31. Oktober 20178 J. So, da ich ja (siehe Xantia TÜV-Thread) bis 9/2019 weiter schweben darf, ne Frage an die Experten: Was sollte/ müsste ich machen, um noch lange Freude an dem wagen zu haben ? Hat jetzt 197.000 auf der Uhr, Zahnriemen bei 125,000 lt. Aufkleber gewechselt, Ölververbrauch (ich hab es nicht geglaubt) 0.5 l /15.000 Km und es sieht noch fast honigfarben aus, Bremsen vorn vor einem Jahr vorn komplett (Scheiben, Klözte und Schläuche) ebenso neuen Endtopf. Bitte um Input um weiter (Sonntag/Montag knapp 1.000 Km nach Berlin und zurück, Verbrauch 7,7 /100Km) so toll zu fahren. Danke im Voraus,
31. Oktober 20178 J. Hallo Ernst, ich bin sicher kein Experte, aber Rostbekämpfung und entsprechende Prävention ist vielleicht ein Thema. Liebe Grüße, Christian
31. Oktober 20178 J. Sehe ich auch so. Rost ist die absolute Nr. 1 der Feinde des Wagens. Die Technik bekommt man immer in den Griff.
31. Oktober 20178 J. Ersteller Danke ihr beiden, aber von Rost ist am Wagen absolut nichts zusehen, na denn zwei weitere Jahre schweben. Ernst Bearbeitet (31. Oktober 20178 J. von ErnstX2)
31. Oktober 20178 J. v o r b e u g e n d konservieren, auch die Heuliez-Ecke, möglichst wenig im Salz fahren, möglichst wenig Kurzsstrecke + eine Vollkasko abschliessen, für den Fall dass es mal bumst...
31. Oktober 20178 J. Hallo ErnstX2 westlich der Hase, da sage ich mal wg. östlich der Hase, ob du nicht vielleicht einmal den Stammtisch Osnabrück auf den 20. Teilnehmer bringen möchtest. Dann würden auch Kenner, also nicht ich, den Wagen mal genau betrachten. Ich sage mal Bifurkation und Grüße aus dem Bereich der Else Hartmut
31. Oktober 20178 J. vor einer Stunde, ErnstX2 sagte: Danke ihr beiden, aber von Rost ist am Wagen absolut nichts zusehen, na denn zwei weitere Jahre schweben. Ernst Der Rost kommt von innen .Wenn man es sieht ist es schon sehr weit fortgeschrittenen .Also besser vorbeugen,wie schon erwähnt die Technik kann man immer machen solange die Karosse noch gut ist . Gruß Henry
31. Oktober 20178 J. vor einer Stunde, ErnstX2 sagte: Danke ihr beiden, aber von Rost ist am Wagen absolut nichts zusehen, Hat nichts zu heißen. Ich habe vor kurzem ein ca. 65cm langes Stück Schweller aus einem augenscheinilch vollständig rotfreiem X2 mit 102.000 km herausgetrennt, um ihn in den Activa meines Sohnes zu schweißen. Wie immer war das Teil auf der Innenseite von Rost überzogen. Flugrost, aber in 2 Jahren... Außerdem war die untere Spitze der B-Säule angegriffen. Von außen war genau nichts zu sehen. Das böse ist, daß ich es nicht anders kenne. Da werden einige in ein paar Jahren noch böse Überraschungen erleben mit ihren derzeit vermeintlich rostfreien Xantias. Vorbeugen !!!!!
1. November 20178 J. X2??? Servo- und Hauptleitung kontrollieren, v.a. im Bereich des linken Radhauses und am Lenkventil/Sicherheitsventil Und auch gerne genommen: Servorücklauf vom Lenkventil Richtung Fass (v.a. den Bogen nach oben auf Risse kontrollieren) Vorbeugend LecWec ins Fass und Getriebe, beim Motor tut's auch die Konkurrenz Ansonsten noch die Rückläufe der Federbeine und der Hydractive-Regler Ich gehe davon aus , dass Kühlwasser und LHM+ regelmäßig gewechselt wurden ... ?!?!
1. November 20178 J. Beim X2 würde ich ALLE Leitungen kontrollieren, dazu gehört auch die Demontage der Plastikabdeckungen am Unterboden. Auch da habe ich schon bösen Gammel gesehen... vor 12 Stunden, TorstenX1 sagte: Hat nichts zu heißen. Ich habe vor kurzem ein ca. 65cm langes Stück Schweller aus einem augenscheinilch vollständig rotfreiem X2 mit 102.000 km herausgetrennt, um ihn in den Activa meines Sohnes zu schweißen. Wie immer war das Teil auf der Innenseite von Rost überzogen. Flugrost, aber in 2 Jahren... Außerdem war die untere Spitze der B-Säule angegriffen. Von außen war genau nichts zu sehen. Das böse ist, daß ich es nicht anders kenne. Da werden einige in ein paar Jahren noch böse Überraschungen erleben mit ihren derzeit vermeintlich rostfreien Xantias. Vorbeugen !!!!! Genau so ist es beim BX doch auch schon passiert, da hat vor 10 Jahren auch noch jeder gesagt dass zumindest die späten Exemplare quasi gar nicht rosten. Heute ist man schlauer... Bearbeitet (1. November 20178 J. von bx-basis)
1. November 20178 J. 14 hours ago, ErnstX2 said: Danke ihr beiden, aber von Rost ist am Wagen absolut nichts zusehen, das kann täuschen! um noch möglichst lange freude an meinem durisotti (der ist jetzt 25) habe ich mal sitze, teppische und alle verkleidungen ausgebaut, türen stroßstangen und vorderwagen demontiert. da sah es dann doch schon etwas anders aus. abgesehen von 3 geschweissten stellen, die von einer führeren unfallreparatur standen und von mir für nicht so schön befunden und dann mal sorfältiger wiederholt wurden, gab´s zwar keine durchrostungen. aber diverse ansätze, die entweder blank geschliffen und mit 2-k epoxy-grund oder wo unzugänglich mit fluid versiegelt wurden. freilich wurden auch noch nicht befallene ecken mit pinsel oder pistole versiegelt. immerhin gingen ca. 4,5 liter in die recht kleine karosse - bis hin in die scheibenrahmen. im glauben, die braune pest nun wirklich zu 100% im griff zun haben, kam bei der tüv-prüfung heraus, dass der wagen irgendwann mal auf nicht zulässige kupferbremsleitungen ungerüstet wurden. zum tausch durften dann mal auspuffanlage und tank ausgebaut werden. so kamen gut 2 dutzend weitere angebräunte stellen zum vorschein. mensch war ich froh - einige jahre später wäre das blech dort durch gewesen. soviel zum rost. der zweite punkt sind schmierstoffe: irgendwann ist die wirkung der werksseitig verabreichten schmierstoffe einfach dahin. angefangen bei den buchsen des schaltgestänges über die motoren vom efh oder ZV bis hin zu den hinteren radlagern - vieles geht einfach durch schmierstoffmangel über den jordan. das neu ausbuchsen meiner türscharniere mit messingbuchsen, dauerte bei eh schon ausgebauten türen keine stunde, auch hielten sich die kosten in grenzen. dennoch hätte rechtzeitiges nachschmieren diese arbeit verhindern können. ausbauen der scharnierbolzen und versorgung mit silikonfett wäre die aufwändigere und länger anhaltende methode, doch auch regelmäßig ein paar tropfen aus der ölflasche können solche schäden verhindern. gleiches gilt für alle züge bis hin zur tachowelle. man kann sie fahren bis sie fetzen und dann ersetzen oder eben pflegen, quick and dirty ein paar tropfen oder sorgfältig. auch handbremsseile rafft es nur aus diesem grund dahin. bei ihnen kommt hinzu, dass auf dem letzten halben meter die ummmantelung der seile brüchig wird, dort wasser eindringt und rost das sterben beschleunigt. erstmal mit panzertape zusätzlich ummantelt - bei gelegenheit (z.b. bremsbelagwechsel) später mit schrumpschlauch ummantelt und neu geölt halten die teile wieder für ein ganzes jahrzehnt. die handbremsseile deuten schnn auf den nächsten punkt hin: gummis und kunststoffe haben ihre weichmacher verloren. alles wird undicht, beginnt zu kleckern oder es dringt wasser ein. eigentlich durchweg güstige teile, nur eben recht arbeitsaufwändig. deshalb darauf achten, dass diese teile mit verbaut werden, wenn an den entsprechenden stellen ohnehin gearbeitet wird. der tausch des vorderen kurbelwellendichtringes kostet z.b. beim anfallendenzahnriemenwechsel gerade mal 5 euro und 5 minuten zeit. zudem habe ich gute erfahrungen mit diesen ölzusätzen mit weichmachern gemacht, mit denen sich ein aufwändiger tausch zeitlich bis zu einer ohnehin anfallenden reparatur hinauszögern lässt. die mittel funktionieren auch noch bei schon kleckernden, verhärteten und runtergeriebenen dichtringen. für mich persönlich macht es sinn, bei fahrzeugen dieses alters mittel schon zuzusetzen, bevor die ringe schaden nehme. einen tausch vermögen diese mittel sicherlich nicht ersparen, nur lässt sich der zeitpunkt etwas hinausschieben. auch die lebensdauer von tür- und anderen gummis lässt sich durch einfaches gründliches reinigen und behandlung mit einem pflegemittel - ich selbst verwende glycerin - verlängern. die ausführungen zeigen: es muss nicht immer eine vollrestauration sein. auch viele einfache, kleine und kostengünstige maßnahmen können schon dazu geeigent eine ganze reihe von schäden und noch teurer werdenden folgeschäden zu vermeiden. etwas fahrzeugpflege eben. eine ölflasche, eine praktische spraydose fluif, mit der einfach alles was braun ist, einfach mal schnell eingejaucht wird (selbst das hilft nach dem 2. auftrag für jahre!) besitzervon hydropneumaten haben ohnehin LHM im hause. beim irgendwann ohnehin fälligen glühbirnenwechsel beugen geringste mengen mit einem minipinsel aufgetragene mengen in fassungen und auf den steckkontakten vor den vorprogrammierten bald anstehenden kontaktproblemen. einmal damit leich angefeuchet, oxidiert darunter für die nächten jahre erstmal gar nichts mehr. gruss vom frommbold (sorry - hab´ heut mal ohne brille getippt)
1. November 20178 J. Neben der Rostvorsorge empfehle ich noch den Wechsel des Getriebeöls und der Kupplungsflüssigkeit (so bei dir vorhanden). Diese Flüssigkeiten werden so gut wie nie gewechselt...und es schadet sicher nicht, wenn du den Xantia noch eine Zeit fahren willst.
1. November 20178 J. vor 12 Stunden, bx-basis sagte: Genau so ist es beim BX doch auch schon passiert, da hat vor 10 Jahren auch noch jeder gesagt dass zumindest die späten Exemplare quasi gar nicht rosten. Heute ist man schlauer... Ja, ich bin noch nicht solange dabei wie du und habe es beim BX nicht erlebt, aber klar wird das passieren. Ich kenne bereits einige Xantias, bei denen es im Bereich der Domlager Durchrostungen der Karosserie gibt, auch bei Autos in eigentlich wunderbarem Zustand, ohne jedliche von außen erkennbare Schäden der Heulecken oder Schweller. Vor rund 2 Jahren war ich darauf aufmerksam geworden und habe seither die meisten Kundenautos an den betreffenden Stellen gereinigt und mit Wachs ausgesprüht.Letztlich werden aber mindestens 3/4 der jetzt noch fahrenden Xantiaas am Rost sterben, weil die Besitzer meinen der Wagen sei nichts wert und nicht mal im Winter eine regelmäßige Unterbodenwäsche durchführen, kostet ja 2,- Euro mehr in der Waschstraße.
2. November 20178 J. 10 hours ago, TorstenX1 said: , weil die Besitzer meinen der Wagen sei nichts wert und nicht mal im Winter eine regelmäßige Unterbodenwäsche durchführen, kostet ja 2,- Euro mehr in der Waschstraße. auch ein sehr guter pflegetip. nicht nur salz sondern auch drecknester sind ursächlich für den rostfrass. man merkt´s bei den restaurationen, wenn man die fz. zerlegt. selbst nach 14 tagen garage findet man beim freikratzen solcher nester am grund auf dem blech noch feuchtigkeit. solche stellen sind quasi 24/7/365 der nässe ausgesetzt. unbedenklich, solang die blechversieglung noch intakt ist. ist diese allerdings altersbedingt mürbe und undicht, sind die bedingungen für eine schnelle durchrostung ideal. ich wohne in einer ländlichen gegend, bezweifle die wirkung der waschanlagen, stecke die 2 euro lieber in den hochdruckreiniger und beschränke die anwendung auf die radkästen und den spritzbereich der reifen. einmal nach streusalzende und einmal zwischendurch. für die vier euro im jahr hole ich pro waschgang selbst bei einem kleinen AX mehrere kilo dreck aus den ecken. fast die hälfte der waschzeit widme ich dem hinteren radkasten mit dem tankstutzen, der dem schmutz besonders günstige ablagerungsmöglichkeiten bietet. mag zufall sein, aber die letzten 4 meiner uraltkisten wiesen keine der typischen durchrostungen um die tankdekel auf und der immer noch rumstehene AX ist zwar nicht mehr der schönste aber trotz seiner 355tkm noch jungfräulich ungeschweißt
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