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Umweltzonentralala für Nichtteutonen???

Hervorgehobene Antworten

(Aus rechtlichen Gründen muß ich hier vermerken, daß dieser Beitrag nicht ernst gemeint ist.)

Das glaubt dir doch keiner :D

  • Ersteller

Ich sage ja "aus rechtlichen Gründen". Wenn ICH so einen erwische, dem lang ich eine, und die nimmt ihm keiner mehr weg!

( Dieser Beitrag ist natürlich aus rechtlichen Gründen wiederum nicht ernst gemeint)

:-)

Es ist schon krank, wie Ihr euch beuteln lasst! Stellt halt 'nen Schlägertrupp auf die Beine, der den Bullen, die den Nichtplakettlern einen kleben auf die F... haut, und schon erwachen die Behörden.

(Aus rechtlichen Gründen muß ich hier vermerken, daß dieser Beitrag nicht ernst gemeint ist.)

;-)

Das ist D und nicht Luxbg... leider... In F und Lux sind die Menschen etwas anders drauf (hab auch in Lux gewohnt ne Zeit) aber in D kansnt sowas nicht machen.. da bist schon ein Staftäter wenn gegen diverse Bevölkerungsgruppen und Glaubensrichtungen kritisch gegenüberstehst und dich kritisch äusserst

Ich sage ja "aus rechtlichen Gründen". Wenn ICH so einen erwische, dem lang ich eine, und die nimmt ihm keiner mehr weg!

Und dann sitze im Knast... dem Deutschen Bullentier wird idr immer geglaubt..

Ehmt. Dem Mutieren gehört die Zukunft. Tapfer, wie du dich den Umweltzungen stellst!

:)

mg

Den kommenden Veränderungen sehe ich gelassen entgegen, die Umwälzungen werden nicht die Umwelt treffen sonder unseren Lebensstandard. Wenn die Mutation es geschafft hätte nicht so leicht verführbare Wesen wie uns zu erschaffen, hätten wir jetzt nicht die Probleme mit dem Klimawahn. Aber wie du schon richtig bemerkt hast , geht es ja mit den Mutationen weiter, von daher bin ich optimistisch, was die Zukunft betrifft.

Rein theoretisch gibts das, aber praktisch nicht. (klappt nämlich nicht, was den "Skandal" mit den GAT-Filtern wegen unwirksamkeit vom letzten Jahr nach sich zog). Denn nur Euro 2 UND Partikelfilter (nicht oxikat) bringt die PM-Stufe die gelb bringen würde.

Sowas ist bisher nicht erhältlich. Denkbar wäre das dein BMW mit einem der Dinger ausgerüstet wurde, die die ABE aberkannt bekommen haben. Bei dir hats der Tüv halt nicht gemerkt.

Geringere Anforderungen gibts nur für PKW, die MEHR als 1665 kg Leergewicht haben UND deren zul. Gesamtgewicht ÜBER 2500 kg liegen. Hier ist sogar möglich von euro 1 auf euro 3 mit gelber Plakette zu kommen. So kommen sogar nissan patrol und etliche andere Arbeitstiere aus den 90 igern die gelbe Plakette. Allerdings kostet der spaß grob zwischen 600 und 900 euro plus einbau (einschweißen).

Die Nachrichten beim SWR 2 hatten vor ein paar Tagen das Thema Energie in der Sendung. Da wurden zwei Studien vorgestellt, die eine von Greenpeace, Tenor der Greenpeacestudie, es gibt keine Versorgungslücke beim Strom trotz Atomausstieg und dem Verzicht auf neue Kohlekraftwerke. Die erneuerbaren werden die Lücke schon schlissen.

Die andre Studie war von den Energieversorgern in Auftrag gegeben, Kernaussage war das wir bis 2020 in eine Versorgungslücke beim Strom geraten.

In der Sendung kam ein junger Mitarbeiter von Greenpeace zu Wort, der die Studie der Gegenseite als intressengeleitet bezeichnete.

Der ganze Sendebeitrag erweckte den Eindruck beim Hörer, das die einen nur ihren Profitinteressen folgen, die andern nicht mehr und nicht weniger als die Rettung der Welt im Sinn haben.

Sehen wir mal auf die Fakten: Die Profiteure haben in der BRD seit 60 Jahren nach und nach eine kostengünstige und weltweit unerreicht zuverlässige Stromversorgung aufgebaut.

Was hat die andere Seite durch ihr Wirken bis jetzt erreicht, der Strom wird immer teurer und die Versorgungssicherheit nimmt ab.

Na, welcher Studie werden die "Ja genaus" dieser Erde wohl glauben? Ja Nee ist klar...

Sehen wir mal auf die Fakten: Die Profiteure haben in der BRD seit 60 Jahren nach und nach eine kostengünstige und weltweit unerreicht zuverlässige Stromversorgung aufgebaut.

Was hat die andere Seite durch ihr Wirken bis jetzt erreicht, der Strom wird immer teurer

Ist so nicht richtig. Strom ist in D traditionell immer teuer gewesen (Monopolstellung der Anbieter) und die Preise wurden schon zu Zeiten angehoben, da gab es weder andere Seite noch Umwelt.

Die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke hat eine Erhöhung der Strompreise noch in diesem Jahr angekündigt. Begründung ist „eine geballte Masse von Kostenerhöhungen"

("DIE ZEIT" vom 12.06.1970)

Also Vorsicht mit angeblichen "Fakten", ich guck das alles nach! ;)

mg

Wieder verschmitzt: Unnachsichtiges Nachsehen! :)

Wenn die Energieversorger heute schon an übermorgen denken,

werden morgen sie reicher sein

als wenn sie heute an vorgestern denken.

hs

... Die erneuerbaren werden die Lücke schon schlissen.

Die andre Studie war von den Energieversorgern in Auftrag gegeben, Kernaussage war das wir bis 2020 in eine Versorgungslücke beim Strom geraten.

...

Na, welcher Studie werden die "Ja genaus" dieser Erde wohl glauben? Ja Nee ist klar...

Hier ist der Plan von Rot-Grün zur De-Industrialsierung Hessens:

http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Hessen_Vision_2025_Eurosolar.pdf

Ganz im Sinne der Hardcore-Gläubigen der Klimakirche, der Feinde von umweltschützendem Fortschritt und Wohlstand, sowie all jener, die nichts anderes wollen als die Zerstörung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, und das um jeden Preis.

Wenn ich zu diesem Energieversorgungsplan "gequirlte Kacke" sage, dann deshalb, weil mir auf die schnelle keine wirklich passende Wendung einfällt...

In der Sendung kam ein junger Mitarbeiter von Greenpeace zu Wort, der die Studie der Gegenseite als intressengeleitet bezeichnete.

...ach - und Greenpeace ist nicht interessengeleitet? Das wäre mir neu!

Greenpeace ist ein multinationaler Konzern, der halt im Unterschied zu anderen kein Waschpulver produziert, sondern schlechtes Gewissen - und damit gut Geld umsetzt!

Der ganze Sendebeitrag erweckte den Eindruck beim Hörer, das die einen nur ihren Profitinteressen folgen, die andern nicht mehr und nicht weniger als die Rettung der Welt im Sinn haben.

Ja, das ist das "Gute" beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk: er vereint das Beste zweier Welten: Geldeinnehmen durch staatlichen Zwang (GEZ) *und* durch Werbung, moralischer Anspruch bei der Berichterstattung *und* Verbreitung von Partikularinteressen, die "zufällig" den individuellen des jeweiligen Redakteurs entsprechen...

Wenn ich sehe, wie die Vorschläge aussehen, "die Lücke zu schließen": 'Alle Stand-by-Geräte abschaffen und die Welt wird gut' Albern!

'Alle Altbauten besser isolieren und wir brauchen wesentlich weniger Energie' Richtig, aber wer soll das wovon bezahlen?

'Neue Techniken zum Anschub mehr subventionieren' Prinzipiell nicht schlecht, aber wenn ich das Geld schon für die Hausisolation ausgegeben habe, kann ich nicht auch noch die Subventionen für andere bezahlen.

Wenn ich zu diesem Energieversorgungsplan "gequirlte Kacke" sage, dann deshalb, weil mir auf die schnelle keine wirklich passende Wendung einfällt...

Dir fällt ja auch sonst nichts ein. Außer vielleicht Verschleuderung des Volksvermögens an Ölscheiche und russische Gas-Oligarchen.

Die können ja dann die Reste unserer Steinzeitindustrie aufkaufen. Alternativ Fußballvereine, falls die Industrien gar zu verstaubt sind.

mg

Ist so nicht richtig. Strom ist in D traditionell immer teuer gewesen (Monopolstellung der Anbieter) und die Preise wurden schon zu Zeiten angehoben, da gab es weder andere Seite noch Umwelt.

Die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke hat eine Erhöhung der Strompreise noch in diesem Jahr angekündigt. Begründung ist „eine geballte Masse von Kostenerhöhungen"

("DIE ZEIT" vom 12.06.1970)

Also Vorsicht mit angeblichen "Fakten", ich guck das alles nach! ;)

mg

Das kommt der Ursache des Preisanstiegs schon näher, aber Vorsicht nicht nur die Multis sind Schuld :-))))

14.02.2007 - (idw) Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

Energieexperten sehen in gestiegenen Umweltabgaben (wie beispielsweise Steuern oder der Einspeisevergütung für erneuerbare Energien) sowie in der hohen Marktkonzentration im Erzeugungssektor die wesentlichen Ursachen für den hohen Strompreis in Deutschland. Dies zeigt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, bei mehr als 200 Energieexperten im Rahmen des aktuellen ZEW-Energiemarktbarometers. Während Umweltabgaben allerdings emissionarmer Stromproduktion explizit einen Kostenvorteil verschaffen sollen, sind höhere Preise aufgrund von Marktkonzentration aus ökonomischer Sicht unerwünscht. Bei der Umfrage standen die folgenden Einflussfaktoren zur Auswahl: höhere Erzeugungskosten, Marktkonzentration in der Erzeugung, Anstieg der Kosten für die Durchleitung, Marktmacht im Durchleitungssektor, Preisaufschlag aufgrund des Emissionshandels und andere gestiegene Umweltabgaben wie beispielsweise Steuern oder die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien. Für 70 Prozent der befragten Experten sind die gestiegenen Umweltabgaben, für 69 Prozent die hohe Marktkonzentration bei den Erzeugern ausschlaggebend dafür, dass die Strompreise für Privathaushalte seit dem Jahr 2000 teilweise um mehr als 30 Prozent gestiegen sind, wie etwa Studien des Verbraucherportals Verivox zeigen. Rund 52 Prozent der befragten Energieexperten machen Emissionzertifikate für den gestiegenen Strompreis verantwortlich, etwa 42 Prozent die gestiegenen Kosten der Stromerzeugung. 39 Prozent sehen die Marktmacht der Verteiler als Preistreiber und lediglich etwa 15 Prozent die gestiegenen Kosten für die Durchleitung von Strom.

Unter den drei Faktoren, die eine Mehrheit der Befragten als Hauptpreistreiber identifiziert, sind Umweltabgaben und Emissionshandel explizit als preisliche Instrumente ausgestaltet. Sie haben gerade den Zweck, umweltbelastende Stromproduktion zu verteuern und so emissionsarmer Stromerzeugung einen relativen Kostenvorteil zu verschaffen. Dagegen ist die Marktkonzentration in der Erzeugung aus gesamtwirtschaftlicher Sicht unerwünscht, wenn sie durch ein künstlich zu gering gehaltenes Angebot die Strompreise überhöht. Da ein solcher Missbrauch von Marktmacht auf der Seite der Erzeuger nach Auffassung der vom ZEW befragten Energieexperten einer der stärksten Preistreiber der Strompreise ist, ist vor diesem Hintergrund das zielstrebige Vorgehen des Bundeskartellamts folgerichtig.

Das ZEW-Energiemarktbarometer:

Das ZEW-Energiemarktbarometer ist eine halbjährliche Befragung von mehr als 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis (Energieversorgungs-, -handels- und -dienstleistungsunternehmen), die zu ihren Erwartungen hinsichtlich der kurz- und mittelfristigen Erwartungen auf den nationalen und internationalen Energiemärkten befragt werden (kurze Frist: sechs Monate, mittlere Frist: fünf Jahre).

Ansprechpartner:

Dr. Ulf Moslener, Telefon 0621/1235-209, E-Mail moslener@zew.de

Weitere Informationen: ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/zn/schwerpunkte/energiemarkt/schwerpunkt_Energiemarkt0107.pdf - Das aktuelle Energiemarktbarometer im Internet (PDF-Datei, 132 KB)

Das kommt der Ursache des Preisanstiegs schon näher, aber Vorsicht nicht nur die Multis sind Schuld :-))))

Zu den Subventionen (mein dritter Punkt von vorhin): Wer mag, kann sich das einfach mal selber anschauen:

a) Wikipedia (zB), Stichwort EEG, Abteilung Einspeisevergütungen. Das sind die Preise, zu denen die großen Energieversorger den Strom kaufen *müssen*. Je nach Anlagentyp und -größe zwischen 8 Cent/kWh (Wind, Wasser) und 50 Cent/kWh für Photovoltaik (je kleiner die Anlage, desto mehr).

B) Strompreise im "Großhandels-Einkauf" bei der Strombörse in Leipzig (www.eex.com). Anfang des Jahres bei etwa 60 Euro/MWh im Mittel, jetzt bei etwa 80. Der Preis schwankt allerdings immer stark, da man Netzstrom (fast) nicht speichern kann. Mittags kostet die kWh deshalb etwa doppelt so viel wie nachts, am Wochenende weniger als unter der Woche etc.

Nun ist 60 Euro/MWh gleich 6 Cent/kWh - selbst die niedrigste Einspeisevergütung ist also höher als der mittlere Strompreis. Je mehr erneuerbare kW eingespeist werden, desto teurer wird zwangsläufig der Strom allein dadurch! Strom rein aus Photovoltaik ist zB 6 mal teuer als der aktuelle Mix...

Das ist natürlich politisch so gewollt, als Anschubfinanzierung.

...Gewisse Häuslebauerkredite in den USA (Stichwort "sub-prime") waren auch politisch gewollt....

Das ist natürlich politisch so gewollt, als Anschubfinanzierung.

...Gewisse Häuslebauerkredite in den USA (Stichwort "sub-prime") waren auch politisch gewollt....

Waren sie nicht. Das ist privatwirtschaftlich vor die Wand gesetzt worden. Wie man hört übernimmt jetzt der amerikanische Steuerzahler die Zeche. Stichwort Sozialisierung der Verluste. Also keine Anschub- sondern eine Art Desasterfinanzierung. ;)

Anschubfinanzierungen sind cool, daraus können Zukunftsindustrien entstehen.

Das EEG macht nur 4% des Strompreises aus und erklärt die Preissteigerungen ÜBAHAUPTnich. Wird aber gernst als Ausrede genutzt.

mg

Das ist natürlich politisch so gewollt, als Anschubfinanzierung.

...Gewisse Häuslebauerkredite in den USA (Stichwort "sub-prime") waren auch politisch gewollt....

Nur was schiebt man da an, durch die erneuerbaren sparen wir Brennstoff, es werden aber keine bestehenden Kraftwerke ersetzt.

Das heißt, man brauch fasst 100% Backup aus konvenstionenllen Kraftwerken. Dumm nur, das die im Stillstand auch Kosten verursachen. Aber ist ja egal, der Stromverbraucher zahlt das schon. Auch die Erweiterung des Netzes, die durch die Zufallsenergie Windkraft nötig ist bezahlt der Stromkunde.

Aber es ist ja für was gutes, wir retten die Welt.

Waren sie nicht. Das ist privatwirtschaftlich vor die Wand gesetzt worden.

Die großzügige Kreditvergabe war schon politisch gewollt, zB auch an "Latinos" und "African Americans", die angeblich "nur" wegen Diskriminierung vorher keine Kredite bekamen. Deswegen gibt/gab es auch "Fannie" und "Freddie", um diese Kredite billig zu halten.

Der privatwirtschaftliche Anteil am Desaster ist die Jongliererei mit geschachtelten Verpackungen, bei denen am Ende keiner mehr weiß, was wo drin ist.

Der Staat hat also dafür gesorgt, daß Kredite mit hohem Risiko vergeben werden und hat es dann der Privatwirtschaft überlassen, die Kosten dafür irgendwo unterzubringen. Fannie und Freddie zB waren *private* Gesellschaften, wurden aber schon immer als "halbamtlich" aufgefaßt. Sie bekamen daher Geld zu günstigeren Konditionen als Banken, und die amtliche Aufsicht hat zugelassen, daß sie viel zu wenig Eigenkapital hatten.

Wie so oft hatte auch diese Katastrophe mehrere Ursachen.

Anschubfinanzierungen sind cool, daraus können Zukunftsindustrien entstehen.
Jepp - ist richtig und wichtig. Man sollte sich aber fragen, was man da fördert.

Im 18. Jahrhundert gab es schon gute Gründe, von Windmühlen auf Dampfmaschinen umzustellen - wenn man das wieder rückgängig machen will, sollte man sich die Sache gut überlegen... ;)

Das EEG macht nur 4% des Strompreises aus und erklärt die Preissteigerungen ÜBAHAUPTnich. Wird aber gernst als Ausrede genutzt.

Zum EEG kommen noch Folgekosten hinzu, wie zB die von schmitz erwähnte Bereithaltung von Pufferkapazitäten. Über die genaue Höhe kann man sich lange streiten, außerdem kostet auch die Nachrüstung der bestehenden Kraftwerke mit Rußfiltern etc Geld.

Bedenklich finde ich es aber, daß die Sache zwangsläufig umso teurer wird, je besser der Anschub funktioniert.

Bedenklich finde ich es aber, daß die Sache zwangsläufig umso teurer wird, je besser der Anschub funktioniert.

Danke ersma fürs sachliche Diskutieren. Tut gut :).

Der Anschub soll natürlich dazu dienen, neue Technologien frühzeitig zu entwickeln. So kann ein Technologievorsprung erworben werden noch bevor steigende Preise oder mangelnde Verfügbarkeit von Rohstoffen im konventionellen Bereich ohnehin alternative Lösungen erzwingen. Da sich Subventionen jeglicher Art gerne zum Selbstzweck verselbstständigen, darf und muss das natürlich kritisch beobachtet werden. Prinzipiell ist es aber richtig.

mg

Na, welcher Studie werden die "Ja genaus" dieser Erde wohl glauben?
Menschenkenntnis ist ein lebenslanger Prozess mit ungewissem Endstand.
Im 18. Jahrhundert gab es schon gute Gründe, von Windmühlen auf Dampfmaschinen umzustellen - wenn man das wieder rückgängig machen will, sollte man sich die Sache gut überlegen... ;)
Wäre die Tatsache, dass die Wäldchen, um das Feuerchen unter dem Kesselchen zu schüren, weg sind, ein solcher, guter Grund?
Bedenklich finde ich es aber, daß die Sache zwangsläufig umso teurer wird, je besser der Anschub funktioniert.

Effizienzsteigerung ist teuer, je weniger Betriebsmittel mit maximaler 'Sauberkeit' verbraucht werden soll,

desto teurer ist die dazu notwendige Technik.

Aufgrund mittelfristiger Alternativlosigkeit...

Roger

...Wäre die Tatsache, dass die Wäldchen, um das Feuerchen unter dem Kesselchen zu schüren, weg sind, ein solcher, guter Grund?...
Nirgendwo, außer vielleicht in den USA im Eisenbahnwesen, ist in gößerem Umfang Holz zum Betrieb von Dampfmaschinen verwendet worden, und wenn es regional vorkam, dann war damit nach Herstellung eines Eisenbahnanschlusses Schluss.

Die Dampfmaschine und Kohlenutzung ist, neben er Entdeckung der Wichtigkeit der Wälder und dem Aufbau einer Forstverwaltung, hauptsächlich dafür verantwortlcih, dass ab Mitte des 19. Jahrhunderts überhaupt wieder Wald nachwachsen konnte. Die Wälder sind vor Einführung der kohlebasierten Dampfkraft geplündert worden: für ökologisch korrektes Kleinhandwerk, handwerkliche Kleinindustrie und nicht zuletzt das Wärmebedürfnis der Menschen im durchschnittlich recht kalten 18.-19. Jahrhundert.

Interessant ist das Studium alter Stiche: im 18. und 19. Jahrhundert war kaum ein Burgberg (beliebtes Motiv) bewaldet...

Erste Aufforstungsbemühungen gab es schon um 1400, Lichtjahre vor der industriellen Revolution, als den Menschen irgendwie aufging, dass die hohe Effizienz von Raubbau sehr kurzfristig ist. Brauchte aber staatlich forstamtliche Eingriffe um Aufforstung durchzusetzen, die Preußen sollen da ab 1800 ganz erfolgreich gewesen sein.

Den Energiebedarf der Dampfmaschinenzeit hätte Holz in keiner Weise decken können, das Industriezeitalter wäre ohne Kohle und Öl nicht denkbar. Nun werden Kohle und Öl im Raubbau gewonnen ...

Klügere Köpfe sorgen sich daher jetzt schon um Alternativen. Die Aufforster von 1400 sind von den Trosiens der damaligen Welt vermutlich verlacht worden: Ihr Deppen, es ist genuch Holz da. Wenn nich hier, dann anderswo in der Welt. Ging dann ja auch noch ne Weile ...

mg

...Die Aufforster von 1400 sind von den Trosiens der damaligen Welt vermutlich verlacht worden: Ihr Deppen, es ist genuch Holz da. Wenn nich hier, dann anderswo in der Welt. Ging dann ja auch noch ne Weile ...

icon10.gif mangoo, wieder mal grandios auf den punkt gebracht! icon10.gif

Gerhard Trosien, tapferer Streiter für eine zusammenbrechende Welt, ist Dir während Deiner 1-stündigen Recherche nicht der Gedanke durch Hirn gezuckt, dass "Wäldchen, Feuerchen, Kesselchen" Platzhalter sind für aktuelle Formen der Energie-Erzeugung und -Nutzung?

Aber die Erde produziert das Öl ja immer wieder neu...

Ist das bei Uran eigentlich auch so?

Roger

Uran und alles oberhalb von Kernladungszahl (richtig ??? ist lange her) von 37 werden in den Sonnen zusammengebacken. Die Erde + wir sind einfach Sternenstaub, die Rest von gravitationsbedingten Zusammenballungen, in Fusionsreaktoren erzeugte schwere Elemente halt.

Googelt doch mal "Olduvai Theory". Oder www.lifeaftertheoilcrash.net .

Danach geht's einem erstmal nicht mehr sooo gut.

Beruflich werd ich mich nicht ganz ungeplant auch evtl. verändern- ich gehe vielleicht in die Wasseraufbereitungsindustrie. Hat Zukunft.... wenn IRGENDWAS Zukunft hat, dann sowas ;-)

Carsten

Bearbeitet ( von Carsten)

Aber die Erde produziert das Öl ja immer wieder neu...

Ist das bei Uran eigentlich auch so?

Roger

Mensch Roger, vorm Klappe aufreißen Gehirn einschalten - Uranisotope habe eine sog. Halbwertszeit - d.h. nach dieser Zeit sind sie nur noch halb soviel wert, weil genug nachgewachsen ist.

Warst Du auf der Baumschule, oder was ist los?icon10.gificon10.gificon10.gif

Gruß

Tower (der immer vor der gefährlichen Halbbildung warnt)icon4.gif

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