Wenn ein Sensor springende Werte meldet, denkt das ABS, dass dieses Rad zu blockieren droht und löst dort die Bremse. Das andere Rad bremst alleine weiter bis auch das blockiert, dann wir die Bremse auch noch gelöst. Dann wird auch kein Fehler gespeichert, weil das ABS ja nicht weiß, dass am Sensor z.B. ein Zahn fehlt. Bei der Messfahrt hat sich auch gezeigt, dass die zappelnden Werte erst ab ca. 60 km/h auftraten und darüber immer stärker wurden.
Fehlt ein Sensorring komplett oder er hat sich gelöst und dreht sich nicht mehr mit, erkennt das ABS beim Anfahren einen umplausiblen Wert. Drei Sensoren liefern relativ genaue Geschwindigkeitswerte und einer gar nichts. Dann wird ein Fehler angezeigt und gespeichert. Leider wird das ABS dann nicht unbedingt deaktiviert, sodass es beim Ausrollen noch zum unangenehmen Glatteiseffekt kommen kann. Warum in meinem Fall ein Fehler angezeigt aber nicht im Speicher abgelegt war, weiß ich aber auch nicht.
Dreikanal-ABS ist verbreitet. Da werden die Vorderräder einzeln und die Hinterachse zusammen geregelt. Das ist weniger aufwändig aber trotzdem sicher.
Zur FSB sage ich jetzt nur noch ein mal: Ja sie bremst vorne naturgemäß etwas besser als hinten. Eine ordentliche Verzögerung bekommt man da aber auch nicht hin. Ich würde mich deshalb dagegen aussprechen, den Eindruck zu vermitteln, dass man die als Hilfsbremse bezeichnen kann. Das sehe ich ganz anders. Besser als gar nichts, okay, aber keinesfalls gut. Und ich glaube, dass ich auch genug Muckis habe, die Bremse zu bedienen.