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André Citroën Club

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Inhalte mit guter Reputation seit 28.08.2025 in Beiträge

  1. RoteZora
    Am 28. Februar 2025 verstarb Torsten Dupke; unser ACCM TortsenX1. Ich hatte die große Ehre seine Trauerrede vor knapp 50 Wegbegleiter:innen halten zu dürfen. Hier im Forum möchte ich eine Zusammenfassung veröffentlichen, in dem es vor allem um sein Wirken rund um den Citroën geht. Die gesamte Rede findet man in der André-Citroën-Zeitung Ausgabe 252 vom Oktober 2025 (Seite 111/112). Wir alle verabschieden mit Torsten einen Menschen, den wir bestens kannten und schätzten. Aber kannten wir ihn wirklich mit all seinen Facetten, seinen Eigenheiten und Befindlichkeiten die einen Menschen ausmachen oder kannte jeder nur einen kleinen Teil des großen Ganzen? Torsten war ganz sicher sehr viel mehr als nur der stolze Vater oder der geniale Schrauber. Lasst mich bitte meinen ganz persönlichen Blick auf das Leben eines sehr interessanten und faszinierenden Menschen werfen. Am 5. Mai 1966 geboren arbeitete Torsten 2006 als „Personaler“ beim Beihilfe Berechnungszentrum Bad Dürkheim. In dieser Zeit lernte ich ihn über den Citroën-Stammtisch Pfalz kennen. Ein ziemlich ruhiger Typ mit einem sehr hintergründigen Humor und einem äußerst sympathischen Hang zur Ironie. Schnell wurde mir bewusst, welch ein Experte er sein musste. Wann immer es in der Runde um fachliche Fragen ging, war Torstens Expertise gefordert. Außerdem war ganz oft von einem gewissen Forum des André-Citroën-Clubs die Rede. Torsten hat meinen Weg zum diesem Club ganz wesentlich mitbegründet. In einer Zeit ohne soziale Medien - heute kaum noch vorstellbar - waren Foren unser Facebook. Also ein Ort im Internet an dem man sich austauschte, um Hilfe fragte und sie meistens auch bekam oder sich zu Treffen verabredete. Und in genau diesem Forum veröffentlichte Torsten fast 35.000 Beiträge. Er genoss den Ruf eines „Schrauber-Gottes“ und gut 100 mal waren die am meisten aufgerufenen Beiträge dieses Forums von Torsten. Sie wurden insgesamt mit fast 10.000 positive Reaktionen bedacht heute gerne auch Likes genannt. Aber das ist wieder nur ein kleines Puzzelteil des ganzen Bildes, denn seine Beiträge waren nicht nur technischer Art. Torsten war auch ein äußerst meinungsstarker Mensch, der keiner politischen Diskussion aus dem Weg ging. 2010 geriet sein Arbeitgeber durch riskante Finanzgeschäfte in eine erhebliche wirtschaftliche Schieflage und Torsten musste wie er mir einmal erzählte diverse Kollegen und auch sich selbst entlassen. Diese berufliche Situation war für ihn Anlass genug über eine Selbstständigkeit nachzudenken. Jetzt ging es nur noch um Xantia, CX und ab und zu auch mal um einen XM. Der Schrauberplatz bei Ralf Pusch in Fußgönheim entwickelte sich zu Torstens neuen Lebensmittelpunkt auf dem er sich um Xantia, CX und ab und zu auch mal um einen XM kümmert. Unter freiem Himmel, in öligem Schotter bei Wind und Wetter - und ich rede hier von wirklich jedem Wetter - folgte er seiner Passion: Dem Retten von Hydropneumatikern der Firma Citroën. Und all das wollte er genau so, denn er schlug konsequent; oder sollte ich vielleicht sagen dickköpfig? alle Angebote aus, an der Situation etwas zu ändern oder zu verbessern. Trotz der für uns Normalos ziemlich widrigen Umstände bleibt Torstens Kompetenz unbestritten. Um sie zu beschreiben habe ich oft gesagt: „An so einem Xantia kennt er wirklich jede Mutter beim Vornamen“. Wenn ich an Torsten und verschiedene Treffen denke habe ich immer folgendes Bild vor Augen: Ich sehe einen Xantia mit aufgestellter Motorhaube drum herum jede Menge Menschen und aus dem Motorraum ragen - zwei Beine. Es gibt zahlreiche Geschichten ziemlich ungewöhnlicher Aktionen für die Torsten steht: So zum Beispiel die, dass er einem Xantia-Fahrer in Essen helfen wollte, der keine Garage und keinen Schrauberplatz hatte. Dabei handelte es ich um einen V6 also einen sechs-Zylinder-Motor, in dessen Motorraum es ziemlich eng zugeht. Für Torsten aber selbstverständlich kein Problem, denn dann wechselt man eben den Zahnriemen einfach auf einem Supermarktparkplatz. Oder man baute so nebenbei auf einem Treffen einen „lagen 5. Gang“ in ein Getriebe ein. Oder man entdeckt auf einem anderen Treffen ein lebensgefährlich verrostetes Domlager an einem Xantia. Da wurden dann schnell mal diverse Kontakte in die Citroën-Szene genutzt, sehr viel telefoniert - und am Ende fuhr die Besitzerin mit einem verkehrssicheren Auto wieder nach Hause. Wenn Torsten mal nicht mit Schraubenschlüssel und Ratsche „bewaffnet“ war, hatte er meistens einen Fotoapparat dabei, denn Fotografieren war ein großes Hobby von ihm. 2022 folgte dann ein sehr schweres Jahr für Torsten, denn seine geliebte Mutter starb und er musste sich in Berlin um alles kümmern. Sicher keine leichte Aufgabe. Kurz darauf erlitt er dann selbst einen Schlaganfall mit 56 für mich immer noch unfassbar. Zum Glück konnte er sich in der Reha in Bad Schönborn ziemlich gut regenerieren und es blieben kaum körperliche Einschränkungen nach. Seiner Leidenschaft für´s Schrauben tat das aber alles keinen Abbruch. Und so verlieren wir einen wunderbaren Freund, einen unermüdlichen Helfer und einen einzigartigen Experten. Die große Citroën-Familie verliert mit ihm nicht nur jede Menge Kompetenz, sondern zugleich einen guten Freund sowie ein großartiges und enorm wichtiges Mitglied unserer Gemeinschaft. Sein Licht ist nun erloschen und wir alle müssen in Zukunft unseren Weg im Leben ohne ihn finden. Einen Weg, der ohne Torsten sicher für jeden von uns in eine etwas andere Richtung führen wird. Aber das Beste was wir als Liebhaber der Marke Citroën tun können, um sein Vermächtnis zu bewahren ist, dass wir uns in seinem Sinn mit Respekt und Engagement innerhalb der Community stark machen. Stark machen um uns mit all den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegenseitig dabei helfen, unsere vierrädrigen Schätze am Leben zu erhalten. Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal: „Was man tief in seinem Herzen trägt, kann man nicht durch Tod verlieren“. Lieber Torsten, wenn Du uns da auf der anderen Seite siehst und hörst: Danke dass wir ein Stück des Lebens mit Dir gemeinsam gehen durften; aber wir vermissen Dich - unendlich. Wer die ursprüngliche Mitteilung über Torstens Tod und die zahlreichen Reaktionen lesen möchte wird hier fündig.
  2. Rostamcx
    Am nächsten Morgen dann umgeladen auf einen kleineren Trailer. Das Cabrio ist endlich in seinem neuen Zuhause angekommen.
  3. Celloman
    Hey, ich bin Luca und wollte mich auch mal kurz vorstellen. Mein CX direkt nach Kauf im November 2024 bei einem Zwischenstopp in Koblenz – nebst sichtlich stolzem Besitzer. Denn: Traum erfüllt. Und noch dazu mein erstes eigenes Auto. Ich kann es kaum fassen. Keine Zeit zum Kennenlernen, erst mal Winterschlaf in der Halle eines Landwirten... bis nächstes Jahr! Großes Wiedersehen im März 2025 – endlich, ich brauch nen neuen Kleiderschrank. Im Juni 2025 dann Fotoshooting mit Band. Das Schiff ist im Hafen. Im Oktober 2025 dann kleine Herbstausfahrt nach Ursenbach im Odenwald. Freue mich schon auf den Frühling! Liebe Grüße aus Mannheim Luca
  4. dumdidum
    24 Punkte
    habe gerade diesen alten fred gefunden und bin selbst etwas überrascht über meine Prognose bezüglich der sinkenden Teilepreise in der Batterietechnik und wann es soweit sein wird... 🤣 Nachdem der Batteriepreis die letzten zwei Jahre ins bodenlose gefallen ist konnte ich nicht mehr widerstehen. Da ich zudem ausschließlich von Solarstrom und Batterien lebe (ohne öffentlichen Stromanschluss) und dennoch oft nicht weiß wohin mit dem Strom wollte ich ausloten ob man den HY nicht endlich elektrifizieren könnte um das letzte Fahrzeug mit dem man sich über die hohen Spritpreise aufregen muss abzuschaffen. Bitte keine grundlegenden Diskussionen ob E-Antrieb oder nicht, Länder wie Schweden oder Norwegen, oder (leider) auch China sind längst viel weiter... leider im Sinne das die deutschen Hersteller immer noch schlafen... hier ist er nun, der e-HY: Motor (Schwarz GmbH) made in DE - 44kw elektrische Dauerleistung (kurzzeitig beschleunigung bis zu 60kw) Asyncron-Induktionsmaschine ohne seltene erden oder Schleifkohlen, prinzipbedingt ohne Schleppverluste, dafür mit etwas niedrigerer Effizienz. Steuerung Curtis (USA) knapp 60kwh Batteriespeicher (LiFePo4) für bis zu 300km (wenn man gaaanz vorsichtig ist) bzw. 250km Fahrstrecke @ 80km/h EVE oder vergleichbar - made in China. EU wach auf, im Gegensatz zu Öl könnte man hier unabhängig werden, Natrium Ionen Zellen laufen bei mir bereits als Batteriespeicher für Solar sehr gut und zuverlässig! Ohne seltene Erden, ohne Lithium, just Technologie (früher konnte DE sowas mal...). Ladefähig ist das Auto am Onboard-Lader (AC, Typ2) mit 6,6kw in ca. 10 Stunden oder am Schnelllader (DC, CCS oder ChaDeMo) mit bis zu 25-60kw in ca. 1-2 stunde von 10-90% - mit Temperatureinschränkungen ist aber evt. wie bei allen e-autos zu rechnen. Hier fehlen mir noch Erfahrungswerte. Dauerhaftes laden mit 20kw bei 30°C außentemperatur war aber völlig problemlos. Mehr ging aufgrund von noch fehlenden Teilen bislang nicht. alles noch alpha und mit viel canbus gebastel über software und die tüv-abnahme bzw. vollabname (werde da gut betreut) steht noch an aber es ist grundsätzlich funktionsfähig und schon ein bisschen gefahren: https://cloud.munex.de/d/c6066cda80504b8e8b8b/files/?p=%2FVID_20250827_163736-komprimiert.mp4 ...in der Hoffnung das vielleicht jemand Lust hat mit zu spielen könnte mir auch Kits oder Betreung beim Umbau vorstellen, aber die Arbeitszeit ist wirklich schon nicht wenig (!), das dürft ihr schön selber machen Was toll ist im Vergleich zu fertigen E-Autos: alles ist viel simpler ohne tausend Funktionen und Mäusekino überall. Schlüssel rein, "Zündung" an, Richtungs-Schalter auf voraus oder zurück, Strompedal -> fahren. Bremse braucht man dank reku auch nicht mehr, also one-pedal-driving. Das ist wirklich alles sehr easy und gut nachvollziehbar. Von außen oder innen am Amaturenbrett sieht man fast keinen Hinweis das es ein E-Auto ist. Auch die original-Tankanzeige kann weiter genutzt werden. Tempomat und ein paar andere Sachen sind natürlich easy umzusetzen, falls man das will. Im Vergleich zu vielen Autos und E-Autos startet der Kram auch bei leerer 12V Batterie 😉 Getriebe braucht nur noch den 3. Gang (also die Hauptübersetzung) der Rest fliegt raus. Kupplung ersatzlos gestrichen. Öl darf dann gerne noch dünner werden da max. Temp Getriebe 35°C und zu syncronisieren gibts halt auch nix mehr ...also nicht falsch verstehen - es ist noch einiges zu tun und noch nicht alles praxistauglich aber die jetzt noch vorhandenen Probleme sollten lösbar sein. Ich bin jedenfalls schon eine Woche damit unterwegs gewesen ohne Probleme, wenn man vom CCS Ladestandard und dessen Komplexität einmal absieht, das hat etwas gedauert das zu verstehen. Das System arbeitet vollständig Luftgekühlt und ist daher vergleichsweise preiswert und einfach. Eine Getriebeübersetzungsänderung + vernünftige Instandsetzung von Getriebe + Motor (nein ich rede nicht von Kolben die aktuell am Markt verkauft werden und die leider doppelt so schwer sind wie originale und auch sonnst nix taugen bzw. nach 20k km wieder im Ar... sind) ist insgesamt teurer! Y4 oder Y5, Getriebe müssten nicht umgebaut werden den der E-Motor dreht 6000 RPM problemlos. Auch Wichtig: es wurden keine Originalteile unbrauchbar gemacht oder geändert. Alles ist rückbaubar auf konventionellen Antrieb falls man das irgendwann wünscht. gruß mario PS: danke an Dirk für die tolle Betreuung und das ich seine Werkstatt verwüsten durfte! [edit] Bezüglich der Frage nach der Lautstärke: Jeder der den HY mal auf der Autobahn gefahren ist hört jetzt einfach nichts mehr. Jeder normale Mensch vernimmt ein leises surren, das aber Spass macht und die Wind und Fahrtgeräusche sind definitiv das größere "Problem" (siehe Video!), da merkt man dann das hier und da schon länger was lose war... [/edit] [edit2] noch ein paar bilder bezüglich fragen zum einbau der akkus: vorne ist er sonnst viel zu leicht, der e-motor selbst wiegt 2/3 weniger als der Originalmotor daher muss vorne Gewicht auf die Vorderachse. Dann natürlich dort wo der tank war und natürlich in den beiden großen Bodenfächern, das ist aber noch nicht fertig. [/edit2]
  5. RoteZora
    Hallo liebe Citroënisten und Foristen! Natürlich ist das Leben in unserer Doppelwinkelgemeinschaft und in diesem Forum das schönste, was man sich vorstellen kann! Dennoch sind wir alle Menschen und bekanntlich endet unser Leben zwangsweise irgendwann mit dem Tode. Am 28. Februar 2025 verstarb unser ACCM Torsten Dupke. Die Erschütterung im ACC, in der Xantia-Szene sowie in der gesamten Citroën-Gemeinde war groß. Das zeigte sich auch auf der Trauerfeier, zu der knapp 50 Wegbegleiter erschienen. Sein Tod war Anlass für uns im ACC darüber nachzudenken, wie wir das Leben und Wirken verdienter Mitglieder dauerhaft würdigen können. Und genau deshalb wollen wir in hier im Unterforum „Nachrufe und Trauernachrichten“ so etwas wie einen Ort der Erinnerung einrichten. In dieser "Ahnengalerie" möchten wir Menschen gedenken, die sich um den André-Citroën Club (ACC), das Forum oder ganz einfach um die Citroën-Szene verdient gemacht haben. Die Beiträge sollen das Leben des Verstorbenen würdigen und mit maximal drei bis fünf Bildern versehen werden. Geplant ist, dass hier jeder einen Beitrag veröffentlichen darf. Allerdings behalten wir uns vor, die Beiträge vor Veröffentlichung zu prüfen. Betreut wird dieses Forum zunächst von ACCM Kugelblitz Fred Allendorf und ACCM RoteZora Jörg Eberling. Für die Bilder brauchen wir zwingend einen Nachweis der Urheberrechte! Dazu reicht es, wenn ihr uns den Namen des Fotografen nennt, der dann seine Zustimmung zur Veröffentlichung gibt. Uns ist natürlich klar, dass sich nicht jeder befähigt fühlt einen würdigen Nachruf zu schreiben. Dennoch soll aber gerne an einen verdienten Menschen erinnert werden. OK, es gibt einen Weg, diese Herausforderung zu bewältigen: ihr schreibt einfach eine private Nachricht (PN) an ACCM RoteZora. Der meldet sich dann bei euch und Ihr erzählt ihm etwas zu dem Menschen, den es zu würdigen gilt. Wir fassen Deine Erzählungen in passende Worte zusammen und stimmen den Beitrag mit Dir ab. So könnt ihr auch ohne schriftstellerische Fähigkeiten für einen Beitrag sorgen. Jörg Eberling
  6. Stephan CX GTI
    Liebe Citroenfreunde und "Leidensgenossen", kürzlich war ich in einer Citroenvertretung wegen eines Ersatzteils, dass es natürlich für meinen CX nicht mehr gab. Auf meine Frage, ob ich denn das Auto zur Durchsicht bringen dürfe, wurde mir beschieden, dass ich gerne außen am Zaun entlang fahren dürfe, aber dass beim Befahren des Hofes vermutlich zu beobachten sei, wie alle Mitarbeiter fluchtartig durch die Hintertür verschwinden. So etwas widerfährt mir nun schon seit Jahren, egal ob Citroen mit Hydropneumatik, in den 80ern/ 90ern mit diversen Renault, alten Mercedes oder mit 960er Volvos aus Anfang der 90er. Teuer bezahlen ließen sich alle, was sie nicht konnten, oder es hieß: "Das ist zu alt, das lohnt sich nicht/ wir haben niemanden, der sich damit auskennt. Die Ausleser und Teiletauscher wurden immer mehr, reparieren und aufarbeiten konnte kaum noch jemand. So waren viele Leute gezwungen, sich von ihren "alten" Autos zu trennen und sich ein neueres zu kaufen. Aber es gibt viele, die sich für die schönen, alten Autos begeistern und auch solche fahren würden, wäre da nicht das Problem fehlender Schraubemöglichkeiten, Unterstützung bei dem, was mal mehr als zwei Hände benötigt, oder etwas Hilfe bei Problemlösungen. Mechanik ist hier weniger das Problem, oft sind es Blecharbeiten, die ohne Schweißgerät und etwas Übung nicht zu bewältigen sind. Aus Frust und Opositionsgeist habe ich vor rund 40 Jahren angefangen, meine Autos selbst am Leben zu erhalten, zu restaurieren oder alltagstauglich fahrbereit zu halten. Aktuell bin ich dabei einen 88er CX GTI Serie2 wieder alltagstauglich zu machen, nachdem er seit 2005 auf Böcken rumgestanden hat. Ein 2400 GTI wartet auf liebevolle Zuwendung hauptsächlich im Bereich Karosserie. Vor 30 Jahren habe ich einen R5 Alpine mit viel neuem Blech restauriert, vor 20 Jahren habe ich eine DS geschweißt, das Heck war zerbröselt, zwei Fiat Spider von 74 und 78 komplett neu aufgebaut, zuletzt einen vom Rost zerfressen W123 Mercedes wiederbelebt und einige Motoren überholt. Ich habe eine kleine Werkstatt mit gut 150qm Fläche und eine recht ordentliche Ausstattung. Eine Bühne( 4 Säulen mit Freiheber) und eine 2 Säulembühne, Schweißgeräte, eine kleine Presse, Reifen Montiergerät und Wuchtmaschine und eine Menge andere Werkzeug sind vorhanden. Im Bereich Elektrik und Elektronik bin ich etwas schwerfällig, Mechanik, Motoren, Bremsen und Karosseriearbeiten sind da schon eher mein Ding, aber "geht nicht" gibt es (fast) nicht. Die Profis für die Lackierung sitzen nebenan, und wenn doch mal ein Elektronikspezi gefragt ist mit Computer, ist der nur ein paar Meter entfernt. Wenn es hier im Bereich Magdeburg - bin 2006 aus dem Ruhrgebiet hergekommen - jemanden gibt, der Platz zum Schrauben oder Hilfe benötigt, einen Platz für Restaurierung oder Wiederbelebung seines Oldies sucht, dann mag er sich gerne melden. Für mich allein ist die Halle etwas zu groß und auch nicht so billig, wie es mir angenehm wäre. Da ich seit einiger Zeit mit meinem kleinen Sohn, er ist fast 12 Jahre alt und der schraubt gelegentlich begeistert mit, alleine bin, kann ich meinen Platz nicht mehr so ausgiebig nutzen wie noch vor zwei Jahren. Aber es wird wieder mehr werden, je älter mein Sohn wird. Ich würde mich über Gesellschaft, ob für längere Zeit oder auch nur für eine kurze Reparatur sehr freuen. Dieses Angebot richtet sich an alle Liebhaber alter Citroen, DS 2CV GS GSA CX BX Xantia XM oder auch deutlich älter. Falls mein Beitrag hier falsch untergebracht ist, sagt Bescheid. Dann verschiebe ich ihn.
  7. ChristianS
    Hallo zusammen! Nach einer längeren Pause als Cit-Addict und ACC (bis vor 15 Jahren waren GS, GSA, DS und CX meine Gefährten, dann kamen ein paar private Verwirbelungen dazwischen und der letzte vebliebene CX 2200 BJ 76 wurde bei einem selbst verschuldeten Unfall dahingerafft) hat mich vor etwas mehr als einem Jahr wieder die alte Nervosität befallen und nach Vernunft-, bzw. Langweilerautos (Xsara Picasso, Renault Scenic, Opel Meriva) musste wieder etwas mit "Swag" her. Der C6 hatte es mir schon länger angetan und je seltener er mir in freier Wildbahn begegnete, umso begehrlicher erschien er mir. Und wie es dann so kommt, wenn man mal zu stöbern anfängt, ist man bald fällig.... Der erste C6, der nicht allzu weit von meiner Heimat Rastatt anzuschauen war, war ein dunkelblauer mit beigem Leder, der in der Südpfalz von einem syrischen Mitbürger angeboten wurde. Der hatte noch drei oder vier weitere im Besitz, vielleicht hatte ja jemand aus dem Forum auch schon Kontakt zu ihm. Die Farbkombi hatte es mir mächtig angetan, aber wir wurden uns nicht einig bzw. ein anderer Interessent erhielt den Zuschlag. Dann entdeckte ich in den Kleinanzeigen einen alu-silbernen Exclusive BJ. 06 aus erster Hand in Ulm, der nach Todesfall angeboten wurde. Silber empfand ich bis dahin als die "langweiligste" C6-Farbe, aber inzwischen bin ich geläutert und habe Gefallen an ihr gefunden. Vor Ort gab es dann ein Auto mit ein paar Mängeln (Batterie nahezu tot, Traggelenke vorne fertig), aber einer durchgehenden Werkstatthistorie. So waren Zahnriemen, Eolys, Thermostatgehäuse und einige der typischen to-do´s in jüngerer Vergangenheit gemacht und es gab recht neue Sommer- (auf fast neuen Felgen) und Winterreifen (auf den ziemlich mitgenommenen alten Felgen) dazu. Der Tacho zeigte 187000 km, Die Innenausstattung präsentierte sich fast makellos und das Preisbarometer wies nach kurzen Verhandlungen 4200 Euro aus. Nun galt es eine Werkstatt zu finden, die nicht allzu weit entfernt sich des Schätzchens und vor allem der Traggelenke annehmen wollte. Von ca 10 angeschriebenen Citroen-Vertragswerkstätten im Umkreis von 70 km (zwischen Offenburg und Mannheim, auch Elsass), antworteten zwei positiv, der Rest gar nicht oder ablehnend. Unter den Positiven war Citroen Höhl (jetzt Minkin) in Speyer - dazu später mehr. Letztendlich landete ich bei Andreas und Stefan Büsing in Au am Rhein, die ich aus früheren Zeiten kannte und schätzte. Andreas, selbst C5-Fahrer, nahm sich der anstehenden Arbeiten an und der C6 durfte bald wieder schweben. Ich wollte es kaum glauben, was diese beiden Traggelenke an Rumpeln und Schütteln verursachten, aber ab sofort war das Cit-feeling wieder da. Inklusive der kleineren und mittleren Zwischenfälle. Zuerst kam die Meldung "Abgassystem defekt". Laut Fehlerspeicher ein AGR-Ventil, das nicht mehr regelmäßig öffnet und schließt. Dann, während der ersten Urlaubsfahrt nach Frankreich, ein deutlich vernehmbares Turbopfeifen, auch bei langsamen Geschwindigkeiten. Der noch vor Ort gemachte Ölwechsel von 5W30 auf 5W40 brachte eine gewisse Linderung und bald ebbte das Pfeifen wieder ab (nicht vollständig, aber deutlich weniger). Ich entschloss mich das Auto mal in Speyer von Herrn Minkin anschauen zu lassen. Das lief vorbildlich ab. Kurzfristige, freundliche Terminvereinbarung, Durchsicht und Probefahrt vom Chef persönlich, fachkundige Ratschläge, nichts aufgeschwatzt. Fazit: Turbopfeifen unkritisch, kommt evtl. vom nicht ganz schließenden AGR-Ventil und pflanzt sich möglicherweise durch die Schläuche und Leitungen fort. AGR nicht vor dem nächsten TÜV in einem halben Jahr bearbeiten, dann nochmal schauen. Kosten: Auslesen des Fehlerspeichers. Nun kam die zweite Urlaubsfahrt nach Italien. Schon recht weit im Süden entdeckte ich nach dem Abstellen eine deutliche Kühlwasserpfütze unter dem Auto. Ok, Wasser nachgefüllt und auf dem Rückweg in Pisa zur Cit-Werkstatt. Die hatten das Auto zwar auf der Bühne und schienen bemüht, aber insgesamt ratlos und das Fazit war: "Selbst, wenn wir in den Tiefen des Motorraums das Leck finden, werden wir keine passenden Teile bekommen". Der ADAC ließ sich auch sehr lange Zeit zu entscheiden, ob anderweitig eine Reparatur oder der Heimtransport angestrebt wird, so dass ich mich nach 5 Tagen dazu entschied, mit genügend Wasservorräten und Kühlerdichtmittel aus dem Baumarkt die Heimreise anzutreten. Alle 100 km hielt ich an, aber nichts leckte mehr, das Zeug tat seine Wirkung. Wieder rettete mich einer der Büsing-Brüder. Stefan fand heraus, dass der Kühlmittelflansch (so ein Plastikgehäuse / Schlauchverbinder) einen Riss hatte, und wechselte ihn. Es war Sommer. Die Ferien standen vor der Tür. Alles schien in guten Bahnen zu verlaufen. Dann rannte mir ein Reh gegen die vordere rechte Stoßstangenecke. Glück im Unglück: Zum ersten Mal hatte ich eine Teilkasko abgeschlossen. Es sah eigentlich nicht so "wild" aus, aber die Voranschläge des Unfallinstandsetzers und dann auch des von der Versicherung bestellten Gutachters bekundeten: Wirtschaftlicher Totalschaden, Reparaturkosten 7000!!! Euro. Noch einmal Glück im Unglück: Der Gutachter setzte den Wert des C6 vor dem Unfall erfreulich hoch an, so dass ich mit der Auszahlungssumme die Reparatur anderweitig in Auftrag geben konnte und durch selbst organisierte Gebrauchtteile sogar noch etwas übrig blieb. Dadurch erfuhr ich z.B., dass es viele Teile in Litauen gibt und dass sowohl Preisgestaltung, Seriosität und Lieferzeit absolut in Ordnung sind. Mein favorisierter Händler, von dem ich Stoßstange, Blende, Blinker, Nebelscheinwerfer, Xenon-Steuergerät, Abstandsensoren usw. beziehen konnte, hat einen ebay-Shop und ist empfehlenswert. Nach zwei Wochen war der C6 wieder fast wie neu. Und vom Restgeld gab es rundherum neue Bremsen, eingebaut von Büsing. Nur das mit den Abstandssensoren hatten die Instandsetzer nicht in den Griff bekommen. Immer wieder gab es die Meldung "Einparkhilfe defekt" und beim Abbremsen piepsten die vorderen Sensoren auch ohne Hindernis. Zweiter Auftritt Höhl/Minkin. Anlässlich des TÜV-Termins fand man dort heraus, dass ein HINTERER Sensor defekt war und das ganze System beeinflusst hat. Nach dem Austausch (Litauisches Gebrauchtteil in richtiger Lackfarbe, 25 Euro, Einbaudauer Minkin 10 min) gab mir Herr Minkin noch den Tipp das vordere Nummernschild ganz eng an den Träger anzuschrauben, da dort die Sensoren sehr nah angebracht sind und ein nicht optimal montiertes Kennzeichen Störungen verursachen könnte. Seither ist Ruhe. TÜV gab es übrigens ohne großen Aufwand und weitere AGR- Interventionen auch noch. Das klingt nun nach viel Umtrieb und Aufwand für die 12 Monate, aber ich sehe es so: Das mit dem Reh hätte mit jedem Auto passieren können, dafür kann der C6 nix. Die Traggelenke waren beim Kaufpreis mitverhandelt. Einen Defekt im Kühlsystem hatte ich mit vielen Fahrzeugen. Die 20 000 gefahrenen Jahreskilometer dürften vermutlich persönlicher Rekord sein, dies sei auch noch erwähnt. Und ich habe Autofahren selten so genossen (ok, in der DS und im Prestige natürlich schon). Das Turbopfeifen und das Aufleuchten der AGR-Warnlampe werden im Lauf der Zeit nicht schlimmer, sondern deutlich weniger. Dass man nach Teilen manchmal suchen muss wie nach der Stecknadel im Heuhaufen, ist halt so, aber that´s part of the game. Umso schöner, wenn es dann geklappt hat. Jetzt steht noch der Austausch des Wasserrohrs an, das hoffentlich demnächst aus Österreich geliefert wird. Da der C6 butterweich schaltet, sehe ich derzeit keinen Anlass, das originale Getriebeöl tauschen zu lassen. Aktuell bin ich sehr positiv gestimmt, was die nächste Zeit mit meinem daily driver angeht, auch wenn die Forums-Unkenrufe ("bei der Laufleistung baldiger Motortod" - "niemals Kurzstrecke" usw.) manchmal eine andere Sprache sprechen. Allen C6-Fahrern hier "bonne chance"!
  8. admin
    Hallo zusammen, wir werden voraussichtlich ab Mitte nächster Woche (ab dem 25.3.26) ein größeres Update unserer Forensoftware installieren. Es wird Zeit, dass wir auf die aktuelle Version 5 der InvisionPower Software wechseln. Dazu werden wir wahrscheinlich einen ganzen Tag offline sein, denn es müssen viele Komponenten neu installiert und konfiguriert werden. Danke für Euer Verständnis und viele Grüße, Martin
  9. uwekolb
    ja, auch für mich ist hier die Zeit gekommen. mein halbes Leben hab ich hier mit Citroen verbracht, aber an Alter und Krankheit kommt keiner vorbei. Hab mich sogar von meinem Cabrio getrennt, läuft jetzt in Holland bei meinem netten Händler. meinen XM Cabrio hat er auch. [img]https://up.picr.de/50121979ks.jpg[/img] ich hab hier viele nette und kompetente Leute kennengelernt. Nochmals Dank an alle die, die mir beim Verkauf meiner Werkstatt geholfen haben. Aber meine schöne Zeit geht hier leider zuende, wer denkt schon daran , das er mal Rentner wird. für meinen C5 hab ich immer noch meine Original Lexia, der läuft im moment super. Den schnellen Ausbau von Motor und Getriebe wird es vorläufig nicht mehr geben. Ich werde hier immer noch mitlesen und mich mit kleinen Problemen wieder mal melden. Ansonsten wünsche ich allen , die ich hier kennengelernt habe eine tolle Zeit. Bis dann mal
  10. Frank M
    Als Geburtstagsgeschenk gab es einen begeisterten TÜVer und einen Bericht ohne Mängel .
  11. cbmalle
    18 Punkte
    Laaange hat es gedauert, es kam immer mal wieder etwas dazwischen. Da der Wagen aber bereits seit ´93 abgemeldet war, kommt es ja auf ein paar Jährchen mehr oder weniger auch nicht an... Nun ist er fertig, H-Gutachten und HU mängelfrei und die ersten paar hundert Kilometer auch schon problemlos abgespult, macht wieder richtig Laune. Die Lackierung wurde nur partiell ausgebessert, wurde seinerzeit wohl schon mal lackiert, ich behalte bei meinen Wagen wenn möglich lieber Geschichte und Patina.
  12. Kroack
    Ohne Ersatzteile keine funktionierenden alten Citroens , wir sind ja eine Gemeinschaft hier die sich gegenseitig unterstützen ihre Schätzchen auf der Straße zu halten. Bitte stellt doch mal Bilder von Eurem Badezimmer hier ein dann können wir diskutieren ob ihr ausreichend geputzt habt. Ein Ersatzteilträger ist nunmal kein Zierobjekt...
  13. cbmalle
    Seit letzter Woche ist ein weiterer GSA auf den Straßen unterwegs, nachdem er 33 Jahre abgemeldet vor sich hin schlummerte.
  14. ThorstenG
    Ich habe an Wochenende intensiv drüber nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, daß er bleibt. Relativ teuer eingekauft (Benziner eben) und noch ordentlich investiert. Zudem bekomme ich diese Farbkombination als Benziner wohl nicht mehr wieder. Also eine weitere Garage gemietet, nützt ja nix...
  15. Sebastian CLDE
    Ich konnte nicht widerstehen. Zwar ist er optisch eine eher teure Baustelle (Lack auf dem Dach und Haube) und es gibt reichlich blaue Abgase (Ventilschaftdichtungen hart, ZKD vermutlich noch original), aber: AX mit 14 Motor, also quasi ein AX GT Gute allgemeine Substanz 107.000 km, Erstbesitz. Finition Allure (D: TZX, später VSX) Austattung inkl. Glas-Hebedach. Irgendwie ein AX "Pallas"! Farbe "Bleu sirene" - meine Lieblingsfarbe! Schmunzeln tue ich beim Fahren mindestens 1 x pro Minute! Für mich, mein Traum-AX. Ich dachte, so einen finde ich nicht mehr. AXe sind selten geworden! Und als Maschine finde ich den AX wirklich genial. Er tut alles so gut mit minimalem Gewicht. Auf der Autobahn fährt er sogar souverän, 130-140 km/h sind kein Thema. Dass er ein 14er ist trägt dazu bei, natürlich. An dieser Stelle bedanke mich ausdrücklich bei denen, die mir diesen Traum ermöglich haben: @ACCM Andreas Schmidt , @drophead, @AX furio und @bx-basis . Ohne Euch wäre nichts passiert. Tolles Team, ihr dürftet den AX immer fahren!
  16. M. Ferchaud
    Damit ist der CX fortan legal geprüft und zulassungsfähig. Nächster Schritt: Um den Status einer "Voiture de Collection" zu erlangen, muss bei der FFVE (Fédération Française des Véhicules d'Epoque) ein entsprechende Antrag gestellt werden. Hierzu müssen minutiös vollständige Angaben gemacht und in ein Online-Formular eingetragen werden. Zudem werden folgende Fotos verlangt, um den Zustand des Fahrzeugs als "Oldtimer" anerkannt zu bekommen. Die Zeitung dient als Nachweis, dass die Fotos tagesaktuell sind: Die Bearbeitung kann vier bis acht Wochen in Anspruch nehmen. Danach kann man eine provisorische Zulassung (bereits mit schwarzen Kennzeichen und silbernen Lettern) beantragen, bis die finale Zulassung ein paar Wochen oder Monate später erteilt wird. Bis dahin werden noch weitere kleine Optimierungen, wie ein Tausch des leicht undichten Kühlwasser-Ausgleichsbehälters und das Abdichten des schwitzenden Druckreglers erfolgen. Auch die Türen verlangen noch Aufmerksamkeit, die Stirnseiten der vorderen Portale müssen instandgesetzt und die Unterkanten entrostet und neu lackiert und versiegelt werden. Ansonsten ist das Fahren im CX Break ein wahrer Genuss. Der Motor läuft leise und kräftig, die Federung ist phänomenal, das Ambiente unschlagbar. Im Vergleich wirkt der alltägliche XM 16V vom Fahrwerk her torkelig, wo der CX wie das sprichwörtliche Brett liegt und trotzdem alle Unbill der Straße magisch wegfedert. Die Lenkung des XM kommt mir jetzt indirekt und schwammig vor, während die DiraVi des CX nur das Zucken des kleinen Fingers benötigt, um den Fünfmeter-Kombi zielgenau zu manövrieren. Die retro-futuristischen Walzen faszinieren trotz absurd spiegelnder, weil im ungünstigen Winkel angeordneter Abdeckgläser, und die Klaviatur der Bedienblöcke ist wieder vollständig eingespielt. So macht das Schweben in Reinkultur Spaß, und die Mühe hat sich offenbar (doch) gelohnt.
  17. ACCM Xm Petar
    Wenn's interessiert einen Beitrag zum meinen Xm gibs in der neuen Youngtimer. Lg
  18. highharti
    Liebe Mitforisten, Nach über 12 Jahren und fast 170.000 km des freudigen Schwebens habe ich meinen XM heute schweren Herzens verkauft. Vielen Dank allen Mitforisten für die Hilfestellungen, Tipps und Ratschläge, die ihr mir über die Jahre gegeben habt! Ohne euch hätte ich das Fahrzeug wahrscheinlich nicht halb so lange behalten. Ich freue mich sehr, dass ich nach 1,5 Jahren des Inserierens, nach 13.811 Seitenaufrufen, 364 aktiven "Parkungen" und 15 Anfragen schlussendlich einen Käufer gefunden habe, der sich über sein neues Auto genauso gefreut hat, wie ich selbst bei meinem Kauf vor 12 Jahren. Macht weiter wie bisher und viele Grüße Stefan
  19. XMbremi
    Er SOLL weiterfahren. Ich oute mich mal als rückfällig (und grad habe ich erst die Dachträger verkauft ). Auf der kurzen Probefahrt hat er alle elektrischen und mechanischen "Gimmicks" gezeigt, die sein Besitzer Jörg (ein sehr angenehmer Kontakt) beschrieben hat. Ein kleiner Tannenbaum an Lichtern und Anzeigen im Armaturenbrett (ESP, ESR, ABS, etc.) als auch im Display (Feststellbremse defekt, etc.) Und das Getriebe knallt im Wortsinne die Gänge rein, besonders beim runterschalten. Die Ventilkur des Schaltblocks bei icksemm hat er schon hinter sich - hat allerdings nicht lange gehalten. Die Fensterheber reagieren ziemlich sensibel bis gar nicht auf Befehle. Beim Schiebedach fehlt ein Teilchen. Besser erst mal nicht aufmachen (aber immerhin, er hat eins!) Die Winterreifen sind von 2016. Hinten rechts (das Blätterige auf dem Foto) wurde mal beilackiert, aber anscheinend hätte die Grundierung besser gekonnt. Als er aus dem Stand auf den Trailer fahren sollte, nahm er kein Gas an. Mit etwas Schwung gings dann ganz normal. Aber als er in der Schräge zum Stehen kam, gings erneut nicht mehr weiter nach vorne beim Gas geben. Das beschriebene Zwitschern ist auf der Rückseite des Motors. Der Freilauf der Lima scheidet definitiv aus. Vorne rechts ölt er. Dass ich nicht falsch verstanden werde: ich bin ganz ohne Illusionen zu Jörg gefahren. Dieser C6 ist eine Wundertüte und bei dem Preis werde ich mich hüten, irgendwas zu bekritteln. In kurz: man muss ihn einfach lieben. Endlich hat mein Leben wieder einen Sinn 😍 Ich werde auch sicher Jörgs "C6 Scheintot"-Thread wieder beleben, um nach Lösungen zu suchen und den Forums-Think-Tank um Rat zu fragen. Gruß und ein herzlicher Dank an Jörg
  20. schwinge
    Hier und heute startet eine neue Serie. Für alle, die daran interessiert sind zu sehen was es bedeutet einen recht brauchbaren XM wieder in ein verwendbares Fahrzeug zu verwandeln, werde ich euch hier gerne mit einem mir für eine Instandsetzung freundlicherweise zur Verfügung gestellten Beispielexemplars auf die Reise mitnehmen wollen. "Recht brauchbares Fahrzeug" heißt leicht angerostet und mit diversen angesammelten Zipperlein. Den Arbeitsaufwand kann man da mit ungefähr 300 Stunden veranschlagen als Selberschrauber mit Erfahrung. Wie immer, mit Potential nach unten aber auch nach oben. Ausnahmefahrzeuge, die mit einem zweistelligen Stundenaufwand auskommen, habe ich auch schon gesehen. Die sind aber sehr, sehr selten. Quasi fast nicht zu finden. Wie man auf dem Bild sehen kann, handelt es sich um einen Y4 2.5TD, Modelljahr '95. Zur Beachtung: meine Expertise konzentriert sich auf den Xm Y4, mit Spezialisierung auf die Motorisierungen DK5ATE (2.5TD), XUD11BTE (2.1TD EPIC) und ES9J4 (Riemen V6). Die meisten Dinge, die ich im Verlauf dieses Fadens besprechen werde, werden mehr oder weniger auf den Y3 und/oder andere Motorisierungen übertragbar sein. Aber wie es immer so ist - eben nicht alles. Der Y3 hat eben auch so seine Eigenheiten, da kann man sich ganz schnell ordentlich verzetteln. Zuallererst muss die Frage geklärt werden, ob das Fahrzeug vom Zustand her eher für den Schraubenschlüssel oder die Säbelsäge in Betracht kommt. Lack und Innenraum - das muss sich jeder selber angucken und entscheiden ob Lacker oder Sattler ranmüssen. Problematischer ist eher der Rost. Der muss gesucht, gefunden und nach Möglichkeit beseitigt und konserviert werden. Wenn der Karren mehr als drei Rostlöcher hat -> Säbelsäge. Insbesondere sind rostige Karosseriebleche als problematisch einzustufen, denn es gibt ziemlich genau exakt fast garkeine Ersatzbleche zu kaufen. Reparaturen werden also noch aufwändiger, als sie ohnehin sind. Auch Hilfsrahmen und Hinterachsköper mit denen man noch irgendwie was anfangen kann sind sehr rar. schwinges Geheimtipp: Für eine erste schnelle Einschätzung Motorhaube und Heckklappe öffnen und nach Rost gucken. Hier sind beide Teile relativ rostfrei, dann kann man sich auch trauen drunterzugucken, ohne vorher einen Schnaps hinterzukippen. Wagen auf die Bühne nehmen und auf die Suche gehen. Räder können ab, müssen aber nicht. Hinter sonem Rad gibts nicht viel aufregendes zu sehen. Der XM ist zu 95% der Fläche am Unterboden mit Unterbodenschutz überkleistert. Kleinere (und teils auch größere) Probleme sind darunter schwer zu finden. Darum kümmern wir uns aber zu einem späteren Zeitpunkt. Jetzt werden erstmal grobe Rostprobleme sowie die meist üblichen Verdengelungen gesucht. Wenn ihr beim Drunterrumherlaufen auf schwarzes Bitumen-UBS guckt, dann wünsche ich viel Spaß und Erfolg. Meistens knackig. Und die Wiederherstellungskosten sind auch gleichmal um ca 1000 Mark geklettert um den Unsinn wieder runterstrahlen zu lassen. Zuerst gehts in die Radkästen vorn. Hier hats eine Stelle am Ablauf Wasserkasten die zum Reparieren ist. Was die Aufnahme der Domlager selbst angeht, das sieht man eher von oben. Wie das geht, hatte ich im Detail bereits woanders beschrieben. Wenn man da schon was von außen sieht, will man das nicht reparieren. Schwellerspitzen und Wagenheberaufnahmen vorn rechts.Hier gibts ne Kleinigkeit zum Reparieren. Schwellerspitze und der Hohlraum unten im Radkasten (mittleres Bild). Interessanterweise ist die rechte Seite da häufiger rostig als links. Andere Seite. Wagenheberaufnahme verbogen. Dafür kein Rost (von außen erkennbar). Der Wagen wurde offensichtlich nach dem Malheur nicht mehr lange gefahren. Ist ja auch was. Längsträger beidseitig eingedrückt. Hier mit ner Hebebühne. Ich hab da ne minimalinvasive Zurückdengelmethode ausgeklügelt, die ist aber noch ungetestet. Würde mich aber auch dafür interessieren, wie ihr das machen würdet. Schweller vor Wagenheberaufnahme hinten links gründlich verdengelt. Hier deuten Indizien auch auf eine innen leicht braune Schwellerspitze. Knotenbleche, das übliche. Zweimal neu. Die Längsträger sind an den Stellen wo die "Abschleppbleche" angebracht sind auch schon einigermaßen knusprig. Auch üblich. Und da hier keine AHK installiert ist auch eher uninteressant. Solange noch zwei oder drei Schweißpunkte halten, fallen die nicht unterwegs auf die Straße. Zu guter Letzt: Einmal Doppelblech am Hilfsrahmen. Das darf natürlich nicht fehlen. Eine intensivere Betrachtung erfolgt dann, wenn Stoßstangen, Kotflügel, Antriebsaggregat, Hinterachse und Kraftstoffbehälter ausgebaut sind. Dann wird jedes Fitzelchen mit gelbem Wachsmalstift angezeichnet, es wird endoskopiert und Unterbodenschutz an verdächtigen Stellen abgekratzt.
  21. Citrofan93
    Schon länger nerven sie mich die Stopfen der hinteren Radkästen zu den Schwellern. Teilenummer 96130325. Etwa alle 2 Jahre sind sie in meinem Auto spröde und brüchig, sodass sie abwetzen. Das Exemplar auf dem Foto ist noch halbwegs intakt, das letzte welches ich vor etwa 2 Jahren ausgebaut habe, war schon ziemlich durchlöchert und zerbröselte in der Hand. Vielleicht bin ich einfach zu pingelig. Die Dinger haben etwas um die 5€ bei Citroen gekostet. Ich habe hier bestimmt 10 Neuteile im Regal, alle aus unterschiedlicher Bezugsquelle mit unterschiedlichen Produktionsdaten, deswegen hab ich nie Handlungsbedarf gesehen, Austauschen und Ruhe. Vielleicht war auch jetzt einfach die Langeweile groß genug, ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte ich nun Motivation mal ein Teil zu vermessen und nachzubasteln: Slicen und ab durch den Drucker. Mit TPU (95A) als Material für Deckel und Stopfen habe ich auch an anderen Stellen im Radkasten des Xantia gute Erfahrungen gemacht, auch im Hinblick auf Haltbarkeit. Nach zwei kleineren Revisionen passte das Teil sehr gut. Wie immer bei „Projekten“ dieser Art ist auch hier Raum für Spielereien: Auch wennś auf dem Foto etwas komisch aussieht, aber die „Dichtleiste“ liegt rundherum plan an.
  22. fredo
    Die Fans der Marke Saab und die großer Citroen schauen vergleichsweise wohlwollend ins andere Lager, beide verbindet wohl eine ähnliche Haltung zum Automobil. Neben den vielen Citroen steht auch hier nicht zum ersten Mal ein Saab, was mich zu einem Vergleich angeregt hat, ein subjektiver Vergleich zweier Limousinen. Kandidat 1: Saab 9-5 2,3 T Vector. Groß „T“ steht für die zweitpotenteste Leistungsstufe, 220 Benzin-Turbo-PS aus 4 Zylindern – gleichwohl die stärkste Motorvariante, die mit Komfortfahrwerk lieferbar war. Baujahr 2006, 211000 km gelaufen. Vector war die mittlere Ausstattung. Mit 5-Stufen-Automatik, Parkpaket, Navi, Leder, Xenon, CD-Wechsler und Metalliclack standen damals knapp 48000 Euro in der Preisliste. Kandidat 2: Citroen C6 2,2 HDi, 170 Turbodiesel-PS, 6-Gang Schaltgetriebe – motorisch der Einstieg in die C6-Welt, hier kombiniert mit der mittleren Ausstattungslinie Pallas. Baujahr 2007, 190000 km gelaufen. Ergänzt um Teilleder, Metalliclack und eine abnehmbare Anhängerkupplung war die Verhandlungsbasis nach Preisliste ebenfalls bei rund 48000 Euro. Damals klar Gutverdienerautos mit der Außenwirkung, bewusst keinen Audi-BMW-Mercedes gekauft zu haben. Beide Autos basieren auf verlängerten Plattformen mehr oder minder schnöder Großkonzernbrüder, dem Citroen C5 und dem Opel Vectra. Für beide hat man sich auch sehr viel Mühe gegeben, das nicht so zu zeigen, sondern die Limousinen deutlich oberhalb zu positionieren. Das ist meines Erachtens vollständig geglückt. Allenfalls die Citroen-Schalter um das Lenkrad und in der Mittelkonsole zeigen die Abstammung. Bei Saab durfte man hier noch völlig selbstständig agieren, im Innenraum gibt es keine sichtbaren Opel-Gleichteile. Im Motorraum setzt sich das im Saab noch fort. Der Motor ist die alte Saab-Eigenentwicklung aus den frühen 1980er Jahren, immer wieder einigermaßen auf dem Stand der Technik gehalten. Rund um den Motor findet sich dann oft der Aufdruck „GM“. Im C6 4-Zylinder herrscht mehr oder minder der C5 im Motorraum mit damals aktuellem und zeitgemäßem Dieselmotor. Das ist nicht exklusiv, aber sorgt verglichen mit den C6 V6 HDi für weniger Sorgenfalten bei der Teilesuche. Trotz dessen kennen wir alle die C6-Ersatzteilsorgen. Beim Saab gibt es hingegen keine Engpässe. Der freie Teilemarkt liefert alles. Immerhin liefen zwischen 1997 und 2010 etwa 483000 Saab 9-5 vom Band in Trollhättan, ca. 20000 wurden in Deutschland verkauft. Vom C6 sind bekanntlich nur gut 23000 zwischen 2005 und 2012 produziert worden, davon gingen neu etwa 3700 nach Deutschland. Als der C6 auf den Markt kam, als völlige Neuentwicklung, hatte Saab gerade den 9-5 dem zweiten Facelift unterzogen, um die betagte Konstruktion konkurrenzfähig zu halten – die sogenannte Chrombrille. Damit hatte Saab maximal polarisiert und das Fanlager gespalten. Ich bekenne mich hier zum Liebhaber der Chrombrille und hatte noch zu Produktionszeiten des Modells erstmals einen Jungwagen als SportCombi Aero erstanden. Bei aller Citroen-Verstrahlung war der C6 damals kein Modell, für das ich nennenswert Geld gezahlt hätte, was aber erstmal praktische Gründe hatte. Kaum sind fast zwanzig Jahre um, stehen beide nebeneinander in der Scheune. Der Saab hat in meiner Hand nun schon 10000 km hinter sich, der C6 ist nahezu frisch hier eingetroffen, fast 1000 km bin ich aber schon gefahren. Motorisch Benzin gegen Diesel, aber jeweils vier Zylinder, gut zwei Liter Hubraum, Turbolader, Frontantrieb. Im Saab ist ein klassischer, großer Turbolader verbaut. Unter 1800/min passiert nichts, danach bricht er los, was aber nur der erlebt, der aus unerfindlichen Gründen den manuellen Schaltmodus nutzt. Die Aisin 5-Stufen-Automatik macht die Arbeit nahezu perfekt und überspielt das Turboloch durch geschickte Schaltpunkte und Ansteuerung der Wandlerkupplung, ohne unnötig Drehzahlorgien zu produzieren. Bei meiner Frau kostet das dann auf Strecke 8,5 Liter Ottokraftstoff, bei mir 10, der Alltag liegt dazwischen. Dazu gibt es das Komfortfahrwerk – was aber leider, mit der Citroen-Brille geschaut, den Namen nicht verdient. Ich kenne aus dem Aero das Sportfahrwerk und hatte gehofft, dieses hier wäre deutlich komfortabler. Ist es nicht. Bei hohen Geschwindigkeiten in Ordnung, ist es mir auf schlechten Landstraßen schlicht nahe an unerträglich. Eine der von mir ab und an befahrenen Autobahnen besteht aus Betonplatten, es gilt 120 km/h. Beim Aero traf das eine Eigenfrequenz des Fahrwerks, wo es einem speiübel werden konnte. Der Vector macht das besser, aber ein sehr unangenehmes Stuckern bleibt. Nerviges Details in der Bedienung: die ausgeschaltete Klimaanlage merkt sich der Wagen nicht, bei jedem Neustart ist sie wieder an. Workaround: Zündung an – AC off – Motor starten. Immerhin befindet sich das Zündschloss direkt neben dem Klimaschalter, in der Mittelkonsole. Auch gibt es keine Momentanverbrauchsanzeige. Dafür ein Klimatisierungssystem, das feinfühlig und zugfrei arbeitet, was ich im C6 leider anders erlebe, obwohl die Heizungsklappen funktionsfähig sind. Für meinen Durchschnittskörperbau bieten beide Limousinen hervorragenden Sitzkomfort. Bei der Federung ist der C6 über fast alle Zweifel erhaben. Selbst der berühmte Kanaldeckel wird besser erledigt als mit dem beschriebenen „Komfortfahrwerk“ der Konkurrenz. Der Biturbodiesel hat nahezu kein Turboloch, wird aber in niedrigen Drehzahlen noch brummiger als der Saab. Klar, hier vielleicht prinzipbedingt, aber eben deutlich. Die Gänge muss man in meinem C6 selbst sortieren. Das ist in meinen Augen im C6 eine ziemlich unwürdige Tätigkeit (gilt für mich aber auch im Saxo…). Zumal, da ich das Aisin-6-Gang-Getriebe im C6-Benziner-V6 als hervorragend empfand, ich davon ausgehe, es wäre es auch am 2,2 HDi. 7,5 Liter Diesel als bisherigen Verbrauch empfinde ich auch nicht als so niedrig, als dass ich mir das Schalten damit schönreden könnte. Der C6 ist eben auch 250 kg schwerer als der Saab, merkt man hier wohl. Nur mit Schaltgetriebe aber fühlt sich der C6 HDi so authentisch wie möglich nach CX TD2 an – das empfinde ich tatsächlich so, kann man mich für verrückt halten…. Im C6 befindet sich das RD4, was im Vergleich zum aufpreispflichtigen Saab-Touchscreen-Navi ziemlich altmodisch und pixelig wirkt. Wäre beim Saab serienmäßig aber auch nicht anders. Worauf ich völlig verzichten könnte, wären die rahmenlosen Scheiben am C6. Hier wirkt auf mich auch keine Empfindung, die mich an die DS erinnert. Sondern es wirken auf mich Ängste vor berstenden Scheiben, versagenden Mikroschaltern und Fensterhebermotoren. Und es wirken auf meine Ohren Windgeräusche bei Autobahngeschwindigkeit, die möglicherweise besser sein könnten mit einer Einstellung, aber immer schlechter bleiben als bei einem „richtigen“ Fensterrahmen. Mich ärgern diese vorteilslosen Scheiben eher als dass ich mich daran erfreuen könnte. So richtig den technischen Fortschritt finde ich auch in der elektrischen Handbremse des C6 nicht, die beim Saab ein rein mechanisches System darstellt. Das Head-up-Display hingegen ist ein schönes Detail, wie auch der sich wunderbar ins Cockpit einpassende Digitaltacho. Die Schalterorgie in der Mittelkonsole sähe ich aus haptischen Gründen gerne positiv, aber die damalige Kritik, dass hier eine Überfrachtung „gelungen“ ist, kann ich durchaus nachvollziehen. Das macht der Saab besser. Womit wir beim Innenraumdesign sind. Der C6 ist konsequent anders gestaltet mit dem flachen Armaturenbrett, den Türfächer und deren Abdeckung und einigen weiteren liebevollen Details. Mit den Holzapplikationen des Exclusives, die mein Modell nicht hat, wäre es noch besser – hier ist es mir etwas trist. Zumal auch die schwarze Teillederausstattung keine optischen Akzente setzt. Dennoch mag ich sie gerne, da ich Stoff und Velours prinzipiell für die Sitzfläche vorziehe. Was dem C6 sehr gut zu Gesicht stünde, wäre die feste Lenkradnabe wie im C4 I / C5 III. Der Innenraum des Saabs ist farblich so, wie ich ihn mir wünsche. Helle Sitze, Holz im Cockpit. Erstere Vollleder mit den üblichen Nachteilen bei Kälte und Hitze, letzteres so dunkel, dass man sich etwas Mühe geben muss, es nicht für schwarzen Kunststoff zu halten. Prinzipiell aber ist das Innenraumdesign nicht mehr als hübsch aufbereiteter Standard. Ja und dann außen: Ich bin kein Designer, aber dass auch das Außendesign des Saabs schön aufbereitete Hausmannskost ist, das erkenne ich schon. Gleichmäßige Überhänge vorne und hinten bei normalem Radstand, Designakzente setzt nur die Chrombrille und vielleicht ein wenig die seitliche, scharfe Blechkante vor dem hinteren Stoßfänger. Da kann der C6 natürlich mehr, wobei es mir vor allem die Heckpartie mit konkaver Scheibe und den aufgesetzten Leuchteneinheiten angetan hat. Diejenigen, die im kleinen „4-Zylinder-Spoiler“ eine Störung der Linie sehen, kann ich inzwischen verstehen, bevorzuge aber die Abwesenheit der wasserempfindlichen Spoilermimik. Der lange Überhang vorne, der kurze hinten, der lange Radstand (20 cm mehr als beim Saab) lassen weitere Erinnerungen an den CX aufkommen. Sehr schön. Wie das Schwarzkirsch-metallic, eine wunderbare Farbe, die Ähnlichkeiten mit perlmutt-cassis hat, das man für den CX kaufen konnte. Leider ist sie wenig kompatibel mit meinen Autowaschzyklen. Da lobe ich mir das Saab-silber. Beide Autos sind in ordentlichem Zustand rund um 5000 Euro wert. Derzeit bietet der Diesel bei meiner Fahrleistung keinen Kostenvorteil gegen den in Steuer und Versicherungseinstufung vergleichsweise billigen Saab (Haftpflicht-Typklasse 12). Da kann der problemlos zwei Liter mehr trinken. Es kann außerdem bei beiden Autos jederzeit alles kaputtgehen, 20 Jahre und 200000 km sind mindestens am Rand der projektierten Lebensdauer. Die Qualität des Bleches ist beim C6 besser. Mein Exemplar ist zwar gut, dennoch gibt es beim Saab 9-5 prinzipiell einige Karosserieschwachstellen, die man sehr genau im Auto behalten muss. Ein wenig ist es wie beim BX – wenn man sie sieht, ist es zu spät. Motor und Getriebe sind dafür so trocken, wie es bei Citroen schon nach der halben Zeit nie der Fall ist. Jede Werkstatt könnte außerdem fast alles reparieren, ohne dass man Zettel ins Auto legen muss wie „nur anheben, wenn Deckel des Hydraulikbehälters geöffnet“. Der C6 zeigt aktuell nichts, was auf mangelnde Zuverlässigkeit hindeuten würde. Alles funktioniert. Dennoch bin ich lange genug im Citroen-Universum unterwegs, dass das Grundvertrauen nicht übermächtig wird. Ich bin sicher, der C6 wird sich eher etwas einfallen lassen, um mich zu ärgern, als der Saab es wohl tut. Aber der C6 ist ein Auto, was verwöhnt (bis auf den Schaltknüppel und das dritte Pedal), mich aber vermutlich auch zur Weißglut treiben kann mit Zipperlein und Zicken – genau wie mein einstiger CX TD2. Ein Fazit? Ich suche derzeit einen Käufer für den Saab, denn: Nichts bewegt Sie wie ein Citroen.
  23. bx-basis
    Heute auf der A26 bei Laon, ein Pallas IE Automatik, voll besetzt mit 5 Personen. Wir waren passenderweise mit der CX Limousine unterwegs...
  24. nixnutz
    Gude! Ich muss mich outen als Käufer der GS 🙂 Ich mag die GSse seeehr und wollt unbedingt seit langem wieder mal einen alten Citroën mit HP, preislich imho attraktiv (sollte zuerst ein tausch werden - wurde ein Kauf), ich mag Ratten/Patina, hat TÜV, stand quasi 20km von mir weg (was mir manchmal das wichtigste von allem is) und da (m)ein Opel Rekord Motorprojekt zum guten Ende kommt ist so ein nichtlaufender Hydropneumatiker mit unbekanntem Schaden und Zustand doch ganz interessant Gleich vorweg: der Verkäufer sowie auch sein Vater sind echt super Typen! Der Look ist Geschmacksache - ich mag diesem, aber am Ende dann doch nicht so… so habe mich entschieden das er wieder annähernd einfarbig in Originallackton wird. Auch wird der auf und ins Dach geschraubte (!) selbst geschweisste Dachträger samt Surfbrett entfernt. Ansonsten ist das Auto ganz gut beieinander. Zwei/drei Rostecken habe ich schon ohne gross nachschauen entdeckt, aber auch das wird. Es wurde übrigens doch einiges gemacht. Neuer Zahnriemen, Zündanlage etc.. Ja richtig gelesen - der Zahnriemen wurde als Auftragsarbeit neu gemacht wurde mir gesagt - sieht nach Demontage der Front auch echt so aus. Bei einer Ausfahrt der Vorbesitzer ging dann leider der Motor aus… Es zeigte sich das der Lüfter nicht richtig fest bzw. die Mutter der Kurbelwelle schon halb rausgedreht war. Die Spannrolle des linken Riemens war ebenso nicht festgeschraubt und hing auf halb acht - Mutter und U-Scheibe fehlten. Was zuerst kam weiss ich nicht. Das haben die Vorbesitzer erstmal wohl nicht so erkannt und an der Zündung rumprobiert und es dann als sie den schlabbernden Riemen gesehen haben aufgegeben sag ich mal. Ich habe alles wieder richtig montiert, eingestellt und provisorisch zusammengebaut (Motor dreht frei durch) und nachdem ich heute die komplett verstellte Zündung durchkontrolliert und eingestellt hatte ist die Kleine auf ihrem 2,4 bis 3,5 funktionierenden Zylindern bereitwillig angesprungen und hat die GS sofort angehoben etc.. Klar war das optimistisch bzw. Augen zu und durch, aber da ich mit einem kompletten Austauschmotor gerechnet habe war das viel mehr als gedacht und ich hab mich sehr darüber gefreut. Als nächstes wird die Linke Seite steuerungstechnisch wieder demontiert, der Zylinderkopf abgebaut und nach dem Schaden geschaut und dieser behoben. Grämt euch nicht über den (Lack-)Zustand - das wird denk ich mal und ich hab mein Spass daran 🙂 So und nun wünsche ich frohe Weihnachten! Gruss Flo P.S. endlich machen sich die 48 bei einem Piaggio Ciao Projekt übrig gebliebenen M7 Muttern bezahlt
  25. zitronabx
    Vor kurzem als Scheunenfund gekauft. Letzte Abmeldung 2001 mit knapp 66tkm belegbar. Das Fahrzeug hat eine schöne Basis zum herrichten. Rost konnte ich bisher keinen erkennen. 86er GTI
  26. dumdidum
    15 Punkte
    ...so das wars. ich bin durch. Der HY ist nun offiziell und mit entsprechendem Gutachten ein e-HY. Termin bei der Zulassungsstelle für neuen FZG-Schein + e-Kennzeichen nächste Woche . Damit ist das Umbaukit dann auch offiziell Eintragungsfähig, das Gutachten gibt es entsprechend dazu. V-Max: 105km/h (eingetragen, elektronisch abgeregelt) Motorleistung: 44kw bei fast egal welcher Drehzahl (eingestellt...) Batterie: 57kwh Lithium Eisen Phosphat (LiFePo4) Reichweite: 200 - 340km (hängt extrem von der gefahrenen Geschwindigkeit ab, da der HY kein Aerodynamik-Wunder ist) Ladeleistung DC: Maximal 60kw, Standard 45-50kw Ladeleistung AC: von 3-20kw je nach Wunsch und Ausführung. Immer extern steuerbar (Solaranlage) V2L/V2G: 800-3000W (je nach Ausführung, Biderektionales Laden für Haus, ich komme damit eine Woche autark aus) Leergewicht 1700kg Zuladung: 1275kg Gesamtgewicht: 2975kg Fahrgeräusch: 67dB (wird von außen bei 50km/h bei voller Beschleunigung auf Messstrecke ermittelt) Beschleunigung: 0 auf 100km/h: 8 Sekunden [EDIT] Ich habe jetzt das Kupplungspedal noch als Schalter zum "segeln" also abschaltung der Rekuperation verwendet. So kann man einfach mal Rollen lassen ohne das man mit dem "Stromfuß" genau die Mitte zwischen Antrieb und Rekuperation wählen muss. Schöner nebeneffekt ist das dadurch auch das Schalten des Getriebes ohne Kupplung möglich wird. Der Rotor des Elektromotors wird einfach über das Getriebe syncronisiert. Da ich aktuell ja noch das extra lange Getriebe drinnen habe habe ich so in der Stadt noch mal extra Power im zweiten Gang. Das langt dann sogar um an der Ampel einen 7er BMW stehen zu lassen Das macht mal richtig Spass. Ich muss mich dringend mehr zurückhalten denn das ist sonnst vermutlich auf die dauer zu Antriebswellen-schädlich ;-)
  27. bx-basis
    Bei einigen Motorisierungen ist beim CX am Übergang vom Hosenrohr zur restlichen Abgasanlage ein sogenanntes Rohrkugelgelenk verbaut, ein hübsches Gußteil mit einem festen Konus am Ende das eine drehbare Verbindung zur weiteren Abgasanlage herstellt um die Kippbewegung des Motors auszugleichen. Leider unterliegt diese Konstruktion einem gewissen Verchleiß und sieht nicht selten so oder ähnlich aus: Vom Konus ist nicht viel übrig und die Tulpe vom weiterführenden Rohr ist nicht selten auch hinüber. Das Rohrkugelgelenk gibt es m.W. in keiner der diveren Ausführungen mehr neu, und wenn kein gutes Gebrauchtteil verfügbar ist bleibt oft nur der Umbau auf die später erschienene Flexrohr-Variante - außer beim IE Turbo, denn dort gab es keine andere Varainte. Das oben gezeigte Teil ist von einem IE Turbo, übrigens gerade mal 130tkm gelaufen. Der Auspuff war dort ziemich undicht, die Tulpe vom weiterführenden Rohr zu 75% schon abgerissen. Da es hier wie gesagt keine Alternative gibt mußte eine Reparaturlösung her. Beim Rohr ist es einfach, das gibt es wahweise als NOS oder als Nachbau in Edelstahl. Das Gußteil habe ich erst einmal schön gereinigt und dann jemandem gegeben der eine CNC-Fräse sein Eigen nennt. Folgendes kam dabei raus: Das verschlissene Ende wurde entfernt (ich hätte sogar noch etwas mehr wegnehmen können...), die enstandene Fläche ist parallel zur eingangsseitigen Fläche. Auf 10mm Tiefe wurde der Innendurchmesser minimal vergrößert. In diesen erweiterten Innendurchmesser wird ein Stück Auspuffrohr mit passendem Durchmesser (55mm beim IE Turbo) eingesetzt (Preßpassung), ausreichend lang um einen konischen Dichtring aus Metallgeflecht aufzunehmen der sich an der gefrästen Fläche abstützt: Und unterm Auto sieht das ganze dann in etwa so aus: Original ist die ganze Verbindung etwas kürzer, ich hätte wie gesagt das Teil noch etwas mehr kürzen müssen. Die Stärke vom Dichtring hatte ich unterschätzt. Die Auspuffanlage ist nun erstmal dicht, wie es sich auf lange Sicht verhält wird sich noch zeigen.
  28. Chöschi
    Tolles Auto, Vorgestern "ausgewintert", und Gestern Abend standen die 44444km auf dem Tacho.
  29. admin
    So, das Update ist fertig. Bitte prüft mal, ob alles so passt und meldet Euch hier in diesem Thread. Bitte beachtet, dass Ihr Euch ab sofort nicht mehr mit Eurem Benutzernamen, sondern nur noch mit der E-Mail-Adresse anmelden könnt. Die Aktivierung der neuen Benutzergruppenzuordnung habe ich jetzt installiert, das heißt, die Zuordnung ACCM /WebACCM ist nun automatisch erfolgt. Ab Freitag kann dann auch jeder seine ACC-Daten direkt ändern (also bei Umzügen, Änderungen der Kontoverbindung, Angabe der Fahrzeuge usw.). Dazu schreibe ich dann noch was. Viele Grüße, Martin
  30. essi
    gekauft für 1.500€, orga 06546CJ (11.10.1994). erkennbare Mängel: Fahrersitzbezug, Rückleuchten matt, leichte Delle Radlauf hinten rechts ohne Lackschaden, Klarlackmängel am Heckdeckel, etwas Motorölverlust, leichte Schramme Kotflügel vorn links, poröse Winterreifen. gültiger HU Bericht (10/2026), Fahrzeughalter insgesamt vier. km-Stand 99.000 Kaufumstände klassisch Ruhrgebiet: kleinere Hallen mit mehr oder weniger undurchsichtiger Geschäftstätigkeit, Verkäufer ("mache es für meinen Vermieter, dem er zuletzt gehörte") ohne Beziehung zum Auto. Allerdings auch nichts geschönt am Auto, der Gesamtzustand wirkt schlüssig und vielversprechend. Konnte den Xantia kalt starten, nichts, das da Kopfzerbrechen bereiten würde. Hydraulikleckagen und Rost zunächst mal keine(r) erkennbar. Soweit bei der Witterung feststellbar, keine Farbtonunterschiede oder Nachlackierungen. Er wird den rostgeplagten, laternenparkenden BX 16TGI meiner Frau ("endlich Servo!") ersetzen und somit mit normaler Zulassung am Alltagsleben teilnehmen. Farbe sollte vert amazonie (KQA) sein. Falls jemand einen Satz guter Rückleuchten sowie das Ablagefach "Pin-Tastatur" anbieten kann, gerne.
  31. Christian Tolksdorf
    Vor etwas mehr als 4 Jahren stand meine "Eule" während der Ahr-Flut auf der Strasse und wurde bis zum Dach geflutet (Das Bild zeigt sie, als das Wasser schon wieder zurückgegangen war) Jetzt - nach vollständiger Restaurieung - ist sie wieder auf der Strasse. Mit TÜV und allem Drum und Dran. Das war ein A....voll Arbeit. Aber es hat sich (finanziell natürlich nicht ) gelohnt. Ich werde da allerdings nie wieder parken. Egal wie das Wetter gerade ist. Hab sie nur nochmal da hingestellt, um das Bild machen zu können. Ich finde, sie ist wieder richtig schön geworden. Schwebende Grüße Christian
  32. Frank M
    Da es ja schon einen Xantia-Thread gibt, hier der für CX. Hab mir nun endlich auch einen Drucker zugelegt und eine meiner ersten sinnvollen Maßnahmen war die Beseitigung der unansehnlichen Scheibenwischerwelle vom Break.
  33. Xantia-Luggi
  34. Kugelblitz
    Hallo, vor knapp einem Monat ist das Treffen zu Ende gegangen. Damit wird es höchste Zeit für einen kleinen Bericht und natürlich für die Statistik. Viele von uns sind schon vor dem offiziellen Start des Treffens angereist und haben ihren Urlaub mit dem Treffen verbunden. Großes Aufatmen gabs bei der Catering Crew rund um Ludger und Ulla. Ludger hatte im letzten Jahr mit Rückenproblemen zu kämpfen, so dass die Teilnahme am Treffen auf der Kippe stand. Dieses Jahr war wieder alles OK, viele Helfer gab es dennoch - vielen Dank dafür! Und nicht nur der Aufbau klappte sehr gut, auch die Versorgung durch das Catering Team war wieder einmal sehr gut. Vielen Dank für euren treuen Dienst, das ist immer wieder sehr schön und sehr lecker! Wie in den letzten Jahren wurden wir wieder durch Simone und ihre Mannschaft vom Campingplatz bestens umsorgt und immer gut betreut, hierfür ein großes Dankeschön! Ein Programm gibt es auf dem Jahrestreffen nicht, stattdessen haben viel Platz für (Benzin-)Gespräche, Schrauberaktionen und eine eigene Erkundung der Gegend. Das macht unser Treffen im September aus. Und so haben es sich die Teilnehmer in Gräveneck gut gehen lassen und bei Citroën, Probefahrten, gemeinsamen Schrauberstunden und guter Versorgung eine schöne Zeit erlebt. Das Treffen hat in unserem Club und darüber hinaus einen festen Platz im Kalender. Jahr für Jahr kommen neue Gesichter dazu und man darf sich freuen, alte Bekannte wiederzusehen. Auch 8 Kinder waren wieder dabei. Es ist schön zu sehen, dass die auch die Jüngsten schon mit Feuereifer bei der Sache sind und sich freuen, beim Treffen Abenteuer zu erleben, neue Freunde zu finden und Spaß zu haben - im Grunde wie auch bei den Großen. Aber nun zur Statistik. Es waren insgesamt 151 Teilnehmer, davon 143 Erwachsene und 8 Kinder/Heranwachsende. 95 Campern stehen 56 Tages-/Hotelgäste gegenüber, viele Tagesgäste waren nicht nur an einem Tag vor Ort. Das Teilnehmerfeld war wieder bunt gemischt, aus nah und fern kamen Citroen Fahrer zu uns. Selbst aus Schleswig-Holstein, Bayern und der Schweiz waren Teilnehmer angereist. Die 151 Teilnehmer haben sich auf 113 Fahrzeuge verteilt, davon 96 Citroen, 2 Fahrzeuge aus dem PSA/Stellantis Universum, 3 Wohnmobile, 8 Fremdfabrikate und 4 Motorräder. Und hier die Übersicht über die Fahrzeuge: - Xantia (13 Stück, davon 3x X1, 8x X2, 7x Limousine, 6x Break, 3x Activa, 6x 1.8i 16V, 1x 2.0i 16V, 3x tct, 3x V6) - C3 (11 Stück, davon 2x Aircross, 9x C3 Pluriel [1x hellblau, 1x blau, 2x orange, 2x schwarz, 3x Charleston rot]) - 2CV und Derivate (9 Stück, davon 5x 2CV, 1x Kastenente, 1x Burton [mit Entenanhänger], 1x Lomax, 1x Ami 6 Break) - C5 (9 Stück, davon 1x Serie 1, 1x Serie 2, 4x Serie 3, 2x Aircross, 1x C5x, 6x Break, 2x SUV, 1 Crossover, 1x Carlsson) - XM (7 Stück, davon 6x Limousine, 1x Break, 5x Y3 + 2x Y4, 5x V6 + 2x 2.0 tct) - C4 (6 Stück, davon 2x Cactus [baltic bleu + olive], 2x Picasso I, 2x Picasso II, 1x C4 I Limousine) - Berlingo (6 Stück, davon 1x 1. Serie, 5x B9, alles HDi) - CX (6 Stück, davon 2x Serie 1 + 4x Serie 2, 2x Break + 4x Limo, 4x Benziner + 2x Diesel) - Jumper (5 Stück, davon 1x André der Clubwagen, 1x WoMo Pössl, 2x WoMo, 1x Custom Womo) - Jumpy (4 Stück, davon 2x Campster, 1x Lieferwagen, 1x Bus) - BX (3 Stück, davon alle Serie 2, 2x Limousine, 1x Break, 1x 14, 1x 19 TGD, 1x TD) - ID/DS (3 Stück, 1x DS19, 2x DS21) - Visa (2 Stück, 1x GTi, 1x Plein Air) - Ami neu (1 Stück, Wagen für Probefahrten) - Saxo (1 Stück, 1.1i, dunkelgrün) - GS/GSA (1 Stück, beige) - C15 (1 Stück, C15D, Kastenwagen, Import aus Spanien) - ZX (1 Stück, 14er, Advantage) - C-Elysée (1 Stück) - C4 Oldtimer (1 Stück, Baujahr 1929, Hotrod mit Chevrolet-Motor) - C6 (1 Stück, davon 1x HDi, schwarzkirsch mit hellem Leder) - DS5 (1 Stück) - SM (1 Stück, Handschuhfach mit Signatur von Robert Opron) - C8 (1 Stück, 2.0i 16V) - Spacetourer (1 Stück) - PSA/Stellantis (2 Stück, davon 1x Alfa Romeo 6, 1x Peugeot 5008) - Wohnmobile (3 Stück, davon 1x Siesta V65 GE, 1x Karmann, 1x1x Renault) - Fremdfabrikate (8 Stück, 1x Ford Tourneo Custom, 1x VW Caddy Life, 1x Ford Ranger, 1x Honda Civic, 1x Chrysler Voyager, 1x Hyundai i20, 1x Renault Clio, 1x Golf Mobil) - Motorrad (4 Stück, 1x Moto Guzzi, 1x Kawasaki Ninja, 2x Suzuki Bandit) Dieses Jahr hat sich der Xantia die Krone sichern können. Für ein Fahrzeug, welches seit fast 25 Jahren nicht mehr produziert wird und die Schwelle vom Verbrauchsauto zum Youngtimer noch nicht lange überschritten hat, ist der Auftritt echt stark und zeugt von einer starken Fan Gemeinde (das ist nicht zuletzt der Verdienst von Menschen wie @TorstenX1, @GuenniTCT, @AndreasRS und vielen anderen Xantia-Begeisterten). Ebenfalls stark ist die Gruppe C3, hier stellt der C3 Pluriel wie gewohnt den größten Anteil, was auf das Engagement Ruth Feser, @Frank.R, @robi64, @ACCM Jumpy und weiteren Enthusiasten zurückzuführen ist. Durch eure Gemeinschaft und technische Hilfe haltet ihr viele Pluriel-Fahrer bei der Stange. Den dritten Platz teilen sich 2 Typen: 2CV mit Derivaten und der C5. Knapp vorbei am dritten Platz ging es für den XM. Aber auch hier ist die Community echt stark, durch das Engagement von Christian Petry und Klaus Kügler bekommen wir hier immer wieder tolle Fahrzeuge zu Gesicht. In Sachen XM war für mich der goldene Y3 V6 mit braunem Interieur der Hingucker. C4, Berlingo und der CX teilen sich einen Platz. 41 hydropneumatisch gefederte Fahrzeuge machen immerhin 36,28% aller Fahrzeuge auf dem Treffen aus bzw. knapp 43% der Citroëns. Dabei liegen Oberklasse und Mittelklasse bei den Hydropneumaten fast gleichauf, die Mittelklasse war dieses Jahr etwas stärker vertreten. Ein in meinen Augen besonderes Fahrzeug war der einzige C6, der mit hellem Leder und einer Lackierung im Farbton "schwarzkirsch" aufwarten konnte. Sehenswert war auch der C4 von 1929 mit einem Chevrolet V8 Motor. Auch wer Teile und Bücher suchte, konnte auf dem Treffen fündig werden, wenngleich man sagen muss, dass nur wenige Anbieter vor Ort waren. Trotzdem wurde Schönes und Interessantes gefunden. Außerdem gibt es rund um Gräveneck genug zu entdecken, so dass keine Langeweile aufkam. Dass bei uns etwas los ist, hatte auch das Team von Weilburg-TV erfahren, das durch @Chris007 auf uns aufmerksam geworden war. Vielen Dank dafür! Sven Winter und einige Besucher konnten uns spannende Infos zum André Citroën-Club und zu diversen automobilen Besonderheiten geben. Auch offizieller Besuch aus der Stellantis-Zentrale in Rüsselsheim war vor Ort. So besuchte uns Anna von Teuffel am Samstag auf dem Treffensplatz. Sven Winter und Jan Eggermann haben auch hier einen Überblick über die Aktivitäten unseres Clubs gegeben. In Sachen Wetter hatten wir größtenteils Glück, der wenige Regen fiel weder beim Aufbau, noch beim Abbau. So konnten wir meist Sonne satt genießen. Sonntag ging es dann wie immer nach dem Frühstück direkt an den Abbau, Dank vieler Helfer war der Abbau aber schnell erledigt und alles wurde in den Autos, den Anhängern und dem Club-Jumper André verstaut. Nach der Abschiedsrunde ging es auf den Weg nach Hause und alle sind gut gelandet. Eines haben wir auf jeden Fall schon beschlossen: nächstes Jahr treffen wir uns wieder in Gräveneck, dann zum 65. statt ACC-Jahrestreffen. Der Termin ist auch schon gefunden, es ist der 03. – 06. September 2026). Das könnt ihr gerne schon mal in eure Urlaubsplanung aufnehmen. Einen entsprechenden Thread werden wir Anfang 2026 erstellen. Bleibt noch, danke zu sagen. Danke allen, die dabei waren, denn ein Treffen lebt von den vielen netten Menschen, die mitmachen. Und danke auch an alle die sich an verschiedensten Stellen engagiert haben, so dass das „statt ACC-Jahrestreffen“ stattfinden konnte. Viele Grüße Fred (für das Orga-Team, bestehend aus Jörg, Sven, Paul, Stephane, Ulla, Ludger, Beate, Pascal, Tonya, Lilo und Fred)
  35. RaRaRasputin
    zufällige Einparksituation gestern im Dresdner Norden - da lacht das Herz
  36. Kroack
    sieht doch gleich viel besser aus ....
  37. Kroack
  38. M. Ferchaud
    Heute wurde uns von der Messe der Sonderpreis überreicht (O-Ton: „Zweimal hintereinander können wird den „Best of Show“ nicht vergeben“). Warum eigentlich nicht? 😉
  39. M. Ferchaud
    Meiner gestern in Froeschwiller.
  40. ACCM MarkusInHof
    >> 35 << So schnell vergehen fünf Jahre! Und bedauerlicherweise bin ich kaum noch unterwegs mit dem Wagen, im Schnitt jährlich etwa 580 Kilometer in den letzten fünf Jahren. Da käme ein Leihwagen vermutlich günstiger. Allerdings hat es ja seine Gründe, ein D-Modell zu bewegen, und je seltener man das tut, desto wertvoller wird jeder gefahrene Kilometer, emotional betrachtet. Auf der anderen Seite ertappe ich mich beim Fahren, wesentlich aufmerksamer – als beispielsweise bei meiner Acadiane, die ich viel öfter bewege – neue Geräusche wahrzunehmen und diese einzuordnen zu versuchen, was freilich mit einer gewissen Grundanspannung behaftet ist. Glücklicherweise ist diese Anspannung nur jeweils auf den ersten paar Metern der Ausfahrten deutlich zu spüren … Und ich gebe zu: Über den Verkauf habe ich auch schon nachgedacht. Allerdings lässt mich dann die jeweils darauffolgende Fahrt innerlich den Kopf darüber schütteln. Berichtenswerte Anekdoten oder schöne Geschichten kann ich diesmal leider keine beitragen. (Das Gedächtnis wird ja auch immer schlechter …) In Sachen Historie allerdings habe ich von besagtem Schweizergardisten einen wahren Schatz erhalten: eine persönliche Zusammenstellung von Unterlagen, Bildern, Kaufverträgen etc., die weiteres Licht ins Dunkel der Vergangenheit bringen. So lässt sich beispielsweise die Chronologie der Eigentümer und Verkäufe signifikant präzisieren: 1. Botschafter der Republik Côte d’Ivoire in Italien (namentlich bekannt) (1972 bis 1986 oder 1987) 2. Angestellter der vatikanischen Post (namentlich bekannt) (1986 oder 1987 bis 20. Juli 1988) 2a. Verkaufspreis: 3.850.000 Lire — im Notarvertrag stehen allerdings 1.250.000 Lire (?) 3. Schweizergardist (namentlich bekannt) (20. Juli 1988 bis 28. August 1990) 3a. Verkaufspreis: 7.000 DM 4. Herr Dr. G. in Nordbayern (namentlich bekannt) (28. August bis 25. Oktober 1990; keine Zulassung) 4a. Verkaufspreis: 9.800 DM 5. meinereiner (seit 25. Oktober 1990) Weiterhin enthalten sind Unterlagen, die die Anmeldung des Wagens im Vatikan betreffen, sowie Zollgebührenbescheid, Steuerbescheid, Versicherungspolice … Schlussendlich fand ich auch ein Bild des Heckschadens, den das Fahrzeug während seiner Vatikanzeit ereilte. Somit ist auch das Rätsel um die mysteriöse "Stauchung" hinten links gelöst, die ich einige Zeit nach dem Kauf entdeckte. Die letzten Spuren dieses Schadens wurden dann 2006 im Zuge der Sanierung der Karosserie mit behoben. Soweit für diesmal! In fünf Jahren? Mal sehen ... Salut, Markus
  41. essi
    14 Punkte
    Gestern zu später Stunde. Möchte nicht sagen, wo. Wirkt nämlich unglaubwürdig. 😉
  42. M. Ferchaud
    Biete 1966er Citroën ID19P (LHM!), Standort: F-67360 (Elsass), ca. 50 min. von Rastatt, 1 Stunde von Baden-Baden, 1 Stunde von Karlsruhe, 1 Stunde von Landau, 1,5 -2 Stunden von Stuttgart entfernt. HISTORIE UND STATUS Erstzulassung 03.06.1966 in 65300 Lannemazan (Hautes Pyrénées) Sechs Vorbesitzer, Historie vollständig nachvollziehbar. Der letzte Besitzer hatte die ID nur wenige Monate, bevor sein Gesundheitszustand das Fahren nicht mehr erlaubte. Kilometerstand mit 83.000 km aufgrund der Historie und des Gesamtzustands glaubhaft. TÜV bis 02/2027, deutsche H-Zulassung* *Die französischen Original-Kennzeichen wurden extra fürs Fotoshooting montiert EXTERIEUR 2003 außen neu lackiert (unter zweitem Besitzer), Lackierung in befriedigender Qualität. Einstellung der Karosserie jüngst optimiert, kleine Schäden ausgebessert. Vordertüren wurden damals in ausreichender Qualität geschweißt. Die Karosserie wurde hohlraumkonserviert. Außen sind alle typischen ID-Merkmale (unlackiertes Dach, Kunststoff-Blinkergehäuse hinten, kleine Radkappen, fein geriffelte Säulen-Verkleidungen, Alu-Leisten am Dachrahmen) erhalten. Farbe: Blanc Paros (AC102), Als Zubehör wurden seitliche Zierleisten (leider vor Einstellung der Karosserie) und ein Haubengriff (zierliche Ausführung) angebracht (letzterer kann auf Wunsch gegen einen Aufpreis nahezu rückstandsfrei entfernt werden). Das leicht deformierte linke Verbindungsstück der vorderen Stoßstange wurde mittlerweile durch ein intaktes Teil ersetzt, die Stoßstange sitzt jetzt auch wieder wieder korrekt. CHASSIS Das Chassis ist in einem guten Erhaltungszustand. Kleinere Reparaturen wurden im Bereich der vorderen seitlichen Bodenbleche sowie am Übergang vom Kofferraumboden ordentlich durchgeführt. Die Regenrinnenleisten entlang der hinteren Kotflügel wurden ebenfalls erneuert. TECHNIK Originaler Langhub-Motor (1911 ccm, 73 PS) mit elektrischer Zusatz-Benzinpumpe. Achsen bereits mit Fünflochfelgen und den moderneren Antriebswellen-Außengelenken, aber noch mit den vorderen Schwimmsattelbremsen mit automatisch nachstellender Feststellbremse und den bekanntermaßen verschleißfesten Bremsscheiben. Typischer leichter Ölnebel im Motorraum, kein Abtropfen von Flüssigkeiten. Professionell umgerüstet auf LHM, somit keine Probleme mit der Verfügbarkeit der passenden Hydraulikflüssigkeit. Kein LHM-Verlust. Die Anlage hält so lange den Druck, dass ich dachte, die Warnlampe im Cockpit sei defekt. Umfassende technische Überholung zwischen 2013 und 2023 durch Christophe Maillard (Schweiz). Zahlreiche Neuteile (Bevorzugt NOS, ansonsten Nachfertigungen verwendet), Dokumentation vorhanden. Vorn Michelin-Reifen XAS 180 HR 15, hinten XAS 155 HR 15. INTERIEUR Sitze und Türverkleidungen 2009 professionell neu gepolstert und bezogen, Polsterung straffer als original, die Bezüge sind dem originalen Jersey Rhovyline Vert (grün) sehr ähnlich. Umfassende Foto-Dokumentation des Polsterers vorhanden. Confort-Ausstattung mit einfacher Heizung ohne Gebläse, ID-Armaturenbrett der zweiten Generation in gutem Erhaltungszustand. Vorgerüstetes Retro-Radio mit moderner Technik und speziell angefertigter Blende, derzeit ohne Lautsprecher. FAHRGEFÜHL Diese ID fühlt sich angenehm „stramm“ an (Überholung und geringe Laufleistung sind deutlich spürbar), der Motor läuft sehr ruhig und rund und lässt sich ruckfrei aus niedrigen Drehzahlen beschleunigen. Er bietet ausreichend Druchzugskraft bergauf und auf der Autobahn. Die Kühlmitteltemperatur liegt stets stabil in der unteren Hälfte der Skala, auch nach langgezogenen Steigungen, im Stand und bei Stop-and-Go. Die Federkugeln sind in sehr gutem Zustand (Federung schön weich), die Bremsen laufen – typisch für die „alte“ Ausführung – rund und ohne Seitenschlag und bieten ein gutes Pedalgefühl. Die Schaltung funktioniert exakt und mit kurzen Wegen. Die Lenkung geht leichtgängig und präzise – eine der besten, die ich in 36 Jahren je gefahren habe. Das Fahrzeug ist voll alltagstauglich, startet zuverlässig, ist Autobahn- und langstreckenfest. Verbrauch um 9 Liter / 100km (noch nicht genau gemessen). FAZIT Dieses Fahrzeug repräsentiert in seiner reizvollen Schlichtheit die frühen Jahrgänge der einfacheren ID-Modelle und kombiniert diese mit den Vorzügen der späteren Modelle. Die umfassend und sorgfältig überholte Technik bietet sofortigen Fahrgenuss, es sind keinerlei Arbeiten notwendig. Der zukünftige Besitzer wird von der behutsamen, liebevollen und fürsorglichen Behandlung durch die Vorbesitzer sowie von deren außergewöhnlicher Bereitschaft für hohe finanzielle Investitionen (über 43.000 €) profitieren. Wer sich nicht an der französischen Komplett-Lackierung, den Zierleisten und dem Haubengriff sowie der aufwändigen Überarbeitung des Interieurs stört, der findet hier ein stimmiges, ehrliches und robustes D-Modell der zweiten Front für den Alltag in den warmen Jahreszeiten. VB 25.000,- € Die Manege für Diskussionen, Spekulationen und Verrisse ist eröffnet! Ansonsten bitte PN 🙂
  43. michelxm63
    Hallo zusammen...habe mir am Wochenende in Halle an der Saale endlich einen C6 zugelegt. Jetzt war eine gute Gelegenheit da und mein vorheriges Auto konnte ich vorher noch gut verkaufen. Es ist ein 2.7L in der Exclusive Ausführung. Fulminator grau, innen schwarzes Leder. Mit den schönen Atlantique Felgen. Er hat hinten links einen ACC Aufkleber in der Scheibe. Vllt erkennt einer der Vorbesitzer,wenn er das liest, sein Auto wieder. Ausgeliefert im Januar 2007 in Tutlingen im Auto Zentrum Grathwohl u Friebel. Wurde dort auch bis 2019 durchgewartet. Dann Verkauf nach Dresden und weitere Wartung bei Citroën Wojciech. Man merkt und man sieht es dem Auto auch an das er in gute Hände war. Nichts vergammelt und alles funktioniert. Ie letzten beiden TÜV ohne Mängel bestanden. Hat auch erst 135000 km gelaufen...Belegbar. Jetzt erfreut es ich mich so ein exklusives Auto zu besitzen. Ich habe schon einige Citroën gehabt. Angefangen mit AX dann zwei XM von 1991 und 2000. Dann einen C4 Grand Picasso und einen C5 III Tourer. Gruß aus Duisburg Michael
  44. dumdidum
    13 Punkte
    updates mit ein paar daten. mitlerweile ist das fahrzeug soweit praxistauglich das ich (mit erlaubnis der dekra) einige testfahrten gemacht habe. ich bin also schon mal von celle nach uelzen und hamburg sowie von celle nach hannover gefahren als auch im innerstädischen verkehr unterwegs gewesen. die ladeleistung konnte mitlerweile auf 30kw (dauerhaft von 0-95%) gesteigert werden, alles funktioniert dabei automatisch. hier bin ich zuversichtlich etwa 50-60kw ladeleistung im max zwischen 5-70% erreichen zu können. das entspricht dann etwa 1C. Updates bis auf 2C zumindest technisch denkbar aber für mich aktuell nicht priorität. der verbrauch bewegt sich zwischen 14 und 25kwh/100 km je nach fahrweise. hier merkt man ganz klar die fahrende einbauküche je schneller man fährt desto mehr strom braucht er halt. in der stadt komme ich auf knapp 300km reichweite, auf der landstraße/autobahn ist nach 200km schluss. für mich reicht das, es ist eben eine frage der routenplanung. die ladesäulen stehen ja zum glück oft an schönen orten und nicht nur an der autobahn (die ich bei urlaubsfahrten mit dem hy sowieso eher meide) ich musste wie sonnst bei der zoe auch noch nie irgendwo warten zum laden. als optimal für den e-motor hat sich die y4 getriebeübersetzung im dritten gang herausgestellt (schmeißt also eure alten oder umgebauten y4 getriebe nicht weg 😉 ) das fahren ist mit dem von mir aktuell noch betrieben y9 getriebe aber auch ok. hier entspricht der 2. gang fast dem 3. des y4 - ist aber halt mechanisch zu laut. die bremse wird seit dem einstellen de rekuperation eigentlich nur im stand oder kurz davor verwendet. Das Auto bremst also immer schön gleichmäßig 😉 der motorcontroler steuert dabei die bremsleuchten bei entsprechender verzögerung automatisch an. das fahrzeug lädt mitlerweile automatisch sowohl an AC als auch an DC schnellladesäulen sehr zuverlässig. ich tanke aktuell bei enBW für 39cent mit monatlichem abo für 11 euro das sich aber auf mehrere autos verteilt. der preis ist überall der selbe, egal ob in der innenstadt bei penny oder auf dem autobahnrastplatz. solaranlage oder hausstrom mal außen vor ist das immernoch günstiger nämlich rein rechnerisch fürs volltanken 20 euro. damit komme ich dann max 200-300km weit. selbst wenn wir das mal 3 nehmen für 600km kommen wir also auf 60 euro. dazu kommt das die kraftfahrzeugsteuer entfällt. benzin für die gleiche strecke mindestens 100-110 euro je nach preis aktuell. das umbaukit wird 17.500 euro kosten inkl. 57kwh akku und aller benötigten komponenten. wer interesse hat kann sich melden. -> ist teuer ja, wer aber motor instandsetzen + getriebe umbauen muss kommt auch auf 10k raus und über die zeit betrachtet ist der elektroumbau sowieso günstiger, zumal das überholen des originalmotors beim ersten mal aufgrund der mangelhaften nachbauteile eigentlich immer fehlschlägt und man mehrmals nacharbeiten muss bis es einigermaßen funktioniert. ich möchte euch noch folgenden artikel sehr ans herz legen: https://heinerm.substack.com/p/hocheffiziente-verbrenner-my-ass gruß dumdidum edit: eins vielleicht noch. der hy wird durch den umbau nicht "rundgelutscht" er ist weiter ein klapperndes rustikales fahrzeug. aber man bekommt keine kopfschmerzen mehr und muss sich einfach während der fahrt nicht mehr anschreien sondern kann ihn auch bei längeren fahrten genießen.
  45. essi
    Nach Überführungsfahrt und Station auf der Hebebühne kann ich sagen: Schnäppchen gibt es offenbar immer noch hin und wieder vom X1. Zudem hat mir dieser Kauf gezeigt, dass sich hinter schlecht gestalteten Anzeigen gute Autos (und Papiertüten) befinden können. Ehrlich gesagt wäre ich bei dieser Anzeige aber maximal 100km gefahren für eine Besichtigung. Der Motorölverlust war eine undichte Ölablasschraube. Ansonsten eine Lenkmanschette zerfleddert und eine Koppelstange zu erneuern.
  46. admin
    Bisher hat die Reihenfolge der Bilder im Kalender meistens meine Frau bestimmt. Hattest Du in irgend einem Jahr das Gefühl, dass das nicht gepasst hat? Man müsste dann ja jedes Bild für einen bestimmten Monat einreichen und dann noch eins für das Titelblatt. Man könnte ein jahreszeitlich neutrales Bild dann also 13 Mal einreichen und wir hätten ruck zuck über 2000 Bilder, die dann alle angezeigt und gewählt werden müssten. Wir haben ja schon eine ganze Menge Regeln und selbst die grundsätzlichsten Anforderungen werden nicht immer angewandt. Daher scheue ich mich ein wenig, noch weitere Regularien einzuführen. Entbürokratisierung wäre auch im Forum ganz nett, meinst Du nicht? Viele Grüße, Martin
  47. badscooter
    Für jedes Monat einzeln abstimmen, hieße, dass gute Bilder womöglich nicht in den Kalender kommen. Wenn nur zwei winterliche Fotos zur Wahl stehen würden, wären die dann im Kalender? Meiner Meinung würde durch diese Variante die Qualität stark leiden. Der Admin hat seit Beginn an die monatliche Auswahl jedes Mal sehr gut getroffen und wird es auch dieses Mal tun. Und was spricht eigentlich gegen ein nicht winterliches Foto im Winter? Schnee und Eis sehe ich dann eh wenn ich beim Fenster rausschaue... Oder wir fangen schon im August mit der Einreichung und der Wahl an und machen dann eine weitere Wahl über die monatliche Verteilung der Gewinnerbilder. Nein, bleiben wir bitte bei der bewährten Vorgehensweise!
  48. M. Ferchaud
    Liebe Citroën-Enthusiasten, die ausgewählten Fahrzeuge stehen jetzt auf unserem Stand in Halle 5, Platz A22. Vielem Dank Euch allen, die Ihr keine Mühen gescheut habt, Eure besonderen Automobile anzubieten, vorzubereiten und zur Messe zu bringen. Von sich selbst zerlegenden Frontpartien beim Verladen über verbogene Stoßstangen, von ominösen Startschwierigkeiten bis hin zu schmerzhaften Kopfwunden und nervenzermürbenden Kupferwürmern haben wir gemeinsam alle auftretenden Schwierigkeiten gemeistert. Mit großartiger Unterstützung vieler Beteiligter ist uns wieder einmal ein, wie ich finde, großartiger Stand gelungen, der die unvergleichliche Kreativität unserer Marke widerspiegelt. Vom 19. - 22. Februar sind wir in Halle 5 auf Stand A22. Wir freuen uns auf Euren Besuch! Liebe Grüße Henning
  49. mhs
    Tadaaaa ... das Problem ist gelöst! Snoopy bremst wieder butterweich und ohne Vibrationen. Halleluja. Wie immer war es nicht nur ein Problem, sondern in dem Fall zwei Fehler, die sich überlagert haben: Zum einen wurden beim Tausch der Radlager die alten Radnaben verzogen, was zu Seitenschlag der Bremsscheiben geführt hat. Zum anderen habe ich im Rahmen der Fehlersuche eine Antriesbwelle getauscht: Die Tausch-Welle hatte ein kleineres Gewinde als die originalen Wellen. Um das auszugleichen, lag eine Unterlegscheibe bei. Und die hat massive Probleme verursacht. Aufgefallen ist es mir, als ich den Seitenschlag ohne die Unterlegscheibe gemessen habe - der war knapp bei 2 mm und damit astronomisch hoch. Also die alte, originale Antriebswelle wieder eingebaut, den dritten Satz NOS-Scheiben auf die neuen NOS-Radnaben montiert, und nach kaum 2 Jahren Fehlersuche ist der Spuk vorbei. 😊 Besagte Unterlegscheibe An der Vorderachse ist jetzt so gut wie alles neu. Und Snoopy zeigt jetzt auch demonstrativ, wer er ist ... Zum Verkauf steht er nach wie vor. Wer Interesse hat, kann sich gern melden.
  50. Kroack
Bestenliste gesetzt auf Berlin/GMT+02:00

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