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Euro5 - Diesel - Fahrverbot: schon 3 Jahre alte Citroën betroffen!

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xantia0796

Moin Zusammen,

 

ja diese moosbepflanze Wand wird aktuell aufgebaut. ich wage allerdings zu bezweifeln, dass das Arme Moos in der Rushhour lange durchhält, da die Ampelschaltung in diesem Bereich ( Neckartor ) so grottenschlecht ist, dass der Verkehr dort mehr steht als fährt... mal von den zusätzlichen Verkehrsbehinderungen durch Umbaumaßnahmen ( Stgt 21 und neuer Rosensteintunnel ) abgesehen.

 

Wie schon erwähnt hat Stuttgart neben den Pendlern die aus vielerlei Gründe ( überfüllte, unpünktliche und zu teure Bahnen ) nach Stuttgart rein fahren auch das Problem, dass es im Grunde keine vernünftige Umfahrung gibt.

Was hilft es wenn jemand aus dem Remstal nach Karlsruhe fahren will und Feinstaub Alarm oder blaue Plakettenvorschrift gilt.... dann fällt der kürzeste Weg ( durch das Zentrum Stgt ) weg - dann fährt man über Esslingen und steht dann auf der A8 vom Echterdinger Ei, Kreuz Stuttgart bis Leonberg im Stau und ist dabei noch zig KM mehr gefahren als auf dem direkten Weg... nächste Alternative über Ludwigsburg zur A81.... er steht dann in Ludwigsburg im Stau und dann auf der A81 Richtung Leonberg... auch wieder zig KM mehr zurückgelegt und dabei noch die Luft in den auch schon extrem belasteten anderen Städten auch noch verschlechtert.... Wie sieht die Lösung aus?

Mobilität verbieten?

Warum kann nicht einfach mal versucht werden mit dem Mittel "Verkehr zum fließen bringen" zu schauen wie sich alles entwickelt? Im Übrigen wurden die Feinstaubwerte auch an Wochenenden und an Samstagen überschritten an Tagen also, an denen keine Pendler nach Stuttgart eingefahren sind.

 

Und nochmal zum Elektroauto... ich bin grundsätzlich der Auffassung das dies eine gute Lösung sein kann - könnte man die Batterien nicht als Block bauen? sodass dieser an künftigen Elektrotankstellen einfach entnommen wird und dort ein neuer - aufgeladener - wieder eingesetzt wird. In der Elektrotankstelle wird dann mittels Solarenergie die abgegebene Batterie aufgeladen....?

Was man aber nicht vergessen darf... Bremsenabrieb und Reifenabrieb verursachen auch Feinstaub... dieses Problem besteht also auch bei einem Elektroauto... auch bei einem Zug/Stadtbahn? ( klar kein Reifenabrieb ).

und wie sind die Energieaufwendungen für die Produktion eines solchen Fahrzeugs und der Batterie zu sehen?

Wie ist die Haltbarkeit einer Batterie? Wer hat zu Hause einen Stromanschluss an seinem Stellplatz sofern er überhaupt einen Stellplatz hat? Wir leben in einem Ballungsgebiet ( die Immobilienpreise habe ich schon angesprochen) - da bleibt meist kein Geld und vorallem kein Platz mehr für einen eigenen Stellplatz oder Garage.

 

Achja und dank der vielen Autoindustrie in Stuttgart glaube ich nicht, dass der Altersdurchschnitt der hier gefahrenen Autos bei 8 Jahren liegt. Das mag auf Deutschland gesamt zutreffen. Hier liegt er wohl eher bei 3-5 Jahren.

Somit liegt auch der Anteil an Euro 6 Fahrzeugen vermutlich deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

D.h. wenn jetzt nur noch Euro6 Fahrzeuge einfahren dürfen, dann wird man nach einem halben Jahr feststellen.... Mist es hat sich ja garnichts verändert. Was verbieten wir dann was mit Mobilität und PKW zu tun hat?

 

Dieses einseitige Denken der Politiker und der vermeintlichen Umweltschützer geht mir gewaltig auf die Nerven...

 

nur mal noch so nebenbei... ich habe Jahrelang in Waiblingen bei Stuttgart gelebt ca 70.000 Einwohner.

dort wurden immer mehr neue Wohngebiete aus dem Boden gestampft. Alles schöne Einfamilienhäuser mit begrünten Dächern und sicher 0 Emissionen. Dafür dann Mercedes GL oder Porsche Cayenne vor der Türe.

Nachdem in den so ökologischen Neubaugebieten ( für die im übrigen Grünflächen zugebaut wurden / Streuobstwiesen ) keinerlei Infrastruktur vorhanden ist ( Kindergarten, Schule, Supermarkt ) wird jede noch so kleine Strecke mit dem PKW zurückgelegt.

 

Ist das alles nicht heuchlerisch?

 

Trotzdem allen eine gute Woche

 

Gruß

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marc1234

Im Endeffekt geht's darum, den motorisierten Individualverkehr aus den Städten zu verbannen. Schön scheibchenweise, damit es "sozialverträglich" ist bzw. der dumme Bürger davon (angeblich) nichts merkt.

Dank der Steilvorlage der Autoindustrie, allen voran VW, fängt man mal mit dem Diesel an. Später kommt der Direkteinspritz-Benziner, und dann alle alten Kisten sowieso, dran.

Dann werden die Verbotszonen immer weiter ausserhalb in die Agglomerationen ausgedehnt.

Norwegen macht's ja vor. Verbot der Neuzulassung von Verbrennern ab 2025.

Und dann kommt das "Carsharing" und das "autonome" Fahren. Sicher alles praktisch, aber dann höchstwahrscheinlich zumindest teilweise staatlich reguliert und wohl einiges teurer als Autofahren heute.

Die Mobilität ist ein wichtiges Geschäftsfeld der Zukunft. Google, Apple, Tesla, und weitere, die auf diesen Zug aufspringen, und nicht zuletzt die öffentliche Hand, freuen sich darauf und reiben sich aufgrund des zu erwartenden Milliardensegens schon die Hände.

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ACCM Gerhard Trosien

Feuchte Träume der Aktivisten DER Verbotspartei...
Das eindimensional gedachte Verbrenner-Verbot in Norwegen wird sich nicht durchführen lassen: auch in Norwegen ist die Infrastruktur für einen vollständigen Ersatz der Verbrenner durch Elektroautos nicht vorhanden und auch Norwegen wird sich schwer damit tun, diese Infrastruktur aufzubauen. Und Norwegen ist das einzige Land in Europa, welches sich diesen Umbau wenigstens finanziell leisten könnte, ohne sich komplett zu ruinieren.
Unser gesamtes Leben, die Wirtschaft, die Kreisläufe von Waren und Dienstleistungen, funktioniert nicht ohne Individualverkehr. Das Problem ist:
der grüne Theoretiker, der in einer schick renovierten Altbauwohnung im Herzen einer Großstadt lebt und tatsächlich im Alltag kein Auto braucht, ist nicht willens und nicht in der Lage, sich auch nur vorzustellen, dass es massenhaft Menschen gibt, die NICHT so komfortabel wohnen und wohnen können, wie er, die NICHT ein solch privilegiertes Leben führen, die einen guten Teil ihres mitunter recht mageren Einkommens für ein Auto ausgeben MÜSSEN, um dieses Einkommen überhaupt erzielen zu können, und die NICHT in einer mehr oder weniger schicken Ein-/Zweifamilienhaussiedlung wohnen, wo theoretisch jeder seine Ladestation fürs teure E-Auto installieren kann.
A-propos Ladestationen im Einfamilienhausgebiet: die Zuleitungen zu eben diesen Wohngebieten sind für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Schnellladestationen gar nicht ausgelegt... ob die horrenden Kosten, die eine Nach"besserung" verschlingen würden, in irgend einer der famosen, e-Auto-verherrlichenden "Studien" berücksichtigt sind? Wohl eher nicht...

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marc1234

Feuchte Träume schön wär's ...

Aber wenn weiter so gewählt wird wird's wohl so wie ich beschrieben habe kommen.

Vor allem nervend sind die ewigen Verbote OHNE alternative Angebote. Wo sollen all die Autofahrer hin? In den jetzt schon hoffnungslos überlasteten ÖV? Wollen wir mit Zügen wie in Indien zur Arbeit fahren?

Wann gibt's neue Arbeitsmodelle/Arbeitszeitmodelle zur besseren Lenkung des Pendlerverkehrs? Eine Strassen- und Raumplanung, die nicht nur kostet und auf Verhinderung aus ist? Ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz? Ladestationen für E-Autos und E-Bikes? Ich sehe nix davon, oder von anderen guten Ideen. Verbieten und bei fehlbaren abkassieren ist halt viel einfacher und einträglich zugleich.

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ACCM Gerhard Trosien

Was hat ein Schichtarbeiter vom ÖPNV? Eine Krankenschwester? Ein beliebiger Arbeitnehmer aus einem Dorf in Ostfriesland oder Ostwestfalen? Das mit dem öffentlichen Nahverkehr ist alles nur geistloses Gelaber von grünen Theoretikern, die vom Leben und vor allem von der Lebenssituation der allermeisten Menschen, auf deren Kosten sie leben, keine Ahnung haben, und auch keine Lust, sich diese Ahnung anzueignen. ÖPNV hört sich gut und schön an. Für Menschen, die nicht im Schichtdienst arbeiten und in der Nähe von Ballungsräumen arbeiten, ist das ok. Und nur für die! Und selbst da gibt es eine Menge Ausnahmen.

Aaaaaber:

Morgens und abends sind die Straßenbahnen, S-Bahnen und Busse gestopft voll, den Rest der Zeit könnten Taxis die wenigen Fahrgäste befördern (ich weiß: irgend einer kennt eine Straßenbahn- oder Buslinie, die auch außerhalb der Stoßzeiten mehr als 5 Leute in der Gegend rumkutschiert, siehe unten...).

Ist es "ökologisch", den ganzen Tag fast leere Bahnen und Busse in der Gegend rumdüsen zu lassen? Ist es vernünftig, mit billigen Zeitkarten Menschen mit viel Tagesfreizeit dazu zu bringen, im Grunde überflüssige Fahrten mit dem Nahverkehrssystem zu unternehmen?

In den 1950-er Jahren bis heute war und ist es erklärter Wille der Politik, Arbeiten und Wohnen zu trennen. Rein baurechtlich vertragen sich Industrie und Wohnen kein bisschen. Und jetzt kommen die ...Ideologen und machen alle die Menschen zu Opfern, die als Folge dieser Politik auf Verkehrsmittel angewiesen sind? Und das Ganze auf Grundlage von nur eingebildeten Problemen, welche Folge eben dieser Verkehrsmittel sein sollen??

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uwe.v11

Das Bäuerlein welches mein Essen anbaut und es auf dem Markt verkauft,

darf mit seinem alten T3 VW Bus Diesel nicht mehr fahren.

der Porsche Cayenne mit dem 500 PS Turbo darf die 3km zum Kindergarten und zum Supermarkt so oft wie er will.

der eine braucht 8 Liter ,der andere 24

der eine kauft sich einen Tesla,

der andere ist ruiniert weil er einfach die Kohle nicht für ein neues Auto hat....

ist das gerecht?

uwe 

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Auto nom
vor 7 Stunden, marc1234 sagte:

Vor allem nervend sind die ewigen Verbote OHNE alternative Angebote. Wo sollen all die Autofahrer hin?

Die armen Autofahrer... Dürfen bald nicht mehr Städte verpesten in denen Menschen leben und ein Recht auf saubere Luft haben. Glaubst Du wirklich an ein uneinschränkbares Recht auf freie Fahrt für freie Bürger? Es sind in diesem Form fast immer nur die armen Autofahrer, die Einschränkungen hinnehmen müssen. An die Anwohner, Radfahrer, Fußgänger, Mütter mit Kindern, Kinder auf dem Schulweg, die Tag für Tag den giftigen Dreck der Autofahrer einatmen müssen, denkt hier so gut wie niemand. Diesen Tunnelblick haben vor allem Autofahrer. 

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$.trittbrettfahrer
vor 3 Stunden, ACCM Gerhard Trosien sagte:

In den 1950-er Jahren bis heute war und ist es erklärter Wille der Politik, Arbeiten und Wohnen zu trennen.

Wenns denn so gewesen sein sollte könnte man das eventuell als politische Fehlentscheidung einstufen ?  Ach nee, geht ja nicht, damals gabs ja links-rot-grün-vesifft noch nicht - alle seinerzeit getroffenen politischen Entscheidungen waren garantiert perfekt durchdacht und 100% richtig. - Ja, die gute alte Zeit  ;-) 
 Dazu : PKW-Bestand 1960 MIT vorrübergehenden Stilllegungen: 4,5 Mio // PKW-Bestand 2016 OHNE vorrübergehende Stilllegungen: 45,1 Mio...
 
Mal ganz unahhängig von Elektroautodiskussion, dem "bisschen" Staub in der Innenstadt, linken citynah wohnenden Theoretikern und den feuchten Träumen linksrotgrünversiffter Aktivisten von Verbotsparteien frage ich mich in Anbetracht der Tatsache das sich inzwischen selbst in kleinen und mittelgrossen Städten morgends und abends der Verkehr stundenlang staut, warum der "freie" Bürger doch immer noch am liebsten seine Tagesfreizeit damit verbringen will in Ballungszentren im Stau zu stehen ...
Ja, es gibt viel zu tun, vielleicht dicke Elektrokabel legen (zu grün) oder ein grundsätzliches Umdenken bzgl. Verkehrsstrukturen in Städten (viel zu grün) oder doch eher 3stöckige Stadtautobahnen mit interierten Staubabsaugungen (ha,das wärs, Bora  machts möglich ).  ;-) 
 
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didomat
vor 3 Stunden, ACCM Gerhard Trosien sagte:

Was hat ein Schichtarbeiter vom ÖPNV? Eine Krankenschwester? Ein beliebiger Arbeitnehmer aus einem Dorf in Ostfriesland oder Ostwestfalen?

Es geht hier um partielle Fahrverbote in Großstädten für Diesel-Autos, die niedriger als Euro 6 eingestuft sind, als Reaktion auf eine akute Luftverschmutzung. Solche Fahrverbote sind in ländlichen Regionen nicht zu erwarten. Und im Berliner ÖPNV wimmelt es nur so von Schichtarbeitern und Krankenschwestern, das wird in Stuttgart nicht anders sein.

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Zimt Säure
An die Anwohner, Radfahrer, Fußgänger, Mütter mit Kindern, Kinder auf dem Schulweg, die Tag für Tag den giftigen Dreck der Autofahrer einatmen müssen, denkt hier so gut wie niemand. Diesen Tunnelblick haben vor allem Autofahrer. 
Ich kann mir nicht vorstellen, am Neckartor zu leben/wohnen, selbst wenn ich Stuttgarter in 5. Generation und dort aufgewachsen wäre. Ich würde sofort umziehen. Aber ich kann meinem Arbeitgeber schlecht sagen, kannst Du mal Deinen Sitz woanders verlagern, damit ich nicht hierher fahren muss. Insofern ist den Müttern mit Kindern doch empfohlen, aufs Land zu ziehen oder? Ich weiss, der Satz ist provokativ, und eher als Antwort auf - nicht von Dir - woanders gemeinte Empfehlung, man solle doch ins Stadtzentrum ziehen, um nicht fahren zu müssen.In einer Kesselstadt wie Stuttgart ist nun mit Feinstaub zu rechnen, das ist nun mal so. Dieselautos sind nur eine der Ursachen, und auch nicht die größte, aber es wird alles Üble an nur dieser einen Ursache festgemacht und aktionistisch behandelt.

Eine Szene am Neckartor aus den letzten Monaten. Steht eine "Aktivistin" an der Ampel Cannstatter Str./Neckarstr., 2 Atemschutzmasken auf die nackten Brüste, Plakat mit "Dreckige Diesel raus!". Meint Ihr, sie hat protestiert? Nein, ein Kameramann nahm Position vor ihr, um ihr "Protest" aufzunehmen. Hab extra 1 Runde gedreht und bin 10 Min. später wieder an der Stelle vorbeigefahren: Keine Spur von Aktivistin samt TV. Wie heuchlerisch nur.

 

 

 

 

 

 

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xantia0796

diese Aktivistin steht sicherlich auch jeden Montag bei der Demo gegen Stgt 21 auf der Straße. Es gibt scheinbar immer mehr Menschen die nichts besseres zu tun haben als zu schauen --- wo ist die nächste Demo?

Ich rufe zur Demo gegen Demo´s auf :D

vor 12 Stunden, Auto nom sagte:

Die armen Autofahrer... Dürfen bald nicht mehr Städte verpesten in denen Menschen leben und ein Recht auf saubere Luft haben. Glaubst Du wirklich an ein uneinschränkbares Recht auf freie Fahrt für freie Bürger? Es sind in diesem Form fast immer nur die armen Autofahrer, die Einschränkungen hinnehmen müssen. An die Anwohner, Radfahrer, Fußgänger, Mütter mit Kindern, Kinder auf dem Schulweg, die Tag für Tag den giftigen Dreck der Autofahrer einatmen müssen, denkt hier so gut wie niemand. Diesen Tunnelblick haben vor allem Autofahrer. 

 

du hast hier vollkommen recht und es macht auch keinen Sinn damit zu argumentieren, dass die Luft ja früher ohnehin viel dreckiger war.

Aber wäre diesen Anwohnern nicht im ersten Schritt geholfen, wenn der Verkehr vor Ihnen auf der Straße rollt anstatt nur zu stehen und im zweiten Schritt darüber nachgedacht wird, wie der Verkehr von dort verlegt werden kann ( Umfahrung/Tunnel o.ä ).

Nur mal so nebenbei in Stuttgart wurden Fußgängerbrücken abgerissen ( vor ca 5 Jahren ) weil die Sanierung zu teuer war, stattdessen hat man auf einer stark befahrenen Straße lieber eine Ampel installiert... Feinstaub? uns doch egal...

Unterführungen für Fußgänger an der Bahn - zugeschüttet und Ampel eingerichtet...

4 spurige Straße auf 2 Spuren verringert und daneben einen Radweg installiert - dort fährt kein Radfahrer die fahren lieber durchs Wohngebiet und übers Feld wg der guten Luft und der niedrigeren Gefährdung durch den Verkehr. zudem endet der Radweg im Nirgends ( Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt )

Hätte unser grüner Verkehrsminister mal einen radelnden Pendler gefragt was ihm wichtig ist, dann hätte er sich den oben beschriebene Aufwand sparen können und den Verkehrsfluss für PKW und LKW flüssiger gehalten. Ich habe einige Kollegen die diese Strecke immer mit dem Fahrrad zurück legen, keiner würde bzw nutz den von der Stadt eingerichteten neuen Radweg...

zu den Anwohnern noch eine Ausführung, in meinem oben beschriebenen Bericht habe ich von den Neubaugebieten geschrieben - diese haben sich im Lauf der Jahre auch immer dichter an die bereits seit vielen Jahren bestehende Bundestraße geschoben. Als diese Bundesstraße wohl Ende der 80er gebaut wurde, war diese weit weg von jeglicher Bebauung... nun grenzen Neubaugebiete direkt an die Bundesstraße und die Bürger wünschen jetzt ein Tempolimit von 80km/h oder besser weniger wg der Lärmbelästigung.

Sind hier nicht die Stadtplaner schuld? Sind nicht die Menschen schuld die dorthin ziehen? Ich weiss doch auf was ich mich einlasse - da kann ich doch dann nicht von den Pendlern verlangen zurück zu stecken. Dann muss ich halt woanders mein "Häusle" bauen.

Andere wohnen im Bereich eines AKW oder Kohlekraftwerks, macht es dann Sinn dagegen vorzugehen? entweder ich ziehe weg oder ich versuche die Probleme zu minimieren ( bessere Filtertechnik etc )

aber immer nur den Weg einschlagen anderen etwas verbieten zu wollen halte ich für falsch.

dann wäre es richtiger die großen Dienstleister würden verstärkt Heimarbeitsplätze anbieten, damit die Pendler nicht mehr fahren müssen - zudem würde es eine flexiblere Gestaltung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.

Zudem nochmal zu dem anfangs angeführten Punkt - ab welcher Temperatur findet denn bei einem Euro6 Diesel die Abgasreinigung zu den angegebenen Werten statt?

Ist der Euro 6 Diesel auch bei 0-5 Grad genauso sauber wie erhofft? Oder schaltet da die Abgasreinigung auch aus?

 

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ACCM Gerhard Trosien
vor 12 Stunden, didomat sagte:

Es geht hier um partielle Fahrverbote in Großstädten für Diesel-Autos, die niedriger als Euro 6 eingestuft sind, als Reaktion auf eine akute Luftverschmutzung. Solche Fahrverbote sind in ländlichen Regionen nicht zu erwarten. ...

Genau da liegt doch der Denkfehler: EURO 6 bedeutet: die Hälfte von praktisch nix, dafür aber hohe Kosten.
Nur, weil ein Stoff mit modernen Analysemethoden nachweisbar ist, ist er noch lange nicht gesundheitlich relevant. Ich erinnere an den sprichwörtlichen Würfelzucker im Bodensee. Nachweisbar, aber irrelevant.

Die Lebenserwartung steigt ständig und stark, die Gesundheitssituation verbessert sich deutlich, wenn man den Faktor der älter werdenden Menschen berücksichtigt, aber die Hysterie wegen angeblicher Luftverschmutzung wächst geradezu dramatisch (was ganz gezielt verursacht und gesteuert wird!!). WENN die Situation wirklich so schlimm WÄRE, wie die Hysteriker (vielleicht sogar selber glauben und) behaupten, müsste der Stand der Gesundheit auf dem Niveau des frühindustriellen Westens oder der sozialistischen Arbeiterparadiese von heute sein.
Noch einmal: die Luft in unseren Städten ist heute so sauber, dass sie mit technischen Maßnahmen nicht mehr weiter zu verbessern ist. Der Schritt von EURO 5 auf 6 ist absolut nutzlos, weil die "Schadstoff"mengen, die halbiert werden, bei EURO 5 schon absolut irrelevant sind, es bei EURO 3 schon waren (das natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Abgas"reinigung" mittels Katalysator nicht Stoffe produziert, die wirklich giftig sind und von denen wir nichts wissen und nichts wissen dürfen). Dafür werden die Verbraucher mit überflüssigen, zusätzlichen Ausgaben belastet.

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marc1234
vor 15 Stunden, Auto nom sagte:

Die armen Autofahrer... Dürfen bald nicht mehr Städte verpesten in denen Menschen leben und ein Recht auf saubere Luft haben. Glaubst Du wirklich an ein uneinschränkbares Recht auf freie Fahrt für freie Bürger? Es sind in diesem Form fast immer nur die armen Autofahrer, die Einschränkungen hinnehmen müssen. An die Anwohner, Radfahrer, Fußgänger, Mütter mit Kindern, Kinder auf dem Schulweg, die Tag für Tag den giftigen Dreck der Autofahrer einatmen müssen, denkt hier so gut wie niemand. Diesen Tunnelblick haben vor allem Autofahrer. 

Dann solltest du raschmöglichst deine Diesel-Stinkkiste verkaufen und dir den E-Berlingo zulegen. Oder noch besser ganz aufs Autofahren verzichten. Brems- und Reifenabrieb verpesten schliesslich auch die Umwelt.

 

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MatthiasM
vor 2 Stunden, xantia0796 sagte:

Zudem nochmal zu dem anfangs angeführten Punkt - ab welcher Temperatur findet denn bei einem Euro6 Diesel die Abgasreinigung zu den angegebenen Werten statt?

Ist der Euro 6 Diesel auch bei 0-5 Grad genauso sauber wie erhofft? Oder schaltet da die Abgasreinigung auch aus?

Euro 6b wird nach den gleichen Pruefvorschriften wie Euro 5 durchgefuehrt (NEFZ). Nur Optimisten glauben das sich was geaendert hat. Ab September 2017 (Neuentwicklung)/ September 2018 (Neufahrzeuge) ist Euro 6c, das nach dem WLTC Pruefverfahren durchgefuehrt wird, pflicht. Welche Moeglichkeiten der "Optimierung", wie Thermofenster usw. da gegeben sind weiss ich nicht, befuerchte aber das die Lobby schon noch ein paar Hintertueren eingebaut hat.

Wer sich ein Euro6b_-Fahrzeug kauft ist sicherlich recht balsl gekniffen;).

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Kugelblitz
vor 4 Stunden, xantia0796 sagte:

diese Aktivistin steht sicherlich auch jeden Montag bei der Demo gegen Stgt 21 auf der Straße. Es gibt scheinbar immer mehr Menschen die nichts besseres zu tun haben als zu schauen --- wo ist die nächste Demo?

Die hat wahrscheinlich keine Arbeit. Das Problem von zuviel freier Zeit ist, dass die Leute auf dumme Gedanken kommen.

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MatthiasM
vor 8 Minuten, Kugelblitz sagte:

Die hat wahrscheinlich keine Arbeit. Das Problem von zuviel freier Zeit ist, dass die Leute auf dumme Gedanken kommen.

Die einen stellen sich in der Zeit nackt auf die Strasse, die anderen posten in Foren:D.

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Kugelblitz
vor 7 Minuten, MatthiasM sagte:

Die einen stellen sich in der Zeit nackt auf die Strasse, die anderen posten in Foren:D.

Das im Forum siehst du. Und die vielleicht 3000 Mitleser, wenn überhaupt. Wenn ich mich in meinem Heimatort nackt auf die Straße stelle, sehen das Leute, die mich kennen. Das muss nicht sein. :D Und wir sehen: die Trulla zieht nur fast blank, weil sie dann in die Zeitung oder das Fernsehen kommt. Also so etwas wie ein Jubel-Perser - obwohl, die haben nicht öffentlich blank gezogen. ;)

bearbeitet von Kugelblitz

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Kugelblitz
vor 36 Minuten, Ronald sagte:

Bilder/ Fotos der Trulla?

Ronald

Frag mal @xantia0796. Der ist da da vorbeigefahren. Vielleicht gibts ja auch was in der Presse...

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Auto nom
vor 4 Stunden, marc1234 sagte:

Dann solltest du raschmöglichst deine Diesel-Stinkkiste verkaufen und dir den E-Berlingo zulegen. Oder noch besser ganz aufs Autofahren verzichten. Brems- und Reifenabrieb verpesten schliesslich auch die Umwelt.

 

Mein Berlingo stinkt nicht. Ich fahre meinen Berlingo so, dass die Abgasreinigung möglichst effektiv arbeiten kann, was nebenbei einen sehr niedrigen Kraftstoffverbrauch bewirkt. Zudem hat mein Berlingo ein Stopp- und Start System, was insbesondere im Stadtverkehr den Motor stoppt, wenn der Berlingo steht. 

Mein Berlingo hat vorne noch die originalen Bremsbeläge, die sind noch für mindestens weitere 30.000 Kilometer gut, die beiden Reifensätze machen zusammen auch weitere 50.000 Kilometer, die werden wahrscheinlich eher zu alt, als dass sie wegen Verschleiß gewechselt werden müssen. 

D. h. ich gehe sehr bewusst mit meinem Citroën um und versuche, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. 

bearbeitet von Auto nom

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bx-basis
vor 12 Minuten, Auto nom sagte:

Ich fahre meinen Berlingo so, dass die Abgasreinigung möglichst effektiv arbeiten kann, was nebenbei einen sehr niedrigen Kraftstoffverbrauch bewirkt.

Und womit fährst Du bei unter 15°C Außentemperatur ? ;)

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Auto nom
vor 6 Stunden, xantia0796 sagte:

Sind hier nicht die Stadtplaner schuld? Sind nicht die Menschen schuld die dorthin ziehen? Ich weiss doch auf was ich mich einlasse - da kann ich doch dann nicht von den Pendlern verlangen zurück zu stecken. Dann muss ich halt woanders mein "Häusle" bauen.

Die grundsätzliche Frage ist für mich, ob man Städte Auto- oder Menschenfreundlich gestaltet. Ich denke, die Bevorzugung des Autos gehört zu Recht der Vergangenheit an und lässt sich heutzutage nicht mehr vermitteln. 

Stuttgart leidet, wenn ich die mir zur Verfügung stehenden Informationen richtig interpretiere, vor allem unter einer fehlenden Umgehung. Ich stand schon selbst auf dem Weg in den Süden dort im Stau und habe mich darüber gewundert, dass der Durchgangsverkehr mitten durch die Stadt geführt wird.

Wenn im Fall Stuttgart niemand bereit ist, sein Verhalten zu überdenken (Kamin mit Filter nachrüsten oder nicht damit heizen) oder Pendler keine Fahrgemeinschaften bilden, dann bleibt halt alles beim alten und die Anwohner sowie die Pendler werden Tag für Tag verseucht, verlieren Lebenszeit und Lebensqualität, haben dafür aber Job der es ihnen ermöglicht ein Auto zu kaufen um damit im Stau zu stehen. 

Das Problem ist komplexer als es scheint und es wird durch zuviel Verkehr befeuert. Es gibt m. E. mehr als genug Straßen, das Ziel muss sein den ausufernden Straßenverkehr auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. 

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Auto nom
vor 11 Minuten, bx-basis sagte:

Und womit fährst Du bei unter 15°C Außentemperatur ? ;)

Ich nehme an, Du kennst die Antwort. Mein Berlingo hat keine spezielle Hardware um Stickoxide unschädlich zu machen. Alles was ich als Fahrer beobachten kann, ist ein erhöhter Verbrauch bis die Betriebstemperatur des Motors erreicht ist. Sowohl Rußausstoß, Motorölverbrennung und auch die sonstige Abgaszusammensetzung sind gegenüber dem BX Diesel, den ich vorher gefahren bin, deutlich verringert. Aufgrund der großen Stirnfläche und des deutlich höheren Gewichts verbraucht der Berlingo jedoch mehr Kraftstoff als ein vergleichbar bewegter BX, was logischerweise mehr CO2 bedeutet. 

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bx-basis

Ich dachte Du hättest schon ein Modell mit AdBlue-Technik und nicht so eine antike Dreckschleuder... ;)

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Ronald

Stuttgart "sperrt" bei Feinstaub-, nicht bei Stickoxid-Belastung.

Ronald

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