislang nur. Schwingen hinten laut Patrick ohne Spiel. Getriebesimmeringe Wellenausgang leicht undicht. Blechabdeckung unten zum Schwungrad fehlt. Kupplungsseil defekt, hat sich wie üblich oben in die Hülse zum Innenraum gezogen, nachdem der Plastikkragen gebrochen ist, Ausgleichsgewicht unten fehlt. Die extrem seltene Sebring Auspuffanlage von Arndt ist in tollem Zustand. Fahrschemel ist ohne Aufsatzschäden und rostmäßig sehr gut. Lediglich eine kleine Stelle von etwa ca. 4 cm Durchmesser, die man sehr häufig vorfindet, braucht Behandlung. Die Fussräume hatten auf beiden Seiten Durchrostungen im frühen Stadium und wurden bereits instand gesetzt. Ansonsten hat die Karosse am Unterboden nur noch vereinzelt kleine überschaubare Stellen, die einfach instand zu setzen sind. bereits vorhandene ältere Schweissarbeiten waren nicht zu sehen. Unter die Schwellerabdeckung und unter die Abdeckung vorne R/L Batteriekasten/Luftfilter haben wir allerdings nicht geschaut. Die Funktionen aller Helferlein wurde nicht überprüft, dazu war die Zeit zu knapp. Sicherlich gibt da hier und da was zu tun. Fazit: Der CX ist auf gutem Weg bald zu 100% so zu fahren, wie er soll. Die Substanz ist ordentlich. Zeit und Geld werden nicht ins falsche Objekt investiert. In der Farbkombi sind zudem nur sehr wenige Fahrzeuge produziert worden und vermutlich nur noch weniger übrig. Er ist im Vorbesitz offenbar weitgehend regelmäßig gepflegt worden. Die Laufleistung von 280 tkm ist nicht spürbar. Pfusch begrenzt sich auf ein paar Kabelbaum-Basteleien im Motorraum (zum Teile schon revidiert) und die falsche Bekugelung - ebenso behoben. Spielraum zur Optimierung gibt es natürlich. Eine umfassende Lederpflege und Innenreinigung, neue Blinker/Standlichtgläser, ein stark verwitterter Heckspoiler und die Entfernung der Doppelscheinwerfer aus der Serie 1 wären z.B zu nennen. Wenn schon, dann bitte die hier: https://live.staticflickr.com/2224/2511613241_5a472b786f_b.jpg Und sicherlich etlicher Kleinkram, der zum Teil auch altersbedingt anzuraten wäre. Letztlich die Zubehör-Alufelgen mit den 14 Zoll-Reifen, die bei artgerechter Benutzung des Turbo vor sich hin wimmern. Nach etwa 90 Minuten endete ein kurzweiliger Besuch. Patrick ist ein wirklich sympathischer Mensch, ein engagierter Mechaniker und hat ein Herz für den CX (entwickelt). Wir haben uns auf Augenhöhe ausgetauscht. Der CX ist bei ihm in guten Händen. Er wird sich dann erst mal den aufgezeigten technischen Mängeln bei Kupplung und Kühlung widmen. Und nochmal bei der Handbremseinstellung forschen und üben, wie er selbst sagte.😉
  13. neiya:)
  14. admin
    Inzwischen habe ich ca. 700 Spam-User identifiziert und gesperrt. Alle hatten sich ordnungsgemäß als normale Benutzer registriert, das Captcha korrekt ausgefüllt und die Bestätigungsmail angeklickt. Bis ich mir einen Überblick verschafft und Maßnahmen überlegt habe, musste ich das Forum für ein paar Stunden schließen. Ebenso die Mailfunktion unserer Domains. Es war nicht absehbar, wieviele Spammer sich noch registrieren würden. Alle Spammer und alle Spam-Mails (knapp 70.000 Mails!) habe ich jetzt aus der Datenbank und den Postfächern gelöscht. Die Datebank fühlt sich jetzt wieder richtig leicht an ;-) Außerdem habe ich verschiedene Filter und Antispam-Methoden installiert und hoffe, dass es jetzt vorbei ist. Eine der Methoden kostet allerdings etwas Geld, aber ich denke, das sollten wir uns leisten. Viele Grüße und ein schönes Wochenende! Martin
  15. Celloman
    Hey, ich bin Luca und wollte mich auch mal kurz vorstellen. Mein CX direkt nach Kauf im November 2024 bei einem Zwischenstopp in Koblenz – nebst sichtlich stolzem Besitzer. Denn: Traum erfüllt. Und noch dazu mein erstes eigenes Auto. Ich kann es kaum fassen. Keine Zeit zum Kennenlernen, erst mal Winterschlaf in der Halle eines Landwirten... bis nächstes Jahr! Großes Wiedersehen im März 2025 – endlich, ich brauch nen neuen Kleiderschrank. Im Juni 2025 dann Fotoshooting mit Band. Das Schiff ist im Hafen. Im Oktober 2025 dann kleine Herbstausfahrt nach Ursenbach im Odenwald. Freue mich schon auf den Frühling! Liebe Grüße aus Mannheim Luca
  16. Xantia-Luggi
    ...ich bin seit gestern stolzer Besitzer einer unrestaurierten und ungeschweißten DSuper von 1972. Das Auto stand ca. 35 Jahre in Frankreich und wurde dann vor Kurzem von Zied (CitroënDS.net) nach Deutschland gebracht. Er hat dann den Tank, den Kühler und die Reifen getauscht und noch die ein oder andere Kleinigkeit erledigt, bevor ich das Auto gekauft habe. Der Wagen hat natürlich hier und da die ein oder andere Delle oder einen Kratzer, aber das gehört meiner Meinung nach dazu. Rost hat er jedenfalls keinen nennenswerten, die Substanz ist echt gut! Ich bin jedenfalls sehr happy endlich eine eigene DS zu besitzen, vielen Dank an @Joe-DS fürs Anschauen und Abholen mit mir. 😎 So, genug gelabert:
  17. Kugelblitz
    Dieser Weg war kein leichter, steinig und schwer war er auch. Aber zum Glück musste diesen Weg keiner von uns alleine gehen. Es war einfach schön zu sehen, wie wir als Gemeinschaft zusammenstanden (und stehen). Vielen Dank an Jörg für das Halten der Trauerrede und an Sebastian für das Flötenspiel! Und vielen Dank an alle, die sich auf den Weg gemacht haben oder einfach in Gedanken bei uns waren! Von der Entfernung her hatten es die Teilnehmer aus Rastede, Nordkreis Cloppenburg, Aschersleben, Hannover, Regensburg, Oberhausen, Remscheid am weitesten. Und auch sonst hätten sich die Zahlen auf einem Treffen sehen lassen können, allein 17 Xantias haben wir gezählt. Bewegend war auch, als wir auf dem Parkplatz des Ruheforstes alle Fahrzeuge an denen Torsten Hand angelegt hatte, in einer Reihe aufstellten und ein Bild mit den Fahrern machten - ein Teil von Torstens Lebenswerk. Aber Torsten hat seine Spuren nicht nur in der Form von reparierten Fahrzeugen und Fahrzeugteilen hinterlassen, am wichtigsten sind die Spuren, die er in unseren Herzen hinterlassen hat. Danke für dieses Geschenk, das wir in uns tragen und bewahren dürfen! Auch wenn der Anlass traurig war, war es schön viele alte Freunde wiederzusehen und neue Menschen kennezulernen. Es gibt wieder ein paar Nutzernamen aus dem Forum, zu denen man endlich ein Bild/Gesicht hat. Und es war schön, mit fast allen danach noch bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee zusammensitzen zu können. Schon auf der Fahrt nach nach Hause war klar, dass der 22.04.2025 noch lange in unserem Gedächtnis bleiben wird. Da war es gut, dass ich mit Wolf-Hagen als Fahrgemeinschaft unterwegs war. Der nächste Tag war merkwürdig und lief nicht so rund wie ein ganz normaler Mittwoch. Torstens Tod und seine Beisetzung haben viele Denkprozesse in Gang gesetzt und man stellt manches in Frage oder bewertet es neu. Auf jeden Fall wünschen wir (die Sachsen-Anhalt-Hessen Fahrgemeinschaft) Anton und seinen Lieben weiterhin viel Kraft und immer einen Menschen mit einem offenen Ohr. Viele Grüße Fred P.S.: Hier noch ein paar Bilder:
  18. EdgarHXA
    Einfach finde ich es wirklich nicht, hier etwas zu schreiben. Ich versuch's nun trotzdem. Als ich von Torstens Tod erfahren habe, war ich einfach nur geschockt. Tagelang konnte ich es nicht begreifen - eigentlich immer noch nicht. Sehr traurig. Sein Tod reißt ein riesiges Loch in die Xantia- und in die Citroën-Community. 2012, meine ich, hab ich Torsten in Xanten kennengelernt. 2013 war ich das erste Mal mit meinem Xantia in der Pfalz, danach viele weitere Male - bei 13 hab ich aufgehört zu zählen. Kompetent, freundlich und fair - ja, mit Hingabe - hat er mich bei meinem Xantia-Hobby unterstützt. In den letzten Jahren war ich zwar nicht so oft in der Pfalz - wegen der 440 km Entfernung. Aber er hat mir sehr oft mit Rat und Teilen super geholfen - einzigartig. Als 2015 im Österreich-Urlaub der Anlasser meines HDi versagte, rief ich ihn an und er sagte, dass er bereits einen Anlasser für mich reserviert hätte. Den hat er mir dann nach Österreich geschickt - spitze - und dies ist nur ein Beispiel für seine herzliche Art und seine Freundlichkeit. Er fehlt. Er wird uns fehlen. Anton, Dir wünsche ich Kraft und Gottes Trost und Beistand. Edgar
  19. ACCM Martin Klinger
    km-Stand 000014: Ein neues Kapitel wird geöffnet!
  20. Chöschi
    Jaaa, hat ja nicht lang gedauert bis ich wieder einen habe, mein XM ging Anfang März weg, seitdem war ich ausschliesslich Saabist und nun, gerade mal 4 Monate später, habe ich einen CX aus Drittbesitz gekauft, mit scheinbar echten 39'000km. Ich glaube viel gibt es dazu noch nicht zu sagen, es ist ein CX 2400 GTi mit breiter Spur und schmalen Kotflügeln, Veteranenzulassung und generell in einem sehr guten Zustand, für den Rest lass ich mal fürs erste die Bilder Sprechen:
  21. dumdidum
    24 Punkte
    habe gerade diesen alten fred gefunden und bin selbst etwas überrascht über meine Prognose bezüglich der sinkenden Teilepreise in der Batterietechnik und wann es soweit sein wird... 🤣 Nachdem der Batteriepreis die letzten zwei Jahre ins bodenlose gefallen ist konnte ich nicht mehr widerstehen. Da ich zudem ausschließlich von Solarstrom und Batterien lebe (ohne öffentlichen Stromanschluss) und dennoch oft nicht weiß wohin mit dem Strom wollte ich ausloten ob man den HY nicht endlich elektrifizieren könnte um das letzte Fahrzeug mit dem man sich über die hohen Spritpreise aufregen muss abzuschaffen. Bitte keine grundlegenden Diskussionen ob E-Antrieb oder nicht, Länder wie Schweden oder Norwegen, oder (leider) auch China sind längst viel weiter... leider im Sinne das die deutschen Hersteller immer noch schlafen... hier ist er nun, der e-HY: Motor (Schwarz GmbH) made in DE - 44kw elektrische Dauerleistung (kurzzeitig beschleunigung bis zu 60kw) Asyncron-Induktionsmaschine ohne seltene erden oder Schleifkohlen, prinzipbedingt ohne Schleppverluste, dafür mit etwas niedrigerer Effizienz. Steuerung Curtis (USA) knapp 60kwh Batteriespeicher (LiFePo4) für bis zu 300km (wenn man gaaanz vorsichtig ist) bzw. 250km Fahrstrecke @ 80km/h EVE oder vergleichbar - made in China. EU wach auf, im Gegensatz zu Öl könnte man hier unabhängig werden, Natrium Ionen Zellen laufen bei mir bereits als Batteriespeicher für Solar sehr gut und zuverlässig! Ohne seltene Erden, ohne Lithium, just Technologie (früher konnte DE sowas mal...). Ladefähig ist das Auto am Onboard-Lader (AC, Typ2) mit 6,6kw in ca. 10 Stunden oder am Schnelllader (DC, CCS oder ChaDeMo) mit bis zu 25-60kw in ca. 1-2 stunde von 10-90% - mit Temperatureinschränkungen ist aber evt. wie bei allen e-autos zu rechnen. Hier fehlen mir noch Erfahrungswerte. Dauerhaftes laden mit 20kw bei 30°C außentemperatur war aber völlig problemlos. Mehr ging aufgrund von noch fehlenden Teilen bislang nicht. alles noch alpha und mit viel canbus gebastel über software und die tüv-abnahme bzw. vollabname (werde da gut betreut) steht noch an aber es ist grundsätzlich funktionsfähig und schon ein bisschen gefahren: https://cloud.munex.de/d/c6066cda80504b8e8b8b/files/?p=%2FVID_20250827_163736-komprimiert.mp4 ...in der Hoffnung das vielleicht jemand Lust hat mit zu spielen könnte mir auch Kits oder Betreung beim Umbau vorstellen, aber die Arbeitszeit ist wirklich schon nicht wenig (!), das dürft ihr schön selber machen Was toll ist im Vergleich zu fertigen E-Autos: alles ist viel simpler ohne tausend Funktionen und Mäusekino überall. Schlüssel rein, "Zündung" an, Richtungs-Schalter auf voraus oder zurück, Strompedal -> fahren. Bremse braucht man dank reku auch nicht mehr, also one-pedal-driving. Das ist wirklich alles sehr easy und gut nachvollziehbar. Von außen oder innen am Amaturenbrett sieht man fast keinen Hinweis das es ein E-Auto ist. Auch die original-Tankanzeige kann weiter genutzt werden. Tempomat und ein paar andere Sachen sind natürlich easy umzusetzen, falls man das will. Im Vergleich zu vielen Autos und E-Autos startet der Kram auch bei leerer 12V Batterie 😉 Getriebe braucht nur noch den 3. Gang (also die Hauptübersetzung) der Rest fliegt raus. Kupplung ersatzlos gestrichen. Öl darf dann gerne noch dünner werden da max. Temp Getriebe 35°C und zu syncronisieren gibts halt auch nix mehr ...also nicht falsch verstehen - es ist noch einiges zu tun und noch nicht alles praxistauglich aber die jetzt noch vorhandenen Probleme sollten lösbar sein. Ich bin jedenfalls schon eine Woche damit unterwegs gewesen ohne Probleme, wenn man vom CCS Ladestandard und dessen Komplexität einmal absieht, das hat etwas gedauert das zu verstehen. Das System arbeitet vollständig Luftgekühlt und ist daher vergleichsweise preiswert und einfach. Eine Getriebeübersetzungsänderung + vernünftige Instandsetzung von Getriebe + Motor (nein ich rede nicht von Kolben die aktuell am Markt verkauft werden und die leider doppelt so schwer sind wie originale und auch sonnst nix taugen bzw. nach 20k km wieder im Ar... sind) ist insgesamt teurer! Y4 oder Y5, Getriebe müssten nicht umgebaut werden den der E-Motor dreht 6000 RPM problemlos. Auch Wichtig: es wurden keine Originalteile unbrauchbar gemacht oder geändert. Alles ist rückbaubar auf konventionellen Antrieb falls man das irgendwann wünscht. gruß mario PS: danke an Dirk für die tolle Betreuung und das ich seine Werkstatt verwüsten durfte! [edit] Bezüglich der Frage nach der Lautstärke: Jeder der den HY mal auf der Autobahn gefahren ist hört jetzt einfach nichts mehr. Jeder normale Mensch vernimmt ein leises surren, das aber Spass macht und die Wind und Fahrtgeräusche sind definitiv das größere "Problem" (siehe Video!), da merkt man dann das hier und da schon länger was lose war... [/edit] [edit2] noch ein paar bilder bezüglich fragen zum einbau der akkus: vorne ist er sonnst viel zu leicht, der e-motor selbst wiegt 2/3 weniger als der Originalmotor daher muss vorne Gewicht auf die Vorderachse. Dann natürlich dort wo der tank war und natürlich in den beiden großen Bodenfächern, das ist aber noch nicht fertig. [/edit2]
  22. fredo
    23 Punkte
    Fast 10 Jahre her die Aufnahme, der Alltags-CX in der Mitte (die "Schrottkarre") längst gequadert, der rote GTi ist ganz in der Nähe bei einem neuen Besitzer unterwegs, der silberne 20TRE ebenfalls verkauft, kurz drauf übers Forum nochmals verkauft - und dann verliert sich die Spur. Zwischendurch BX probiert, Xantia probiert, XM probiert, W124 probiert, E28 probiert, Sierra probiert, Elektro-Nissan probiert, und wie sieht es heute aus?
  23. ringelhuth
    23 Punkte
    Hallo BX-Freunde, darf ich Euch ein neues Clubmitglied vorstellen? Diesen schönen BX 16 TGI Break habe ich mir in Kiel "geholt", nicht gerade in der Nachbarschaft, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Überführung nach Erding in drei Etappen war ein Abenteuer. Nicht nur, dass fast permanent die Ladekontrollleuchte glomm (siehe entsprechender Fred "BX Lima schwächelt"), zu allem Überfluss hatten wir in den endlosen Weiten Niedersachsens (Raum Gifhorn) auch noch eine Reifenpanne. Hatte ich mit einem BX noch nie, und ich hatte schon einige BXe. Deshalb wusste ich nicht, ahem, dass sich in gepflegten Fahrzeugen im Ersatzrad ein Wagenheber verbirgt. Hätte das Rad also selbst wechseln können, zumal alle vier Schrauben aufgingen, aber der ADAC war schon verständigt. Tja, die letzte lange Etappe von 550 Kilometern hat er letztlich bravourös gemeistert. Fährt sich und federt comme il faut, auch die Karosse sieht gut aus, von ein paar kleinen Macken und Kratzern abgesehen. Der Weg hat sich gelohnt, denke ich mal. Und hoffe, dass Ihr das auch so seht... . Viele Grüße R.
  24. Xantia-Luggi
    Hallo zusammen, letztes Wochenende war ich spontan nach Paris unterwegs, da durfte ein Besuch im Conservatoire Citroën, dem Werksmuseum unserer Liebblings-Automarke, natürlich nicht fehlen. Ich bin am Samstag gegen 08:00 Uhr in Würzburg gestartet und war um ca. 14:30 Uhr auf dem ehemaligen Werksgelände am Museum in Aulnay-sous-Bois, einem Vorort von Paris. Zunächst wusste ich nicht, ob überhaupt noch Tickets für diesen Tag verfügbar waren, da online keine Tickets mehr für Samstage reserviert werden konnten. Da es aber mein dritter Besuch im Conservatoire war, wusste ich, dass üblicherweise kaum Besucher im Museum sind. So war es auch diesmal, ich war ca. eine Stunde lang komplett alleine, später kamen dann noch zwei Familien hinzu. Der Eintritt beträgt übrigens 10€, dafür bekommt man dann folgendes zu sehen: Die 2CV Prototypen aus den 30er-Jahren, eine Ente ist restauriert, die restlichen im Originalzustand: Es stehen um die 40 Enten im Museum, jede einzelne hier zu zeigen wäre natürlich Quatsch. Die erste im Bild ist die dritte gebaute Serienente. Mit der gelben James Bond Ente war Roger Moore im Bond „In tödlicher Mission“ unterwegs, sie erhielt für die Dreharbeiten einen Überrollkäfig und einen stärkeren Motor aus einem GS. Natürlich gab es auch zahlreiche DS und SM zu bestaunen, auch einige durchaus besondere uns seltene Exemplare. Die weiße DS ist eine der ersten überhaupt gebauten aus dem Jahr 1955. Kurzer Zwischenstopp am Élysée-Palast. Hier gab es die ehemaligen (originalen!) Präsidentenlimousinen der vergangenen Jahrzehnte zu sehen, inklusive C6, DS5 und DS7. Auch aus der Nutzfahrzeugreihe waren ein paar schöne Exemplare zu sehen. Rechts vom TUB steht ein geschrumpfter HY, er hätte eigentlich in Serie gebaut werden sollen, jedoch wurde stattdessen dann die Kastenversion des 2CV produziert. GS und ein Prototyp des CX wenn ich mich nicht irre: Diverse Visa. Man beachte die Plakate und Schilder, welche überall von der Decke herabhängen. Das wahrscheinlich Interessanteste im Ganzen conservatoire dürften die diversen Prototypen sein, viele von ihnen sind natürlich Unikate. Der Helikopter und die Traktoren sind die wohl ungewöhnlichsten Ausstellungsstücke. Der Helikopter wurde in den 1970er Jahren gebaut und ist mit einem Wankelmotor ausgestattet. Mein persönliches Lieblingsfahrzeug ist allerdings der Activa 1 Prototyp von 1988 mit Allradlenkung und AFS, wie es später im Xantia Activa in Serie verbaut wurde. Bei meinem letzen Besuch 2018 fragte ich den Mechaniker im Museum, ob ich denn mal unter die Haube des Activa schauen dürfte. Er zögerte keinen Moment und öffnete die Motorhaube für mich, das ist der Vorteil, wenn im Museum nichts los ist. In den Kofferraum des XM Multimedia durfte ich auch einen Blick werfen, er war voll mit Tastaturen, Anleitungen und weiteren Multimedia spezifischen Teilen aus diversen dieser Fahrzeuge… Für alle Loeb-Fans noch ein Foto aus der Rallyeabteilung: Zum Abschluss noch ein Foto meines Xantias vor dem Conservatoire. Er hat die ca. 1300km ohne Probleme absolviert. Fazit: ein Besuch im Conservatoire lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man schon mal dort war gibt es jedes Mal etwas Neues zu entdecken. Die ausgestellten Fahrzeuge wechseln teilweise auch, denn es gibt noch einen Reservebestand. Das Museum ist für jeden Citroën-Fan ein absolutes Muss! Hier stehen alle wichtigen Fahrzeuge der Firmengeschichte. Leider sind die Fahrzeuge teilweise sehr eng gestellt, das ist der Tatsache geschuldet, dass das Conservatoire eigentlich nur eine Garage und kein öffentliches Museum war, durch die notwendigen Corona-Maßnahmen wurden die Autos teilweise noch dichter gestellt, um einen Einbahnstraßenverkehr zu ermöglichen. Im Foyer des Museums gibt es noch einen kleinen Shop, wo allerhand Modellautos, Kleidung, Accessoires und Literatur rund um den Doppelwinkel gekauft werden können. Ich hoffe mein Bericht über das Conservatoire hat euch gefallen. Gruß Lukas Und hier noch ein paar bewegte Bilder, für alle, die das Video noch nicht kennen:
  25. Le Fourgon
    Knapp zwei Jahre hat es schon gedauert, aber nun ist sie fertig, meine kleine AZU. TÜV geprüft und zugelassen. Schweißen, Schrauben, Tüfteln, Lackieren...technisch ist sie gut überholt, von außen ist sie im Wesentlichen ziemlich authentisch und original geblieben. (jaja, die gelben Blinker und die Chromfenster, ich weiß...) Ohne das Forum wäre das so wahrscheinlich nicht möglich gewesen, und deshalb möchte ich mich heute mal bei allen bedanken, die mich bei dem Projekt unterstützt haben. Zum Beispiel mit Teilen: Mein Dank geht an Ingo, Josef, Jürgen, Knut, Leander, Michael, Michal, Paul, Sebastian, Stephan und Thomas, in alphabetischer Reihenfolge und ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Ich habe gute Tipps bekommen und bedanke ich mich für wertvolle Ratschläge besonders herzlich beim Stolberger Citroën-Stammtisch! Aber auch ohne die guten Beiträge z. B. von Uli, Kai und Roland hier im Forum wäre mein Projekt sicher nicht so schnell gediehen, daher auch an alle einen herzlichen Dank, die meine Fragen beantwortet haben und durch deren Beiträge ich gelernt habe. Anbei noch ein paar Fotos für die, dies interessiert: Liebe Grüße und viel Spaß an alle, die an ähnlichen Projekten arbeiten, Bert
  26. admin
    23 Punkte
    Hallo zusammen, gestern morgen wurde ein Update für die Forensoftware installiert, das nicht mehr kompatibel zu unserem aktuellen Template war. Leider war das vorher nicht abzusehen. Durch die Inkompatibilität waren wir seit gestern offline. Ich hatte die Wahl zwischen einer Datenrücksicherung vom Stand von vorgestern und dem Erstellen eines neuen, kompatiblen Templates. Da habe ich mich für Letzteres entschieden. Sorry für den Ausfall. Wir sind jetzt aber wieder mit allen Softwarekomponenten up to date und ich hoffe, dass das so nicht mehr vorkommt. Viele Grüße, Martin
  27. bx-basis
    Nachdem unser kleine Treckerchen schon einige Monate bei uns ist hat er es verdient auch mal vorgestellt zu werden. Anfang des Jahres haben wir uns auf die Suche ach einem bezahlbaren Kleinwagen für den Alltag gemacht weil sowohl 2CV als auch CX Limousine dafür zu schade und teilweise zu unpraktisch sind. Aufgrund unheilbarer Citroënitis beschränkte sich die Suche natürlich auf Wägelchen wie AX und Saxo, die hierzulande allerdings recht teuer gehandelt werden. Eines Tages im März tauchte dann bei LBC ein dunkelblauer AX auf, 5türer, Sondermodell SPOT, 1,5 Liter Diesel mit gut 160tkm für nur 500€. Der Kontakt zum Verkäufer war recht einsilbig, trotzdem machten wir uns auf nach Lyon um das gute Stück zu betrachten. Dort angekommen wartete ein rundum liebevoll verbeulter AX mit einem sehr netten Besitzer auf uns. Eine erste Sichtprüfung ergab quasi Null Rost, den üblichen Wartungsstau und ein schief stehendes Hinterrad. Die Probefahrt offenbarte massiv ausgeschlagene Stabilager vorne, ansonsten lief das Ding aber echt gut. Also kurz überlegt, dann darauf geeinigt den Wagen 2 Tage später für den geforderten Preis von 500€ ohne contrôle technique abzuholen. So wechselte das gute Stück dann unter einer Eisenbahnbrücke mitten in Lyon seinen Besitzer... Zu Hause gab es dann erstmal neuen Zahnriemensatz nebst Wasserpumpe, neues Motoröl, einen neuen Luftfilter und ein neues Thermoelement für die Kaltstartanhebung. Um das ohrenbetäubende Klappern zu beseitigen kamen alle 4 Stabilisatorgummis neu, da waren nur noch wenige Fragmente vorhanden. Wenig später bekam er neue Glühkerzen,und eine neue Ventildeckeldichtung, das Thermoelement an der Dieselvorwärmung bekam neue O-Ringe und folglich wurde auch der originale Dieselfilter mit neuem Filterelement wieder angeschlossen - bis dahin war lediglich ein Benzinleitungsfilter montiert.. Für die Optik gab es noch neue Blinker und Rückleuchten, die Bilux-Leuchtmittel wurden gegen H4 mit Bilux-Sockel getauscht. So ging es dann zur contrôle technique wo wie erwartet die Hinterachse sowie ein abgefahrener Reifen hinten bemängelt wurden - aber immerhin konnten wir ihn nun ummelden. Wenig später brachte UPS dann eine komplette Hinterachse die sehr zu meiner Freude ohne böse Überraschungen zu tauschen war. Die Bremsen waren - genau wie an der Vorderachse - neuwertig so daß außer der Achse wirklich nichts getauscht werden mußte. Mit der neuen Achse ging es dann zum Reifendienst um 2 neue Reifen zu montieren, die Nachuntersuchung zur CT bestand der AX dann auch ohne Probleme. Tja, und seitdem läuft die kleine Kiste einfach nur, mittlerweile sind zu den 161.000km beim Kauf gute 7000km dazugekommen. Er klingt nach dem Kaltstart wie ein alter Trecker, das legt sich aber recht schnell. Im Innenraum ist der Motor nur sehr dezent zu hören, die Dämmung ist für so ein Leichtgewicht erstaunlich gut. Die 58 PS sorgen für ausreichend zügiges Vorankommen, selbst an Steigungen wirkt das ganze erstaunlich souverän. Auch für Schnellstraßen und Autobahnen ist der AX vollkommen ausreichend motorisiert. Den Verbrauch habe ich nur 1x ermittelt, da lag er bei 4,2l/100km - bei nicht unbedingt bewußt sparsamer Fahrweise. Theoretisch hat das Ding damit eine Reichweite von rund 1000km. Zwischendurch wollte der Kangoo einer Freundin den AX aus dem Verkehr ziehen indem er rückwärts in die linke Seite rollte, aber Seitenteil und Tür ließen sich mit wenig Aufwand wieder so weit ausbeulen daß es gut zum Rest der verdengelten Kiste paßt. Ein gebrauchter Türgriff war zudem direkt im Dorf aufzutreiben, das bleibt jetzt so... Meine Frau liebt ihren kleinen AX, kann sie damit doch völlig bedenkenlos auf jedem Supermarktparkplatz parken ohne Angst haben zu müssen daß ihr jemand da rein fährt - bei der Kiste ist es nämlich einfach völlig egal...
  28. RoteZora
    Hallo liebe Citroënisten und Foristen! Natürlich ist das Leben in unserer Doppelwinkelgemeinschaft und in diesem Forum das schönste, was man sich vorstellen kann! Dennoch sind wir alle Menschen und bekanntlich endet unser Leben zwangsweise irgendwann mit dem Tode. Am 28. Februar 2025 verstarb unser ACCM Torsten Dupke. Die Erschütterung im ACC, in der Xantia-Szene sowie in der gesamten Citroën-Gemeinde war groß. Das zeigte sich auch auf der Trauerfeier, zu der knapp 50 Wegbegleiter erschienen. Sein Tod war Anlass für uns im ACC darüber nachzudenken, wie wir das Leben und Wirken verdienter Mitglieder dauerhaft würdigen können. Und genau deshalb wollen wir in hier im Unterforum „Nachrufe und Trauernachrichten“ so etwas wie einen Ort der Erinnerung einrichten. In dieser "Ahnengalerie" möchten wir Menschen gedenken, die sich um den André-Citroën Club (ACC), das Forum oder ganz einfach um die Citroën-Szene verdient gemacht haben. Die Beiträge sollen das Leben des Verstorbenen würdigen und mit maximal drei bis fünf Bildern versehen werden. Geplant ist, dass hier jeder einen Beitrag veröffentlichen darf. Allerdings behalten wir uns vor, die Beiträge vor Veröffentlichung zu prüfen. Betreut wird dieses Forum zunächst von ACCM Kugelblitz Fred Allendorf und ACCM RoteZora Jörg Eberling. Für die Bilder brauchen wir zwingend einen Nachweis der Urheberrechte! Dazu reicht es, wenn ihr uns den Namen des Fotografen nennt, der dann seine Zustimmung zur Veröffentlichung gibt. Uns ist natürlich klar, dass sich nicht jeder befähigt fühlt einen würdigen Nachruf zu schreiben. Dennoch soll aber gerne an einen verdienten Menschen erinnert werden. OK, es gibt einen Weg, diese Herausforderung zu bewältigen: ihr schreibt einfach eine private Nachricht (PN) an ACCM RoteZora. Der meldet sich dann bei euch und Ihr erzählt ihm etwas zu dem Menschen, den es zu würdigen gilt. Wir fassen Deine Erzählungen in passende Worte zusammen und stimmen den Beitrag mit Dir ab. So könnt ihr auch ohne schriftstellerische Fähigkeiten für einen Beitrag sorgen. Jörg Eberling
  29. Xantia-Luggi
    Hallo zusammen, nahezu täglich werde ich gefragt, wie es dazu kommt, dass ein so junger Kerl wie ich diese alten französichen Autos so gerne fährt. Kurz und knapp: ich habe diese Krankheit vererbt bekommen. Wie es dazu kommen konnte und wieso meine Familie nichts dagegen tut möchte ich euch hier kurz erzählen. Dazu reisen wir zunächst zurück ins Jahr 1962: Meine Großeltern hatten zuvor eine Isetta, als krasses Kontrastprogramm kam dann bald eine DS als Ersatz. (oder ist es eine ID?) In der Mitte des Fotos ist meine Oma abgebildet, die anderen beiden gehören nicht zur Familie. Doch die Freude an der DS wehrte nicht lange, 1964 oder 1965 dann das, mein Opa hatte einen schweren Unfall mit der DS. Und ja, der junge Herr, der da nahezu unverletzt neben der völlig zerstörten DS steht ist mein Opa. Parallel zur DS hatten meine Großeltern auch immer die ein oder andere Ente, hier ein Familienfoto von ca. 1967 mit Oma, Opa, Tante und Onkel: Nach dem Totalschaden der DS musste natürlich Ersatz her, hier Oma mit Tante und Onkel in Eibelstadt bei Würzburg: Zu fünft mit der Ente in den Sommerurlaub? Damals überhaupt kein Problem, bis nach Italien ging es so, ein Schlauchboot lag auch noch im Fußraum vor der Rückbank. Und das obwohl die DS wesentlich geräumiger gewesen wäre! Hier war nun auch mein Vater auf der Welt: Bei Rothenburg ob der Tauber: Eine nicht ganz alltägliche Ente gab es dann zwischenzeitlich auch mal bei meinen Großeltern: Hier könnte man jetzt vermutlich noch viele, viele weitere Fotos von den diversen Enten zeigen, aber ich möchte euch ja nicht langweilen. Als DS-Nachfolger kam in den 80ern dann ein CX in die Familie, von diesem habe ich aber gerade kein Bild zur Hand, wird eventuell noch nachgereicht. Da mein Vater und seine beiden Geschwister nun auch von dem Virus befallen waren fuhren sie natürlich auch gerne die Autos der Eltern. Zum 18. Geburtstag wurde meinem Vater von seiner Großmutter eine fabrikneue Ente versprochen, letztendlich wurde es aber "nur" eine gebrauchte. Mein Vater hatte dann den ein oder anderen Ausrutscher und fuhr zwischenzeitlich T3 und Mercedes, hat sich dann aber wieder berappelt und sich wieder eine Ente gekauft. Insgesamt dürfte alleine mein Vater mehr als 20 Enten gehabt haben, zu Hochzeiten waren es 12 gleichzeitig. Später hatte mein Vater dann noch zwei GSA. Der kleine Lukas mit GSA: 1999 war es dann endlich soweit, ich bekam meine erste eigene Ente zum Geburtstag geschenkt. Im Maßstab 1:1. So stand es zumindest damals im Blatt des Entenstammtisches. Mein ganzer Stolz: Hier meine Tante, meine Mutter und ich mit meiner ersten eigenen Ente (links) und mit der Ente meiner Tante, die ich 2018 dann tatsächlich übernommen habe. Alle, bis auf die Enten sind unvorteilhaft getroffen: Die Hochzeit meiner Eltern war auch von Enten geprägt, ca. 10 Stück waren da. Das Hochzeitsauto wa... Ach, lassen wir´s besser. Die Acadiane war eine von zweien meiner Tante, die neben Ente und Berlingo genutzt wurden: Der kleine Lukas mit seiner Oma: Nachdem ich zum ersten Geburtstag ja bereits eine richtige Ente zum Geburtstag bekam, bekam ich in den folgenden Jahren (das ist übrigens bis heute so!) immer einen Entenkuchen gebacken: Da eine Ente nicht zum Ziehen eines großen Wohnwagens gemacht ist, kam ca. 2003 ein Xantia HDi als Reisemobil dazu. Hier mein Bruder und ich auf dem Campingplatz mit BX und Xantia. Der BX stand nur zufällig da, böse Zungen behaupten das Bild entstand der Autos wegen Den Xantia hatten wir dann bis 2014, abgelöst wurde er von einem C4 GP. Als ich dann 2016 18 Jahre alt wurde, wollte ich unbedingt einen Xantia haben. Und eine Ente. Den Xantia habe ich einige Monate vor meinem 18. Geburtstag dann zusammen mit meinem Vater abgeholt, man, das war ein Erlebnis! Das erste eigene Auto, das war ein Tag! Den Xantia hat mir dann mein Vater zum 18. geschenkt, meine Mutter ein Jahr Versicherung für das Auto. (Die Versicherung für ein Jahr war übrigens teurer als der Xantia selbst!) 2019 wurde meine Oma 80 Jahre alt, wir haben sie damals mit einer ausgeliehenen DS überrascht und abgeholt: Das Traumauto meiner Oma ist übrigens der Traction, sie hat mehrere Modellautos davon in ihrer Wohnung stehen. Wie ihr wisst fahre ich den Xantia bis heute, 2017 kam dann noch ein XM dazu, dieser ist inzwischen verkauft und 2018 habe ich wie bereits erwähnt die Ente meiner Tante übernommen. Und seit gestern bin ich stolzer Besitzer einer DS. Ihr seht schon, ich denke die Frage, wieso ich auf diese alten Kisten stehe ist beantwortet... Danke an @ACCM Martin Klinger für die Inspiration Gruß Lukas
  30. silver696
    Unser Scheunenfund ist ca vier Wochen alt und hilft schon beim architektieren. 😊
  31. ACCM MarkusInHof
    >> 30 << Fünf Jahre nach der >> 25 << geht's weiter – diesmal, wen wundert's, nicht ganz so ausufernd. Das Fazit für diese Zeitspanne vorweg: Mehr Theorie als Praxis, mehr Forschen als Fahren … Trefferquote von Prognosen, die fünf Jahre alt sind Anknüpfend am Epilog von Teil 1 (siehe oben) ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt festzustellen: • Der Vergaser wurde überholt. • Der Hydraulikdruckschalter wurde repariert. • Statt neuen Michelins gab es neue Vredesteins. • Die Edelstahlblinker sehen sehr schick aus. ☺️ Schöne Ausfahrten, angenehme Begegnungen und nette Anekdoten jedoch gab es in den letzten fünf Jahren kaum, denn 2016 fiel der Wagen in eine Art Dornröschenschlaf. Die Fach(!)werkstatt und ihr Opfer Das Grauen begann vor vier Jahren, als nach einem Fach(!)werkstattaufenthalt die Kupplung nicht mehr so richtig funktionieren wollte: Beim Einkuppeln kam einem das Pedal tendenziell sprunghaft entgegen, mit dem Effekt, dass der Wagen ebensolche Sprünge machte. Unterm Fahren war das kein großes Problem, nur beim Anfahren und vor allem beim Rangieren war das sehr unangenehm. Die daraufhin erfolgten zwei Nachbesserungsversuche seitens derselben Fach(!)werkstatt brachten keinerlei Verbesserung, mit dem Ergebnis, dass ich ein wenig die Lust am Wagen verlor und er hauptsächlich in seiner Ecke vor sich hin kümmerte: 2018 legte der Wagen nur 350 km zurück, 2019 immerhin 370 km, im ersten Halbjahr 2020 nicht mal 100 km… Mitte 2020 dann nahm ich erneut Anlauf, suchte geballte Kompetenz und fand sie schlussendlich auch: Die volle Funktionalität konnte wiederhergestellt werden und das Fahren macht nun wieder große Freude! ☺️ Und was war es nun? Es war der Schlag (0,3mm) der Getriebeeingangswelle, die höchstwahrscheinlich 2016 beim Getriebeaus- oder -einbau "verbogen" wurde. So etwas kann passieren – und freilich unterstelle ich auch keinerlei Absicht –, aber dass der Fehler bei zwei "Reklamationsterminen" nicht gefunden wurde, hat bei mir, wen überrascht's, Auswirkungen auf der kognitiven, emotionalen sowie Verhaltensebene, um's mal ebenso hochtrabend wie allgemeinkonkret zu formulieren. Den Rest darf sich jeder gerne selbst (dazu)denken … DSuper5? DSpécial? DS23? Préfecture? Was denn nun? – Teil 2 Der Stand im Jahre 2015 war: Ich wusste, dass der Wagen eine Zeitlang im Vatikan auf einen Schweizergardisten zugelassen war, und hatte diesem Gardisten auch über die "Vereinigung ehemaliger päpstlicher Schweizergardisten" eine Nachricht zukommen lassen – bis dato ohne Antwort. Aber im Februar 2018 geschah es dann doch: Die Exfrau dieses ehemaligen Gardisten, nennen wir sie Frau C., nahm per E-Mail Kontakt mit mir auf, nachdem mein Brief dort wieder aufgetaucht war. (Der nachvollziehbare Grund für die späte Antwort ist mir zwar bekannt, aber ich möchte diesen hier in aller Öffentlichkeit nicht ausbreiten.) Interessanterweise war Frau C. sogar hier in Nordbayern aufgewachsen, und – ich zitiere: "auch ich kenne den wunderschönen schwarzen Citroen sehr gut, wir nannten ihn mit Freude 'unser Wohnzimmerauto'!" 1990, als die beiden verlobt waren, waren sie mit der DS im Heimaturlaub (in Frau C.s Heimat wohlgemerkt, also in Nordbayern) und hatten diese zum Verkauf annonciert – damals noch ganz klassisch in der regionalen Tageszeitung. Ich zitiere erneut: "Es war schon wieder gepackt zur Abreise damals, plötzlich kam noch ein Anruf und tatsächlich konnten wir alles wieder ausladen und verkauften das Auto an Herrn Dr. G. […] Herr Dr. G. hat das Wohnzimmerauto dann wohl nicht lange behalten", denn er verkaufte es, ohne es jemals zugelassen zu haben, relativ zeitnah an mich (mit gutem Gewinn, wie sich jüngst herausstellte) und der Kreis schließt sich – zumindest zum Ende hin. Wie aber war der Anfang? Frau C. hatte mir weiterhin geschrieben, dass die DS vor ihrem damaligen Mann einem Angestellten der vatikanischen Post gehörte, der sie wiederum einem Botschafter abgekauft hatte. Meine Neugier erfuhr einen kräftigen Schub. ☺️ Aber wie weiter? Mir fiel wieder ein, dass ja Citroën selbst zur Klärung beitragen konnte! Und so nahm ich im März 2018 Kontakt zum Citroën-Archiv in Herimoncourt auf und "bestellte" alle Informationen, die bzgl. meines Wagens verfügbar waren. Es ging ein wenig hin und her – und eine für mich bemerkenswerte Vermutung seitens des Archiv-Mitarbeiters war: "This car seems to be a "bitsa", a bit of this and a bit of that." Erfreulicherweise jedoch bekam ich eine Kopie der Originalrechnung (wobei Google mit dem Namen des Bestellers (zunächst) nichts anfangen konnte) und wurde an das "Centro Documentazione Storica Citroën" in Italien verwiesen. Treffer! Zunächst wurde mir ausführlich erläutert, welche Details so nicht mit der Serienausstattung übereinstimmen – und das waren eine Menge! (siehe dazu auch Teil 1 weiter oben) –, aber dann kam folgende Feststellung: "Without any doubt, it's a 'commande spéciale': an order by a special customer that want a car out of standard." Aha! Und nach ein wenig weiterer Konversation fiel endlich der Groschen: Der Name des Bestellers ging nicht eindeutig aus der Rechnung hervor, und mit einer etwas anderen Lesart (der Grund für die zunächst falsche Fährte war ein verschwommener Buchstabe …) entpuppte sich, Internet sei Dank, der Erstbesitzer als der damalige, leider bereits verstorbene Botschafter der Elfenbeinküste in Rom! Zählt man diese Tatsache mit der – "without any doubt"! – "commande spéciale" zusammen, wird aus dem vermeintlichen Ausstattungsdurcheinander und der somit mutmaßlich "verhunzten" DS eine äußerst plausible Geschichte und ein stimmiger Wagen. Und somit ist die Historie der Besitzer komplett: 1. Botschafter der Republik Côte d’Ivoire in Italien (1972 bis 1986 oder 1987) 2. Angestellter der vatikanischen Post (1986 oder 1987 bis 1988) 3. Schweizergardist (1988 bis 1990) 4. Herr Dr. G. in Nordbayern (1990; keine Zulassung) 5. meinereiner (1990 bis heute) Voilà! – oder auch: Ecco! Und am 3. Oktober 2020 fanden sich der ehemalige Schweizergardist sowie seine ehemalige Frau in Hof ein, um ihrer ehemaligen DS und mir die Ehre zu erweisen – vielen Dank an Euch beide an dieser Stelle, es hat mich sehr gefreut, Euch kennenlernen und Anekdoten hören zu dürfen! Was sonst noch geschah Viel unterwegs war der Wagen (aus bekanntem Grunde) zwar nicht, aber die jüngste Begebenheit, die mir einfällt, hat mit der "Gesamtsituation 2020" zu tun: Wie in vielen anderen Städten auch gab es bei uns in diesem Jahr über mehrere Sommermonate hinweg ein Autokino, und einmal mit der DS ein solches zu besuchen, erschien schon sehr verlockend. Und so hoppelten wir im Juli los. (Das war noch vor der Reparatur der Getriebeeingangswelle.) Ohne mein Zutun schaffte es Madame dann völlig selbständig in die Zeitung, denn während das Foto aufgenommen wurde, stand ich an der Bratwurstbude … (Nach meiner Rückkehr zum Wagen wurde ich natürlich gefragt, ob die Veröffentlichung des Fotos in Ordnung wäre – kann man da "nein" sagen? 😉) Erfreulichkeit Nr. 1 am Rande: Fünf bis sechs Autos weiter rechts stand ebenfalls eine schwarze DS. Erfreulichkeit Nr. 2 am Rande: Eine Freundin von Frau C. (siehe oben) erkannte den Wagen in der hiesigen Zeitung am "V" hinten drauf – nach über 30 Jahren! Mal sehen, was es in fünf Jahren zu berichten gibt. Wiederum danke fürs Lesen! Salut, Markus
  32. bx-basis
    Nachdem ich durch einen unnötigen Fahrfehler meinen 19 TZD Break hoffnungslos zerknittert habe musste zügig was neues her. Das Angebot an BX Break ist auch in Frankreich mehr als übersichtlich, so habe ich quasi den erstbesten gekauft, der stand nur 400km von hier... Da ist er. Ein Image Break mit dem 51kW Saugdiesel, 320.000km, EZ 05/91 aus Familien-Erstbesitz (Vater und Sohn). Angeboten für 2000€, nach Aufzeigen der großen Roststellen dann für 1400€ mitgenommen, als Zugabe gab es Winterräder die ebenso schlecht sind wie die Sommerräder und 1 Satz Lizarte-Kugeln. Die 400km nach Hause hat er gut gemeistert. Hier bekam er neues Motoröl, Öl-, Luft- und Dieselfilter und die frisch gefüllten Kugeln aus dem Wrack sowie dessen Winterräder und die erst kürzlich montierte linke Koppelstange. Es ist noch viel dran zu tun, beide Seitenteile hinten sind durch, die Radhäuser vorne und mindestens eine Schwellerspitze. Dann soll er noch einiges an Ausstattung vom alten BX erben sowie das lange Getriebe, wird vermutlich ein längeres Sommerprojekt das ganze. Ich werde berichten, es sei denn hier wird wieder alles mit Spam vollgeschrieben...
  33. 5imon.
    Vorgestern war es soweit: ich durfte meinen neuen BX abholen, nachdem sich die Fehlersuche und Reparatur des ABS beim Verkäufer noch etwas hingezogen hatte. Ich war schon lange latent auf der Suche nach einem BX, der meine wohl einschneidendste Citroën-Kindheitserinnerung ist: das erste Citroën-Modell, dessen Einführung ich bewusst miterlebt hatte. Das macht mich bis heute zu einem BX-Fan, ohne dass ich allerdings je einen besessen hätte. 2005 habe ich einmal einen 16V angeschaut, habe dann aber angesichts des Geräuschpegels auf seinen Einsatz als Daily Driver (2 × 40 km Autobahn) verzichtet. Ich trauere ihm aber immer noch ab und zu nach. Interessante Modelle in meinem Beuteschema sind entweder ganz frühe Exemplare oder solche, die spezielle / seltene Varianten verkörpern, idealerweise mit einer nicht alltäglichen Farbe. Über einen solchen bin ich dann im letzten November gestolpert: einen GTi 4WD von 1990 mit nur 78'000 km auf dem Zähler und im schönsten Hellblau, das man sich vorstellen kann. Angepriesen wurde es als "Monzablau", so eine Farbe habe ich aber bei Citroën nirgends gefunden. In diesem Jahrgang muss es wohl bleu olympe sein. Ein 4WD, der nicht rot, weiss oder grau ist, dazu mit überschaubarer Laufleistung und mit der Aussicht auf Veteranenzulassung (was ungefähr dem deutschen H-Kennzeichen entsprechen dürfte). Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Der Aspekt "Leichtsinn" kommt dann in Spiel, wenn man sich etwas über den 4WD informiert. Die Schwäche der Getriebewellen ist bekannt. Ich habe mich trotzdem entschlossen, das Wagnis einzugehen. Der Wagen wurde offenbar sehr pfleglich behandelt, und beim Probefahren sind mir keine Auffälligkeiten aus dem Antriebsstrang aufgefallen. Ich bin allerdings nicht der grosse Kenner... Nun hoffe ich, dass das Ganze noch etwas durchhält. Viele Kilometer werde ich nicht zurücklegen (der Veteran ist ohnehin auf 3000 p.a. limitiert), und Bergbauerneinsatz im Gelände und auf Schnee ist auch nicht geplant. Eine Quelle für potentielle Ersatzwellen habe ich vermutlich auch schon – Zustand derselben allerdings noch nicht bekannt. In den letzten zwei Tagen stand dann die Überführung in meine Heimat, eine kleine Fototour und noch ein paar Besorgungen an. Nach kurzer Eingewöhnungsphase habe ich die ersten 250 km schon mal genossen. Der Wagen liegt natürlich etwas straffer als meine alten GS und CX, aber das typische Citroën-Fahrgefühl ist trotzdem da. Dank des wirklich exzellent erhaltenen Innenraums ist der Wohlfühlfaktor ausserordentlich hoch. Einzig der Geräuschpegel hat mich anfangs etwas erschreckt, habe ich doch die letzten 12 Autojahre praktisch nur im C6 verbracht. Man gewöhnt sich allerdings auch wieder daran. Lange Autobahntouren werden nicht zu meinen bevorzugten Unternehmungen mit den BX gehören. Ein Bisschen was zu tun gibt es natürlich auch noch. Die Räder entsprechen noch nicht meinem Ideal. Die Radkappen, die bei dem Auto dabei waren, habe ich aus mehrerlei Gründen gleich entsorgt: die Dinger mit den 12 ovalen Vertiefungen (einfarbige Version) haben mir noch nie gefallen, vermutlich entsprechen sie nicht dem Jahrgang, sie waren in einem unansehnlichen Zustand und es gab auch nur noch 3 Stück davon. Für den Sommer werde ich mich wohl nach den GTi-Alus umsehen, und die vorhandenen Räder werden Deckel erhalten – welche, muss ich noch herausfinden. Zudem möchte ich vielleicht als farbliches Kontrastprogramm zum Hellblau noch etwas Gelb in den vorderen Bereich bringen in Form von Nebelscheinwerfern und Scheinwerferbirnen. Ich habe auch den Eindruck bekommen, dass der Wagen etwas hoch steht, vor allem hinten. Ich habe allerdings sehr wenig Vergleichsmaterial. Eine Messung wird zeigen, ob das so ist und gegebenenfalls korrigiert werden muss. Hier noch etwas Bildmaterial zum Geniessen:
  34. Kugelblitz
    Hallo liebe Mitforisten, das ACC Team freut sich wie Bolle, euch an Pfingsten 2025 zu einem sehr besonderen Treffen einzuladen: Nach wirklich jahrelangen Gesprächen und viel, viel Überzeugungsarbeit ist es uns gelungen Marie und Franz Peters - die Eigentümer der europaweit bekannten Citroën Sammlung von über 120 Fahrzeugen – davon zu überzeugen, inmitten ihres Depotdroms ein Citroën-Treffen stattfinden zu lassen! Vom Donnertag, 5. Juni bis Montag, 9. Juni 2025 trifft sich nun der André-Citroën-Club zu seinem 55. Pfingsttreffen auf einem ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr, mitten im Wald im bayrischen 84048 Mainburg-Sandelzhausen. Das Herz der Hallertau mit dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt liegt im Dreieck zwischen Ingolstadt (45 km), Regensburg (58 km) und München (71 km). Kleiner Tipp an alle Interessierten: Dies ist eine einmalige Gelegenheit, deshalb merkt euch diesen Termin unbedingt vor und berücksichtigt ihn in euren Urlaubsplanungen. Beim Depotdrom handelt es sich um ein reines Privatgelände in purer Natur und ohne jedwede Infrastruktur. Es gibt 16 Bunker entlang eines betonierten Rundkurses in denen die Sammlung untergebracht ist. Für das Orga- und Aufbau-Team wird es eine absolute Herausforderung, hier für unsere Mitglieder eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich genauso wohl fühlen, wie auf den Campingplätzen der vergangenen Jahre; also mit Wasser, Strom, Toiletten, Duschen und natürlich wieder lecker Essen vom Küchenteam. Aber weil das alles so viel Arbeit ist, wird es in 2025 leider nicht möglich sein, früher anzureisen oder länger zu bleiben. Einen sehr wichtigen Hinweis gibt es noch für Camper mit Chemietoiletten: Die Toiletten an Board sollten ausschließlich nachts genutzt werden. Sie müssen entweder nur mit Wasser oder mit biologisch abbaubarem Mitteln betrieben werden. Eine Entsorgung vor Ort ist nur über die normalen Toiletten möglich! Klassische Chemietoiletten können nicht auf dem Gelände entsorgt werden! Auch preislich haben wir versucht, trotz erheblicher Mehrkosten im Rahmen von aktuellen Campingplatzpreisen zu bleiben. Im Einzelnen bedeutet das pro Nacht: Auto/Zelt/1 Person, 18,- € Wohnmobil/1 Person / Strom, 25,- € Auto/Wohnwagen/1 Person / Strom, 25,- € Zusätzliche Person 10,- € Kinder bis 12, kostenfrei Hund 2,- € Tagesgäste und Hotelschläfer 10,- € (pro Tag) Zum Thema Essen steht schon fest, dass unser beliebtes Frühstücksbüffet für 6,50 € täglich ab 8:30 Uhr gewohnter Reichhaltigkeit und Qualität auch nächstes Jahr wieder zur Verfügung stehen wird. Die Abendkarte ist derzeit wie folgt geplant: Donnerstag: Käsenudeln und Salat 7,00 € oder Chilli con Carne mit Brot 8,00 € Freitag: Pellkartoffeln, Heringsdipp, Kräuterquart und Käse 8,00 € oder Gemüsesuppe mit Grießklößchen 7,00 € Samstag: Kartoffelpuffer mit Apfelmus und/oder Lachs 7,50 € oder bayrischer Leberkäse mit Kartoffelstampf, Ei und Röstzwiebeln 9,00 € Sonntag: Malzbiergulasch mit Knödeln 10,00 € oder Gemüsepfanne, Käsetaler, Mettbällchen und Soßen 9,00 € Zu allen Mahlzeiten gibt es ein Dessert. Auch Nachschlag können sich unsere Gäste holen, bis alle Kessel, Töpfe und Pfannen geleert sind. Dieser Plan erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Endgültigkeit, weil eben auch unsere Küchenfee Ulla und ihre Küchencrew in Sandelzhausen vor erheblichen Herausforderungen stehen. Zum Schluss noch ein Ausblick auf unser geplantes Programm. Geführte Besuche durch das Museum von Franz Peters werden ab Donnerstagnachmittag stattfinden. Je nach Anzahl der Teilnehmer sollten es mindestens zwei 2 Führungen pro Tag werden. Ein Aushang wird die Termine und Uhrzeiten vor Ort anzeigen. Die Teilnehmerzahl beträgt maximal 15 pro Führung. An Kosten werden 7,50 € für das Museum und 5,- € für die Führung fällig. Diese sind direkt bei Franz Peters zu bezahlen. Bis man mit ihm einmal durch alle seine Bunker durch ist vergehen bestimmt 1,5 Stunden. Darüber hinaus hat sich Reinhard Frank von der Pluriel IG bereit erklärt eine Suchfahrt durch die Region zu organisieren. Er hat uns schon einige sehenswerte Orte genannt; lasst euch also überraschen. Den genauen Zeitpunkt kennen wir noch nicht, werden aber rechtzeitig drüber informieren. Infos einstellen für Ausflüge…. Um das Treffen vorzubereiten und quasi aus den Nichts eine Wohlfühloase zu machen brauchen wir unbedingt ein Team von freiwilligen Helfern. Dieses Team reist bereits am Sonntag den 1. Juni nachmittags bzw. am 2. Juni vormittags an um bis zum Donnerstag alles fertig zu haben. Der Abbau startet dann am Montagnachmittag und sollte spätestens Dienstagvormittag abgeschlossen sein. Diejenigen, die sich berufen fühlen uns zu helfen melden sich bitte bei Sven Winter per Mail: sven.winter@andre-citroen-club.de Wir müssen wissen, wann ihr an- und abreisen könnt/wollt, damit wir euch entsprechend einplanen können. Weitere Infos folgen hier im ACC Forum, in den Ausgabe 01 & 02/2025 der ACZ und auf der Anmeldeseite www.acctreffen.de. Ziel ist es, die Anmeldung bereits im Januar 2025 freizuschalten. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme von Citroën Freunden und denen die es noch werden wollen an diesem einzigartigen Ort. Hier bitte anmelden: https://www.acctreffen.de/Pfingsttreffen-2025 Viele Grüße Das ACC Team Kleiner Surftipp: Wer sich schon vorab ein Bild von dem machen möchte was ihn im Depotdrom erwartet, dem legen wir zwei Ausgaben der Heimatgschichtn des Regionalsender münchen.tv ans Herz, die wir hier verlinken. Die Citroën-Sammlung in Mainburg (Teil 1) Die Citroën-Sammlung in Mainburg (Teil 2)
  35. ACCM Andreas Schmidt
    Kein Zufallsfund auf der Straße, sondern meiner - aber heute ist eine Erwähnung angebracht: Er hat nämlich 40. Geburtstag Viele Grüße Andreas
  36. bx-basis
    21 Punkte
    Glaube nicht daß es dazu einen Thread gibt. Ist eigentlich ganz kurz erzählt. 2021 war privat ein ziemlich besch...enes Jahr für uns, dazu der ganze COVID-Müll mit all seinen Nebenwirkungen im Freundes- und Bekanntenkreis, leztendlich hatten wir einfach die Schnauze voll vom Leben in Detschland und haben im September bechlossen nach Südfrankreich zu gehen. Also habe ich angefangen Bewerbngeen zu schreiben, hatte im März ein Vorstellungsgespräch und bekam den Job. Dann Haus verkauft, im Mai in Frankreich Häuser angeguckt und direkt eins gekauft, dann Mitte Juli BX und Ente vollgepackt und gen Süden gefahren. Seit dem 1.8. arbeite ich nun hier und seit Mitte Oktober wohnen wir in unserem Haus. Bis jetzt gefällt es uns gut, wir haben es nicht bereut...
  37. bx-basis
    21 Punkte
    Hier zum Abschluß die ersten Rastplatzfotos von der Abholung. Alles weitere dann später im entsprechenden Thread...
  38. MartinSt
    Es fällt mir inzwischen schwer, solche Sätze wie deinen zweiten, zu ignorieren. Spar dir solche Ergüsse bitte für deinen afd Stammtisch auf. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
  39. Carsten
    Naja, knapp, aber vor nun auch schon wieder 10 Jahren schon noch machbar für einen Familienvater mit dem dringenden Verlangen nach sowas :-) E-Type S1 4.2 Coupe, 1966, für unter 10.000 USD incl. Transport, bei passendem Wechselkurs. Das ging, irgendwie, mit sparen und so. Gefunden auf einem Schrottplatz in den USA, Atlanta, Georgia. Leider ziemlich rott. Viel Arbeit- aber es lohnt. Mit einem Mini- Budget kämpfe ich mich seit nun 9 Jahren langsam voran. Schritt für Schritt- es dauert, aber es wird. An der Stelle hatte ich mal Glück und die richtige Nase- heute könnte ich die Dinger nicht mehr kaufen, inzwischen gibt es für unter 10 schon keine gute ID mehr. Ich finde das schade, denn es geht nicht ums Geld, ich will an alten Karren schrauben + Probleme lösen, auch durch Hilfe von anderen, mit anderen. Und nicht Garagengold teuer versichern müssen. Viele Freunde, weltweit, fand ich durch Foren, per Mail.... das wäre ohne die alten Karren nicht gegangen. Auch hier. Von daher - ich finde die Wertzuwächse in Papiergeld nicht gut. Es erschwert mein Hobby, ganz ernstgemeint. Carsten
  40. RalphB
    Wir hatten wohl alle damit gerechnet, in den letzten Tagen. Trotz allem sitze ich fassungslos vor meinem Rechner und frage mich, ob die Vorstellung einer Generation anzugehören, die keinen Krieg erleben wird, heute Morgen im Größenwahn einer kleinen Gruppe machtgeiler und skrupelloser Menschen untergegangen ist. Ich befürchte uns ist im Moment noch nicht wirklich klar, dass die Welt, in der wir leben und die wir lieben, seid heute Morgen Vergangenheit ist. Es ist nicht nur die Ukraine, die Menschen in der Ukraine, die nichts anderes wollen, als wir es hier auch wollen. Es ist die Zerstörung einer fragilen Ordnung, die zwar kein echter Frieden (wie soll das mit so vielen Waffen Frieden sein) war, aber zumindest Ruhe und die Hoffnung gab, dass die Vernunft siegt und wir uns den eigentlichen Problemen dieser Welt zuwenden. Und jetzt? Erst die Ukraine, dann die Baltischen Staaten und dann den Rest der Welt? Alles schon mal gehört, alles schon durchlitten: am Ende bleiben abertausende von Toten, Elend und Zerstörung und die Putins dieser Welt sind dann doch alle ihren letzten Gang gegangen und konnten nichts mitnehmen. Die Folgen wiegen länger. Und heutzutage wahrscheinlich für immer. Es geht bei diesem Krieg nicht nur um jeden einzelnen Menschen in der Ukraine, nicht um die arme Sau, die zu blöd oder weil chancenlos, für die russische Armee kämpft: es geht schlicht und einfach um die Gefahr eines letzten großen Krieges, der Zerstörung unserer Zivilisation. Das Ende der Hoffnung. Ja, die Frage steht im Raum: wer ist der nächste Staat, die nächste Gesellschaft, die untergeht? Wer sucht in der Situation seine Chance? Taiwan, Estland, Südkorea, wer ist der nächste Platz für Brettspiele? Oder wird die Situation genutzt und gleich alle alten Rechnungen beglichen? Wenn schon, denn schon. Mir bleibt der Tee im Halse stecken, aber ich weiß es nicht besser. Wir haben verloren. Im einfachsten Fall wird nur ein Teil der Ukraine besetzt, nur ein paar Millionen Menschen flüchten, nur ein paar zehntausende Verrecken. Dann wird es eine massive Militarisierung geben, kein Geld und keine Möglichkeiten mehr, für die eigentlich wichtigen Dinge auf diesem Planeten. Keine Bekämpfung der Armut, keine Energiewende, keine weitere Demokratisierung. Scheißt auf Eure Rente. Länder wie Nordkorea oder der Iran werden sich zu Recht fragen, warum sie auf Verträge setzen sollen und ihre Atomwaffen abgeben, wenn am Beispiel der Ukraine gezeigt wird, dass Macht nicht Verantwortung, sondern gnadenloses Ausnutzen bedeutet und ein Vertrag den Schiss am Morgen nicht Wert ist. Ich bin zu tiefst frustriert, enttäuscht und verängstigt und frage mich, wie es möglich ist, dass so wenige Menschen auf dieser Welt für nichts, so viel Elend und Zerstörung bringen können. Und ich frage mich schon ein Leben lang, warum es so viele Arschkriecher auf dieser Welt gibt, die diesen Menschen erst die Möglichkeiten dazu geben. Die Zeiten werden unlustig. Falls wir nicht direkt in einen Krieg rutschen (was für ein scheiß Wort für eine aktive Handlung), werden uns heftige wirtschaftliche Krisen und massive ökologische Veränderungen an den Rand unserer Existenzen bringen. Mein Tee ist leergetrunken, mein Kopf ist leer. Nur eine unbändige Wut ist in mir. Und eine sehr große Verzweiflung. Ich wünsche den Menschen in der Ukraine alles Glück der Welt R.
  41. Stephan CX GTI
    Liebe Citroenfreunde und "Leidensgenossen", kürzlich war ich in einer Citroenvertretung wegen eines Ersatzteils, dass es natürlich für meinen CX nicht mehr gab. Auf meine Frage, ob ich denn das Auto zur Durchsicht bringen dürfe, wurde mir beschieden, dass ich gerne außen am Zaun entlang fahren dürfe, aber dass beim Befahren des Hofes vermutlich zu beobachten sei, wie alle Mitarbeiter fluchtartig durch die Hintertür verschwinden. So etwas widerfährt mir nun schon seit Jahren, egal ob Citroen mit Hydropneumatik, in den 80ern/ 90ern mit diversen Renault, alten Mercedes oder mit 960er Volvos aus Anfang der 90er. Teuer bezahlen ließen sich alle, was sie nicht konnten, oder es hieß: "Das ist zu alt, das lohnt sich nicht/ wir haben niemanden, der sich damit auskennt. Die Ausleser und Teiletauscher wurden immer mehr, reparieren und aufarbeiten konnte kaum noch jemand. So waren viele Leute gezwungen, sich von ihren "alten" Autos zu trennen und sich ein neueres zu kaufen. Aber es gibt viele, die sich für die schönen, alten Autos begeistern und auch solche fahren würden, wäre da nicht das Problem fehlender Schraubemöglichkeiten, Unterstützung bei dem, was mal mehr als zwei Hände benötigt, oder etwas Hilfe bei Problemlösungen. Mechanik ist hier weniger das Problem, oft sind es Blecharbeiten, die ohne Schweißgerät und etwas Übung nicht zu bewältigen sind. Aus Frust und Opositionsgeist habe ich vor rund 40 Jahren angefangen, meine Autos selbst am Leben zu erhalten, zu restaurieren oder alltagstauglich fahrbereit zu halten. Aktuell bin ich dabei einen 88er CX GTI Serie2 wieder alltagstauglich zu machen, nachdem er seit 2005 auf Böcken rumgestanden hat. Ein 2400 GTI wartet auf liebevolle Zuwendung hauptsächlich im Bereich Karosserie. Vor 30 Jahren habe ich einen R5 Alpine mit viel neuem Blech restauriert, vor 20 Jahren habe ich eine DS geschweißt, das Heck war zerbröselt, zwei Fiat Spider von 74 und 78 komplett neu aufgebaut, zuletzt einen vom Rost zerfressen W123 Mercedes wiederbelebt und einige Motoren überholt. Ich habe eine kleine Werkstatt mit gut 150qm Fläche und eine recht ordentliche Ausstattung. Eine Bühne( 4 Säulen mit Freiheber) und eine 2 Säulembühne, Schweißgeräte, eine kleine Presse, Reifen Montiergerät und Wuchtmaschine und eine Menge andere Werkzeug sind vorhanden. Im Bereich Elektrik und Elektronik bin ich etwas schwerfällig, Mechanik, Motoren, Bremsen und Karosseriearbeiten sind da schon eher mein Ding, aber "geht nicht" gibt es (fast) nicht. Die Profis für die Lackierung sitzen nebenan, und wenn doch mal ein Elektronikspezi gefragt ist mit Computer, ist der nur ein paar Meter entfernt. Wenn es hier im Bereich Magdeburg - bin 2006 aus dem Ruhrgebiet hergekommen - jemanden gibt, der Platz zum Schrauben oder Hilfe benötigt, einen Platz für Restaurierung oder Wiederbelebung seines Oldies sucht, dann mag er sich gerne melden. Für mich allein ist die Halle etwas zu groß und auch nicht so billig, wie es mir angenehm wäre. Da ich seit einiger Zeit mit meinem kleinen Sohn, er ist fast 12 Jahre alt und der schraubt gelegentlich begeistert mit, alleine bin, kann ich meinen Platz nicht mehr so ausgiebig nutzen wie noch vor zwei Jahren. Aber es wird wieder mehr werden, je älter mein Sohn wird. Ich würde mich über Gesellschaft, ob für längere Zeit oder auch nur für eine kurze Reparatur sehr freuen. Dieses Angebot richtet sich an alle Liebhaber alter Citroen, DS 2CV GS GSA CX BX Xantia XM oder auch deutlich älter. Falls mein Beitrag hier falsch untergebracht ist, sagt Bescheid. Dann verschiebe ich ihn.
  42. ChristianS
    Hallo zusammen! Nach einer längeren Pause als Cit-Addict und ACC (bis vor 15 Jahren waren GS, GSA, DS und CX meine Gefährten, dann kamen ein paar private Verwirbelungen dazwischen und der letzte vebliebene CX 2200 BJ 76 wurde bei einem selbst verschuldeten Unfall dahingerafft) hat mich vor etwas mehr als einem Jahr wieder die alte Nervosität befallen und nach Vernunft-, bzw. Langweilerautos (Xsara Picasso, Renault Scenic, Opel Meriva) musste wieder etwas mit "Swag" her. Der C6 hatte es mir schon länger angetan und je seltener er mir in freier Wildbahn begegnete, umso begehrlicher erschien er mir. Und wie es dann so kommt, wenn man mal zu stöbern anfängt, ist man bald fällig.... Der erste C6, der nicht allzu weit von meiner Heimat Rastatt anzuschauen war, war ein dunkelblauer mit beigem Leder, der in der Südpfalz von einem syrischen Mitbürger angeboten wurde. Der hatte noch drei oder vier weitere im Besitz, vielleicht hatte ja jemand aus dem Forum auch schon Kontakt zu ihm. Die Farbkombi hatte es mir mächtig angetan, aber wir wurden uns nicht einig bzw. ein anderer Interessent erhielt den Zuschlag. Dann entdeckte ich in den Kleinanzeigen einen alu-silbernen Exclusive BJ. 06 aus erster Hand in Ulm, der nach Todesfall angeboten wurde. Silber empfand ich bis dahin als die "langweiligste" C6-Farbe, aber inzwischen bin ich geläutert und habe Gefallen an ihr gefunden. Vor Ort gab es dann ein Auto mit ein paar Mängeln (Batterie nahezu tot, Traggelenke vorne fertig), aber einer durchgehenden Werkstatthistorie. So waren Zahnriemen, Eolys, Thermostatgehäuse und einige der typischen to-do´s in jüngerer Vergangenheit gemacht und es gab recht neue Sommer- (auf fast neuen Felgen) und Winterreifen (auf den ziemlich mitgenommenen alten Felgen) dazu. Der Tacho zeigte 187000 km, Die Innenausstattung präsentierte sich fast makellos und das Preisbarometer wies nach kurzen Verhandlungen 4200 Euro aus. Nun galt es eine Werkstatt zu finden, die nicht allzu weit entfernt sich des Schätzchens und vor allem der Traggelenke annehmen wollte. Von ca 10 angeschriebenen Citroen-Vertragswerkstätten im Umkreis von 70 km (zwischen Offenburg und Mannheim, auch Elsass), antworteten zwei positiv, der Rest gar nicht oder ablehnend. Unter den Positiven war Citroen Höhl (jetzt Minkin) in Speyer - dazu später mehr. Letztendlich landete ich bei Andreas und Stefan Büsing in Au am Rhein, die ich aus früheren Zeiten kannte und schätzte. Andreas, selbst C5-Fahrer, nahm sich der anstehenden Arbeiten an und der C6 durfte bald wieder schweben. Ich wollte es kaum glauben, was diese beiden Traggelenke an Rumpeln und Schütteln verursachten, aber ab sofort war das Cit-feeling wieder da. Inklusive der kleineren und mittleren Zwischenfälle. Zuerst kam die Meldung "Abgassystem defekt". Laut Fehlerspeicher ein AGR-Ventil, das nicht mehr regelmäßig öffnet und schließt. Dann, während der ersten Urlaubsfahrt nach Frankreich, ein deutlich vernehmbares Turbopfeifen, auch bei langsamen Geschwindigkeiten. Der noch vor Ort gemachte Ölwechsel von 5W30 auf 5W40 brachte eine gewisse Linderung und bald ebbte das Pfeifen wieder ab (nicht vollständig, aber deutlich weniger). Ich entschloss mich das Auto mal in Speyer von Herrn Minkin anschauen zu lassen. Das lief vorbildlich ab. Kurzfristige, freundliche Terminvereinbarung, Durchsicht und Probefahrt vom Chef persönlich, fachkundige Ratschläge, nichts aufgeschwatzt. Fazit: Turbopfeifen unkritisch, kommt evtl. vom nicht ganz schließenden AGR-Ventil und pflanzt sich möglicherweise durch die Schläuche und Leitungen fort. AGR nicht vor dem nächsten TÜV in einem halben Jahr bearbeiten, dann nochmal schauen. Kosten: Auslesen des Fehlerspeichers. Nun kam die zweite Urlaubsfahrt nach Italien. Schon recht weit im Süden entdeckte ich nach dem Abstellen eine deutliche Kühlwasserpfütze unter dem Auto. Ok, Wasser nachgefüllt und auf dem Rückweg in Pisa zur Cit-Werkstatt. Die hatten das Auto zwar auf der Bühne und schienen bemüht, aber insgesamt ratlos und das Fazit war: "Selbst, wenn wir in den Tiefen des Motorraums das Leck finden, werden wir keine passenden Teile bekommen". Der ADAC ließ sich auch sehr lange Zeit zu entscheiden, ob anderweitig eine Reparatur oder der Heimtransport angestrebt wird, so dass ich mich nach 5 Tagen dazu entschied, mit genügend Wasservorräten und Kühlerdichtmittel aus dem Baumarkt die Heimreise anzutreten. Alle 100 km hielt ich an, aber nichts leckte mehr, das Zeug tat seine Wirkung. Wieder rettete mich einer der Büsing-Brüder. Stefan fand heraus, dass der Kühlmittelflansch (so ein Plastikgehäuse / Schlauchverbinder) einen Riss hatte, und wechselte ihn. Es war Sommer. Die Ferien standen vor der Tür. Alles schien in guten Bahnen zu verlaufen. Dann rannte mir ein Reh gegen die vordere rechte Stoßstangenecke. Glück im Unglück: Zum ersten Mal hatte ich eine Teilkasko abgeschlossen. Es sah eigentlich nicht so "wild" aus, aber die Voranschläge des Unfallinstandsetzers und dann auch des von der Versicherung bestellten Gutachters bekundeten: Wirtschaftlicher Totalschaden, Reparaturkosten 7000!!! Euro. Noch einmal Glück im Unglück: Der Gutachter setzte den Wert des C6 vor dem Unfall erfreulich hoch an, so dass ich mit der Auszahlungssumme die Reparatur anderweitig in Auftrag geben konnte und durch selbst organisierte Gebrauchtteile sogar noch etwas übrig blieb. Dadurch erfuhr ich z.B., dass es viele Teile in Litauen gibt und dass sowohl Preisgestaltung, Seriosität und Lieferzeit absolut in Ordnung sind. Mein favorisierter Händler, von dem ich Stoßstange, Blende, Blinker, Nebelscheinwerfer, Xenon-Steuergerät, Abstandsensoren usw. beziehen konnte, hat einen ebay-Shop und ist empfehlenswert. Nach zwei Wochen war der C6 wieder fast wie neu. Und vom Restgeld gab es rundherum neue Bremsen, eingebaut von Büsing. Nur das mit den Abstandssensoren hatten die Instandsetzer nicht in den Griff bekommen. Immer wieder gab es die Meldung "Einparkhilfe defekt" und beim Abbremsen piepsten die vorderen Sensoren auch ohne Hindernis. Zweiter Auftritt Höhl/Minkin. Anlässlich des TÜV-Termins fand man dort heraus, dass ein HINTERER Sensor defekt war und das ganze System beeinflusst hat. Nach dem Austausch (Litauisches Gebrauchtteil in richtiger Lackfarbe, 25 Euro, Einbaudauer Minkin 10 min) gab mir Herr Minkin noch den Tipp das vordere Nummernschild ganz eng an den Träger anzuschrauben, da dort die Sensoren sehr nah angebracht sind und ein nicht optimal montiertes Kennzeichen Störungen verursachen könnte. Seither ist Ruhe. TÜV gab es übrigens ohne großen Aufwand und weitere AGR- Interventionen auch noch. Das klingt nun nach viel Umtrieb und Aufwand für die 12 Monate, aber ich sehe es so: Das mit dem Reh hätte mit jedem Auto passieren können, dafür kann der C6 nix. Die Traggelenke waren beim Kaufpreis mitverhandelt. Einen Defekt im Kühlsystem hatte ich mit vielen Fahrzeugen. Die 20 000 gefahrenen Jahreskilometer dürften vermutlich persönlicher Rekord sein, dies sei auch noch erwähnt. Und ich habe Autofahren selten so genossen (ok, in der DS und im Prestige natürlich schon). Das Turbopfeifen und das Aufleuchten der AGR-Warnlampe werden im Lauf der Zeit nicht schlimmer, sondern deutlich weniger. Dass man nach Teilen manchmal suchen muss wie nach der Stecknadel im Heuhaufen, ist halt so, aber that´s part of the game. Umso schöner, wenn es dann geklappt hat. Jetzt steht noch der Austausch des Wasserrohrs an, das hoffentlich demnächst aus Österreich geliefert wird. Da der C6 butterweich schaltet, sehe ich derzeit keinen Anlass, das originale Getriebeöl tauschen zu lassen. Aktuell bin ich sehr positiv gestimmt, was die nächste Zeit mit meinem daily driver angeht, auch wenn die Forums-Unkenrufe ("bei der Laufleistung baldiger Motortod" - "niemals Kurzstrecke" usw.) manchmal eine andere Sprache sprechen. Allen C6-Fahrern hier "bonne chance"!
  43. Amokhahn
    Letzten Sonntag habe ich mich vom Xantia Treffen in Northheim auf den Weg in den Pfälzer RuheForst gemacht um Torsten die letzte Ehre zu erweisen. Ohne die Hilfe der RuheForst App hätte ich Torsten's Baum nicht so schnell gefunden. Für alle die bisher nicht dorthin fahren konnten habe ich Torsten's Baum links am Hirschweg fotographiert. Die Bilder sind rechts vom Baum 922 aus gemacht worden
  44. BX16V89
    Soo, habs endlich geschafft meine Unterlagen zum Thema Hydropneumatik zu scannen. In diesen Dokumenten wird die Funktionsweise der Hydropneumatik aufgezeigt, inkl. der Druckberechnungen, Schnittzeichnungen usw. Damit sollten viele Diskussionen gelöst werden können. Das System ist vom BX und CX. Ich hoffe ein par von euch finden diese Dokumente hilfreich. https://drive.google.com/file/d/1H8y8YOyWxJzLGuinHIW6e3O8t9_x55jv/view?usp=sharing
  45. bx-basis
    20 Punkte
    Danke an den @admin fürs aufräumen. Am Samstag hat mich Jean-Michel, ein sehr netter BX-Fahrer den wir hier im Sommer kennenlernten, 400km gen Norden gefahren und dort habe ich dann einen 1991er BX Image Break 1,9D gekauft. So konnten wir uns 10h Fahrt bei eisiger Kälte mit dem 2CV sparen. Mit dem BX geht es nun am Wochenende nach Deutschland nachdem ich eine kleine Wartung gemacht und die Kugeln aus dem Wrack mit frischer Füllung eingebaut habe. Er hat leider einige üble Rostprobleme, aber dazu später mehr in einem eigenen Thread der dann hoffentlich nicht wieder vermüllt wird.
  46. M. Ferchaud
    20 Punkte
    Hallo zusammen, da hier in der Regel nur neue Themen verfasst werden, wenn ein Problem besteht, wollte ich heute mal meine Zufriedenheit mit meinem 2006er C6 2,7 HDi kundtun. Ich habe das bereits in anderen Beiträgen durchblicken lassen, dachte mir jedoch, dass es eine schöne Bestätigung wäre, dem letzten großen Oberklasse-Citroen (den chinesischen Dongfeng C6 lasse ich mal außen vor) noch mal explizit mit einem eigenen Thread zu huldigen. Anlass ist eine Tour nach Dänemark (1000 km eine Strecke), die das schwere Schiff mit höchstem Komfort, absoluter Pannenfreiheit und einem Beifahrer, der sonst nur Tempo 120 akzeptiert und selbst bei Tempo 190 nicht angespannt oder nervös wurde, bravourös gemeistert hat. Eine frisch befüllte Klimaanlage sorgte erheblich für allgemeinen Wohlbefinden. Die trotz mittlerweile recht hoher Laufleistung von 260tkm erfreulich niedrige Geräuschkulisse, die angenehme HiFi-Anlage, die immer wieder faszinierenden und in ihrer Form einzigartigen schließbaren Ablagefächer in den Türen, die zum Räkeln einladenden, großzügigen Lederfauteuils - all das vermochte in höchstem Maße zu erfreuen. Der mal knurrende, mal schnurrende, mal fauchende Sechszylinder mit allzeit ausreichendem Durchzugsvermögen, die souveräne Bewältigung von Steigungen und der durch die Langstrecke durchaus niedrige Verbrauch trugen zu einem erhöhten Genussfaktor besonders beim Fahrer bei. Angenehm machte sich in diesem Zusammenhang die über die gesamte Strecke nahezu unbelebte Autobahn bemerkbar, die artgerechtes Gleiten und Schweben in Vollendung ermöglichte. Die stoische Art, wie diese entschleunigende Limousine, dieses coupéartige Schiff, dieser viertürige GT mit seinen rahemenlosen Scheiben und dem adaptiven Aerodanamik-Stabilisator (der Begriff "Spoiler" ist in diesem Zusammenhang zu profan) ihren / seine Bahn durchpflügt, getragen von sieben Stickstoffkissen in kleinen stählernen Ufos, gedämpft von regulierbaren Dämpferkulissen gesteuert durch variables Federvolumen - all das sind Eigenschaften, die wir wohl in dieser Konsequenz nie wieder in der automobilen Welt erleben werden dürfen. Viele Grüße Henning
  47. uwekolb
    ja, auch für mich ist hier die Zeit gekommen. mein halbes Leben hab ich hier mit Citroen verbracht, aber an Alter und Krankheit kommt keiner vorbei. Hab mich sogar von meinem Cabrio getrennt, läuft jetzt in Holland bei meinem netten Händler. meinen XM Cabrio hat er auch. [img]https://up.picr.de/50121979ks.jpg[/img] ich hab hier viele nette und kompetente Leute kennengelernt. Nochmals Dank an alle die, die mir beim Verkauf meiner Werkstatt geholfen haben. Aber meine schöne Zeit geht hier leider zuende, wer denkt schon daran , das er mal Rentner wird. für meinen C5 hab ich immer noch meine Original Lexia, der läuft im moment super. Den schnellen Ausbau von Motor und Getriebe wird es vorläufig nicht mehr geben. Ich werde hier immer noch mitlesen und mich mit kleinen Problemen wieder mal melden. Ansonsten wünsche ich allen , die ich hier kennengelernt habe eine tolle Zeit. Bis dann mal
  48. Michal N
  49. C3P-Peter
    ...jetzt habe ich wieder mal Zeit etwas zum C5X Hybrid zu schreiben: ein Ausdruck aus 2 Worten beschreibt ihm besten - "unendlich geil"! Seit letzten Donnerstag Nachmittag haben ich ihn, und gestern mal richtig getestet: zum Abendessen bei Freunden von Rüsselsheim nach Brunssum in Holland (in Summe 590 km) gedüst, und dort vor dem Essen noch einen kleinen Freizeitpark besucht. Während wir durch den Park gelaufen sind stand Olaf (so heißt er nun) schön in der warmen Sonne. Als wir so langsam an Aufbruch dachten, via MCitroen App die Vorklimatisierung gestartet, die ja angeblich auf 21 Grad aufheizt oder abkühlt (je nach Jahreszeit)...am Auto angekommen und Lüftergeräusch gehört...scheint zu klappen! Tür aufgemacht - ohhh jaaa, hat top funktioniert, selbst die Ledersitze waren angenehm trotz Sonneneinstrahlung - sehr geil! Für etwa 15 Minuten kühlen 5 % Akku verbraucht - mehr als ok. Dann rein elektrisch zum Lokal gefahren, schon klasse so ruhig....bis auf's Rauschen durch das offene Schiebedach. Was interessiert an der Tour besonders? Klar der Verbrauch, und zwar nicht nach irgendwelchen sinnfreien Zyklen von Bürokraten! Hinweg 7,4 l/100, bei Tempo zwischen 120 und 170, meist um die 130. Rückweg 7,8 l/100 bei relative konstant um die 150 km/h..auch mal 170-180. Bei beiden Strecken auf maximale Aufladung eingestellt (was im Verbrauch sicher auch noch etwas ausmacht...) und auf beiden Strecken zu einem 100% Akku geführt hat (!), aus meiner Sicht absolut okay für ein knapp 2 Tonnen schweres Auto mit immerhin 180 PS und ab und zu auch mal Beschleunigung testen. LED-Scheinwerfer sehr gut, wenn die Fernlichtautomatik sich einschaltet - dann wird es wirklich taghell. Aber auch die normale Leuchtweite ist aus meiner Sicht perfekt mit einem weichen Übergang in die Ferne....als Mitfahrer in einem Mazda 6 war ich schockiert wie knallhart die Reichweite endete und danach stockdunkel! Hier passt das wirklich gut und man sieht auch mit Abblendlicht ganz in der Ferne noch etwas. Fahrwerk: was soll ich sagen, außer dass ich es perfekt finde? Bin die größtenteils im Komfort-Modus gefahren, da liegt er auch bei höheren Geschwindigkeiten in Autobahnkurven immer noch sehr sicher, zumindest angenehmer als HP und mehr schlucken als die HP schafft er auch locker. Im Sport-Modus bekommt der Ausdruck "Freude am Fahren" echt Bedeutung! Zum einen hat man dann beim Beschleunigen die volle Systemleistung - und das muss man echt mal erlebt haben was das bedeutet - zum anderen ist die Straßenlage absolut sportlich, aber dennoch komfortabel! Kein Vergleich zu der nicht so gelungenen Sporteinstellung der HP. Die Akkustikverglasung ist ebenfalls super - herrliche Ruhe in dem Auto auch bei höheren Geschwindigkeiten. Den Motor bekommst Du nur ganz entfernt mit, außer Du gibt mal wirklich Kickdown und reizt ihn aus. Aber selbst dann noch recht leise - aber mit einem gar nicht mal schlechten Sound. Das Tomtom-Navi ist sehr gut integriert und bis auf die fehlenden Blitzer (nur in D, in NL sind sie da) sehr gut. Andoid Auto funktioniert kabellos top! Überraschung: ganz vereinfachte Abbiegehinweise bei Google Maps werden auch im Headup-Display angezeigt, dass selbst bei starker Sonne gut zu sehen ist. Meine Süße hat auch den Massagesitz getestet und sich verliebt - endlich denkt auch jemand an die Beifahrer! Die gewählt Massage läuft mit Pausen ca. 1 h. Die Sitze als solches sind mit einem Wort saubequem, bieten mir genug Seitenhalt und machen Lust auf Langstrecken. Das einzig blöde ist tatsächlich der kleine Tank, aber das war mir vorher klar. Aber mit ca. 450 km Reichweite (derzeit, denke der Verbrauch wird noch eine Spur runter gehen...) kann man auch ganz gut leben. Meine E-Klasse (W124) hatte auch nicht wesentlich mehr und bin damit auch sehr lange Touren gefahren. Das Einzige was ich im Moment etwas zu bemängeln habe ist der Sensor für die Handsfree-Heckklappe. Der will mal, aber öfter mal nicht....oder meine Füße sind zu doof zur Bedienung. Links gibt es auch eine Taste mit der man (2 mal tippen) die Kofferraumklappe von innen öffnen und schließen kann. Zur vorausgegangen Diskussion über Design oder auch nicht, noch eine Anmerkung: nicht weil ich so viel Geld ausgegeben habe muss ich das Auto gut finden - nein - ich fand und finde das Auto nach dem ersten Liveeindruck und 70 km Probefahrt so gut, dass ich so viel Geld ausgegeben habe! Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied. Na ja, viel Geld ist auch relativ! Listenpreis meiner Version: 54.667, 7.000 mehr bekommen als der Berlingo in normalen Zeiten gebracht hätte, 3.750 staatliche Förderung kriege ich auch noch, somit ziehen wir knapp 11.000 vom Autohaus-Preis von 49.500 ab, da reden wir schon über etwas ganz anderes! ....und da bei einem so gelungenen Auto? Tja, und ob jetzt jemand das Design Sch... findet oder nicht ist mir auch egal - kann halt "arrogant" formuliert nicht jeder meinen guten Geschmack haben, bzw. mein Geschmack ist auch nicht jedermanns/frau Sache - und das ist auch gut so! Seit meinem 1. Citroen, dem C3 Picasso bin ich noch nicht so oft auf Parkplätzen auf das Auto angesprochen worden wie beim C5X! Was ist denn das für ein Modell, habe ich ja noch nie gesehen...geiler Schlitten...echt ein Citroen? Wow die bauen ja jetzt tolle Kisten.....! ...und das sogar von AMG-Fahrern im türkischstämmig geprägten Rüsselsheim. Lustigerweise habe ich gestern in Brunssum/NL an der Ampel gestanden, und was hält plötzlich neben mir ein C5X in gleicher Optik (Amazonite grau metallic mit schwarzem Dach..)! Fahrer zeigt mir Daumen hoch und ich ihm....fast wie bei den Motorradfahrern! Fazit: "unendlich geil" Viele Grüße Peter
  50. schorsch68
    Hallo Schwebergemeinde Neben zwei XM (wovon der silberne einen neuen Besitzer sucht) habe ich seit rund 1 Woche nun auch noch einen CX. Es ist ein 2400 GTi mit Jahrgang 1979 in brun scarabée und ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine kleine oder grössere Strecke mit ihm Schweben kann . Der CX ist schon recht viel gelaufen (rund 230'000km) aber von den beiden Vorbesitzern auch gut gepflegt und unterhalten worden. Die Lackierung und das Interieur sind original mit einer gewissen, charmanten Patina. Die Technik ist gut im Schuss, der Unterboden und die kritischen Stellen sind weitestgehend rostfrei. Schwebende Grüsse Schorsch
Bestenliste gesetzt auf Berlin/GMT+02:00

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