Also ich versuchs mal. Wenn ich das richtig verstanden habe, willst du ein Getriebe einbauen das zuerst überprüft / eingestellt werden muss. Dieses ist jedoch vom Gehäuse ungefähr gleich alt (1954) wie das eingebaute (1950). Dass das Ersatzgetriebe einen alten Deckel drauf hat bedeutet vermutlich eher das das der Vorbesitzer so mal zusammengeschraubt hat. Ergo kannst du deinen alten Deckel weiterverwenden, sofern die Gabel nicht zuviel Spiel hat. Die Gabeln lassen sich auch relativ einfach ausbauen/ tauschen. Die weiche Verriegelung möchtest du ja auch weiterverwenden. Ob Perfo oder 11d Kopf ist dem Motorblock und Getriebe egal. Die Getriebeglocke hat ja die durchgehende Achse für die Keilriemenscheibe, angetrieben über die Nockenwelle. Das Verbindungsstück ist entweder in einer Schlitzform (sollte bei 11d Motor so sein) ansonsten ein Vielzahn. Falls Du die alte Glocke nicht verwenden kannst muss die Achse eventuell getauscht werden. Achillesferse ist ja das Kegel-Teller-Rad (9x31). Wenn das nicht 100% im Maß stimmt/ eingestellt werden kann oder schon ordentliche Spuren aufweist, dann ist die Freude von kurzer Dauer. Im Zweifel würde ich lieber beide Getriebe vergleichen/messen (lassen) und dann entscheiden, auch wenn es jetzt mehr Aufwand ist. Das alte musst du ja trotzdem auch ausbauen. Und ja, nur so nebenbei, es gibt auch Umbauten auf vier Gänge als weitere Option, falls du viel und leise fahren möchtest. Wie auch immer Du dich entscheidest, ich wünsche dir gutes Gelingen und dann 50 Jahre störungsfreies Fahren mit dem "neuen" Getriebe. VG Ingo