18. Oktober 201015 J. Gibt es noch andere ID/DS - Fahrer die das Problem kennen? Bei meiner D-Super 5 mit dem 1972ccm Motor und Webervergaser gibt es seit einiger Zeit Probleme beim Beschleunigen ab Tempo 90 bis 100. Sie fängt an zu ruckeln und hat Aussetzer als ob plötzlich zuviel oder zuwenig Sprit im Vergaser wäre. Mehr Gas macht's schlimmer. Wenn ich das Gas ganz wegnehme und dann langsam weiterfahre, unter 100 bzw. 90 geht's manchmal wieder, manchmal nimmt sie dann auch gar kein Gas mehr an und lässt sich nur noch sehr untertourig bewegen. Im Leerlauf ist alles gut. Das gleiche Symptom tritt bei der D Super 5 eines Freundes auf, zwar seltener aber immer wieder mal. Wir sind mittlerweile der Meinung, dass die Ursache sehr wahrscheinlich "spritseitig" zu finden sein muss, da meine Dame mit einer 1,2,3-Ignition- und seine mit der originalen Zündung unterwegs ist. Nach Vergaserreinigung ist's wieder o.k., 80 - 90 auf der Landstraße geht, aber kaum gibt man etwas mehr Gas geht's wieder los. Liegt's am Tank? Liegt's am Vergaser? Oder doch Aussetzer der Benzinpumpe? Werde mal den Resevekanister anschließen, statt des Tanks. Hatte im Tank den Filter schon ausgebaut, da evtl. zugesetzt - war aber nicht so schlimm. Wer weiß Rat? Gibt's am Ende mehrere Ursachen? Vielen Dank schon mal im Voraus! Christian
18. Oktober 201015 J. Hallo Christian, hilft nicht zu deinem Problem, aber hat eine DSuper5 nicht ein 2,1 l Motor? Ich denke auch eher an zu wenig Krafftstoff. Ob der Filter im Tank zu ist oder die Benzinpumpe nicht genug fördert weiß ich nicht. Wenn es an der Zündung liegen würde, wäre es doch eher ein Drehzahlabhängiges Problem.
18. Oktober 201015 J. Hallo, gleiches hatte ich bei meiner GS, kam auch alles neu, bis auf die Benzinpumpe - und die war es am Schluss. Seither habe ich das Problem nicht mehr. Grüße Hermann
18. Oktober 201015 J. Hallo Christian, wir hatten am CX 2200 meines Vaters auch so ein ähnliches Problem. Ich weiß nicht mehr wie oft ich senerzeit den Vergaser zerlegt und gesäubert hatte. Und es kamm immer wieder. Bei uns war es damals Wasser, das sich im Tank gebildet und das Benzin verdünnt hatte. Ich hatte einen Teil in ein Glas laufen lassen und den Sprit angezündet - es blieb ca 1/3 übrig also Wasser. Nachdem wir den Tank komplett geleert hatten, war Ruhe. Nur eine Idee, aber einfach mal ausprobieren. Gruß Karl-heinz
18. Oktober 201015 J. Moin Christian. Das hat meine zu anfangs auch gemacht. Es ist Spritmangel. Du musst die große Ablass schraube unten am Tank öffnen und den Saft ablassen. Unten im Tank ist ein Filter der, wenn der tank nicht mehr der neueste ist gerne verstopft. Ich habe ihn damals rausgeschmissen und einen Filter zwischen die Spritleitung gemacht. Dann war ruhe angesagt. LG djn3du
18. Oktober 201015 J. Hallo! Vielleicht ist die Tankentlüftung auch verstopft. Fahre mal ne Runde ohne Tankdeckel, dann weißt du ob es daran liegt.
18. Oktober 201015 J. Ersteller Danke an alle für die vielen guten Ideen, von denen ich das eine oder andere auch schon ausprobiert hatte. So ist z.B auch der Filter im Tank schon raus und ohne Tankdeckel war ich auch schon mal unterwegs, was ich jetzt aber nochmal wiederholen will. Am spannendsten finde ich den Gedanken mit der Benzinpumpe, die bei mir zwar augenscheinlich noch funktioniert, aber unter besonderen Umständen dann vielleicht nach evtl. 35 Jahren doch schon ein bisschen schlapp macht. Ich werde versuchen mal probehalber eine andere einzubauen. Und zum Benzinabbrennen gehe ich dann lieber mal aus der TG an die frische Luft, könnte ja sein, dass bei mir auch Wasser übrig bleibt. @ Claude-Michel: Du hast natürlich recht - einfach D-Super, ohne 5, zumindestens was den Motor angeht, das 5-Ganggetriebe ist wohl mal nachgerüstet worden. Vielen Dank und Grüße!
18. Oktober 201015 J. Brennspiritus oder mal 5 Liter E85 binden Wasser im Benzin, so dass es einfach mitverbrannt wird...
18. Oktober 201015 J. Hallo Christian, kenn so ein Problem. Bei meiner DS hatte ich genau die gleichen Schwieigkeiten. Hab den Benzinfilter erneuer, DS fuhr gut. Am nächsten Tag war der Filter wieder zu und sah von außen richtig braun aus. Also Rost drin. Konnte jeden Tag den Filter wechseln. Meine Lösung neuer (bzw. überholter) Tank von Sassen. Danach nie mehr Probleme. Sieh mal nach wie das Benzin im Filter aussieht. PS.: Bin neu hier.
23. Oktober 201015 J. Hallo, bei der Ente das gleiche Problem, im Vergaserdeckel ist ein Unterdruckventil. Dieses war defekt. War der Motor warm kam nicht mehr genug Sprit in die erste Kammer und dadurch war nicht genug Sprit da wenn per Gaszug die Drosselklappe aufmacht. Hört sich genau so an. Viele Grüsse Walter
24. Oktober 201015 J. Da Du schreibst "nach erfolgter Vergaserreinigung alles ok" wahrscheinlich Rost im Tank. erste Abhilfemaßnahme Spritfilter vor die Spritpumpe einbauen. Ggf noch die Spritpumpe wechseln, die kostet ca. 40 Euro, Filter gibts für ca. 5 Euro. Die neuen Kraftstoffe entmischen sich und können bakteriell bedingt Säuren bilden. Daher ist ein Spritstabilisator gerade für relativ wenig gefahrene DS / IDs immer zu empfehlen. Die große Lösung ist natürlich Tank ausbauen und gegen rostfreien Wechseln, aber teuer. Und der Tipp mit Stabilisator oder Brennspiritus bleibt auch dann gültig. Gruß Dieter
24. Oktober 201015 J. http://d.imagehost.org/0425/Filter1.jpg so sieht der Filter aus, hier nach Benutzung und mit Rost,
7. Dezember 201015 J. Ersteller Moin, moin, nun muss ich die Sache doch noch eben aufklären, da das Problem seit einiger Zeit behoben ist. Zunächst aber nochmals vielen Dank für die guten Tipps und Ideen! Letztlich lag's wohl an 2 Faktoren: Zum einen war der schöne alte (Original-?) Benzinfilter aus Chrom und Glas zwischen Pumpe und Vergaser zwar nicht total verstopft, doch immerhin so dicht, dass man ihn nur mit dicken Backen durch pusten konnte. Nach Austausch gegen ATU-Billigteil geht's besser. Zum anderen habe ich dafür gesorgt, dass die erste Kammer im Vergaser etwas voller laufen kann, indem ich den Abstand des Schwimmers zum Vergaserdeckel mit leichtem Druck verringert habe. Offiziell soll bei umgedrehtem Vergaserdeckel der Abstand zw. Schwimmer und Deckel 0,5 cm betragen. Bei mir war's mehr. So fehlte u.U. bei zusätzlichem Bezinbedarf durch Beschleunigen die entsprechende Benzinmenge mit den geschilderten Folgen. Jetzt geht's wieder! Lediglich der Test bei höherem Tempo steht noch aus, aber auch da bin ich ganz optimistisch, dass sich was verbessert hat, da das Problem bei allen Drehzahlen in den unteren Gängen behoben ist. So weit so gut - manchmal sind's dann doch nur Kleinigkeiten....
7. Dezember 201015 J. Hallo Christian, original gibt es zwischen Pumpe und Vergaser keinen Filter, lediglich den Filter im Vergaser hinter der grossen Messingschraube am Benzineinlass. Gruss, Tom
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