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XM Zündschloss reagiert verzögert bzw. Motor springt verzögert an


Simonomis

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Hallo zusammen,

ich habe seit etwa 2 Wochen folgendes Problem mit meinem XM (2,1TD Y4 Bj 2000):

wenn ich das Zündschloss drehe springt der Motor oft erst verzögert an.

Manchmal dauert es fünf -zehn Sekunden, manchmal nur drei Sekunden bis der Anlasser reagiert und der Motor anspringt. Manchmal springt er aber auch direkt an sobald ich das Zündschloss drehe. Es wird aber eher schlechter.

Der Motor selbst springt dann immer sofort an sobald er Anlasser dann mal reagiert.

Ich habe nicht das Gefühl, dass es mit warmem oder kaltem Motor zusammenhängt. Eher so nach Lust und Laune der Dame.

Ich habe bedenken, dass der Motor/Anlasser demnächst gar nicht mehr reagiert

Eine freie Werkstatt meinte es sei das Zündschloss und ich müsse das bei Citroen tauschen lassen.

Was meint ihr? sollte ich das Zündschloss tauschen? Stehen die Chancen gut dass es dann besser wird?

Oder ist evt. irgendein dubioses Relais schuld? Oder evtl. der Anlasser?

Hat jemand das Problem auch schonmal gehabt?

 

Bin auf Eure Ratschläge gespannt und darauf was sich die Dame diesmal ausgedacht hat...

Simon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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gutesguenstig

Der XM hat ein Relais. Irgendwo beim linken Scheinwerfer so wie ich mich erinnern kann.

 

roman 

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ja ich erinnere mich auch an Relais am linken Scheinwerfer, hatte da vor ein paar Monaten ein Relais getauscht wegen der Klimaanlage..war irgendwie durchgebruzelt.

Du meinst ich sollte erstmal das Relais tauschen? wäre wahrscheinlich auch am wenigsten Aufwand.

  • Like 1
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nur wenn Automatik, gibt`s da auch ein Relais. Beim Schaltauto wird der  Magnetschalter am Anlasser direkt vom Kontakt im Zündschloss betätigt. Für die beobachtete Störung könnte das Zündschloss, wahrscheinlicher aber der Magnetschalter ursächlich sein. Als dritte Möglichkeit kämen noch verschlissene Kohlen im Anlasser selbst hinzu.

Nun kenne ich aber weder Dein technisches Verständnis, noch irgendwelche Schrauberfähigkeiten. Was könnte man also raten:

- Ein Experte soll ein Kabel am Magnetschalter anschließen, sodass man das freie Ende im Störfall direkt von Hand mit dem +Pool der Batterie verbinden kann (Leerlauf, Handbremse, damit man nicht überrollt wird). Funktioniert es so immer, dann wäre eine entsprechende Relaisschaltung die Lösung des Problems. Das dürfte beim Autoelektriker weniger als 100,- € kosten.

- Gibt es damit keine Veränderung, dann neuer Anlasser. Gute, billige Gebrauchte gibt es sicher auch überall, denn es handelt sich eigentlich um eine langlebige Ausführung.

 

Gruß Gerd   

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Danke Gerd für den Tip mit dem Magnetschalter. Hab das mal eingegeben in der Suchleiste. Das klingt tatsächlich am ehesten danach wenn ich so die Probleme lese die andere damit hatten.

Du schreibts dass dann eine Relaisschaltung die Lösung wäre. Könnte man nicht nur den Magnetschalter tauschen? (oder ist das zu aufwendig und man würde direkt den Anlasser komplett tauschen?)

Gruß Simon.

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Hallo

 

Als Erstes würde ich alle Anschlüsse an Batterie und Anlasser überprüfen bzw. reinigen und auch die Kabel kontr. (Kabel können auch unter der Isolierung oxydiert sein)

Edited by Manfred A.
Ergänzung
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die zusätzliche Kontrolle der der elektrischen Anschlüsse ist allerdings eine sehr gute Idee und würde ebenfalls prima zur geschilderten Störung passen. So ist bisweilen die Verpressung an den Poolklemmen für mangelnden Kontakt verantwortlich. Prüfung: Wird das eingeschaltetes Innenlicht oder die Scheinwerfer im Fall der Störung ganz, ganz dunkel, dann dürfte es sich um ein derartiges Kontaktproblem handeln. Zumindest die Masseverbindung läßt sich leicht prüfen: - Pool der Batterie und Motorblock im Störfall mit einen Starthilfekabel verbinden.

- Für mich war immer die Relaisschaltung einfacher als ein Anlasserwechsel. Außerdem ist es die Lösung bei Schwäche des Zündschlosses, als auch des Magnetschalters. Oder andersrum, wenn der neue Anlasser auch nicht funktioniert, weiß man, dass man sich besser um das Zündschloss gekümmert hätte.

Gruß Gerd

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Aus eigener Erfahrung würde ich  - wie meine beiden Vorschreiber - auch zuerst bei den Polklemmen nachsehen. Bzw. wenn es noch die originalen sind, dieses durch ganz normale ersetzen. Denn innen drinnen ist das Kabel meist schon oxidiert, das hat bei mir für ähnliche Probleme gesorgt. Wenn's das nicht war, so ist nichts verloren und man hat immerhin eine Fehlerquelle ausgeschlossen.

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  • 5 months later...
On 11.6.2017 at 4:31 PM, Manfred A. said:

 

 

Problem gelöst:

kurzer Nachtrag.

da ich bei Elektronik und Relais etc. nicht durchblicke habe ich kurzerhand den Anlasser getauscht (Austauschanlasser von Bosch etwas über 130.-, , + 1-2h Stunden Arbeit).  Seither springt er wieder super an.

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Hallo,

Ich hatte das auch mal. Ich dachte auch Zündschloss, Relaisschaltung und und und. Letztlich wars dann doch der Anlasser...

Viele Grüße

Fred :)

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Heute morgen habe ich diesen Thread gesehen, wollte schreiben "Mein BX TZD TURBO hatte das mal so ähnlich im Juni" usw., und 10 min später beschliesst er spontan, wieder damit zu beginnen. 

Zuerst: Den Anlasser hatten wir von einigen Jahren durch ein Neuteil getauscht (rückte oft 2-3 mal aus ohne zu drehen und dann ging's, und er rückte anschliessend zu langsam ein, wurde also ein Stück vom Schwungrad mitgenommen ("crrrrrr")), dann eben neu, und alles war lange perfekt.

Aber nach und nach dauerten die Starts was, also er drehte schon ziemlich ok, aber etwas zu langsam und nahm sich Zeit, und Rauch hinten.. dann habe ich das Hauptmassekabel ersetzt (dieses war auf dem Getriebe schön grün und halb abgerissen). Der Massepunkt unter der Batterie kam neu, da das Gewinde unbrauchbar war. Zuerst mal alle dubiosen Kabelenden neu, die anderen gereinigt. Dann die Karosse dort blank gemacht, schraube rein (genügend breite Auflage auf der Karosse), versiegelt, Kabel mit Mutter drauf.

Er startete so schnell wie lange nicht mehr.

Einige Monate war alles perfekt (und noch perfekter als je vorher).

Doch plötzlich fing er an, beim Drehen des Schlüssels den Anlasser ganz wenig und ganz langsam zu drehen, dann nichts (Gedanke: der startet nicht mehr, Batterie muss es sein), aber nach 2 weiteren Sekunden, plötzlich drehte sich der Anlasser ganz schnell als wäre nichts, start. Das ging 1-2 Wochen so und verschlimmerte sich nach und nach. Bis es dann irgendwann so gut wie unmöglich wurde.

Sobald ich Zeit hatte, die Massepunkte wieder gecheckt. Vorglühsystem alles gecheckt, Relais getauscht. Anlasser (so gut wie neu) getauscht, Alternator getauscht (Ladespannung war und ist ok), mal überbrückt, 3-4 gute Batterien versucht (die aktuelle hatte übrigens mehrmals nach paar Stunden mit vergessenem Licht überhaupt keine Mühe für einen Start), weniger abgenutzter Ersatzzündschlüssel versucht, heute Zündschloss getauscht. Das ganze war so unlogisch, dass er manchmal mit einer anderen Batterie perfekt startete, und nach einigen Tagen nicht mehr, das ganze wieder. Dieselbe Batterie in einem anderen BX, unauffällig. Manchmal drei mal nichts, dann schnell. Manchmal sehr langsam und dann gleich gestartet. Manchmal problemlos. Ich hatte sogar mal dasselbe bei einer direkten Überbrückung auf den Anlasser (auf den alten sowie auf den ersetzenden). Dazu habe ich mir gedacht, evtl. ist meine direkte Überbrückung nicht so optimal und das könnte eine Erklärung sein.. aber geglaubt hatte ich es nicht wirklich.

Hatte dann mal vor den BX wegzuschleppen und vorerst in einer Ecke abzustellen.. Hab mir nämlich gedacht, ist mein Motor hinüber (irgendwie irgendwo festgefressen..) oder was weiss ich.. hab alles im Motorraum wieder zusammengebaut, ok versuchen wir's nochmals.. und dann startete er als wäre gar nichts gewesen.

Seither lief er monatelang und tausende km unauffällig, bis heute morgen.

Zur fehlenden Logik: heute Zündschloss getauscht (durch ein auf einem anderen BX getestetes): startet perfekt, gleich nochmals 3x versucht, ging super. Kurz später (15 min, 10 km oder so): braucht 3 Versüche wie bechrieben, war kaum in Gang zu setzen. Später (30 min) aus: startet schlecht. Gleich wieder versucht: startet perfekt. Dann nochmals: wieder schlecht.

Die einzige gleichbleibende und logische Komponente ist: rollend startet er immer schnell und einwandfrei. Somit hatte ich eine merkwürdige Art eines Motorschadens eigentlich ausgeschlossen, aber wer weiss.. 

Jedoch kann ich nicht immer am Hügel parkieren.. 

 

Die letzte Idee, dir mir bleibt, wäre das Pluskabel. Ganz frisch sieht es nicht aus aber so schlecht auch wieder nicht. Gibt es eine Möglichkeit, es zuverlässig durchzumessen? Kenne mich da nicht besonders aus.. Aber da für eine Messung beide Enden sowieso frei sein müssen denk ich mal, kann ich's auch gleich tauschen. Leider ist es auf dem Alternator wegen der Schadstoffarmen Bosch ESP kaum zugänglich. Na ja, etwas anderes kommt mir nicht in den Sinn.

Falls jemand eine Idee hat.. ich nicht mehr.

Gruss, Nicolas

Edited by BX_HUNTER
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Ja, du misst einfach den Spannungsabfall unter Last:

Du schließt ein Voltmeter zwischen den Kabelenden an (also zwischen Pluspol d. Batterie und dem Gewinde des Plus-Bolzens am Starter) und belastest das Kabel (durch Starten oder durch den Ladestrom der Lima). Der Messwert sollte im Zehntel-Volt-Bereich bleiben.  Das Gleiche auch zwischen Startergehäuse und Batterie-Minuspol.
Sollte eine Stelle im Kabel einen erhöhten Spannungsafall aufweisen, ist direkt davor und danach ein deutlicher Spannungsunterschied zu messen (Leitung "anpieksen") und die Stelle wird auch warm, wenn länger gestartet wird.

In Prinzip ermittelt man so den Widerstand, da R=U/I (Widerstand = Spannungsabfall durch Stromstärke --> Ohmsches Gesetz!)

Anm.: Mit dem Ohmmeter jedoch direkt den Widerstand zu messen bringt hier nichts, weil das Messgerät viel zu wenig Stromstärke liefert, um die sehr geringen Widerstandswerte in der Leitung zu messen.

Edited by Pallas.
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