Was ich diesen Sommer bisher beobachtet habe:
Lange Trockenperiode mit hohen Temperaturen und viel Sonnenschein lässt den Rasen verbrennen, Bäume austrocknen und schädigt weitere Pflanzen.
Das führt zu Wald-, Böschungs- oder Feldbränden. Es reicht ein Stein, der sich in einer Erntemaschine verfängt oder eine Glasscherbe um einen Flächenbrand zu entfachen.
Lösung: Die Vegetation selbst bewässern.
Folge: Mancherorts wird bereits das Trinkwasser knapp, was dazu führt, dass die Vegetation nicht mehr bewässert werden darf. Mich hat es sehr nachdenklich gemacht, dass ein solch durchorganisiertes Land wie Deutschland durch die anhaltende Hitze mancherorts in die Wasserknappheit geschlittert ist.
Je heißer und trockener, desto mehr Vegetation wird durch Wassermangel geschädigt oder durch Feuer verbrannt. Das verstärkt die Erwärmung des Klimas.
Wettervorhersagen sind selbst am jeweiligen Tag nicht in der Lage schwere Gewitter vorauszusagen, so erlebe ich es in diesem Moment. Viel Wind, viel Regen (endlich) und ein Gewitter. Eben kam die Katwarn Meldung, dummerweise ist das Gewitter inzwischen vorbei.
Lösung: Selbst zum Himmel schauen und die Wolken richtig deuten.
Tagestemperaturen ab 30 Grad haben zunehmend Nachttemperaturen zur Folge, die nicht unter 20 Grad fallen. Damit ist eine spürbare Abkühlung über Nacht kaum möglich. Die Zimmertemperaturen sind nur mit viel Disziplin und Planung unter 25 Grad zu halten. In der Küche ist das z. B. nicht möglich.
Zudem wird die Einbruchsicherheit aufgegeben, sobald Fenster nachts komplett geöffnet sind.
Lösung: Nachrüstung einer Klimaanlage für die Schlafräume.
Was wiederum die Erwärmung des Klimas verstärkt. Produktion, Transport und Betrieb der Klimaanlage und das entweichende Gas tragen dazu bei.