seit ich Auto fahre, und das ist schon recht lange, begleitet mich die Diskussion um Tempolimits; mal mehr, mal weniger intensiv. In jungen Jahren, als ich oft Autos fuhr die nur mit Mühe über 130 km/h schafften war ich ein sehr energischer Gegner davon, später, als ich Autos fuhr die 200 schafften erst recht - nie aus der Überzeugung heraus nennenswert Zeit zu sparen, sondern aus purem Vergnügen und weil es wach hält hab ich die Kisten, wo immer möglich, ausgefahren.
Inzwischedn bin ich ruhiger geworden; wohl fahre ich immer noch gern mal schnell, aber inzwischen nur noch wenn vorne Luft ist - just for fun. Dieses ganze hektische Drängeln, der Steptanz zwischen Gas und Bremspedal, ist nicht mehr mein Ding. Von daher wird es mir zunehmend egaler ob wir nu ein Limit bekommen oder nicht, konstant 130 (zuzügl. Tachoabweichung :-) ) ist mitr allemal lieber als das typisch deutsche 130 - 80 - 120 - 80 - freie Fahrt - 120 u.s.w......
Was die Unfallsituation angeht - klar sind die Folgen eines Unfalls theoretisch umso schwerer, je mehr Dynamik in dem Aufprall steckt. Das Problem, glaube ich, ist aber nur zweitrangig die effektiv gefahrene Geschwindigkeit sondern die riesen Tempodifferenzen. Und natürlich kann man auch die Verkehrsdichte heutzutage nicht ignorieren.