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C6 Federung Probleme nach Querlenkertausch

Hervorgehobene Antworten

Hallo Forumsmitglieder,

Bin seit heute Mitglied im Forum. Fahre seit 7 Monaten einen Citroen C6 HDI205 Bj. 2007 mit mittlerweile 164.000 km. Wunderbares Auto - vor allem das Design. Komme aus Österreich Nähe Wien.

Ist übrigens mein erster Citroen. Ausser mein Firmenwagen - ist ein Citroen Jumper.

Hatte in den 7 Monaten eigentlich absolut keine Probleme mit dem C6 - wobei gefahrene km nur 8000. Trotzallem musste ich Ihn vor ca. 4 Wochen in die Werkstatt stellen, da sich ein Geräusch an der Vorderachse einstellte. Mein Verdacht waren die Radlager. Die Fachwerkstatt bestätigte mir dies auch. Somit wurden getauscht: 2x Radlager vorne, 2x Querlenker vorne, 2x Traggelenk vorne und 2x irgendwas mit Koppelstange. Wurde teils von Gebrauchtwagen garantie übernommen. So, und hier beginnt jetzt das Ärgernis. Nachdem ich das Auto aus der Werkstatt geholt habe und 40 km gefahren bin erschien ein schöner Piepton und die Fehlermeldung "Federung defekt". Zuvor war dieser Fehler noch nie erschienen - bzw. es war überhaupt kein Fehler erschienen. Ok. Auto wieder zur Werkstatt. Meister schaut, ich warte 4 Stunden, Meister kommt und meint Höhensensoren und Kabelbaum defekt. Ich konnte das nicht ganz glauben und versuchte Ihm zu erklären, dass die Querlenker - nach Recherche hier im Forum - nur in einer gewissen Position festgezogen werden dürfen. Ok, Meister kontrolliert nochmal die Querlenkerposition und füllt auch LDS Flüssigkeit nach welche jetzt plötzlich gefehlt hat. Gut, ich wieder mit Auto von dannen gezogen. Dann 2 Wochen und ca. 500 km Ruhe. Dann wieder "Federung defekt". Ich wieder 150 km in Werkstatt gefahren, Auto dort gelassen und mit Leihkraxn nach Hause gefahren. Am nächsten Tag Auto fertig. Ich wieder in Werkstatt. Getauscht wurden diesmal 2 Höhensensoren vorne und irgendwas am Kabelbaum wurde geflickt - so die Aussage des Meisters. Auf der Heimfahrt dann stetiges verhärten des Fahrwerks jedoch ohne Fehlermeldung. Zum Schluss federte das Fahrwerk so als würde in 1. Hochposition stehen. Und mir fiel auf, dass die Scheinwerfer mehr nach unten strahlen. Kann es sein, dass der C6 jetzt hinten zu hoch steht?

Was muss die Werkstatt bei der Durchführung der 1. Arbeiten alles beachten? Ich glaube die sind da etwas überfordert. Vielleicht kann mir jemand ein paar Tips geben mit denen ich der Werkstatt etwas unter die Arme greifen kann.

Gruss Mario

 

Da an der Vorderachse gearbeitet wurde würde ich eher vermuten dass diese jetzt zu tief steht...

Vllt haben die, nach dem tausch der sensoren vergessen die fahrzeughöhe wieder richtig einzustellen. Wenn die nich stimmt - also zu hoch oder zu tief ist - dann kommt keine fehlermeldung. Die höhe wird afaik beim 2,7/3,0 ausschließlich mit dem servicecomputer (diagbox) eingestellt.

Hallo Mario,

Leider hat Jens hier oben 100%ig recht... Solche Geschichten passieren immer wieder und (scheint mir) immer öfter, es wird auf Teufel komm raus alles mögliche und am liebsten auch noch alles unmögliche getauscht, falsch herum montiert oder justiert, LDS rein gekippt weil da im Behälter nichts zu sehen ist und weiss der lieber Herrgott was noch mehr.... So schwierig kann es doch eigentlich nicht sein, das Werkstatthandbuch beschreibt alles ganz genau und deutlich, erstaunlicherweise sogar auf Deutsch... 

Es gibt noch(!) gute HP Werkstätte, die auch von einem C6 Ahnung haben, aber viele sind es nicht. 

Nur ein Tipp: Schau mal im LDS Behälter rein (Hydraulikölbehälter, das grosse schwarze Ding links vorne, von vorne gesehen), Motor abgestellt, Federung auf Normalstand. Kannst du die Flüssigkeit sehen? Dann ist mindestens 1 Liter zu viel da drin. Weiterfahren mit verschossenem Behälter kann schnell dazu führen dass der Behälter oder einer der Schläuche platzt... Sofort ablassen lassen, ist aber nicht unbedingt einfach ohne der ganze Motorraum mit Hydrauliköl zu verseuchen...

Viel Erfolg, Robert

  • Ersteller
vor 3 Stunden, Becks-Citro sagte:

Hey Mario,

hier ein Link dort wird das Thema behandelt, viele Werkstätten auch Citroen fehlt einfach das Wissen.

http://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/107290-fahrverhalten-c6/

Gruß Jens

Hallo Jens

Danke für den Link. Habe ich mir schon ausführlich durchgelesen. Lt. Werkstatt wurde auch alles nach Herstellervorgaben durchgeführt. Das Ergebnis spricht leider was anderes. Vor dem Radlagertausch hat er einwandfrei gefedert.

Gruss Mario

  • Ersteller

Weiss irgendwer im Forum einen Kompetenten Citroen Fachmann im Grossraum Wien? Möchte meinen nicht mehr in die gleiche Werkstatt stellen. Scheinbar sind die mit dem Auto überfordert.

Gruss Mario

  • Ersteller
vor 15 Minuten, arconell sagte:

Hallo Mario,

Leider hat Jens hier oben 100%ig recht... Solche Geschichten passieren immer wieder und (scheint mir) immer öfter, es wird auf Teufel komm raus alles mögliche und am liebsten auch noch alles unmögliche getauscht, falsch herum montiert oder justiert, LDS rein gekippt weil da im Behälter nichts zu sehen ist und weiss der lieber Herrgott was noch mehr.... So schwierig kann es doch eigentlich nicht sein, das Werkstatthandbuch beschreibt alles ganz genau und deutlich, erstaunlicherweise sogar auf Deutsch... 

Es gibt noch(!) gute HP Werkstätte, die auch von einem C6 Ahnung haben, aber viele sind es nicht. 

Nur ein Tipp: Schau mal im LDS Behälter rein (Hydraulikölbehälter, das grosse schwarze Ding links vorne, von vorne gesehen), Motor abgestellt, Federung auf Normalstand. Kannst du die Flüssigkeit sehen? Dann ist mindestens 1 Liter zu viel da drin. Weiterfahren mit verschossenem Behälter kann schnell dazu führen dass der Behälter oder einer der Schläuche platzt... Sofort ablassen lassen, ist aber nicht unbedingt einfach ohne der ganze Motorraum mit Hydrauliköl zu verseuchen...

Viel Erfolg, Robert

Hallo Robert

das korrekte Ausführen der Arbeiten scheint leider immer mehr nebensächlich zu sein. Das mit LDS werd ich mir morgen anschauen. Kann zuviel LDS das Fahrwerk so verhärten? Die Gefahr des Schlauchplatzer ist mir bewusst.

Gruss Mario

  • Ersteller
vor 4 Stunden, 63mart sagte:

Vllt haben die, nach dem tausch der sensoren vergessen die fahrzeughöhe wieder richtig einzustellen. Wenn die nich stimmt - also zu hoch oder zu tief ist - dann kommt keine fehlermeldung. Die höhe wird afaik beim 2,7/3,0 ausschließlich mit dem servicecomputer (diagbox) eingestellt.

Wird dadurch das Fahrwerk hart?

Mario, versuchs mal bei Neumüller in der Rinnböckstrasse....die haben einige C5 V6 in Pflege sowie die C6en...und lass dich nicht von der Größe ( oder eher Kleinheit) der Werkstätte beeindrucken...

  • Ersteller
vor 1 Stunde, C8Kapitän sagte:

Mario, versuchs mal bei Neumüller in der Rinnböckstrasse....die haben einige C5 V6 in Pflege sowie die C6en...und lass dich nicht von der Größe ( oder eher Kleinheit) der Werkstätte beeindrucken...

Danke für den Tip! Werd mal dort anrufen und vielleicht stell ich ihn ja dort hin.

vor 4 Stunden, Mario1465 sagte:

Hallo Robert

das korrekte Ausführen der Arbeiten scheint leider immer mehr nebensächlich zu sein. Das mit LDS werd ich mir morgen anschauen. Kann zuviel LDS das Fahrwerk so verhärten? Die Gefahr des Schlauchplatzer ist mir bewusst.

Gruss Mario

Ja das kann es nicht nur, das ist genau was passiert. Aber auch eine falsch eingestellte Fahrwerkshöhe (s. die Bemerkung von 63Mart) kann das. Ich glaube ich will gar nicht wissen wie sich das fühlt wenn die beide Effekte zusammen treffen!

 

Gruss Robert

Awo - zuviel LDS im Behälter macht erstmal gar nix. Wenn man den Druck völlig rauslässt, platzt halt der Behälter - unbd keiner war´s natürlich wieder.

Zuwenig macht auch erstmal nix, wenn ein Liter oder mehr fehlt, kann die Servo bei fetter Zuladung mal Aussetzer bekommen wegen zuwenig Öl.

Die Fahrwerkshöhen sind sicher ein heißer Tipp...

Viel Glück

Chris

 

vor 18 Stunden, klavierfisch sagte:

Awo - zuviel LDS im Behälter macht erstmal gar nix. Wenn man den Druck völlig rauslässt, platzt halt der Behälter - unbd keiner war´s natürlich wieder.

Zuwenig macht auch erstmal nix, wenn ein Liter oder mehr fehlt, kann die Servo bei fetter Zuladung mal Aussetzer bekommen wegen zuwenig Öl.

Die Fahrwerkshöhen sind sicher ein heißer Tipp...

Viel Glück

Chris

 

Der Behälter ist ein Drucksystem mit Luftpolster. Wenn der überfüllt ist, ist das Luftpolster zu klein, der Druck im Behälter steigt zu schnell an, der Rücklauf wird gebremst. Das Federungssystem inkl. AMVAR kann jetzt seinen Druck nicht schnell genug ablassen. Das verhärtet die Federung.

 

Der LDS Menge im Federungssystem wird ja während der Fahrt ständig den Umständen angepasst.

 

Gruss Robert

Eigentlich ist in dem behälter nur minimaler druck drauf. Wenn du den in tiefststellung bringst, einen kurzen moment wartest und den deckel öffnest, dann entweicht da kein druck. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass auf dem behälter druck drauf ist. Nur wenn das system neu efüllt wird, gibt man da 0,5 bar druck drauf.

Ein problem gibt es nur, wenn man das auto in normalstellung auf der hebebühne hochhebt, dann öffnet das system die regelventile, weil es senken will, was mit hängenden rädern nicht geht. Wenn man dann das auto wieder auf die räder stellt wird das öl schlagartig in den behälter zurückgedrückt, was den dann zu platzen bringen kann.

Wir haben es bei der Hydropneumatik mit Drücken zwischen 90 und 300 bar zu tun - da hat das Luftpolster im Behälter keine Auswirkung. LDS läuft eh nur bei Entlastung zurück, das dürfte dann mal wegen des Auftriebs auf der Autobahn ein bisschen was sein... AMVAR hat gar nix mit dem Rücklauf am Hut, die Regelung der Dämpfung geschieht in den Hydraulikstellern über den Federzylindern.

Grüße

Chris

Es sind nur kleinere Menge LDS die da zurück geführt werden und wieder Richtung HD Pumpe fliessen. Aber... wenn die nicht oder zu langsam zurück fliessen wegen einen zu hohen Druck im Behälter gibt es eine Verhärtung. Das hat wieder nichts mit dem Systemdruck zu tun, der Rücklauf geht mit zwischen rund 0-1 Bar, mehr nicht. Wenn da Systemdruck anliegen würde hätte das nie einen einfachen Kunststoff Behälter und Gummischläuche sein können. Grund: Druckfall über das Rücklaufventil und -Schlauch und, auch wichtig: es handelt sich hier um dynamischen Druck (Beachte das Unterschied dynamischen vs. statischen Druck). Notfalls im Physikhandbuch aufsuchen. 

 

Gruss Robert

vor einer Stunde, klavierfisch sagte:

Wir haben es bei der Hydropneumatik mit Drücken zwischen 90 und 300 bar zu tun - da hat das Luftpolster im Behälter keine Auswirkung. LDS läuft eh nur bei Entlastung zurück, das dürfte dann mal wegen des Auftriebs auf der Autobahn ein bisschen was sein... AMVAR hat gar nix mit dem Rücklauf am Hut, die Regelung der Dämpfung geschieht in den Hydraulikstellern über den Federzylindern.

Grüße

Chris

Das gaspolster ist in den kugeln und nicht im behälter (rücklaufsystem). Das teil ist weitesgehend drucklos. Es gibt ja auch nigends eine warnung zum behälter öffnen, dass man da vorsichtig sein muss wei z.b. beim ausgleichsbehälter. Das LDS läuft erst dann wirklich zurück wenn man aussteigt und das auto leichter wird (beim absenken) und ein wenig wenn sich das fzg. bei höheren tempo absenkt. Ansonsten bleibt das zw. zylinder und den kugeln.

Ich hab jetzt bestimmt schon das 20igste auto mit HP. Ich fahre die teile und repariere sie meist auch (auch die HP), konnte aber noch nie feststellen, dass auf dem rücklaufsystem druck ist. Beim meinem C6 ist das definitiv auch nicht so, aber der hat auch kein AMVAR, vllt. ist da was anders.

  • Ersteller

Habe heute in den LDS Behälter geschaut. Bei Normalposition und Motor aus kein Öl sichtbar. Bei öffnen des Behälters ist aber ein bisschen Druck entwichen. Auto ist noch immer hart wie ein 1er Golf. Morgen ruf ich bei Werkstatt an. Werd auf jeden fall berichten.

Seit gestern funktioniert dafür wieder die e-Lenksäulenverstellung. Einmal kurz von oben aufs Volant gedroschen und siehe der Einstellbereich von oben nach unten ist jetzt von 0.5 auf ca. 5 cm gewachsen.

Gruss Mario

bisschen Druck entweicht immer, wenn man den Behälter länger nicht offen hatte. Die Kugeln verlieren ganz langsam konstant etwas Stickstoff, deswegen auch der Druckverlust im Gaspolster nach einigen Jahren. Der pfeift dann raus, wenn man den Behälter öffnet. Ich vermute mal, dass der Verschluss ein wenig Überdruck zulässt, ein kleines Loch ist ja sichtbar, damit zuviel davon dann doch, wenn es nicht allzu plötzlich kommt, dann entweichen kann.

 

Der behälter (HP) ist KEIN geschlossenes system, beim C6 kommt der überdruck am ehesten durch die "parkabsenkung" zustande. Wenn das vom stickstoffverlust der kugeln käme wären die nach wenigen tagen leer, da haben ein paar 100ccm Volumen, bei ca. 60 - 70bar kommen da nur einm paar liter stickstoff zustande.

Das ist jetzt aber alles gar nix mehr mit dem problem des fredstellers zu tun.

Hallo,

das Einzige was hier hilft ist die Diagnosestation an den Wagen schliessen und die Fehler betreffend Federung  auslesen. Des Weiteren muss man die Werte welche  die beiden vorderen Höhensensoren abgeben kontrollieren.  Es ist wichig dass die Sensoren bei normaler Fahrhöhe relativ nahe der Mittelstellung stehen, ansonsten kann der beschriebene Fehler auftreten. Es ist auch nicht absolut auszuschliessen das ein Sensor durch die Arbeiten ausgefallen ist, die haben immerhin über 160.000 km auf dem Buckel. Wegen des relativ geringen Arbeitshubs der Sensoren kommt man bei Arbeiten an der VA in der Regel nie  um eine Neujustierung herum.

Ich habe das ganze einmal an meinem C6 2.2 HDI (der hat nur einen Sensor vorne, da kein AMVAR) durchgeführt, es ist eine gewisse Fummelei man muss es oft zweimal machen bis das Ganze korrekt funktioniert. Eine Cit-Werkstatt müsste es aber können, die Prozedur ist klar im Wertkstatthandbuch erläutert , das Problem ist nur dass die meisten die HP nicht mehr kennen ....

Beste Grüsse

  • Ersteller
vor 6 Stunden, Fernand sagte:

Hallo,

das Einzige was hier hilft ist die Diagnosestation an den Wagen schliessen und die Fehler betreffend Federung  auslesen. Des Weiteren muss man die Werte welche  die beiden vorderen Höhensensoren abgeben kontrollieren.  Es ist wichig dass die Sensoren bei normaler Fahrhöhe relativ nahe der Mittelstellung stehen, ansonsten kann der beschriebene Fehler auftreten. Es ist auch nicht absolut auszuschliessen das ein Sensor durch die Arbeiten ausgefallen ist, die haben immerhin über 160.000 km auf dem Buckel. Wegen des relativ geringen Arbeitshubs der Sensoren kommt man bei Arbeiten an der VA in der Regel nie  um eine Neujustierung herum.

Ich habe das ganze einmal an meinem C6 2.2 HDI (der hat nur einen Sensor vorne, da kein AMVAR) durchgeführt, es ist eine gewisse Fummelei man muss es oft zweimal machen bis das Ganze korrekt funktioniert. Eine Cit-Werkstatt müsste es aber können, die Prozedur ist klar im Wertkstatthandbuch erläutert , das Problem ist nur dass die meisten die HP nicht mehr kennen ....

Beste Grüsse

Spätestens Freitag weiss ich was los war. Werd es mit einem freund - Cit Mechaniker - selber justieren. Werkstatt hats 4x nicht geschafft, dann schaffen sies beim 5. mal auch nicht. Werde berichten

Gruss Mario

Hallo Mario,

Hier findest du ein offizielles C6 Werkstatthandbuch in Kurzfassung. Die Vorgänge Fzhöhe einstellen, LDS entleeren und befüllen  stehen alle beschrieben. Auch die richtige Montage der "Radeinfederungssensoren" (Achtung: die sind farbkodiert, richtige Farbe muss an der richtige Stelle, überprüfen) ist beschrieben.

Viel Erfolg, Robert

  • Ersteller

Hier jetzt eine kleine Rückmeldung bzgl. meines Problems.

War am Freitag wieder in der Werkstatt. Fahrzeug wurde neu vermessen und kalibriert. Meister und Mechaniker meinten, dass kein Fehler zu finden war und nach Probefahrt vor der Kalibrierung meinten sie, dass das Auto normal federt. Habe dann darauf bestanden, dass das Fahrwerk neu kalibriert wird. Dies wurde dann auch getan und siehe da er stand völlig falsch auf den Rädern. War bei der Kalibrierung dabei und es wurde wirklich richtig gemacht. Bin dann mit dem Auto mit einem Lächeln am Gesicht nach Hause gefahren - er schwebt wieder.

Heute ist mir das Lachen aber schon wieder vergangen. Nach 40 km Autobahnfahrt heute alles ok. Dann in einer kleinen Ortschaft im nirgendwo ein Temposchweller. Ich langsam drüber gefahren und beim einfedern auf einmal Auto bretthart. Bin stehen geblieben und hab geschaut - Auto schleift vorne fast am Boden. Hydraulikpumpe läuft. 50 m weiter gefahren und Auto abgestellt. Wieder geschaut und Beifahrerseite vorne eine schöne Ölpfütze. Scheisse mir hats die Hydraulik zerrissen!!

Bin mittlerweile jetzt schon wöchentlich in der Werkstatt. Auto steht jetzt 50 km entfernt in einem kleinen Nest. Durch was kann das passieren, dass die Hydraulik so den Geist aufgibt? Kann das mit der falschen Kalibrierung und dem dadurch resultierenden brettharten Fahrwerk zusammenhängen? Wurde dadurch vielleicht was an der Hydraulik beschädigt? 

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