holza

H-Zulassung / Probleme wegen modernem Radio

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fredo

Holgers Aussage ist keine Annahme von ihm, sondern ein Fakt.

Jede Oldtimerversicherung hat Zugangsvoraussetzungen. Das kann im einfachsten Fall eine Eigenbewertung mit Fotos sein (bis zu bestimmten Werten z.B. bei ADAC und Württembergischer), ein Gutachten und/oder auch ein H-Kennzeichen und - ganz wichtig - Nutzungseinschränkungen. Unterliegt das H-Kennzeichen zwar keiner gesetzlichen Einschränkung, machen Versicherungen das eben doch. Maximale Kilometer, "keine Alltagsnutzung", nur Garagenunterbringung etc.

Ich wiederhole daher gerne Holgers Aussage: Man kann ein Auto, das älter ist als 30 Jahre, nicht per se als Oldtimer versichern.

Davon völlig unbenommen geben Normalversicherungen relativ willkürlich erscheinende Rabatte. Bei der HUK waren eine Weile Autos über 20 Jahre in der Haftpflicht generell 20% billiger als jüngere. Ist leider seit zwei Jahren wieder vorbei.

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Philipp

Ich hab mehrere Fahrzeuge vom Oldie über Youngtimer bis hin zum 10 Jahre alten "Exoten" als Sammlung bei der Oldie Car Cover versichert. Konditionen entsprechen dem, was man von Oldtimerversicherungen kennt und bemisst sich am Wert der Fahrzeuge. H- Zulassung hat nur einer der 4. Auch Wertgutachten liegen nicht für alle vor, bei der als LKW zugelassenen Ambulance reichten Fotos um den Zustand zu belegen. Voraussetzung: Kilometerleistung begrenzt, Alltagsfahrzeug vorhanden. 

Das oben zitierte Auna hatte ich mir mal bestellt und umgehen zurückgeschickt, die Materialanmutung und das Pseudodesign haben mich überhaupt nicht überzeugt. Gibts übrigens auch als "Dietz" oder "Gelhard", letzteres ne Marke, die viele evtl. aus den Neckermannkatalogen der 80er kennen... Verbaut hab ich jetzt  Varianten von Kienzle und Continental. Jeweils mit Freisprecheinrichtung und Bluetooth Audiostreaming. Finde die Designs angenehm schlicht, fügt sich jedenfalls bei vielen Fahrzeugen aus den 80ern gut ins Armaturendesign ein. Funktion is super.

P.

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Philipp
vor 27 Minuten, fredo sagte:

Ich wiederhole daher gerne Holgers Aussage: Man kann ein Auto, das älter ist als 30 Jahre, nicht per se als Oldtimer versichern.

 

Ist vielleicht eine Forumlierungsfrage, Du kannst generell kein Fahrzeug - mit oder ohne H - als Oldtimer versichern, wenn Du die Nutzungseinschränkung der Versicherung nicht erfüllst. Du musst aber auch keine H-Zulassung haben um einem Fahrzeug die Vorzugskonditionen einer "Oldtimerversicherung" zukommen zu lassen.

P.

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René Mansveld
vor 16 Stunden, holger s sagte:
vor 16 Stunden, René Mansveld sagte:

Oldtimerversicherung und H-Kennzeichen haben nichts mit einander zu tun.
Man bekommt eine Oldtimerversicherung ohne H genauso wie Altagsversicherung mit H.

Haha … das mag sein (hab ich ja auch nicht behauptet)

 

vor 17 Stunden, holger s sagte:
vor 17 Stunden, EntenDaniel sagte:

Hat sich ja in den nächsten 2 Jahren erledigt, wenn die ersten Autos mit G-Kat 30 werden. Da wird bei vielen Autos mit Euro1 und Euro2 ein normales Kennzeichen billiger sein als ein H-Kennzeichen.

Rein steuerlich stimmt das bei Autos mit kleinen Motoren; wenn man aber die Haftpflicht dazu rechnet, ist ein H-Kennzeichen immer noch die günstigere Alternative.

Aber genau das steht da doch, und es stammt von dir.

Ein Beispiel: BX14 mit Euro 2, 103 Euro Steuern im Jahr, mit H-Kennzeichen aber 191 Euro Steuern im Jahr.
Ein solches Auto versichert man aufgrund des Alters dann besser als Oldtimer und lässt dafür das H weg.

vor 10 Stunden, holger s sagte:

Ich gehe mal davon aus, dass niemand so eine 2CV als einziges Auto hat, also ist der Bonus, den man mit 35/40% hat, auch schon wieder futsch, da man beim Zweitwagen mit 100 oder 125% einsteigt (das sind die Werte, die es früher™ gab; ich bin da nicht auf dem laufenden)

Das kommt auf das Versicherungsunternehmen an, ich bin mit 85% eingestiegen (ist schón ein paar Jahre her, jetzt, nach Pause, bin ich bei 55%).

vor 10 Stunden, holger s sagte:

Und jetzt kann man mal rechnen, was es kostet, wenn man z.B. vier Oldtimer mit Motoren um die 2000–2500ccm zu stehen (bzw. zu fahren) hat. Da schlägt ohne Oldtimerversicherung jeweils die volle Zweitwagenhaftpflicht zu Buche. Und ohne H-Kennzeichen der volle Steuersatz.

Diese Situation hat nichts mehr mit H-Kennzeichen und dessen Kombination mit eine Oldtimerversicherung zu tun, denn wenn man vier Oldtimer hat, dann entscheidet man sich für ein rotes 07er Kennzeichen mit festem Steuersatz unabhängig von der Größe UND ANZAHL der Fahrzeuge und eine Oldtimerversicherung die dazu passt (also auch nur einen günstigen Beitrag unabhängig von der Anzahl der Fahrzeuge, oft schon ab zwei Fahrzeuge möglich).

vor 10 Stunden, holger s sagte:

Und ich bezweifle, dass irgendein Versicherer hier mal locker ohne Vorlage eines H-Gutachtens eine Oldtimerversicherung anbietet.

Egal für welche Situation, für den Versicherer zählt das Alter des Fahrzeugs und dass es gültigen TÜV hat (ist soweit ich weiß seit ein paar Jahre auch für das 07er Kennzeichen Pflicht).

vor 10 Stunden, holger s sagte:

Es geht darum, dass nur Fahrzeuge mit einer geringen Jahresfahrleistung als Oldtimer versichert werden. Was verständlich ist, denn je höher die Fahrleistung, desto höher ist die Wahrscheinlich eines Unfalls. Und Fahrzeuge mit H-Gutachten werden eher nicht im Alltag gefahren.

Der erste Teil stimmt, der letzte Satz nicht unbedingt.
Meine CX Beak Serie 1 hat ein H und ist als Alltagsfahrzeug versichert, wird auch so genutzt.
Gestern noch hat sie mir geholfen, eine 267 km entfent stehende CX Prestige mit dem Tailer abzuholen.

vor 10 Stunden, holger s sagte:

der braucht auch kein H-Kennzeichen

Eben doch, denn außer den günstigeren Steuern darf ich damit (Diesel) auch in die Innenstädte fahren.

Deine Gedanken zum Thema sind schon ganz gut, aber leider hast du das Ganze nicht zuende gedacht.
Es gibt auch noch andere Situationen als deine ;)

vor 9 Stunden, wackelpudding sagte:

Bist Du sicher, daß man für eine Oldtimerversicherung zwingend ein H-Gutachten sowie eine H-Zulassung braucht?

Braucht man nicht, wie ich zuvor auch schon geschrieben habe.
Die Oldtimerversicherung gibt es für Fahrzeuge ab 30 Jahre, unabhängig vom H-Kennzeichen.
Je nach Versicherer kann eine unabhängige Begutachtung gefordert werden, die geht dem Straßenverkehrsamt aber nichts an (und nur die sind für die Vergabe des H-Kennzeichens zuständig).
Und je nach Versicherer ist bei der Oldtimerversicherung die jährliche Fahrleistung eingeschränkt, mal 6.000 km, mal 9.000 km, mal noch mehr, mal gar nicht.
Diese Einschränkung gilt aber meist auch wenn das Kfz ein H-Kennzeichen hat!

Generell zählt: H-Kennzeichen = 191 Euro Steuern im Jahr und freie Einfaht in Innenstädte, Oldtimerversicherung = vergünstigte Versicherung mit meist Einschränkung der Jahresfahrleistung.

vor 9 Stunden, holger s sagte:

Oder mal klar ausgedrückt: Man kann ein Auto, das älter als 30 Jahre ist, nicht per se als Oldtimer versichern.

Siehe dem in diesem Beitrag geschriebenen, wenn das Fahrzeug in Odnung ist geht es eben doch!
Die Annahme von dir, dass es "Eine Versicherung kaum ohne H-Gutachten oder sonstige Referenzen" machen würde ("kaum" zeigt doch schon, dass es eine Annahme ist), ist noch lange kein Fakt, und solltest du auch nicht gleich im nächsten Satz so darstellen.

Gruß
René

PS: Ohne Werbung machen zu wollen, die Zurich bietet wohl viel im Bereich Oldtimer an (ich hatte bei denen mal ein 07er laufen).

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bx-basis
vor 10 Stunden, holger s sagte:

Und Fahrzeuge mit H-Gutachten werden eher nicht im Alltag gefahren. 

Oh doch, und ich denke angesichts der Alltagstauglichkeit der nun 30jährigen wird das auch immer häufiger der Fall sein. Der Alltagswagen meiner Frau ist ein 84er BX mit H-Zulassung, Zweitwagen im Sommer ein 87er 2CV der allerdings ohne H-Kennzeichen da es sich bei 600cm³ nicht wirklich lohnt. In gut 1 Jahr soll dann auch mein Alltagswagen ein H bekommen, der ist aktuell noch etwas zu jung.

Wir wohnen übrigens in einer Gegend ohne nennenswerten ÖPNV oder sonstige Infrastruktur, d.h. unsere Alltagsfahrzeuge haben durchaus Fahrleistungen zwischen 15 und 30tkm pro Jahr und sind wirklich täglich im Einsatz,

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holger s
vor 2 Stunden, bx-basis sagte:

 unsere Alltagsfahrzeuge haben durchaus Fahrleistungen zwischen 15 und 30tkm pro Jahr und sind wirklich täglich im Einsatz,

Jeder interpretiert ja alles so, dass es für einen selber gut aussieht. In der realen Welt gibt es aber auch Fakten: Bei 30tkm Jahresfahrleistung bekommst Du jedenfalls keine Oldtimerversicherung für €60 pro Jahr. Es ist auch nicht im Sinne der Sache.

Und falls ich es noch nicht erwähnte: Ich musste bei der Versicherung per Fotodokumentation den Zustand des CX belegen; ebenso musste ich den »Alltagswagen« nachweisen. Mag sein, das andere Versicherungen das nicht anfordern. Ich hab das aber überwiegend so gelesen.

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holger s
vor 3 Stunden, René Mansveld sagte:

 

Wow.

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bx-basis
vor 31 Minuten, holger s sagte:

Jeder interpretiert ja alles so, dass es für einen selber gut aussieht. In der realen Welt gibt es aber auch Fakten: Bei 30tkm Jahresfahrleistung bekommst Du jedenfalls keine Oldtimerversicherung für €60 pro Jahr. Es ist auch nicht im Sinne der Sache.

Keines unserer Autos hat eine Oldtimerversicherung...

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René Mansveld
vor 31 Minuten, holger s sagte:

Bei 30tkm Jahresfahrleistung bekommst Du jedenfalls keine Oldtimerversicherung für €60 pro Jahr.

 

vor 3 Stunden, bx-basis sagte:

Der Alltagswagen meiner Frau ist ein 84er BX mit H-Zulassung, ... In gut 1 Jahr soll dann auch mein Alltagswagen ein H bekommen

Ich lese da zwei Mal "Alltagswagen", da steht nichts von "Oldtimerversicherung", nur "H-Zulassung".

Gruß
René

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ACCM Alex

Hallo,

eigentlich lässt sich die ganze Sache doch auf folgende Fragen runterbrechen:

- Welche Nutzung soll das Fahrzeug haben?

- Wie alt ist es (über 20 Jahre, dadurch bei vielen Versicherungen schon spezieller Tarif, über 30 Jahre...)

- Welcher Hubraum und welche Emmissionsklasse liegen vor?

- Wie ist der Zustand des Fahrzeugs/ der Fahrzeuge?

- Wieviele Fahrzeuge sind es?

- Gibt es eventuell Regelungen betreffend Bestandsschutz?

usw.

Ich selber haben ja nun mittlerweile 2 D-Modelle und den CX. Die D-Modelle laufen schon seit vielen Jahren auf 07er-Kennzeichen sodass bei mir die Sache mit dem Bestandsschutz eine Rolle spielt. Bis vor ein paar Jahren war es ja bekannermaßen so, dass man Fahrzeuge sogar schon ab 20 Jahren aufs Kennzeichen eintragen lassen konnte, es wurden lediglich die Papiere benötigt. Keine HU/ AU, gar nichts. Man hätte sich also auch schon bereits seit vielen Jahren stillgelegte Fahrzeuge eintragen lassen können. Von der Sache her natürlich einfach nur geil um es deutlich zu sagen.

Erkauft wurden diese Privilegien mit den bekannten scharfen Nutzungseinschränkungen des 07er-Kennzeichens.

Seit der Neuregelung ist ja flächendeckend so, dass erstens nur noch Fahrzeuge ab 30 Jahren eintragungsfähig sind (bundesweit gültig) und zudem sehr häufig bei Neueintragung eine gültige HU/AU vorzulegen ist, diese ist zudem alle 2 Jahre wie bei anderen Fahrzeuge auch, zu erneuern. Will sagen, wer nur 1 Fahrzeug besitzt dem bringt das 07er-Kennzeichen mittlerweile nichts mehr. Da ist das H-Kennzeichen deutlich entspannter und zudem europaweit problemlos als reguläre Zulassung anerkannt wobei es ja beim 07er-Kennzeichen ja nach wie vor teilweise heftige Probleme mit der Anerkennung ausserhalb Deutschlands gibt. Hauptargument ist ja, dass ein Fahrzeug mit 07er-Kennzeichen nicht als im eigentlichen Sinne mit diesem Kennzeichen als zugelassen gilt da ja eben mehrere Fahrzeuge auf ein 07er-Kennzeichen eingetragen sein können...

Wie dem auch sei. Ich hatte mal überlegt, meine eine DS von 07er eben aufs H-Kennzeichen zu wechseln da ich es ganz charmant fände, damit z.B. im Sommer öfters mal regulär fahren zu können oder auch mal eine Urlaubsreise damit absolvieren zu können. Überlegt man so etwas in der Richtung mit dem 07er, dann ist man ja gedanklich schon im Bereich der Steuerhinterziehung...

Ich habe mich von daher bisher für den Bestandsschutz ohne HU/AU usw. entschieden obwohl das eine D-Modell jederzeit eine Prüfung mängelfrei absolvieren würde. Aber da gibt es halt noch das zweite Exemplar, was zwar original, aber halt doch ein Restaurierungkandidat ist auf längere Sicht... Da bin ich auf das 07er-Kennzeichen einfach angewiesen.

Zudem reicht es, wenn der CX ein H-Kennzeichen trägt. Wobei hier vielleicht auch das überlegenswert ist, was ich damals 2014 zunächst machte, da er ja  bei der Vollabnahme eben noch keine 30 Jahre alt war und somit das H-Kennzeichen noch nicht möglich war:

Saisonkennzeichen! Das gibts doch schon lange und ist auch eine Möglichkeit, die Kosten zu senken da die wirklichen Schätze ja nun auch nicht unbedingt den Winter über hindurch gefahren werden müssen. Seit letztem Jahr besteht zudem endlich die Möglichkeit, das H-Kennzeichen mit dem Saisonkennzeichen zu kombinieren, das spart nochmal gewaltig denn viele Versicherer rechnen auch bei der Kombination taggenau ab.

Grüße

Alex

 

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wackelpudding

Um ein Auto auf die 07er-Karte zu bekommen, ist eine erfolgreiche H-Gutachtenprüfung notwendig, einfacher TÜV reicht nicht.

Eine weiterer 2-jähriger Prüfturnus ist nicht nötig, einmal auf 07 eingetragen, obliegt es dem Fzgbesitzer, sich um Verkehrssicherheit seines Hobels zu kümmern.

 

Nach meinen aktuellen Recherchen ist es bei einigen Versicherungen immer noch möglich, eine Oldtimerversicherung ohne H-Gutachten zu bekommen.

Grüne Plaketten für Umweltzonen gibt´s bei denen jedoch nicht ... ;), also muss für Grossstadtfahrten doch ´ne H-Zulassung her.

 

Was jedoch unbedingt sein muss, ist ein originales Radio!!

 

MfG

Volker

 

 

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René Mansveld
vor 27 Minuten, ACCM Alex sagte:

Seit letztem Jahr besteht zudem endlich die Möglichkeit, das H-Kennzeichen mit dem Saisonkennzeichen zu kombinieren, das spart nochmal gewaltig denn viele Versicherer rechnen auch bei der Kombination taggenau ab.

Nicht nur die, auch die 191 Euro Steuern werden auf die Monate gerechnet, also bei 8 Monate nur noch 191 / 12 * 8 = 127,33 Euro.

Gruß
René

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René Mansveld
vor 9 Minuten, wackelpudding sagte:

Was jedoch unbedingt sein muss, ist ein originales Radio!!

Klar, am besten von dir ;)

Gruß
René

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Manson
vor 8 Minuten, wackelpudding sagte:

Was jedoch unbedingt sein muss, ist ein originales Radio!!

Nein!

Man muss ja auch nicht zwangsläufig 30 Jahre alte Reifen aufziehen wenn sie verschlissen sind, im Gegenteil, davon wird eindringlich abgeraten obwohl die Alternativen schon vom Profil her nicht mehr dem Auslieferungszustand entsprechen. Was macht man also mit einem defekten Radio? Richtig, man entsorgt es und besorgt sich eins aus dem aktuellen Angebot. Das Radio ist kein Fahrzeugspezifisches Teil sondern Zubehör, es ist nicht essentiell Nötig ein Radio im Auto zu haben und es steht einem Fahrzeugeigentümer auch völlig Frei zu Entscheiden zu welchem Zeitpunkt er eines Einbaut d.h. ich kann auch ein Auto 30 Jahre besitzen und mich erst im 31. Jahr entscheiden ein Radio haben zu wollen. ...oder auch nicht!

Das lass ich mir bestimmt von keinem Fahrzeugprüfer vorschreiben mit was ich meine Ohren quälen will!

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Manson

Der Punkt ist doch der, wenn ich mir 1980 ein Auto kaufe, das eine gewisse Zeit fahre (muss ja nicht die ganze Zeit sein, man kann es ja Einlagern) und dann melde ich den Wagen irgendwann wieder an und möchte dann auf einmal Radio (oder überhaupt Musik) im Auto hören. Genau zu dem Zeitpunkt gehe ich dann in ein Fachgeschäft und besorg mir etwas adäquates ...und genau ab dem Zeitpunkt meiner Entscheidung wird das ganze dann Zeitgenössisch, wenn überhaupt!

Es kann mich doch niemand zwingen irgendwelche Steinalte Elektronik zu überteuerten Preisen zu kaufen und im Gegenzug auf fortschrittlichere Technik zu verzichten! Genauso könnte man ja Wohnungsinhaber dazu verdonnern nur noch Fernseher zu benutzen die beim Bau des Hauses aktuell verkauft wurde ...und das macht man meines Wissens nicht einmal bei Denkmalgeschützten Bauwerken ...und das mit Recht denn es wäre ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte!

Was sich in meiner Wohnung befindet obliegt einzig und allein meiner Entscheidung und genauso verhält es sich mit dem Innenraum meines Autos! Sofern es sich nicht um zwingend erforderliche Standardausrüstung handelt.

bearbeitet von Manson
  • Danke 1

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wackelpudding

Schön, daß meine ironische Bemerkung wieder zum Radiothema geführt hat.

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AStrunk
vor 4 Stunden, ACCM Alex sagte:

Seit letztem Jahr besteht zudem endlich die Möglichkeit, das H-Kennzeichen mit dem Saisonkennzeichen zu kombinieren, das spart nochmal gewaltig denn viele Versicherer rechnen auch bei der Kombination taggenau ab.

welche Versicherungen rechnen den ihre Oldtimertarife taggenau ab? Sind das wirklich so viele? Ich habe meine 3 Fahrzeuge in einem Sammelvertrag über den OCC versichert und das zu einem so fairen Kurs, daß ich nachvollziehen kann, daß die Saisonzulassung keine Berücksichtigung in der Prämie findet; habe gerade die Jahresprämie bezahlt nachdem ich die Fahrzeuge im November auf Saison und H umgestellt habe. Mit der Allianz, bei denen ich über den AvD mal eine zeitlang mit einem Auto war, hatte ich insofern mal einen Riesenstress weil die sogar eine Jahresprämie haben wollten obwohl das Fahrzeug inzwischen abgemeldet und auf die bei einer anderen Versicherung laufende 07-Nummer eingetragen war

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wilhelm

Doch, die Württembergische hat mir das zumindest gesagt: taggenau. Haben es aber bislang verpennt, mir irgendwas zuzusenden....

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fredo

Die Zurich und der ADAC (da steht wiederum die Zurich dahinter) rechnen auch taggenau ab.

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