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CX 1976 - Am Sattel schleifende Bremsscheibe ???


1976-cx2000
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Liebe Citroen Fans,

bei der Hauptuntersuchung hat mein 76er CX 2000 vorne rechts deutlich schlechter gebremst als Links ( was beim Fahren nicht aufgefallen ist ).

Die rechte Bremsscheibe ist auf der Außenseite eingelaufen und der äußere demontierbare Teil des Bremssattels hat innen gegenüber der Reibfläche der Scheibe deutliche Schleifspuren und an den Kanten erheblichen Grat - der größte Teil der Schleifspuren ist älter und verwittert - einige Kratzer sind jedoch frisch. Die Scheibenbremsbeläge sehen noch ganz gut aus - die Handbremsbeläge sind dagegen völlig verschliffen. Die Handbremseinstellung ist am Endanschlag. Es sieht danach aus, daß die Bremsscheibe zumindest in manchen Fahrsituationen am Sattel schleift. Ich konnte kein Radlagerspiel feststellen und auch die Antriebswellenmutter ist fest angezogen. Was könnte hier noch der Grund sein?

Danke für euer Ideen

Ingo

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Servus Ingo,

da hast du dir ja die Antwort schon selbst fast gegeben,

verschlissene Hand Bremnsklötze, damit würde ich erst mal anfanngen.

einfach erneuern und die Seil Hebel vorher mal einsprühen, das sie gängig sind , ,

und anschl. Rad für Rad einstellen, Rad für Rad einzeln hoch usw, , ;)

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Die verschlissenen Handbremsbeläge haben gar nichts mit schlechter Bremswirkung oder Schleifspuren im Bremssattel zu tun. Für letzteres wäre ein Foto interessant. Schlechte Bremswirkung und das einzeitige einlaufen dürfte von festen Bremskolben im Sattel kommen.

P.

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Dass die ungleiche Bremswirkung nicht auffällt ist wohl der Fahrwerks- und Lenkungsgeometrie des CX "anzulasten". Bin mit Schwiegervaters CX da auch bei der HU mal dumm aufgefallen weil die Bremskraft an der Vorderachse im Verhältnis 4:1 ungleich war...

Die Scheibe könnte am Sattel schleifen wenn erstens die Auflagefläche an der Radnabe nicht sauber ist und zweitens die äußeren Bremskolben fest sitzen und somit beim Bremsen nur der innere Belag gegen die Scheibe gedrückt wird und die Scheibe dadurch nach außen drückt.

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Vielleicht sind die inneren bremskolben im sattel fest und die bremsscheibe wird bei starkem bremsen von den äusseren kolben innen gegen den sattel gedrückt....

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Zu #4 und #5 :

Die Bremsscheibe wird ja durch die Radmuttern ( mal abgesehen von den kleinen Festhalteschräubchen ) absolut fest in Position

gehalten ( es sei denn die Radmuttern wären auch lose ).

Da kann sich eigentlich überhaupt nichts bewegen.

Und eine Bremsscheibe, deren Stärke noch halbewegs im zulässigen Bereich liegt kann m.E. auch nicht

durch einseitigen Druck der Bremskolben seitlich irgendwohin gepresst werden - es sei denn sie würde enorm erhitzt.

Denkbar wäre eher dass der Bremssattel irgendwie seine Position ändert - locker oder wg Korrosion ?

Wie dem auch sei , die Abhilfe wird so aussehen müssen :

- Bremssattel auf festen Sitz und Korrosion prüfen

- Bremsscheibe, Beläge und Handbremsbeläge erneuern

- prüfen ob Scheibe in der Mitte des Bremssattelspaltes läuft

- Bremskolben vor dem Zurückdrücken penibel säubern und zur

Schmierung der Manschetten mit LHM befeuchten

- Handbremse einstellen (Exzenter zuerst ! )

Bei über die Vergschleissgrenze hinaus abgefahrener Bremsscheibe bekommt man auch neue

Handbremsklötze nicht mehr so eingestellt dass sie überhaupt wirken !

mfg Klaus

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Frag mal " fredo " hier im Forum, der hatte Radlager getauscht, weil der Sturz daneben war, stell Dein Auto mal aufn Boden und schau ob das Rad schräg steht..

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Bremssattel auf festen Sitz und Korrosion prüfen

-

Hast du schonmal gesehen wie eine CX Vorderachse aufgebaut ist?

bx-Basis hat die wohl einzig mögliche Ursache genannt: Feste Bremskolben. Warum soll so eine Scheibe nicht durchbiegen? Viel muss die sich nicht bewegen dass die streift, insbesondere bei neuen Scheiben. Selbst wenn die Scheibe oder das Radlager falsch montiert wäre würde es ständig oder nie schleifen.

Er hat auch erklärt warum man eine nicht richtig funktionierende Bremse nicht merkt. Der CX hat eine Diravi , da kann man an eine Rad ziehen wie man will da passiert nichts. Bei 140km/h merkt man bei einer Vollbremsung dass der Wagen leicht zu Seite zieht wenn nur eeine Seite bremst.

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Hast du schonmal gesehen wie eine CX Vorderachse aufgebaut ist?

Nö.

Bin ja nur 8 Jahre auf 4 Cxen ca 500 tkm gefahren und beim Bremsbelagwechseln hab ich natürlich

nie hingeschaut sondern immer blind hantiert.

Deshalb haben die Bremsen auch immer so gut funktioniert bei mir.

mfg Klaus

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ACCM Gerhard Trosien
....

Er hat auch erklärt warum man eine nicht richtig funktionierende Bremse nicht merkt. Der CX hat eine Diravi , da kann man an eine Rad ziehen wie man will da passiert nichts. Bei 140km/h merkt man bei einer Vollbremsung dass der Wagen leicht zu Seite zieht wenn nur eeine Seite bremst.

Das liegt nicht an der Diravi, sondern am Lenkrollradius. Der ist beim CX (und D-Modell, SM und GS) weder positiv, wie an ganz alten Autos, noch negativ, was zu Unrecht seit über 40 Jahren als Non-plus-Ultra gilt, sondern er ist 0 (i.W.: null). Das heißt: Radachse und Mittelachse des Achsschenkelbolzens (bzw. Linie durch Kugelbolzen der Radnabe) schneiden sich auf der Aufstellfläche (bei positivem Lenkrollradius weiter außen, bei neativem innen). Da kann kein Bordstein an der Lenkung zerren und keine einseitig ziehende Bremse. Und wenn mal eine Vollbremsung angesagt ist, wenn die linken Räder auf griffigem, die rechten auf glattem Untergrund rollen, bleibt der Wagen in der Spur. Auch der GS, und der hat nicht nur keine Diravi, der hat nicht die Spur einer Servolenkung.
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Fest sitzende Kolben kommen ja auch von Korrosion. Und der Rest des Sattels kann glaub' ich korridieren wie er will. Wenn er dicht ist, ist er ja kein Schwimmsattel.

Und das kein Lenkrollradius zu haben eine feine Sache ist, finde ich auch. Aber ohne es vorgerechnet zu bekommen, würde ich aus dem Bauch nicht glauben, dass das kräftemässig gegen eine einseitig festsitzende Bremse ankommt. Die Diravi schafft das, davon bin ich überzeugt, das braucht mir keiner vorrechnen. Wobei die Diravi wohl bei etwa 120 km/h garnicht mehr aktiv ist, solange die Fliehkraftregelung noch funktioniert. Somit gibt es wohl für beide Meinungen eine Geschwindigkeit, bei der es stimmt.

Ich würde auf den inneren Kolben (Fahrzeugseite) unten tippen. Schon allein, weil der sich schlechter ausdrücken lässt. Unten wegen der Schwerkraft, da zieht mehr Feuchtigkeit hin.

Beim festsitzenden Kolben ist bestimmt feines Aluminniumoxid unter dem äußeren Gummiring.

Welcher Kolben festsitzt merkst Du beim zurückdrücken. Auseinander muss die Bremse eh, da kommt es auf die 3,70 Euro für die Gummiringe nun wirklich nicht an.

Wenn der untere innen festsitzt, kann die Scheibe aber nur nach dem Lösen der Bremse außen schleifen, da dann der Gegendruck der äüßeren Kolben fehlt. Die äußeren Kolben sind ja brav wieder zurückgegangen.

Wo es dann genau schleift kann ich mir jetzt aber grad garnicht recht vorstellen. Bitte mach doch mal ein Foto.

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Gerhard, ja der Lenkrollradius ist 0 am CX aber nur mit Serienbereifung. Dies ist in der Tat ein sehr wichtiger Bestandteil des sicheren Fahrwerks des CX, ich habe ihn nicht erwähnt das Geradeaus Bremsen hier ja nur am Rand ein Thema ist.

Elektromicha wenn die Diravi bei 120km/h nicht mehr funktionieren würde gäbe es Heute auf diese Welt keinen CX mehr, und wohl auch keinen ehemaliegen CX Fahrer :). Die Diravi funktioniert immer, zumindest beten wir dafür. Ganz im Gegenteil von dem was viele Glauben steigt der Druck in der Diravi mit zunehmender Geschwindigkeit.

Klaus, ich wollte dich nicht angreifen nur ging ich davon aus dass du den CX eben nicht kennst. Der CX ist ja nun mal eines der ganz wenigen Autos das keinen Bremssattel als eigenes Bauteil hat.

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Nun gut, das nehme ich zur Kenntnis: bezüglich der Funktionsweise der geschwindkeitsabhängigen Lenkung habe ich wohl noch ein einiges nachzulesen.

Da musste ich glücklicherweise auch noch nicht ran.

Aber auch ein CX ohne Diravi lässt sich überleben, ist aber auch schon sehr lange her, das ich sowas mal gefahren bin...

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BX Hunter die Diravi unterstütz NIE.

Das ist keine Servolenkung sondern eine DIRAVI. Die Lenkfunktion ist voll-hydraulisch.

Wenn es dich interessiert wie sowas funktioniert nimm mal die Suchfunktion zur Hand.

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Radlager hinüber oder falsch montiert/verschoben durch Rangieren des Fahrzeuges ohne montierte Antriebswelle. Der verzahnte Zapfen der Antriebswelle, der durch die Radnabe gesteckt wird, hält durch die grosse Mutter das Lager / die Lagerhälften zusammen.

Selbst bei völlig eingerosteten Kolben auf einer Seite des Sattels drückt die Kolben der anderen Seite die Scheibe nicht soweit rüber, daß sie im Sattel schleift.

Hört sich auf jeden Fall nach einer grossen Bremsenrevision incl. neuer Scheiben, Klötze u. Handbremsseile an.

MfG

Volker

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Liebe CX - Fans,

zuerst mal vielen Dank für die verschiedenen Ideen.

Anbei ein Bild von den Schleifriefen. ( wenn ich es schaffen würde das Bild hier einzuladen... )

Folgende Prüfergebnisse:

- Achswellemutter war fest

- kein Radlagerspiel spürbar

- Die alte Bremsscheibe hat zwar außen Rillen aber mit 19,5mm fast voll Stärke

- Bremsbeläge ca 2/3 abgenutzt aber mit normalem Tragbild

- Handbremsbeläge verschliffen und bei Demontage zerfallen

- Im Unbelasteten Zustand schleift die gebraucht und neue Scheibe nicht am Sattel

- Alle 4 Bremskolben leichtgängig

- Beim Bremsen bewegt sich die Scheibe nicht - nur der Bremssattel geht durch die Anpresskraft etwas auf

- Auch am anderen inneren Bremsattelteil sind leichte alte Schleifspuren - der dadurch gebildete Grat in der Aufnahme für die Handbrems-Klötze muste entfernt werden.

Jetzt sind alle Klötze und Scheiben neu - sobald das Salz von der Straße weg ist werde ich mal Probefahren.

Edited by 1976-cx2000
Bildfehler
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Liebe CX - Fans,

jetzt mit einem Bild von den Schleifriefen. ( Danke für den Tip mit dem Umweg über Citdoks... )

4f8921424298838.jpg

Habe heute ein kleine Proberunde gedreht. Bremswirkung auch der Handbremse kam mir recht ordentlich vor - Schiefziehen merkt man nur halt wie umfassen erörtert im Fahrversuch nicht.

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Dass der Belag der Handbremse sich gelöst hatte und mit durchgewandert war ?

Das erscheint mir bis jetzt als die beste Erklärung.

Allerdings wundert mich dabei wieder , dass die Schleifspuren beidseitig vom Sitz des Hnadbremsbelags vorhanden sind.

Normalerweise würde ich ja annehmen dass die Teile in Drehrichtung Vorwärtsfahrt eingeklemmt wurden und dort für Schleifspuren sorgten.

Grübel, grübel

mfg Klaus

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Nochmal vielen Dank für die Ideen.

Bei der CT in Frankreich und dem Vollgutachten vor 2 Jahren waren die Bremswerte ok - seit damals war keiner an den Bremsen dran.

Jetzt:

Es waren beide Handbremsbeläge noch vorhanden und an Ihrem Platz.

Der Äußere sah nur in etwa so verschliffen aus wie der Sattel darum herum.

Durch den Grat am Sattel ist er beim Ausbau zerfallen.

Wenn der Belag sich selbstständig gemacht hätte wären Spuren auf seinem Fluchtweg erklärbar. Daß er aber um solche Spuren zu Hinterlassen mehrere male durch den Schlitz zwischen Scheibe und Sattel durchgewandert sein muß - erscheint wenig wahrscheinlich !?

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