Wenn ich das so verstehe, dass Satire Salz in die Wunden, die Misstände der Politik und Gesellschaft ist, die sie so entlarvt und damit Druck aufbaut, was dagegen zu tun, dann sehe ich nichts, aber auch gar nichts schlechtes darin, dass sie damit eben jener, dann aber eben der Satire werten, will heissen immerhin der Verbesserung, Veränderung würdigen Gesellschaft, Politik, oder was auch immer ihr Thema konkret ist, dient.
Wenn das als Comedy Populismus gelten sollen muss, seis drum.
Ich habe ja bereits gesagt, dass ich Satire nicht für blosse Comedy halte...
Und: Nein, Satire wird nicht stumpf. Sie wird von der Zeit überholt. Satire aus vergangenen Jahrzehnten wird nicht mehr Verstanden, weil dem Zuhörer oder Leser die Begleitumstände, sozusagen die dazugehörigen Umgebungsvariablen nur noch lückenhaft oder gar nicht mehr bekannt sind.