27. Oktober 20196 J. Hallo zusammen, seit kurzem bemerke ich Dieselgeruch aus dem Motorraum meines C6 2,7 HDi. Beim soeben erfolgten Check stellte sich der vordere linke Injektor als Übeltäter heraus. Unter ihm sammelt sich DIesel. Beim Laufenlassen des Motors sind wizige Tröpfchen zu sehen, die aus dem Anschluss des vermeintlichen Rücklaufschlauches "heraushüpfen". Die geschraubte Druckleitung hingegen ist dicht. Es handelt sich um den quaderförmigrn Anschluss, an dem ein (Metall)Gewebeschauch sitzt. Das ganze ist mit einem U-Frömigen Draht gesichert, dessen eines Ende (vermutlich zur SIcherung) leicht gebogen ist. Wackelt man an dem Anschluss, verändert sich das Austrittsbild leicht. Vermutlich ist eine darunter liegende Dichtung defekt. Um was für eine Dichtung handelt es sich dabei, lässt sich diese Problemlos wechseln, und ist mit erfolgversprechender Reparatur zu rechnen? VIele Grüße Henning Bearbeitet (27. Oktober 20196 J. von M. Ferchaud)
27. Oktober 20196 J. Ersteller Das vermute ich auch. Was für eine Größe oder besser Teilenummer hat dieser?
27. Oktober 20196 J. Ersteller Ok, vielleicht hatte ja schon mal jemand das selbe Problem und kann mir entrpechende Erfahrungswerte (bzw. Maße / BEzugsquellen) nennen? Dichtungssätze für diverse EInspritzdüsen gibt es ja...
17. November 20196 J. Ersteller Zur Info: Der kleine Dichtring hat einen Innendurchmesser von 3,8 mm, der Querschnitt ist 1,3 mm. nach Demontage der Mororabdeckung, des kleinen Dämlappens und des Luftansaugkanals muss noch die Halterung der Ölpeilstabes oben gelöst werden. Dann kann man nach abziehen der elektrischen Stecker von den Düsen den aufgesteckte Kabelkanal nach oben schwenken, und die Düsen sind gut zugänglich. Die Rücklaufschläuche sind mit einfachen Klammern gesichert, die sich problemlos abziehen lassen. Die Dichtringe sind sehr präzis gefertigt. Viele Grüße Henning Bearbeitet (17. November 20196 J. von M. Ferchaud)
17. November 20196 J. Ersteller Eine Bezugsquelle konnte ich bisher nicht ermitteln. Anscheinend gibt es wohl einen Dichtsatz.
17. November 20196 J. vor 2 Stunden schrieb M. Ferchaud: Eine Bezugsquelle konnte ich bisher nicht ermitteln. ich bin immer in die nächste Renault-/Peugeot- oder Citroen-Werke gepilgert und hab gefragt ob sie ausgebaute Rücklaufleitungen hätten. Manchmal hab ich Glück und kann mir die Dichtringe dann abbasteln. Ich könnte mir auch vorstellen so was auf dem Schrottplatz zu finden.
17. November 20196 J. Ersteller Ich habe jetzt möglicherweise eine Bezugsuelle für die kompletten Anschlussstücke in Metall (statt Kunststoff) incl. der Dichtringe gefunden. Ich gebe Bescheid, falls das passt.
18. November 20196 J. Ersteller Also, passt leider nicht. Dichtringe in passender Größe lassen sich auftreiben, aber ohne Gewähr auf Kraftstoffbeständigkeit. Ich habe jetzt direkt bei Citroën das Rücklaufbündel zu 109 Euro bestellt und kann es morgen abholen. Viele Grüße Henning
19. November 20196 J. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn die Rücklaufleitung zu reparieren. Die ist aus Plastik und wird mit der Zeit sehr spröde. Dort sitzen in der Tat kleine O Ringe drauf, die Nasen der Leitung fassen in die Injektorbohrung und dichten über die O Ringe. Die komplette Leitung kostet etwa 100€. In manchen JLR Shops auch günstiger zu bekommen. Wurde bei meiner Motorrevision übrigens auch getauscht da nicht reparabel.
19. November 20196 J. Ersteller Der Einfachheit halber und aus Zeitdruck habe ich zunächst nur den betreffenden Dichtring von dem neuen Leitungsset auf das alte umgesteckt. Der Rücklauf ist wieder dicht. Sicherlich ist es sinnvoll, die Einheit vollständig zu tauschen, denn wo eine Dichtung undicht wird, folgen wahrscheinlich weitere. Leider läuft nun aus unerfindlichen Gründen der Motor im Notbetrieb und spuckt vier neue Fehlermeldungen aus, von denen die schwerwiegendste P0069 - „Signal Ladedruck“ - zu sein scheint. Sie ließ sich nur einmal löschen, tauchte nach Ausschalten des Motors jedoch wiwder auf und ließ sich auch nach mehrfachem Anlauf nicht löschen. Die Motorsteuerungs-Leuchte brennt unter dem Hinweis Abgassystem defekt, der C6 fährt maximal ca. 95 km/h. Die Übrigen Fehler sind - U1218 - Empfang Zentralschalteinheit - U2000 - Fernaktivierung (RCD): Fehler Hauptaktivierung - P1693 - Gesteuertes Anlassen und Auschalten des Motors Alle Stecker und Schläuche sitzen, Luftfilter ist neu. Hat jemand einen sachdienlichen Hinweis? Viele Grüße Henning
19. November 20196 J. Ersteller vor 11 Stunden schrieb fraunie: Du meinst aber nicht die Nr. 16, oder? Nein, ist es nicht.
20. November 20196 J. Ersteller Update: nach einem Tag Standzeit entschloss ich mich, mit dem C6 im Notlauf heimzufahren. Auf der Autobahn dann die Überraschung: Trotz brennender Kontrolleuchte Leistung und normaler Motorlauf. Die Fehler ließen sich nach der Fahrt löschen, und auch beim Start heute früh ging die Leuchte wie gewohnt aus. Vermutlich war die Elektronik wegen der während der Reparatur abgezogenen Stecker für die Einspritzdüsen durcheinander gekommen. Viele Grüße Henning
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