Klar. Was rechts von der SP steht, ist sowieso schlecht. Dabei schreibt der Autor keineswegs schlecht über Musk.
Genauso könnte man schreiben, dass der von dir verlinkte Artikel der Süddeutschen schlecht ist. Gemäss Wiki gilt sie als gemässigt links und hat einen längeren antisemitischen Hintergrund.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Süddeutsche_Zeitung
Im August 1949 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung unkommentiert den Leserbrief einer Person, die das Pseudonym Adolf Bleibtreunutzte und mit dem vier Jahre zuvor verschiedenen Reichskanzler Adolf Hitler nicht nur den Vornamen gemein hatte: Im Leserbrief wurde bezüglich der Juden das Bedauern zum Ausdruck gebracht, „dass wir nicht alle vergast haben“. Eine Demonstration von aufgebrachten Holocaustüberlebenden gegen die Süddeutsche Zeitung, bei der auch Pflastersteine flogen, zerstreute die bayerische Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken.[30]
Wiederholt führten auch antisemitische Karikaturen der Süddeutschen Zeitung zu Kontroversen:
Als Ariel Scharon 2004 angesichts zunehmender antisemitischer Übergriffe in Frankreich den dortigen Juden die Auswanderung nach Israel nahelegte, sorgt dies in Frankreich für heftige Empörung. Die Süddeutsche veröffentlichte dazu eine Karikatur mit der Rückenansicht eines Mannes von ähnlicher Statur wie Scharon, der durch Kippa und sechszackigen Stern als Jude gekennzeichnet war, durch ein französisches Straßencafé wütete und fragte: „Warum spüre ich keine Sympathie?“. Medien in Israel und Deutschland, die dortige israelische Botschaft und auch Leser sahen „den Juden“ an sich antisemitisch bzw. als „Jud' mit Stern“ dargestellt und protestieren. Die Redaktion der Süddeutschen entschuldigte sich.[31][32]
Im Juli 2013 verwendete das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung eine ursprünglich in der Zeitschrift Der Feinschmecker ohne Bezug zu Israel veröffentlichte Zeichnung des Grafikers Ernst Kahls von einem gehörnten Wesen mit der Bildunterschrift „Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch“, um zwei Rezensionen israelkritischer Sachbücher zu illustrieren. Kahl äußerte sich „entsetzt“, als er von dem Kontext erfuhr, in dem sein Werk verwendet wurde.[33] Die Zeitung bezeichnet die Veröffentlichung als „Fehler“.[34]
2014 veröffentlichte die SZ eine Karikatur, die Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als alles beherrschende Datenkrake darstellte. Das von Burkhard Mohr gezeichnete Bild nutzte zahlreiche Versatzstücke der Darstellung des „internationalen Juden“ aus der Bildsprache des „Stürmers“: fleischige Lippen, lockiges Haar und lüsternes Grinsen.[35]
Auch 2018 geriet die SZ wieder auf Grund einer antisemitisch anmutenden Karikatur in Kritik. Der Zeichner Dieter Hanitzsch hatte klassisch antisemitische Symbole in einer Zeichnung vereint und das Bild des „kriegstreibenden Juden“, der die Welt regiert, bedient. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, kritisierte: „Hier werden Assoziationen an die unerträglichen Zeichnungen der nationalsozialistischen Propaganda geweckt. Auch wenn Karikaturen ironisieren und provozieren sollen, ist hier eine rote Linie überschritten worden.“ „Mit einer derartigen geschmacklosen Zeichnung entwertet man jede berechtigte Kritik an den Handlungen der israelischen Regierung“, ergänzte Klein.[36] Die Zeitung entschuldigte sich: „Laut dem SZ-Chefredakteur wollte Hanitzsch mit seiner Darstellung lediglich darauf hinweisen, dass das nächste ESC-Finale 2019 in Jerusalem stattfinden soll.“ Hanitzsch hatte auch bereits in einer Karikatur zu TTIP das Bild eines weltumpannenden Kraken gezeichnet.[37]
Dass gerade Du diese Zeitung unter diesem Hintergrund so viel zitierst, finde ich noch bemerkenswert.
Zum Thema: Dass Manager, welche als Tausendsassa gelten und im Falle von Musk zweifellos sehr viel erreicht haben, bei Problemen dünnhäutig ragieren, ist auch nichts Besonderes. Wer immer Erfolg hatte, muss erst lernen, mit Misserfolg oder Hindernissen umzugehen. Ein ganz normaler Vorgang, man darf gespannt sein, wie es ausgeht. Der Weg mag für Musk steiniger sein als erwartet, aber ich glaube nach wie vor, er wird seine Ziele erreichen und die Probleme um das Model 3 lösen. Schon jetzt hat er durch seine Aufmischung des Marktes enorm viel ausgelöst und einen grossen Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität geleistet.